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5. September 2006

Ehrendoktor in Japan - Hohe akademische Auszeichnung für Prof. Dr. Wolfram Domschke

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 16:15

In Anerkennung seiner hohen Verdienste um die akademische Partnerschaft der Dokkyo-Universität in Mibu/Japan mit der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität wurde Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfram Domschke, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik B des Universitätsklinikums Münster (UKM) mit der Ehrendoktorwürde der japanischen Universität ausgezeichnet. Die Verleihung dieser hohen akademischen Ehrung erfolgte im Rahmen eines Symposiums durch den Rektor der japanischen Universität, Prof. Dr. Akira Terano. Zusätzlich wurde Prof. Domschke der Status eines Gastprofessors an der japanischen Partnerhochschule zuerkannt.

Die etwa 100 Kilometer nördlich von Tokio gelegene Dokkyo-Universität ist eine der größten privaten Medizin-Universitäten Japans. Die langjährige Kooperation mit der Medizinischen Klinik B des UKM, die vor einem Jahr in eine offizielle Partnerschaft zwischen der japanischen Universität und der Medizinischen Fakultät in Münster gipfelte, umfasst unter anderem Aufenthalte japanischer Studierender in Münster als auch Forschungsaufenthalte münsterscher Mediziner in Mibu.

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5. Fachtagung “Vernetzt planen und produzieren” an der TU Chemnitz

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 15:11

Global agieren - regional produzieren. Spezieller Workshop zum Thema “Netzwerke und Cluster in der brasilianisch-deutschen Zusammenarbeit”.

Auf Grund sich immer schneller und stärker wandelnden Marktbedingungen sind Netzwerke die Unternehmensform des 21. Jahrhunderts. Sie erlauben insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen die Erhaltung und Erhöhung ihrer Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Kooperation und Bündelung ihrer Kompetenzen. Unternehmen benötigen dafür entsprechende Methoden und Werkzeuge. Diese stehen im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeiten des Sonderforschungsbereiches 457 “Hierarchielose regionale Produktionsnetze” an der Technischen Universität Chemnitz.

Aktuelle Forschungsergebnisse werden am 14. und 15. September 2006. Darüber hinaus werden weitere nationale und internationale Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Netzwerkforschung sowie Erkenntnisse der praktischen Umsetzung durch die Industrie vorgestellt und diskutiert.

Auf der Plenarveranstaltung werden Prof. Axel Kuhn (Universität Dortmund), Prof. Engelbert Westkämper (Universität Stuttgart), Prof. Otthein Herzog (Universität Bremen), Prof. Peter Nyhuis (Universität Hannover) und Prof. Alexander Smirnov (Russischen Akademie der Wissenschaften Sankt Petersburg) zu verschiedenen Aspekten von Netzwerken referieren.

Neben Workshops zu verschiedenen Themenbereichen des Bildens und Betreibens von Netzwerken wird ein Workshop zum Thema “Netzwerke und Cluster in der brasilianisch-deutschen Zusammenarbeit” stattfinden. Dieser ist Teil des Besuches einer Delegation aus Vertretern der Regierung und Wirtschaft des brasilianischen Bundesstaates Bahia, die gemeinsam mit Vertretern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Sächsischen Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit an der Tagung teilnehmen werden, um neue Kontakte zu knüpfen und weitere Kooperationsvorhaben zu initiieren.

Eine kurzfristige Anmeldung zur Tagung, die im Chemnitzer Universitätsteil Erfenschlager Straße 73, Haus C, stattfindet, ist möglich.

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Neuer Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik startet an der TU Chemnitz im Wintersemester 2006/2007

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 14:15

Top-Ausstattung und Praxisnähe als Markenzeichen. Im kommenden Wintersemester startet an der TU Chemnitz der
Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik.
Aufnahmevoraussetzungen für diesen sechssemestrigen
Studiengang ist in der Regel die allgemeine Hochschulreife. Das
Studium gliedert sich in ein dreistufiges Studienmodell: Es umfasst
eine Grundlagenphase, eine Vertiefungsphase, die insbesondere
das Verständnis der zentralen Kompetenzbereiche eines
Wirtschaftsinformatikers festigt und erweitert, sowie eine
Studienabschlussphase, die vor allem die exemplarische
Anwendung der erworbenen Fähigkeiten auf ausgewählte
Fragestellungen (Projektpraktikum und Bachelor-Arbeit) beinhaltet.
Das Studium wird abgerundet durch eine wirtschaftswissenschaftlich
orientierte Sprachausbildung sowie die Vermittlung von
fachbezogenen sozialen Kompetenzen.

Die Studienbedingungen im Bereich Wirtschaftsinformatik der
Chemnitzer Universität werden als sehr gut eingeschätzt. “An keiner
anderen deutschsprachigen Hochschule konnte ich bisher eine
bessere technische Ausstattung der Arbeitsplätze für Studierende
und Mitarbeiter ausmachen. Durch die Bildung kleiner Lerngruppen
ist in Chemnitz außerdem ein besonders effizientes
Ausbildungsklima gewährleistet”, meint Prof. Dr. Peter Gluchowski,
seit Mai 2006 Inhaber der Professur Systementwicklung und
Anwendungssysteme an der TU Chemnitz. Der enge Kontakt
zwischen Lehrenden und Lernenden ermögliche darüber hinaus die
unmittelbare Einbindung der Studierenden in aktuelle
Forschungsaktivitäten.

“Die Praxisrelevanz der Forschungsthemen vor allem in den
Bereichen E-Learning, Geschäftsprozessmodellierung sowie
Business Intelligence führt zudem dazu, dass regionale wie
überregionale Unternehmen und Organisationen die Nähe zur
Chemnitzer Wirtschaftsinformatik suchen”, ergänzt Gluchowski. Der
Einstieg in das Berufsleben sei für Absolventen dieses
Studienganges vergleichsweise unproblematisch, da zahlreiche
Wirtschaftsunternehmen und Verwaltungseinheiten händeringend
nach Akademikern mit eben dieser Qualifikation an der Schnittstelle
zwischen Betriebswirtschaftslehre und Informatik suchen.
Besonders motivierten Bachelor-Studierenden eröffnet sich zudem
die Option, sich für die geplanten weiterführenden Master-
Studiengänge in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU
Chemnitz (wie z. B. “Marketing und IT”) einzuschreiben.

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Was tun bei Neurodermitis? - Hautklinik des Universitätsklinikums Münster bietet Schulung für Eltern betroffener Kinder an

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 10:37

Wie lässt sich die Juckreiz-Kratz-Spirale durchbrechen? Welchen
Einfluss hat die Ernährung auf die Haut?  Diese und viele weitere
Fragen stürmen auf Eltern ein, deren Kind an Neurodermititis
erkrankt ist. Hilfreiche Antworten erhalten sie bei einschlägigen
Schulungen an der Hautklinik des Universitätsklinikums Münster
(UKM).  Wie sehr eingehende fachliche Informationen und Tipps aus
erster Hand das Leben mit einem an Neurodermitis erkrankten Kind
erleichtern, können interessierte Mütter und Väter wieder bei
der nächsten “Münsteraner Neurodermitis-Schulung” erfahren, die am
17. Oktober 2006 startet. Da die Teilnehmerzahl auf maximal acht
Elterpaare begrenzt ist, sollten sich Interessierte möglichst rasch
für den aus  sechs jeweils zweistündigen abendlichen Treffen
bestehenden Kurs anmelden.

Das interdisziplinäre Schulungsangebot richtet sich an Eltern mit
mindestens einem an Neurodermitis erkranktem Kind im Alter bis zu
sieben Jahren. Mit Hilfe des von der Arbeitsgemeinschaft
Neurodermitisschulung (AGNES e.V.) aufgestellten Schulungsprogramms werden die Teilnehmer die unterschiedlichen Einflussfaktoren auf die Erkrankung kennen lernen.

Gleichzeitig werden individuelle Therapiestrategien entwickelt. Medizinische, ernährungsphysiologische und psychologische Ziele ergänzen sich hierbei in einem interdisziplinären Therapieansatz. Darüber hinaus sollen strukturierte Schulungsprogramme helfen, das Leben mit der Erkrankung zu erleichtern.

Jede Schulung besteht aus sechs Treffen und findet in der Regel einmal
wöchentlich dienstags in der Zeit von 19.30 bis 21.30 Uhr an der
münsterschen Universitäts-Hautklinik statt. Bei jedem Treffen
werden festgelegte Themenschwerpunkte behandelt. Die
Informationsvermittlung erfolgt nicht in reiner Vortragsform, sondern
es sollen vielmehr Erfahrungen und Vorstellungen der Teilnehmer
einbezogen werden. Um genügend Raum für Rückfragen zu lassen,
ist die Kursgröße auf maximal acht Elternpaare begrenzt.

Vor Kursanmeldung ist die Kostenübernahme durch die Krankenkasse zu klären. Anmeldungen nehmen Diplom-Ökotrophologin Britta
Bunselmeyer und Dr. Peter Schulz unter Tel. 0251/8356558 oder 8356501 entgegen.

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Prof. Dr. Heribert Meffert feierte in Münster mit ehemaligen Doktoranden

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 10:36

“100 Doktoren aus sieben Generationen” - unter diesem Motto standen
die Feierlichkeiten zur 100. Promotion bei Prof. Dr. Heribert Meffert
an der Universität Münster. Über 100 ehemalige Mitarbeiter,
langjährige Weggefährten und Freunde waren dem Ruf des
“Marketing-Papstes” gefolgt, um gemeinsam die vergangenen 37 Jahre des ersten deutschen Instituts für Marketing an der Universität
Münster Revue passieren zu lassen.

Dabei befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit
gebührendem Abstand und dem nötigen Humor mit den Fragen “Was hat die Promotion gebracht? Welche Erkenntnisse sind geblieben, und was kann man für die Zukunft noch daraus lernen?” 100 Doktorarbeiten
legten zumindest den Grundstein für eine Reihe erfolgreicher
Karrieren. So entschieden sich 18 ehemalige Mitarbeiter von Prof.
Meffert für eine wissenschaftliche Karriere als Hochschullehrer,
weitere 21 sind in Unternehmensberatungen rund um den Globus tätig.
Nicht zuletzt werden heute etliche Führungspositionen von
Unternehmen durch Mefferts ehemalige Schüler besetzt. Damit tragen
sie nicht nur zur Verbreitung der “Münsteraner Marketing-Schule”
bei, sondern fördern auch den exzellenten Ruf der Stadt Münster
als Wissenschaftsstandort. Die Kehrseite der Medaille waren die vom
Doktorvater Prof. Meffert durchschnittlich 210 zu lesenden Seiten -
insgesamt 20.000 Seiten Doktorarbeiten.

Ein besonderes Geschenk brachte Dr. Burkhard Spinnen, Schriftsteller
und vielfacher Literaturpreisträger aus Münster, zum
abschließenden Festessen im Mövenpick Hotel mit: Eine spontane
Lesung aus seinem neuen Buch “Kram und Würde”. Dass mit der 100.
Promotion noch lange nicht Schluss ist, machte Prof. Meffert in seiner
Dankesrede klar. So arbeitet er mit einem kleinen Team von
Wissenschaftlern an einer Reihe unterschiedlicher Forschungsvorhaben
im Bereich der marktorientierten Unternehmensführung und wird
bereits in den nächsten Wochen seinen 101. Doktor
beglückwünschen dürfen.

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Schulen des Universitätsklinkums Münster bieten jungen Ausländern Vorbereitungskurse für die Gleichwertigkeitsprüfung an

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 10:35

Glückliches Ende einer Behörden-Odyssee. Salih de Buhr hat es geschafft: Seit kurzem darf sich der junge
Deutsche türkischer Herkunft “Medizinisch-technischer
Laboratoriumsassistent” (MTLA) nennen. Mit dem Bestehen der so
genannten Gleichwertigkeitsprüfung hat er nachgewiesen, dass seine
in der Türkei erworbenen Kenntnisse denen einer in Deutschland
absolvierten Ausbildung entsprechen und er in der Lage ist, hier in
diesem Beruf zu arbeiten. “Vier Hauptfächer in einem Jahr - das war
ganz schön viel für Salih”, betont Edeltrud Fleischhacker. Die
Leitende Lehrerin der MTLA-Schule des Universitätsklinikums
Münster (UKM) setzte im Oktober vor einem Jahr der
Behörden-Odyssee des 31-Jährigen ein Ende.

Nach seiner Ankunft in Osnabrück vor fünf Jahren hatte sich de
Buhr sofort daran gemacht, Deutsch zu lernen und sich Arbeit in einer
Schlachterei gesucht. Doch natürlich war ihm klar, dass die
Verdienst- und Aufstiegschancen in seinem erlernten Laborberuf besser
sind. Daher wandte er sich Anfang 2005 an das Niedersächsische
Landesamt für Soziales, Jugend und Familie als zuständige
Behörde mit der Frage, was er tun müsse, um sein in der Türkei
abgelegtes Examen in Deutschland anerkannt zu bekommen.

Voraussetzung sei die Teilnahme an einem einjährigen Anpassungslehrgang auf allen Gebieten der Laboratoriumsmedizin einschließlich praktischer Abschlussprüfung, lautete die Antwort. Dazu verwies man ihn an die MTA-Schule des Klinikums der Stadt Osnabrück, seinem damaligen Wohnort. Von dort teilte man de Buhr jedoch mit, man sehe sich “organisatorisch nicht in der Lage, einen derartigen Lehrgang durchzuführen.” Schließlich wandte sich der junge Migrant, der
inzwischen geheiratet und die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hatte, an die von Osnabrück aus nächst gelegene MTLA-Schule in Nordrhein-Westfalen, nach Münster.

Hier schließlich fand er Gehör. “Er hat alles Organisatorische
sofort selbst in die Hand genommen, und ich habe gemerkt, wenn wir ihn von der Schule aus entsprechend unterstützen, wird er den
Anpassungslehrgang erfolgreich durchlaufen und die Prüfungen
bestehen”, lobt Fleischhacker Selbständigkeit und Fleiß ihres
Schülers. Abgenommen hat die Gleichwertigkeitsprüfung das
Gesundheitsamt Münster. Außer MTLA können an Schulen des UKM
auch Medizinisch-Technische Radiologieassistenten (MTRA),
Physiotherapeuten und Hebammen entsprechende Anpassungslehrgänge besuchen.

“Theoretisch besteht für ausländische Absolventen die
Möglichkeit, sich nach bestandener deutscher Sprachprüfung sofort
für die Gleichwertigkeitsprüfung anzumelden, doch die Chance, ohne
spezielle Vorbereitung auf Anhieb zu bestehen, ist sehr gering”,
betont die Schulleitern. “Manche Arbeitsweisen sind von Land zu Land
eben doch sehr unterschiedlich.”

Das Pädagogenteam der MTLA-Schule unter der medizinischen Leitung
des Hygienikers Prof. Dr. Helge Karch betreut insgesamt jeweils
zwischen 120 und 130 junge Menschen in drei Ausbildungsjahrgängen.
Auf individuelle Lebensumstände der Schülerinnen und Schüler
einzugehen, hat an der Schule Tradition. “Das gesetzlich
Vorgeschriebene und das Menschliche unter einen Hut zu bringen, darin
sehen wir unsere Aufgabe”, so die Schulleiterin. Wer mehr über den
Beruf der MTLA erfahren möchte, sollte sich den 9. November
vormerken. Dann lädt die Schule für Medizinisch-technische
Laboratoriumsassistenten in der Robert-Koch-Straße 31 zu einem “Tag
der offenen Tür” ein.

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Einblick in moderne CT-Techniken am Institut für Klinische Radiologie des Universitätsklinikums Münster

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 10:33

Das Institut für Klinische Radiologie des UKM genießt als
Trainingszentrum international hohe Reputation. Wenn sich Radiologen aus dem fernen Ausland mit den die neuesten
Möglichkeiten der modernen Mehrschicht-Computertomographie (CT)
vertraut machen wollen, so ist das Universitätsklinikum Münster
(UKM) für sie aufgrund dessen hohen Expertise und hervorragenden
Geräteausstattung als Trainingszentrum eine erste Adresse. 14
Teilnehmer aus Singapur, Jordanien, Chile, Thailand und Indonesien
umfasst ein noch bis Donnerstag dieser Woche (7. September) laufender viertägiger Kurs, der vom Institut für Klinische Radiologie des
UKM in Kooperation mit der Firma Siemens durchgeführt wird.

In einem dicht gefüllten Kursprogramm haben die Gäste aus dem
Ausland Gelegenheit, die Technik spezieller CT-Untersuchungen in
Theorie und Praxis zu erlernen. So bekommen sie beispielsweise einen
Einblick in die Messung von Kalkablagerungen in den
Herzkranzgefäßen, die wichtige Erkenntnisse im Rahmen der
Herzinfarkt-Risikoabschätzung liefert. Ferner werden sie mit
CT-Untersuchungstechniken zum Nachweis von Verengungen in den
Koronararterien sowie zur Funktionsuntersuchung des Herzens vertraut
gemacht.

Dass die moderne Computertomographie auch bei der Diagnostik anderer Organe neue Perspektiven eröffnet hat und was beim Umgang mit entsprechenden Techniken zu beachten ist, erfahren die Teilnehmer unter anderem in Beiträgen zur CT-Endoskopie. So erlernen sie, wie mit dieser Technik nach Darmpolypen gefahndet werden kann, die wiederum ein wichtiges Indiz im Rahmen der Früherkennung von Darmkrebs sein können.

Als weiteres Anwendungsgebiet für moderne  IT-Untersuchungstechniken wird den Teilnehmern die
Lungenkrebs-Früherkennung mittels Niedrigdosis-CT demonstriert. Sie
stellt eine vielversprechende Perspektive dar, um etwa bei der
besonderen Risikogruppe der starken Raucher mögliche Tumoren
bereits in einem sehr frühen Stadium zu entdecken.

Das von Prof. Dr. Roman Fischbach, leitender Oberarzt des Instituts
für Klinische Radiologie, in Kooperation mit Dr. Johannes Wessling
und Dr. Florian Beyer durchgeführte Fortbildungsprogramm umfasst vor
allem praktische Demonstrationen und Anleitungen. An speziellen
Computerarbeitsplätzen haben die Teilnehmer dabei die Möglichkeit,
Beispielfälle selbst zu bearbeiten und auszuwerten. Ergänzend
finden klinische Vorträge statt, die den Gästen theoretische
Hintergrundinformationen vermitteln.

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“Fünf vor Zwölf”: Studienberatung für Spätentschlossene an der TU Chemnitz

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 09:59

Für Abiturienten, die bislang noch keine feste Studienwahl getroffen
haben, bietet die Technische Universität Chemnitz am Samstag, den
16. September 2006, eine zusätzliche Beratungsmöglichkeit. An
diesem Tag findet in der Zeit von 10 bis 13 Uhr im Alten Heizhaus
(Straße der Nationen 62, Innenhof) die Veranstaltung “5 vor 12:
Studienberatung für Spätentschlossene” statt. Diese spezielle
Studienberatung soll allen Interessierten helfen, die für sie geeignete
Studienmöglichkeit zu finden. Die Mitarbeiter der Zentralen
Studienberatung sowie Fachstudienberater aller Fakultäten der TU
informieren im individuellen Gespräch umfassend über das
Chemnitzer Studienangebot.

“Aufgrund der positiven Resonanz der Veranstaltung im
vergangenen Jahr haben wir uns für die Fortführung dieses
besonderen Beratungsangebots entschieden, um weiterhin
Unterstützung im schwierigen Prozess der Studienwahlentscheidung
zu bieten”, berichtet Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der TU
Chemnitz. Die zunehmende Zahl der Anfragen an die
Studienberatung verdeutliche den hohen Beratungsbedarf bei
Schülern, Eltern und Lehrern.

Studieninteressenten können sich aber auch zeitlich und räumlich
unabhängig von dieser Veranstaltung an der TU Chemnitz über das
Studienangebot im Wintersemester 2006/2007 informieren.

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