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13. September 2006

Gesellschaft Deutscher Chemiker zweimal an der RWTH Aachen

Vorträge über Anorganische Chemie sowie Festkörperchemie und Materialforschung Gleich zwei Fachgruppen der Gesellschaft Deutscher Chemiker tagen im September an der RWTH Aachen. Die Wöhler-Vereinigung für Anorganische Chemie diskutiert am 18. und 19. September über funktionale Molekül- und Nanostrukturen. Bei der Fachgruppe Festkörperchemie und Materialforschung steht vom 20. bis 22. September die computergestützte Forschung an Feststoffen im Mittelpunkt.

Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und Japan referieren bei der Tagung der Wöhler-Vereinigung für Anorganische Chemie über Themen wie Cluster- und Käfigverbindungen im Nanoformat, Katalyse und Keramik-Fasern. Einer der Redner ist Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Jean-Marie Lehn aus Straßburg, der über neue Aspekte der Supramolekularen Chemie und der Dynamik der Selbstorganisation mit Beispielen aus biologischen Systemen berichtet. Während der zweitägigen Tagung wird der mit 5.000 Euro dotierte Wöhler-Nachwuchspreis an den Bielefelder Privatdozenten Dr. Thomas Braun für seine Arbeiten über neuartige katalytisch relevante Übergangsmetallkomplexe verliehen.

Die Fachgruppe Festkörperchemie und Materialforschung informiert alle zwei Jahre über die neuesten Entwicklungen in ihrem Fachbereich. Das diesjährige Schwerpunktthema – die computergestützte Forschung an Feststoffen – ist theoretisch ausgelegt, weshalb die RWTH Aachen mit ihrem Lehrstuhl für Festkörper- und Quantenchemie unter Prof. Dr. Richard Dronskowski und dem Kompetenzzentrum Computational Chemistry Coalition als Tagungsort ausgewählt wurde. Das Tagungsprogramm umfasst sechs Hauptvorträge von Wissenschaftlern aus Deutschland, den USA und Spanien sowie 26 Kurzvorträge. Dr. Martin Wilkening von der Universität Hannover erhält während der Tagung für seine Dissertation „Ultralangsame Ionenbewegung in Festkörpern – NMR-spektroskopische Studien an Lithium-Ionenleitern“ den mit 5.000 Euro dotierten Starck-Promotionspreis.

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RWTH Aachen besonders engagiert - Hochschule liegt mit 717 Auszubildenden weit vorne

Die NRW-Hochschulen stellen in diesem Jahr 2.225 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Sie sorgen auf diese Weise für jeden zweiten Ausbildungsplatz in den Einrichtungen des Landes. Die Hochschulen in NRW erfüllen damit in besonderer Weise ihre gesellschaftliche Verantwortung für die Qualifikation junger Menschen auch auf dem Gebiet der nichtakademischen Ausbildung.

Die RWTH bietet mit derzeit 717 Ausbildungsstellen das mit weitem Abstand größte Ausbildungsangebot aller NRW-Hochschulen an. Auch im Vergleich mit Betrieben oder dem öffentlichen Sektor insgesamt nimmt sie eine Top-Position ein. Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen gratulierte der RWTH zu ihrer führenden Position und dankte der Hochschule für ihr Engagement.

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Universitätsklinikum Freiburg beteiligt sich am Hauttag 2006

Abgelegt unter: Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität — info @ 17:19

Am Mittwoch, den 20. September 2006 beteiligt sich die Hautklinik des Universitätsklinikums Freiburg mit einer „Expertenrunde“ am deutschlandweiten Hauttag 2006. Von 17.00 bis 19.00 Uhr stehen der Bevölkerung verschiedene Experten der Hautklinik für alle Fragen rund um das Thema Dermatologie zur Verfügung.

Neben Fragen zu häufigen Erkrankungen wie Schuppenflechte, Allergien und Hautkrebs können auch neue Therapien, seltene Hauterkrankungen und andere Probleme angesprochen werden. Die Veranstaltung findet im Seminarraum der Hautklinik, Hauptstr. 7 statt.

Der Hauttag ist eingebettet in eine gemeinsame Aktion des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft. In der Zeit von Dienstag, den 12. September bis Freitag, den 22. September 2006 beantworten unterschiedliche Hautfachärzte aus ganz Deutschland bis zu 10.000 Fragen über eine extra eingerichtete Internetplattform. Eine Auswahl von – für die Allgemeinheit interessanten – Fragen und Antworten sind auf diesen Seiten nachzulesen: www.hauttag.de.

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Uni Erlangen-Nürnberg erwartet 3.500 Schüler zu Studieninfotagen - Infos aus erster Hand für die Studienentscheidung

Rund 3.500 Studieninteressierte erwartet die Universität Erlangen-Nürnberg bei den Studieninformationstagen vom 27. bis 29. September 2006. Unter dem Motto *Fit für die Zukunft” können sich Schülerinnen und Schüler auf der größten Veranstaltung ihrer Art in Nordbayern rund um das Studium informieren. In über 70 Einzelveranstaltungen berichten die Studienberater des Informations- und Beratungszentrums (IBZ) und Fachstudienberater der Universität Erlangen-Nürnberg über die Studienangebote, Berufsfelder und das Auslandsstudium.

An den drei Tagen informieren Dozentinnen und Dozenten aus allen Fakultäten aus erster Hand und vor Ort in der Hochschule über Inhalte, Anforderungen und Aufbau sämtlicher Studienfächer. Das Spektrum sucht dabei seinesgleichen, denn nur wenige Universitäten in Deutschland bieten eine derart breite Palette an Fächern wie die elf Fakultäten in Erlangen und Nürnberg. Von Naturwissenschaften und Technik über medizinische und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge bis zu Jura, Sozialwissenschaften, Theologie und Sprach- und Kulturwissenschaften wird fast alles angeboten, was Studieninteressenten wünschen. Spitzenreiter im Interesse der Schüler waren im vergangenen Jahr die Vorträge *Studium im Ausland” und *Zulassungsfreie Fächer, lokale Beschränkungen und ZVS-Bewerbung”. Beide Vorträge sind auch in diesem Jahr wieder im Programm.

Die Informationstage sind Bestandteil der Aktivitäten des Beratungsverbundes *Schule Studium Beruf”. Hier haben sich die Hochschulen der Region mit der Schulberatung und den Berufsberatungen der Arbeitsämter vor fast 30 Jahren abgesprochen und bieten ein abgestimmtes Konzept von Infoveranstaltungen und Einzelberatungen an, um den einzelnen Schülern bei der Studien- und Berufsentscheidung kontinuierlich zur Seite zu stehen. Zu den diesjährigen Infotagen hat das Informations- und Beratungszentrum (IBZ) - zuständig für die Organisation der Infotage an der Universität Erlangen-Nürnberg - die Schüler unmittelbar nach den Ferien über die Beratungslehrer in den Schulen eingeladen. Für den Besuch der Infotage werden die Schüler vom Unterricht befreit.

Alle Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Veranstaltung bei den Schülerinnen und Schülern ankommen. Und auch die diesjährigen Anmeldezahlen signalisieren, die Uni liegt mit ihrem Angebot richtig: Rund 7000 angehende Abiturienten in Mittelfranken, Oberfranken und der westlichen Oberpfalz erhielten eine Einladung und etwa die Hälfte wollen kommen. An den mittelfränkischen Gymnasien interessieren sich sogar zwei Drittel für ein Studium in Erlangen und Nürnberg. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

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Berliner Humboldt-Universität bei ausländischen Studenten sehr gefragt

Abgelegt unter: Berlin, Humboldt-Universität — info @ 17:14

Mehr als 1000 Studierende haben sich im Rahmen von Stipendien und Austauschprogrammen für das neue Wintersemester an der Humboldt-Universität zu Berlin beworben. Wie in den Vorjahren gibt es eine große Nachfrage nach einem Studienaufenthalt an der Humboldt-Universität zu Berlin durch ausländische Studierende. Für das neue Wintersemester haben sich mehr als 1000 Studierende im Rahmen von Stipendien und Austauschprogrammen an der HU beworben. Den größten Anteil bildet dabei traditionell das ERASMUS-Programm, dessen Anteil 75 Prozent beträgt. Die meisten Studenten erwartet die Universität in diesem Programm aus Frankreich, Italien und Spanien. Im Rahmen der übrigen Universitätspartnerschaften kommen die meisten Studierenden aus den USA, der Schweiz und Russland. Für einen Studienplatz mit dem Ziel, einen Humboldt-Abschluss zu erlangen haben sich rd. 3.500 Abiturienten beworben, von denen allerdings nur etwa jeder Vierte eine Studienzulassung erhalten hat.

Auch das LEONARDO-Programm ist wieder mit Erfolg gekrönt: Die Humboldt-Universität zu Berlin war im dritten Jahr in Folge erfolgreich bei der Einwerbung von Stipendien für Praktika im Ausland. Für die Jahre 2006 bis 2008 stehen für 80 Studierende ungefähr 190.000 Euro zur Verfügung. Damit haben Studierende aller Fachrichtungen (mit Ausnahme der Medizin) die Möglichkeit, erworbene theoretische Kenntnisse ihres Faches mit praktischen Erfahrungen in Unternehmen zu kombinieren. Dies ist oftmals ein erster Schritt in eine erfolgreiche Berufskarriere nach dem Studium.

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Europäische Gefäß- und Venenexperten tagen in der Hansestadt Rostock

Abgelegt unter: Rostock, Universität — info @ 17:14

Die 48. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie findet vom 4. bis 7. Oktober 2006 in der Hansestadt Rostock statt (www.phlebologie2006.de). Der viertägige wissenschaftliche Kongress mit über 500 Teilnehmern aus dem In- und Ausland wird gemeinsam mit den Fachgesellschaften aus den Benelux-Staaten, Frankreich, Lettland, Österreich, Polen und Schweiz sowie der skandinavischen Länder ausgetragen und steht unter dem Motto „Phlebologische Innovationen im neuen Europa“. Die Phlebologie (Phlebologie=Venenerkrankungen) ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erkennung und Behandlung von Gefäßerkrankungen wie Venenerkrankungen, Krampfadern und Hämorrhoiden befasst. Zu den Schwerpunkten des Kongresses gehören internationale Innovationen, die das bisherige therapeutische Vorgehen beim Krampfaderleiden, beim Lip- und Lymphödem entscheidend verändern werden. Integriert ist eine Pflegefachtagung, ausgerichtet von der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung (DGfW).

„Von der Jahrestagung in der Rostocker Stadthalle erwarten wir nicht nur entscheidende Impulse für neue und wissenschaftlich fundierte Therapieansätze und Operationsmethoden“, betonte der Tagungspräsident und Direktor der Universitätshautklinik Greifswald, Prof. Michael Jünger. „Der Kongress dient auch der Intensivierung der europäischen Forschungskontakte, die sich bereits auf einem sehr hohen Niveau bewegen.“ Im Fokus stehen sowohl neue minimalinvasive und somit vor allem schonende Operationsmethoden als auch der Einsatz neuer Wundmaterialien und Kompressionstherapien.

Venenleiden und Gefäßerkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Erkrankungen. Etwa jeder zweite ist mehr oder minder schwer betroffen, jeder fünfte davon muss sich im Lauf seines Lebens deswegen einem Eingriff unterziehen und jeder achte Erwachsene hat eine chronische Venenerkrankung. Entgegen dem öffentlichen Anschein handelt es sich dabei nicht um ein gesundheitliches Problem vorrangig von Frauen. Männer plagen sich im gleichen Maße mit Besenreisern, Krampfadern und schweren Beinen. Etwa eine Million Deutsche leiden an einem offenen Bein. Das bedeutet ein Leben mit chronischen Schmerzen und enormen Verlust der Lebensqualität. Wer Venenbeschwerden nicht ernst nimmt, riskiert auf Dauer offene Wunden oder Thrombosen mit tödlichen Lungenembolien. So sterben in Deutschland pro Jahr ca. 30.000 Menschen an einer Lungenembolie, eine Komplikation, die häufig aus einer Venenerkrankung entsteht.

„Der medizinische Fortschritt in der Phlebologie hat eine Reihe innovativer Methoden für die Patienten hervorgebracht, die zum Teil schon herkömmliche operationsintensive chirurgische Eingriffe abgelöst haben“, unterstrich Jünger. Inzwischen existieren aussagekräftige Studien und Untersuchungen, die klare Aussagen über die Zukunft von sanften Hightech-Lösungen zulassen. Dabei geht es insbesondere um Verfahren bei der Entfernung von Krampfadern mittels Laser- und Hochfrequenzwellentherapie sowie mit Hilfe einer Schaumsklerosierung. „Die unterschiedlichen Therapieansätze mit Lichtenergie, Magnetwellen oder Verödungsschaum werden sicher auch kontroverse Diskussionen nach sich ziehen“, so der Greifswalder Mediziner.

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Chemnitzer Informatiker präsentieren auf der Schuhmesse GDS eine Lösung, mit der Schuhproduzenten Geld und Zeit sparen können

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 17:12

Die Musterproduktion für ein Schuhmodell ist ein kostspieliges und oft auch langwieriges Unterfangen. Das Forscherteam um Prof. Dr. Guido Brunnett, der die Professur für Graphische Datenverarbeitung und Visualisierung an der TU Chemnitz inne hat, arbeitet mit seinem Forschungsteam daran, das Schuhdesign über eine virtuelle Präsentation zu perfektionieren und kostengünstiger zu gestalten. Durch das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit über die AIF geförderte Projekt sollen Industrie und Handel in naher Zukunft enorme Kosten und Zeit bei der Musterproduktion von Schuhen einsparen. Um die neuesten Forschungsergebnisse mit Schuhproduzenten und Händlern zu besprechen, präsentieren die Chemnitzer ihr Projekt vom 15. bis 17. September 2006 auf der Schuhmesse GDS in Düsseldorf. Auf der Ausstellungsfläche des Projektpartners Prüf- und Forschungsinstitut Pimasens in Halle 12 werden die Forscher um Prof. Brunnett den Messegästen auf einer 2 mal 3 Meter großen Rückprojektionswand zeigen, wie die VR-basierte Modellierung virtueller Schuhmodelle die Entwurfsfindung unterstützen kann. Dabei geht es insbesondere darum, möglichst früh Fehlentwicklungen bei der Modellherstellung zu vermeiden. “Heutzutage benötigen die Hersteller etwa fünf Monate für die Entwicklung einer Kollektion. Enorme Zeit könnte eingespart werden, wenn die Entwicklung der einzelnen Komponenten parallel verlaufen würde”, so Projektmitarbeiter Horst Wagner. Schon jetzt arbeiten Unternehmen mit modernen rechnergestützten Konstruktionssystemen (CAD-Systeme), die zwar eine 3D-Darstellung von einem Schuhmodell ermöglichen, aber keinesfalls eine komplette stereoskopisch-fotorealistische Darstellung mit allen Komponenten im Zusammenspiel.

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