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28. September 2006

ZWW-Seminare für Führungskräfte an der Universität Augsburg

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 10:57

Kompetenzen für die Praxis Das Augsburger “kontaktstudium management” startet ins Wintersemester 2006/07

Projektmanagement, Systemische Beratung, BWL, Marketing, Innovations-Coaching, Leadership Competencies, Train the Trainer - Führungskräften steht am Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer der Universität Augsburg ein breites Themenspektrum für ihre persönliche und fachliche Weiterbildung zur Verfügung. Das Seminarprogramm des kontaktstudium management am ZWW startet in diesen Tagen ins Wintersemester 2006/2007. Alle Seminare vermitteln Wissen und Kompetenzen, die Fach- und Führungskräfte direkt in ihrem beruflichen Handeln umsetzen können.

Wissen und Praxis

Das Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Universität Augsburg ist die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. Es fördert den gegenseitigen Wissensaustausch von Universität und beruflicher Praxis und stellt neueste wissenschaftliche Ergebnisse bereit - in Form von Seminaren, Studiengängen, Beratungen, Forschungs- und Entwicklungsprojekten, Kongressen, Tagungen und Workshops. Außerdem vermittelt das Zentrum Kooperationsinteressen der Praxis an geeignete Hochschuleinrichtungen und macht sie für Forschung und Lehre zugänglich. Unternehmen können sich am ZWW für ihre spezifischen Bedürfnisse eigene Weiterbildungsprogramme konzipieren lassen.

Frühbucherrabatte für Sequenzen

Wer im Rahmen des kontaktstudium management am ZWW eine Seminarreihe vollständig besucht und diese erfolgreich mit einer Klausur abschließt, dem bescheinigt die Universität Augsburg seine Qualifizierung. Insbesondere für die Seminarsequenzen empfiehlt sich eine baldige Anmeldung, da das ZWW bei Buchung einer gesamten Sequenz interessante Frühbucherrabatte bietet.

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2. Augsburger Konferenz zur Systemischen Entwicklung und Beratung von Organisationen

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 10:56

Welche Rolle das Organisationsbewusstsein spielt und worin es überhaupt besteht - diese gehörte zu den vorrangigen Fragen, mit denen sich die 2. Augsburger Konferenz zur Systemischen Entwicklung und Beratung von Organisationen an der Universität Augsburg am 21. und 22. September 2006 an der Universität Augsburg auseinandersetzte. Das Ziel dieser vom Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) an der Universität Augsburg organisierten Konferenzen ist es, neueste Forschungsergebnisse aus der Systemischen Organisationsentwicklung und Beratung einem breiten Publikum vorzustellen und zu einer intensiven Diskussion anzuregen. Organisationsberater, Personalentwickler und Unternehmer nutzten die 2. Augsburger Konferenz, um Fragen zum Organisationsbewusstsein und zu seiner Bedeutung für das Unternehmen zu formulieren und zu diskutieren. Ausgangspunkt war die These, dass das Organisationsbewusstsein zur Veränderungsfähigkeit einer Organisation in Beziehung steht und damit letztlich mit ihrer Leistungsfähigkeit und Lebendigkeit verbunden ist. In seinem Eröffnungsvortrag zeigte der Augsburger Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Prof. Dr. Klaus Mainzer mögliche Parallelen zwischen der Entstehung des menschlichen Bewusstseins und der Herkunft und Verortung des organisationalen Bewusstseins auf. Mit besonderem Interesse folgten die Zuhörerinnen und Zuhörer des Plenumsvortrags den Reflexionen zur Empathie, die die Lern- und Transformationsfähigkeit einer Organisation entscheidend beeinflusst.

Hochkarätige Referenten wie Prof. Dr. Arist von Schlippe, Dr. Hans Rudi Fischer, Prof. Dr. Rudi Wimmer und Prof. Dr. Klaus Götz präsentierten im Lauf der beiden Konferenztage in Vorträgen und Workshops methodische Konzepte rund um “Die bewusste Organisation” und deren praktische Anwendungen. Abschließend trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum “World Café” und trugen mit dieser Großgruppen-Methode, angeleitet von Dr. Matthias zur Bonsen, noch einmal die entscheidenden Fragen und Ergebnisse der Tagung zusammen. Neben grundsätzlichen Fragen nach der Beschaffenheit des Organisationsbewusstseins, nach dem Unbewussten oder dem Nichtbewussten nahm die Frage nach dem Nutzen und der Nutzung des Bewusstseins der Organisation großen Raum in den Diskussionen ein. Das “World Café”, so resümieren die Veranstalter, habe entscheidend zum fruchtbaren Austausch zwischen Vertretern der Forschung und der beraterischen Praxis auf dieser Konferenz beigetragen, die für beide Seiten Gewinn gebracht habe - auch wenn es mitunter schlicht darum gegangen sei, gemeinsam die richtigen Fragen zu finden. Cornelia Butz/ZWW ________________________________________

Kontakt und weitere Informationen:

Sebastian Schlömer Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) Universität Augsburg 86135 Augsburg Telefon 0821/598-5065 schloemer@zww.uni-augsburg.de

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VII. Internationales PROWITEC-Symposium der RWTH

Coaching und berufliches Schreiben

Wie schreibt man eine leserfreundliche Bedienungsanleitung? Was macht ein benutzerfreundliches Formular aus? Und wie plant und formuliert man den erfolgreichen Webauftritt eines Unternehmens? Schreiben ist eine Schlüsselkompetenz in vielen Berufen und inhärenter Bestandteil des Arbeitsalltags. Das gilt für Ingenieure, Verwaltungsfachleute und Mediziner ebenso wie für klassische “Schreibberufe”, wie zum Beispiel Journalist und Technischer Redakteur.

PROWITEC (Produktion wissenschaftlicher Texte mit und ohne Computer) wurde 1983 als Arbeitsgemeinschaft von Univ.-Prof. Dr. phil. Eva-Maria Jakobs der RWTH Aachen, Sylvie Molitor-Lübbert und Dr. phil. Dagmar Knorr gegründet. Anliegen der PROWITEC ist es, Experten der Fachrichtungen, zu denen unter anderem Linguistik, Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Pädagogik, Kognitionswissenschaft zählen, ein interdiziplinär orientiertes Forum zu bieten. PROWITEC befasst sich mit Fragen der professionellen Textproduktion. Schwerpunkte der Arbeit sind unter anderem Textproduktion in und für elektronische Medien, Schreiben am Arbeitsplatz und die Vermittlung von Schreibkompetenzen. Seit 1994 organisiert die Arbeitsgemeinschaft internationale Fachtagungen mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen.

Das siebte internationale PROWITEC-Symposium stellt am 12. Oktober 2006 von 10.00 bis 18.00 Uhr und am 13. Oktober von 9.30 bis 12.00 Uhr im Sparkassen-Forum, Kleinmarschierstraße 11-15, den für Forschung, Ausbildung und Praxis zentralen Gegenstand “Coaching und berufliches Schreiben” in den Mittelpunkt. Coachings, Trainings und Ausbildungskonzepte zum beruflichen Schreiben sind in der Forschung bislang kaum untersucht und in der Literatur nur selten thematisiert oder bewertet worden. Was unter anderem fehlt, ist eine Bestandsaufnahme laufender Schreibinitiativen zu beruflichen Texten an Hochschulen, in der Wirtschaft und in Verbänden sowie die Schaffung einheitlicher Bewertungsinstrumente und -maßstäbe.

Die Fachtagung zielt auf den Austausch zwischen Theorie und Praxis. Experten aus Deutschland, der Schweiz und Dänemark stellen methodische Konzepte am Beispiel von Trainingssituationen vor und diskutieren diese mit Blick auf Schreibforschung und -didaktik. Nach den Vortragsreihen besteht die Möglichkeit, die Inhalte an einer Gesprächsrunde zu diskutieren und dabei einzelne Themenschwerpunkte zu vertiefen.

Das aktuelle Programm, weitere Informationen und das Anmeldeformular erhalten Interessen unter: www.prowitec.rwth-aachen.de.

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Neueste Ausgabe des uni.kurier.magazins liegt in Erlangen-Nürnberg vor

Fragen zur Zeit - Antworten aus der Wissenschaft Ist Vogelgrippe auf den Menschen übertragbar? Wie können wir uns vor Pandemien schützen? Was bedeuten katastrophale PISA-Testergebnisse für die deutsche Bildungslandschaft? Wie bewältigen wir die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, interkulturelle Konflikte und Umweltprobleme? Und wie kann man Hochtechnologie nachhaltig gestalten? Dies alles sind Fragen unserer Zeit, die die neueste Ausgabe des uni.kurier.magazins aus wissenschaftlicher Perspektive beleuchtet. In dem bereits 107. uni.kurier.magazin geben die Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg Antworten auf hoch aktuelle Fragen.

Im Forum Forschung stellt das Magazin diesmal die Arbeit der Max-Planck-Forschungsgruppe vor, die seit zwei Jahren an der Universität Erlangen-Nürnberg tätig ist. Mit Professor Leuchs, Professor Wang und Professor Russell arbeiten drei international ausgewiesene Experten an Fragestellungen aus Optik, Information und Photonik. Einen zweiten Fokus legt das Forschungsmagazin auf die Kontakte der Universität nach China und Südkorea. Mit der Einrichtung eines Konfuzius-Institutes hat die mittelfränkische Universität ihr Ziel erreicht, langfristig eine Brücke zu ostasiatischen Bildungseinrichtungen aufzubauen. Bisher gibt es weltweit nur 20 derartige Zentren, für die die bundesdeutschen Goethe-Institute Pate standen.

Daneben bietet das neue Unikuriermagazin eine Fülle von Berichten aus den verschiedensten Forschungsdisziplinen, die die Universität Erlangen-Nürnberg abdeckt: Wissenschaftler geben Einblick in die Entdeckung einer neuen Fledermausart, folgen superschnellen Sternen bei ihrer Flucht aus der Milchstraße, machen Klimmzüge mit der Maus, damit ADHS-Kinder ausgeglichener werden, und stellen das neue DFG-Graduiertenkolleg vor, in dem 14 Nachwuchswissenschaftler aus Erlangen-Nürnberg und Bayreuth *stabile und metastabile Mehrphasensysteme bei hohen Anwendungstemperaturen” erforschen. Die Forscherinnen und Forscher der Uni Erlangen-Nürnberg gehen bei ihrer Arbeit stets ergebnis- und anwendungsorientiert vor, denn Wissenschaft ist nicht an schnellen Antworten interessiert: Forschungsarbeit braucht fast immer den langen Atem, komplizierte Sachverhalte müssen auf den Prüfstand gestellt werden.

Mit dem uni.kurier.magazin veröffentlicht die Universität Erlangen-Nürnberg einmal pro Jahr eine umfangreiche Zusammenstellung von Berichten aus Forschung und Wissenschaft an der mittelfränkischen Universität. Zusätzlich zum jeweiligen Schwerpunktthema werden Forschungsaktivitäten in einer breiten Palette dargestellt. Das 112 Seiten starke Magazin ist in der Pressestelle der Universität in Erlangen, Schlossplatz 3, erhältlich oder im Internet unter: www.uni-erlangen.de/infocenter/presse/publikationen/unikurier_magazin/ uk107/schwerpunkt.pdf

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Prof. Ursula Nelles übernimmt Rektoramt von Prof. Jürgen Schmidt

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 10:13

An der Universität Münster übernimmt am 1. Oktober 2006 Prof. Dr. Ursula Nelles das Amt der Rektorin. Sie wird Nachfolgerin von Prof. Dr. Jürgen Schmidt, der seit acht Jahren Rektor ist. Die offizielle Rektoratsübergabe findet am 20.Oktober 2006 um 16 Uhr in der Aula des Schlosses zu Münster in Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Ministers für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, statt. Die bereits Ende letzten Jahres vom Senat der WWU Münster gewählte neue Rektorin Prof. Nelles ist Direktorin des Instituts für Kriminalwissenschaften und war von 2004 bis zum Sommersemester 2006 Dekanin der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der WWU Münster. Vor ihrem Wechsel nach Münster im Jahr 1994 war sie als Dozentin und Professorin an den Universitäten Hamburg, Nijmegen, Bremen, Greifswald und Düsseldorf tätig.

Ihr Vorgänger Prof. Schmidt war Prorektor für Struktur-, Planungs- und Bauangelegenheiten, als er 1998 für zunächst vier Jahre zum Rektor gewählt wurde. 2002 erhielt der Rechtswissenschaftler für weitere vier Jahre als Rektor das Vertrauen des Senats der WWU Münster. Nach Vollendung des 65. Lebensjahres in diesem Jahr stand Prof. Schmidt für eine erneute Wiederwahl als Rektor nicht zur Verfügung.

Dem neuen Rektorat der WWU Münster unter Leitung der Juristin Prof. Nelles werden die Prorektorinnen und Prorektoren Prof. Dr. Karl-Hans Hartwig (Wirtschaftswissenschaften), Dr. Marianne Ravenstein (Kommunikationswissenschaft), Prof. Dr. Wilhelm Schmitz (Medizin) und Prof. Dr. Harald Züchner (Chemie) sowie die Kanzlerin Dr. Bettina Böhm angehören.

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2000 Schueler besuchten die Kinderuni der Freien Universitaet Berlin 2006

Abgelegt unter: Berlin, Freie Universität — info @ 10:12

2000 Kinder aus Berlin und dem Umland haben an der diesjaehrigen Kinderuni der Freien Universitaet Berlin teilgenommen. Insgesamt 83 Grundschulklassen besuchten in der Woche vom 18. bis zum 22. September verschiedene natur- und geisteswissenschaftliche Kurse und lernten so den universitaeren Alltag kennen. Mit rund 50 Vorlesungen und Mit-mach-Kursen gehoert die Kinderuni der Freien Universitaet Berlin zu den groessten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland. Sie fand in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Auf kindgerechte Art und Weise wurden die jungen Forscher an erstes wissenschaftliches Ar-beiten herangefuehrt. Die Schuelerinnen und Schueler trafen unter anderem auf Tieraerzte, Altphilologen und Computer-Fachleute, besuchten Vorlesungen im Hoersaal und arbeiteten selbst in den Laboren.

“Wir freuen uns, dass die Freie Universitaet mit ihren Angeboten auf eine solch grosse und positive Resonanz stoesst”, so Prof. Dr. Helmut Keupp, der als Vizepraesident der Freien Universitaet Berlin das Projekt federfuehrend betreut. “Die Veranstaltungen zeigen den jungen Besuchern die Vielfalt der Forschung und motivieren zur Entwicklung eigener Fach-Interessen. Und ganz nebenbei erleben die Gaeste, wie offen und lebendig Wissenschaft sein kann.”

Die naechste Gelegenheit, sich ueber neueste Forschungsergebnisse an der Freien Universitaet Berlin zu erkundigen, bietet sich den Berliner Buergerinnen und Buergern bei der “Lange Nacht der Wissenschaften” am 9. Juni 2007. Kinder und Jugendliche, die selbst im Labor forschen wollen, koennen darueber hinaus an den ganzjaehrigen Veranstaltungen der Schueler-Experimentierlabore der Freien Universitaet - “Natlab” des Fachbereichs Biologie, Chemie, Pharmazie und “PhysLab” des Fachbereichs Physik - oder an dem Programm “Kinder entde-cken Wissenschaft” (KieWi) teilnehmen.

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Begabungsförderung beginnt im Kindergarten - Internationaler Bildungskongress an der Universität Münster

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 10:11

Die Frage, wie eine an Stärken orientierte Begabtenförderung gelingen kann, steht im Zentrum eines internationalen Bildungskongresses, der am Mittwoch, 27. September 2006, in Münster eröffnet wurde. Den rund 550 Teilnehmenden bietet der Kongress mit über 135 Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland eine einzigartige Plattform, um allgemeine, fachbezogene und internationale Förderkonzepte aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren sowie nach innovativen Möglichkeiten individueller Förderung zu suchen. Das breite Spektrum an Vorträgen und Workshops gibt den pädagogischen Fachkräften aus Kindertagesstätten, Schulen und Förderorganisationen sowie den Vertretern der Bildungspolitik neue Impulse für die Entwicklung einer begabungsfreundlichen Lernkultur in Deutschland. Gemeinsame Veranstalter sind das “Internationale Centrum für Begabungsforschung” (ICBF) und die Karg-Stiftung für Hochbegabtenförderung gemeinsam mit dem “Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung Nordrhein-Westfalen” (LIF).

“Den Veranstaltern ist es mit dem Bildungskongress gelungen, eine Vielfalt unterschiedlicher Angebote darzustellen und somit Schulen weitere Orientierungsmöglichkeiten zur Hand zu geben”, schreibt die nordrhein-westfälische Schulministerin in ihrem Grußwort und hebt die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler als Leitidee der neuen Bildungspolitik hervor.

Dass die Hochbegabtenförderung nachhaltig im deutschen Bildungswesen integriert wird, ist auch das Anliegen der Karg-Stiftung, der bundesweit größten Stiftung im Bereich der Hochbegabtenförderung. Der Vorsitzende des Stiftungsrats, Dr. Peter Lex, sieht in dem Kongress einen wichtigen Schritt hierzu, zumal dort Politik, Wissenschaft und Praxis aufeinander treffen. “Mit der Tatsache, dass Hochbegabtenförderung inzwischen auf der Wunschliste aller politisch Verantwortlichen steht, haben wir einen wesentlichen Fortschritt erzielt.”

Zu den Höhepunkten des Kongresses zählen die Hauptvorträge der US- Wissenschaftler Prof. Dr. Robert Sternberg und Prof. Dr. George Betts. In einem Eröffnungsvortrag erläutert Sternberg seine Theorie der “Erfolgsintelligenz”, die unter anderem erlaubt, beruflichen Erfolg besser vorherzusagen. Wie Pädagogen Kinder und Jugendliche dabei unterstützen können, ihr Leben als “lebenslange Lern-Reise” zu verstehen, vermittelt Betts in seinem Vortrag am zweiten Kongresstag. Deren deutscher Kollege Prof. Dr. Wolfgang Schneider referiert am Freitag zum Thema “Lese- und Rechtschreibkompetenz”.

Prof. Dr. Manfred Prenzel und Prof. Dr. Wilfried Bos berichten an den letzten beiden Kongresstagen über die Ergebnisse und Konsequenzen der internationalen Vergleichsstudien PISA und IGLU. Diese unterstreichen die große Notwendigkeit einer verbesserten individuellen Förderung in Kindertagesstätten und Schulen. Zunehmend sind Erziehende und Lehrende herausgefordert als Entwicklungs- und Lernbegleiter von Bildungsprozessen zu wirken und die Persönlichkeit des Einzelnen zu fördern. Dies gilt gleichermaßen für Kinder mit Lernschwierigkeiten wie für Kinder mit besonderen Begabungen, betont Dr. Christian Fischer vom ICBF.

Mit besonderer Spannung erwartet wird die Podiumsdiskussion zum Abschluss des Kongresses. Der 23-jährige Dominic Divivier, Sieger des Bundeswettbewerbs “Jugend debattiert” der Hertie-Stiftung, wird als Moderator die unterschiedlichen Positionen zu Fragen wie “Was ist das Ziel von Begabtenförderung?” heraus arbeiten und die Teilnehmenden nach neuen Wegen suchen lassen.

“Begabungsförderung als individualisierte Begleitung ist nicht mehr aufzuhalten” zeigt sich Prof. Dr. Franz-Josef Mönks vom ICBF optimistisch. “Sie wird sich durchsetzen und stabilisieren und somit zum normalen Rüstzeug der Schulen gehören.” Dass enormes Interesse am Thema Begabtenförderung besteht, belegt auch der Kongress selbst: Er ist seit mehreren Wochen ausgebucht.

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