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12. Oktober 2006

Behindert studieren - WWU Münster gibt Betroffenen umfassende Informationen an die Hand

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität info @ 21:09

Behinderten den Start in Münster erleichtern soll ein neu erarbeitetes Handbuch der Westfälischen Wilhelms-Universität, WWU Münster, mit dem mehrdeutigen Titel “Behindert studieren”. Zielgruppe des Handbuchs sind neben den Betroffenen auch die Lehrenden und Mitarbeiter der Universität, die für die besonderen Bedürfnisse und Benachteiligungen behinderter und chronisch kranker Studierender sensibilisiert werden sollen. “Wir an der Universität sind durch das vom Bundestag verabschiedete Gleichbehandlungsgesetz besonders herausgefordert und in die Pflicht genommen,” so Prof. Dr. Udo F. Schmälzle, Rektoratsbeauftragter für Behindertenfragen der WWU Münster. Herausgegeben wird das im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Behindertenfragen vorgestellte Handbuch von Prof. Schmälzle in Zusammenarbeit mit der Zentralen Studienberatung, ZSB, der Universität. Geleitet von dem Bewusstsein, dass in der Gesellschaft und auch an der Universität das Prinzip der Gleichbehandlung noch nicht voll eingelöst ist, schufen die Redakteure des Handbuchs, Torsten Gunnemann vom Büro des Behindertenbeauftragten und Helmut Lang von der ZSB ein übersichtliches und praxisnahes Handbuch, das Beratungsangebote in Münster und an der WWU Münster vorstellt, praktische und finanzielle Hilfen auflistet und von der Studienorganisation über behindertengerechte Wohnmöglichkeiten bis zu besonderen Angeboten des Hoschschulsports alle Bereiche des Lebens berücksichtigt. Auf diese Weise hoffen die Autoren und der Ausschuss für Behindertenfragen der WWU, Nachteile von behinderten und chronisch kranken Studierenden auszugleichen.

Der Ausschuss für Behindertenfragen hat bereits Tradition an der Universität Münster. In ihm bemühen sich die Beauftragten der Fakultäten und Fachbereiche zusammen mit dem Rektoratsbeauftragten für Behindertenfragen und anderen universitären Stellen um eine stetige Verbesserung der Studienbedingungen für behinderte und chronisch kranke Studierende. Eine soziale Aufgabe, der sich die WWU Münster insgesamt verpflichtet fühlt.

Erhältlich ist das neue Handbuch bei der ZSB, Schlossplatz 5 und im Büro des Behindertenbeauftragten im Gebäude Hüfferstift an der Hüfferstraße 27.

Link: Behindertenberatung an der WWU Münster (http://www.uni-muenster.de/leben/behinderte.html)

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Satt durch alle Semester - Studierende liefern Lieblingsrezepte für neues Kochbuch

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität info @ 21:07

“Studenten essen gerne und viel, aber sie können sich gutes Essen oft nicht leisten”, schreibt Prof. Dr. Thomas Hoeren, Vorsitzender des Senatsausschusses Kunst und Kultur der Universität Münster, in dem neuen Kochbuch “Satt durch alle Semester”, das im Hölker Verlag erschienen ist. Darin zeigen über 70 Rezepte, dass gutes Essen gar nicht teuer sein muss - und die Autoren müssen es wissen: Denn alle Rezepte sind von Studenten für Studenten! “Als uns die Rezepte erreicht haben”, sagt Lektorin Christiane Leesker, “zeichnete sich schnell ab, dass die Nudel noch immer Studentenhauptnahrungsmittel Nummer eins ist. Mehr als ein Drittel der eingesandten Rezepte waren Nudelgerichte!” Aber auch originelle Aufläufe, ungewöhnliche Suppen, gesunde Salate, internationale Snacks und verführerische Dessert haben ihr eigenes Kapitel. Und so finden die hungrigen Hochschüler Kochideen wie “Colabraten”, “Krawumm-Auflauf” oder “Empanadas Argentinas”.

Ein ganz besonderes Kapitel heißt ‘Elternalarm’. Hier entgegnet man der besorgten Frage der Eltern ‘Kind, isst du auch gut’ mit Rezepten, die nicht nur Eindruck schinden und lecker schmecken, sondern garantiert gelingen! “Im Rahmen der Aktion Elternalarm haben wir das Thema ‘Essen’ aufgegriffen und Eltern und Studierenden eingeladen, die Vielfalt der Ess- und Trinkkultur Münsters kennen zu lernen”, erwähnt Prof. Hoeren. “Diese Aktion war der Anlass zur Idee, ein Studentenkochbuch zu realisieren”.

Für die neue Rektorin der WWU Münster, Prof. Dr. Ursula Nelles, ist das studentische Kochbuch auch eine passende Ergänzung zu den diesjährigen Kunst- und Kulturtagen der Universität, die sich ab Ende Oktober dem Rahmenthema “Essen und Essenzen” widmen werden. Prof. Nelles: “Essen ist für mich, die ich auch deshalb das Kochen sehr schätze, ein wesentlicher Bestandteil von Lebensart. Die Essenzen geben den Gerichten oft erst die Kopfnote und spielen deshalb eine wichtige Rolle für die Gesamtkomposition”. Dass das Ganze trotzdem zu sehr konkreten und alltagstauglichen Produkten führt, haben die Studierenden der WWU Münster mit ihren Kochrezepten bewiesen.

Mit den witzigen Buttons und den lustigen Collagen ist das neue Studentenkochbauch “Satt durch alle Semester” auch eine ideale Geschenkidee. Besonders Erstsemester dürften sich über diese Präventivmaßnahme gegen hungrige Mägen freuen, denn nur wer satt ist kann auch ausreichend lernen. Fazit: Das ultimative Kochbuch für alle studentischen Kochnischen, Wohnheim- und WG-Küchen!

Satt durch alle Semester. Das Studentenkochbuch, Thomas Hoeren (Hrsg.), Christiane Leesker,ISBN: 3-88117-723-X, Bestellnr.: 723, 80 Seiten, Format: 14,5 x 20,5 cm, offene Spiralbindung / 4-fbg. / mit Gummibandverschluss und drei witzigen Buttons, Preis: 9,95 Euro.

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Richtige Therapie nach Kreuzbandriss - Unfallchirurgen bei Arthroskopie-Kongress ausgezeichnet

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität info @ 21:06

Sportverletzungen der Gelenke nehmen ständig zu. Mehr als eine halbe Million Gelenkspiegelungen (Arthroskopien) werden jährlich allein in Deutschland durchgeführt. Bei einem Kreuzbandriss sollte vom Orthopäden unbedingt überprüft werden, ob eine zusätzliche Verletzung des Seitenbandes oder der hinteren seitlichen Kapselstrukturen des Knies vorliegt. Darauf weisen die Ärzte der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Münster (UKM) hin.

Für eine Studie über den Einfluss des Außenbandes und der hinteren seitlichen Kapselstrukturen auf die Stabilität des Kniegelenks wurde eine von Dr. Thore Zantop geleitete Arbeitsgruppe der Klinik kürzlich mit dem mit 5.000 Euro dotierten DonJoy Award der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie (AGA) ausgezeichnet. “Unsere biomechanische Untersuchung mit Hilfe eines Roboters hat gezeigt, dass sich durch eine zusätzliche Verletzung des Seitenbandes die Rotationsinstabilität des verletzten Kniegelenkes erhöht. Es reicht in diesem Fall nicht, das Kreuzband isoliert zu behandeln”, betont Zantop. Außerdem gewann das Team beim Herbstkongress der AGA einen mit 1.000 Euro dotierten Posterpreis. Auf dem Poster hatten die Forscher ein verfeinertes Verfahren beim Ersatz von gerissenen Kreuzbändern, die so genannte Doppelbündeltechnik, vorgestellt.

Link: Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie (http://www.traumacentrum.de)

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Universitätsgottesdienste im Wintersemester 2006/2007 in Erlangen-Nürnberg

Über Gott und das Geld

Wer hat mehr Macht: Gott oder das Geld? Wann lohnt sich eine Investition im Leben? Und was bleibt am Ende aller Tage? Mit Fragen über Lebensbilanzen, Gott und Geld beschäftigen sich die Universitätsgottesdienste im Wintersemester 2006/2007. In acht musikalisch gestalteten Hochschulgottesdiensten sprechen die Universitätspredigerin Prof. Johanna Haberer, der Hochschulpfarrer Christian Sudermann und weitere Referenten über das Verhältnis zwischen Geld und Gott. Zum Auftakt am 17. Oktober 2006 um 20 Uhr, laden Professor Haberer und die Hochschulgemeinden alle Studierenden zu einem Ökumenischen Gottesdienst in die St. Bonifaz Kirche in Erlangen ein. Anschließend gibt es einen Empfang im Pacelli Haus, Sieboldstraße 3. Thema des Ökumenischen Gottesdienstes ist *Wer bremst, verliert”.

Vorbereitet und musikalisch begleitet wird der ökumenische Gottesdienst zum Beginn des Semesters von einem Team der Hochschulgemeinden. Anschließend sind alle im Erlanger Pacellihaus der Katholischen Hochschulgemeinde, Sieboldstr. 3, zu einem Empfang eingeladen. Alle weiteren Universitätsgottesdienste finden ab 29. Oktober 2006 jeden zweiten Sonntag, um 10.00 Uhr, in der Neustädter Universitätskirche statt. Für Orgelmusik und die musikalische Gestaltung der Gottesdienste sorgt Prof. Dr. Konrad Klek.

Fortgesetzt werden in diesem Semester auch die Universitätsgottesdienste in englischer Sprache. Sie werden jeweils am dritten Sonntag des Monats, um 11.30 Uhr in der Sakristei der Neustädter Kirche abgehalten. Die Termine hierfür sind: 15. Oktober, 19. November 2006, 21. Januar, 18. Februar, 18. März 2007, jeweils um 11.30 Uhr.

Die Termine der Universitätsgottesdienste im Einzelnen:

17. Oktober 2006, 20 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in der St. Bonifaz Kirche zum Semesterbeginn: Wer bremst, verliert. Anschließend Empfang im Pacelli Haus. Prof. Johanna Haberer, Professur für Christliche Publizistik Dr. Stefan Kiechle SJ Team aller Hochschulgemeinden

29. Oktober 2006 (20. Sonntag nach Trinitatis) Investition lohnt Prof. Johanna Haberer, Professur für Christliche Publizistik Christian Sudermann, Hochschulpfarrer der Evangelischen StudentInnengemeinde

12. November 2006 (Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres) Was am Ende bleibt Prof. Johanna Haberer, Professur für Christliche Publizistik

26. November 2006 (Ewigkeitssonntag) Bilanztag Prof. Dr. Jürgen van Oorschot, Lehrstuhl für Altes Testament II (Geschichte und Literaturgeschichte)

10. Dezember 2006 (2. Advent) Geld stinkt (nicht) Christian Düfel, Lehrstuhl für Kirchengeschichte I (Ältere Kirchengeschichte) Dr. Daniel Meier, Professur für christliche Publizistik

07. Januar 2007 (1. Sonntag nach Epiphanias) Gekauftes Land Prof. Dr. Alasdair Heron, Lehrstuhl für Reformierte Theologie

21. Januar 2007 (3. Sonntag nach Epiphanias) Biblische Steuerdebatten Prof. Dr. Hans G. Ulrich, Lehrstuhl für Systematische Theologie II (Ethik)

4. Februar 2007 (3. Sonntag vor der Passionszeit) Mut zum Risiko Prof. Dr. Andreas Nehring, Lehrstuhl für Religions- und Missionswissenschaft Christian Sudermann, Hochschulpfarrer der Evangelischen StudentInnengemeinde, Studierende

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RWTH Zertifikatkurs „Industrielles Dienstleistungsmanagement“

„Fundiertes Wissen – Praxisbezogene Lösungen – Konkretes Handeln“. Dies sind die Leitlinien unserer Weiterbildung im Bereich Dienstleistungsmanagement. Dienstleistungsmanagement ist nicht mehr nur ein Trend innerhalb der Unternehmensführungen, vielmehr entwickelt es sich zum entscheidenden Erfolgsfaktor der Firmen. Durch entsprechende Dienstleistungspakete können sich deutsche Unternehmen Chancen erobern, die ihnen auch im internationalen Vergleich einen Wettbewerbsvorteil bieten. Die Devise lautet „Umsatzsteigerung durch integrierte Dienstleistungen“.

Durch eine Zusammenarbeit mit Dozenten aus Unternehmenspraxis und Forschung werden im RWTH Zertifikatkurs „Industrielles Dienstleistungsmanagement“ vom 16. bis 18. November und 30. November bis 02. Dezember den Teilnehmern Grundlagen, Perspektiven und Anreize zu vermittelt, um eigene Lösungen für und mit dem Kunden entwickeln zu können. Vertreten sind führende Unternehmen wie Siemens AG, DB Netz AG und Robert Bosch GmbH sowie renommierte Hochschulen wie die Universität St. Gallen. Der Kurs richtet sich an Fach- und Führungskräfte für das Management industrieller Dienstleistungen. Die Teilnehmer schließen mit einem Zertifikat der RWTH Aachen ab.

Im Seminar werden wesentliche Erfolgsfaktoren für ein gelungenes Dienstleistungsmanagement behandelt wie etwa:

Werkzeuge der Strategieplanung und Geschäftsmodellentwicklung,
Marketing und Pricing von Dienstleistungen,
Entwicklung neuer Dienstleistungen,
Prozessmanagement der Dienstleistungserbringung,
Kooperation und Internationalisierung,
Human-Resource-Management für industrielle Dienstleister,
Kennzahlenbasierte Management- und Führungskonzepte,
Systeme zur effizienten Auftragsabwicklung industrieller Dienstleistungen

Workshops, Teamarbeiten und eine Unternehmenssimulation ermöglichen die praktische Erarbeitung der Theorien im Vortrag. Die Anwendung und Weiterentwicklung des Erlernten erfolgt außerdem in der Vorstellung von Erfahrungen und Best-Practices aus der Industrie.

Zusammen mit dem Organisationspartner RWTH International Academy, der Weiterbildungsakademie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen und dem Forschungsinstitut für Rationalisierung e. V. (FIR) haben sich zwei erfahrene Partner zusammengeschlossen, die den Zertifikatkurs „Industrielles Dienstleistungsmanagement“ praxisnah und dem Thema entsprechend kundenorientiert organisieren und durchführen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.rwth-academy.de/dienstleistungsmanagement.htm

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Internationale Konferenz zu Globalisierung und Unternehmensverantwortung vom 12.-13. Oktober 2006 an der Humboldt-Universität zu Berlin

Abgelegt unter: Berlin, Humboldt-Universität info @ 21:03

„Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“ (Corporate Responsibility, CR) ist das Thema einer internationalen Konferenz vom 12.-13. Oktober 2006 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu der von Professor Joachim Schwalbach, Institut für Management, organisierten Tagung werden über 300 Teilnehmer aus mehr als 20 Ländern erwartet. Als Referenten konnten neben namhaften Wissenschaftlern Praktiker von internationalen Unternehmen sowie renommierte Vertreter internationaler NGOs und NPOs gewonnen werden. Die Frage der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen ist in jüngster Zeit zu einem der wichtigsten Themen in Wissenschaft und Praxis geworden. Ausgelöst durch die zunehmende Globalisierung von Märkten wird von Unternehmen zunehmend die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung und die Berichterstattung darüber erwartet. Nahezu täglich werden positive wie negative Beispiele von Corporate Responsibility in den Medien thematisiert. Diese Berichte zeigen, dass zahlreiche Unternehmen der Frage ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu wenig Beachtung schenken und sich den potentiell negativen ökonomischen Auswirkungen dieser Haltung zu wenig bewusst sind.

Die Konferenz an der Humboldt-Universität zu Berlin setzt sich mit den unterschiedlichsten Aspekten der Unternehmensverantwortung auseinander.

Als Auftakt referiert Professor Bradley Googins von der Boston University über die sich verändernde Rolle von Unternehmen in der Gesellschaft (“/The Shifting Role of Business in Society”)/*. Im Anschluss beleuchtet Simon Longstaff vom australischen St. James Ethics Centre die Rolle von NGOs in der globalisierten Welt (“*/Dancing with the Devil: Responding to the Risk of Corporate ‘Greenwash”)./* Weitere Höhepunkte der Konferenz sind das Referat des ‘geistigen Vaters’ der Stakeholder-Theorie, Professor Richard Freeman (University of Virginia) zum Thema: “*/Managing for Stakeholders: Making CSR Work/*” und der Vortrag des ebenfalls weltweit bekannten Vertreters der CR-Forschung, Professor C.B. Bhattacharya (Boston University), der sich mit der Frage auseinander setzt, ob sich das gesellschaftliche Engagement für Unternehmen lohnt („*/Does it Pay to be a Good Citizen? A Market Based View/*”). Die Bedeutung von CR aus der Sicht der Unternehmenspraxis wird in einem Executive Panel beleuchtet, dem u.a. Frank Dassler (adidas), Manfred Krüper (E.ON) und Frank Trümper (Common Purpose) angehören, und das vom Chefredakteur des Handelsblatts, Bernd Ziesemer, moderiert wird. Ingesamt diskutieren mehr als 70 Referate das Thema der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. *

Die internationale Tagung am Institut für Management der Humboldt-Universität soll dazu beitragen, den Dialog zu Corporate Responsibility zu fördern, internationalen Austausch zu initiieren und Lösungen zu präsentieren. Die Teilnehmer sind Meinungsbildner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie Vertreter staatlicher und nicht-staatlicher Organisationen.

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Jugenduniversität Erlangen-Nürnberg mit neuen Angeboten - Wissenschafts-Workshops in den Herbstferien

Auch in den kommenden Herbstferien lädt die Universität Erlangen-Nürnberg wieder zur Jugenduniversität. In vier spannenden Workshops können Jugendliche ab 13 Jahren dieses Mal selbst aktiv werden und zum Beispiel die Geheimnisse der Geometrie enträtseln oder einen Blick in die Studios des Erlanger Campusradios bit eXpress werfen. In den Workshops ist die Zahl der Teilnehmer begrenzt, deshalb ist hier die Anmeldung unbedingt nötig. Informationen zur Jugenduni der Universität Erlangen-Nürnberg gibt es auch im Internet unter www.jugenduni.uni-erlangen.de.

Uni-Radio bit eXpress 30.Oktober, 10.00 bis 11.30 Uhr Lehrstuhl für Informationstechnik (LIKE), Am Wolfsmantel 33, Erlangen

bit eXpress ist das digitale Campusradio der Universität Erlangen-Nürnberg und des Fraunhofer Instituts für Integrierte Schaltungen Erlangen - ein Programm von Studenten für Studenten. In diesem Workshop erfährst du, wie digitales Radio funktioniert, lernst den Sender bit eXpress kennen und kannst auch einen Blick in die Produktions- und Sendestudios werfen. Mehr Infos zu Programm, Technik und dem Projekt findest du auf www.bitexpress.de

Anmeldung: jugenduni@uni-erlangen.de

Mit Powerpoint zum Präsentationsprofi! 30. und 31. Oktober, 9.00 bis 13.00 Uhr Philosophische Fakultät, Raum C 701, Bismarckstraße 1, Erlangen

Möchtest du deinen Lehrer beim nächsten Referat mit einer Powerpoint-Präsentation beeindrucken? Oder die Gäste deiner Geburtstagsfeier mit einem multimedialen Fotoalbum überraschen? Kein Problem - du musst nur wissen, wie man mit dem Computerprogramm Powerpoint umgeht! Wenn du dann noch die Tricks kennst, wie man seine Präsentation richtig in Szene setzt, bist du ein wahrer Präsentationsprofi! Darum wollen wir dir in diesem Workshop zeigen, wie man Powerpoint richtig bedient und dir helfen, deine erste eigene Präsentation zu erstellen.

Anmeldung: Tel.: 0911/5302-573, E-Mail: claudia.stahl@ewf.uni-erlangen.de

Wie sieht die Niere von innen aus? zwei Termine zur Wahl: 30. oder 31. Oktober, jeweils 10.00 bis 16.00 Uhr Nephrologische Forschungslaboratorien der Medizinischen Kliniken 4, Loschgestraße 8, Erlangen

Bei Autos reinigt ein Katalysator die giftigen Abgase, bevor sie aus dem Auspuff strömen. Auch in deinem Körper gibt es so etwas Ähnliches: Die Niere. Sie ist aber viel mehr als ein Filter für Schadstoffe! Am Beispiel der Niere wollen wir dir einen Einblick geben, wie in der Medizin geforscht wird. Man kann die verschiedenen Nierenzellen zum Beispiel sichtbar machen, in dem man sie einfach einfärbt. Durch das Mikroskop kannst du dann ganz einfach ins Innere der Niere gucken! In diesem Workshop erklären wir dir auch, was die Polymerase-Kettenreaktion ist - wie sie funktioniert, kannst du selbst ausprobieren! Grundkenntnisse in Biologie sind in diesem Kurs von Vorteil.

Anmeldung: Tel.: 09131/85-36259, E-Mail: nina.adam@med4.imed.uni-erlangen.de

Geheimnisse der Geometrie 3. November, 10.15 bis 11.45 Uhr Kleiner Hörsaal des Mathematischen Instituts, Bismarckstraße 1½, Erlangen

Geometrie heißt übersetzt so was wie *Vermessung der Erde”. Wenn eine neue Straße gebaut werden soll, muss mit Hilfe von Geometrie darum erst einmal die Umgebung vermessen werden. Das funktioniert zum Beispiel, in dem die Abstände verschiedener Punkte bestimmt werden. In diesem Workshop beschäftigst du dich mit solchen Punkten, die alle den gleichen Abstand zu einem bestimmten Objekt haben. Dabei wirst du einige überraschende Ergebnisse rausbekommen. Außerdem kannst du staunen, wozu man die Geometrie sonst so einsetzen kann! Grundkenntnisse in Geometrie sind in diesem Workshop von Vorteil.

Anmeldung: Tel.: 09131/85-22406, E-Mail: tschach@mi.uni-erlangen.de

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Theater Vorpommern zeigt Theodor Pyls Rubenow-Drama und die Gründungsgeschichte der Universität Greifswald

Abgelegt unter: Greifswald, Ernst-Moritz-Arndt-Universität info @ 21:01

Anlässlich des 550. Gründungstages der Universität Greifswald lässt das Theater Vorpommern die stürmische Gründungsgeschichte der alterwürdigen Alma Mater wieder aufleben. In dem Theaterstück „Heinrich Rubenow oder die Stiftung der Hochschule zu Greifswald“ werden Auszüge einer historischen Novelle von Theodor Pyl in einer szenischen Lesung dargestellt. Diese befassen sich mit den Legenden um den mysteriösen Tod des Gründers und ersten Rektor Heinrich Rubenow. Das Stück hat die klassische Form eines Dramas in fünf Aufzügen. Premiere ist am Sonntag, dem 15. Oktober, um 11.00 Uhr, im Theater Vorpommern in Greifswald (Großes Haus); weitere Aufführungen stehen am Dienstag, dem 24. Oktober 2006, und am Montag, dem 13. November 2006, auf dem Programm.

Greifswald 1456. Heinrich Rubenow, erster Bürgermeister und reichster Mann der Stadt, liegt im Machtkampf mit Dietrich Dörpten, dem zweiten Bürgermeister. Neue Nahrung bekommt dieser Kampf, als Rostocker Studenten und Professoren um Asyl bitten, weil der Klerus sie aus ihrer Stadt verbannt hat, und die Idee aufkeimt, in Greifswald eine Hohe Schule zu gründen. Das widerstrebt Dörpten und er verbündet sich im Kampf gegen Rubenow mit Herzog Erich II, dem zukünftigen Landesherrn, der gerade von Rubenow in Untersuchungshaft genommen wurde, weil er illegal in einem städtischen Forst gejagt hatte. Im Kampf gegen das Unrecht kommt Rubenow ein persönliches Unglück in die Quere: Raphael, sein Neffe und Erbe, ist verlobt mit Clara, der Tochter seines Erzfeindes Dörpten. Um sie versorgt zu wissen, hat sie ihr Vater in ein Stralsunder Kloster gebracht. Nun raubt Raphael seine Clara aus dem Kloster und macht sich dadurch strafbar. Rubenow ringt sich dazu durch, das Todesurteil für Raphael zu unterzeichnen – ebenso wie das Todesurteil für Dörpten, dessen Verschwörung aufgeflogen ist. Als Gründungskapital für die Greifswalder Universität stellt Rubenow sein Erbe zur Verfügung und wird feierlich zum ersten Universitätsrektor ernannt. Doch seine Gegner ruhen nicht!

Karl Theodor Pyl (1826-1904), Greifswalder Geschichtsprofessor und unermüdlicher Lokalhistoriker, verbindet in seinem Drama „Heinrich Rubenow“ sehr eigenwillig historische Fakten über die Greifswalder Universitätsgründung mit einer fingierten Familien- und Liebesgeschichte sowie Legenden um die Ermordung Rubenows. Das Drama zeigt recht deutlich, was alles passieren kann, wenn einem Autor vor Begeisterung die historischen Pferde durchgehen. Das erste Stück über Rubenow und die Stiftung der Greifswalder Universität wurde im Vorfeld des 400-jährigen Stiftungsjubiläums 1853 publiziert. 1864 erschien die zweite für die Bühne überarbeitete Fassung, die der Universitätsprofessor von 309 auf 150 Seiten kürzte. Nur zweimal, 1860 und 1927, kam es zur Aufführung. Mittels Video-Projektionen wird die eigenwillige Szenerie aus dem Historiendrama in Beziehung zu den geschichtlichen Fakten gesetzt. Pyl selbst wird in der Rolle eines „Moderators“ als rahmendes Element der Inszenierung auftreten.

Regie. Konstantin Ostheim-Dzerowycz, geboren in Basel/Schweiz, begann in Wien Theaterwissenschaft zu studieren. Seit 1994 arbeitet er regelmäßig am Theater. Seine Lehrjahre führten ihn unter anderem an das Burgtheater Wien, das Schauspielhaus Zürich und an die Wiener Staatsoper, wo er als Regiehospitant mit den Regisseuren Götz Friedrich, George Tabori, Christoph Marthaler, Adolf Dresen und Achim Benning zusammenarbeitete. Von 2001 bis 2005 war er Regieassistent bei verschiedenen Sommerfestivals in Österreich, von 2002 bis 2005 arbeitete er Regieassistent und Inspizient am Stadttheater St. Pölten/Österreich, wo er auch in kleineren Rollen auftrat. Seit der Spielzeit 2005/06 ist er künstlerischer Mitarbeiter des Theaters Vorpommern.

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Vom Irakkrieg bis zu Prinzessin Diana Studie der Augsburger Linguistin Monika Bednarek zur Verwendung evaluativer Sprache bei Continuum erschienen

Abgelegt unter: Augburg, Universität info @ 21:00

Wenn Zeitungsleser morgens beim Kaffee ihre Zeitung aufschlagen, wollen sie eigentlich nur über den Zustand der Welt informiert werden. Dass und wie in der Zeitung allein die Sprache allerdings täuschen oder auf subtile Weise “Meinung machen” kann, zeigt die Augsburger Linguistin Dr. Monika Bednarek anhand der Analyse von Artikeln britischer Zeitungen in ihrer kürzlich bei Continuum in London und New York erschienen Dissertation. Bednarek hat auf der Grundlage eines von ihr entwickelten Analyserasters 100 Artikel britischer Zeitungen, deren Themen vom Irakkrieg bis zu Prinzessin Diana reichen, intensiv untersucht und miteinander verglichen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Verwendung evaluativer Sprache in “seriösen” Zeitungen einerseits und in Boulevardblättern andererseits herauszuarbeiten. “Das interessanteste Ergebnisse aus meiner Perspektive”, erläutert Bednarek, “ist wohl, dass in der Tat beide Zeitungstypen relativ viel mit evaluativer Sprache arbeiten - mit einer Sprache also, die die Meinung des Schreibers ausdrückt.” Obwohl es durchaus Unterschiede zwischen den beiden Typen gebe, seien diese geringer als erwartet, einige der Unterschiede seien in ihrer Subtiliät sogar überraschend.

Die künftige Anwendungsmöglichkeit ihrer Theorie zur evaluativen Sprache und des von ihr entwickelten analytischen Instrumentariums sieht die Sprachwissenschaftlerin u. a. in einem Vergleich deutscher und englischer Zeitungen: “Die Presselandschaft in England unterscheidet sich sehr von der in Deutschland. Die Frage ist, ob dies sich auch in der Sprache niederschlägt”, erläutert Bednarek. Sie hofft, dass ihre Forschung dazu beiträgt, beschreiben zu können, “wie wir dazu überredet werden können, an etwas zu glauben, Ideologien zu entwickeln oder Dinge zu kaufen, die wir zuvor nie für nötig gehalten hatten.”

Mit Fragen dieser Art hat sich im Juli 2005 auch bereits die von Bednarek und Prof. Dr. Wolfram Bublitz (Lehrstuhl für Englische Sprachwissenschaft) an der Universität Augsburg organisierte internationale Tagung “Evaluation and Text Types” beschäftigt (siehe http://idw-online.de/pages/de/news127164). _______________________________

Monika Bednarek, Evaluation in Media Discourse: Analysis of a Newspaper Corpus, Continuum International Publishing Group Ltd., London/New York 2006), 272 Seiten, ISBN 0-8264-9126

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Beteiligung der Universität Erlangen-Nürnberg an SFB/Transregio 39 Bauteile mit integrierten Sensoren und Aktoren

Die Universität Erlangen-Nürnberg ist maßgeblich an einem neuen Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TR) der Deutschen Forschungsgemeinschaft beteiligt, der den Titel *Großserienfähige Produktionstechnologien für leichtmetall- und faserverbundbasierte Komponenten mit integrierten Piezosensoren und -aktoren” (kurz PT-PIESA) trägt. Weitere Partner sind die Technische Universität Chemnitz, die Technische Universität Dresden, das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU Chemnitz, das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS Dresden sowie das Bayerische Laserzentrum Erlangen (BLZ). Sprecher des SFB/TR ist Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer, TU Chemnitz. Prof. Dr.-Ing. Robert F. Singer, Universität Erlangen-Nürnberg, fungiert als stellvertretender Sprecher des Sonderforschungsbereichs und Sprecher des Standortes Erlangen. Den zwölf Teilprojekten stehen für die erste Förderperiode von 2006 bis 2010 Forschungsgelder in Höhe von fünf Millionen Euro zur Verfügung. Für die beiden Teilprojekte an der Universität Erlangen-Nürnberg wurden 900.000 Euro bewilligt. Forschungsziel des SFB/TR ist die Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen für serienfähige Produktionstechnologien *aktiver” Strukturbauteile, wobei unter *aktiv” zu verstehen ist, dass die Komponenten durch Integration von piezokeramischen Elementen sensorische und aktorische Funktionen übernehmen können. Der Vorteil solchermaßen ausgestatteter Strukturbauteile besteht z. B. darin, dass Überlasten im Betrieb erkannt oder unerwünschte Schwingungen unterdrückt werden können. Den Schwerpunkt bilden im ersten Antragszeitraum dünnwandige, flächige Strukturen aus Aluminium und CFK (mit Kohlenstofffasern verstärkte Polymere).

An der Universität Erlangen-Nürnberg werden zwei Teilprojekte bearbeitet. Das Teilprojekt B3 *Gießtechnische Integration piezokeramische Module in metallische Bauteile” wird geleitet von Prof. Dr. Robert F. Singer und Dr. Carolin Körner, Lehrstuhl für Werkstoffkunde und Technologie der Metalle. Ziel dieses Teilprojekts ist die vollständige Integration piezokeramischer Sensor/Aktor-Module in Aluminiumbauteile in einem Druckgießprozess. Die wesentliche Herausforderung hierbei besteht in der Beherrschung der thermomechanischen Beanspruchung der Module während der Formfüllung und der Abkühlung. Den Lösungsweg für die schädigungsfreie Integration stellt die Ummantelung der einzugießenden Module mit einer von der Schmelze leicht durchdringbaren Drahtgewebestruktur dar. Hierbei soll die homogene Stützwirkung des Gewebes die auf den Modul wirkenden lokalen Kräfte minimieren.

Das zweite Vorhaben des Standorts Erlangen stellt das Bayerischen Laserzentrum in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Fertigungstechnologie mit dem Teilprojekt A4 *Laserbasierte elektrisch-mechanische Kontaktierung für Verbundkomponenten mit integrierten aktiven Elementen”. Unter der Leitung von Dr. Michael Schmidt und Prof. Dr.-Ing. Manfred Geiger werden Konzepte zur zuverlässigen elektrischen Kontaktierung innerhalb piezobasierter Aktorelemente in Verbundwerkstoffen entwickelt. Als Verarbeitungsprozesse werden Blechbearbeitung, Gießtechnik und Kunststofftechnik untersucht. Hierzu sollen die hochflexiblen Fügetechniken Laserlöten, Lasermikroschweißen und Laser Droplet Welding näher betrachtet werden. Die Adaptierbarkeit dieser Verfahren zur prozesssicheren Kontaktierung der Aktorelemente wird dabei experimentell und simulationstechnisch analysiert.

Die zwei Erlanger Projekte werden unterstützt durch eine intensive Kooperation mit Prof. Dr. Reinhard Lerch und PD Dr. Manfred Kaltenbacher vom Lehrstuhl für Sensorik, die in einer späteren, mehr bauteilorientierten Phase noch zum SFB/Transregio hinzustoßen sollen. Ziel der Arbeiten ist die Finite-Elemente-Simulation von Piezokeramik-Kunststoff- bzw. Piezokeramik-Metall-Verbunden. Hierfür wird eine neue, auf inversen Verfahren beruhende Methodik entwickelt werden.

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