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15. Oktober 2006

2. Freiburger Lehrertag am 20. und 21. Oktober 2006

Abgelegt unter: Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität — info @ 18:14

Eine Arbeitsgruppe an der Freiburger Universitätsklinik unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Bauer, Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, untersucht im Rahmen eines von der Berliner „Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin“ unterstützten Forschungsprojektes „Lange Lehren“ die berufliche und gesundheitliche Situation schulischer Lehrkräfte. Der besonderen Situation schulischer Lehrkräfte, ist der am 20. und 21.10.2006 zum zweiten Mal stattfindende „Freiburger Lehrertag“ gewidmet.

„Der Lehrerberuf erfordert nicht nur fachliche Qualifikation, sondern ist ein Beziehungsberuf“, so Studienleiter Joachim Bauer. Daher soll es dieses Jahr beim Lehrertag um die Frage gehen, wie Lehrerinnen und Lehrer die notwendige Beziehungskompetenz erwerben. Die bisher vorliegenden Ergebnisse der Freiburger Untersuchungen zeigen, daß sich die Belastungen des Lehrerberufs vor allem aus nicht lösbaren Problemen im Bereich der innerschulischen Beziehungsgestaltung ergeben. Besonders besorgniserregend ist das in der Untersuchung deutlich gewordene Ausmaß an persönlicher Herabwürdigung, Bedrohung und Gewalt, dem Lehrer während ihrer Dienstzeit ausgesetzt sind. „Unsere Ergebnisse bekräftigen die Forderungen des Bundespräsidenten in seiner ersten Berliner Rede vom 21.09.2006 nach mehr Anerkennung für Lehrer und Lehrerinnen“, so Arbeitsgruppenleiter Bauer. „Der Bundespräsident hat Recht, wenn er schulische Lehrkräfte als ‘Helden des Alltags’ bezeichnete“.

Der „2. Freiburger Lehrertag“ mit dem Oberthema „Beziehungskompetenz in der Lehrer-Ausbildung“, der am 20. Oktober 2006 im Hörsaal 1010, KG I der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg von der Abteilung Psychosomatische Medizin der Uniklinik Freiburg ausgerichtet wird, bietet Redebeiträge prominenter Referenten wie Professor Dr. Matthias Jerusalem und Professor Dr. Markus Frommhold mit anschließender Podiumsdiskussion. Am Vormittag des 21. Oktober 2006 werden zahlreiche Workshops für Lehrerinnen und Lehrer das Angebot ergänzen wie zum Beispiel „Konfliktsituationen: Ansehen, klären und neue Sichtweisen eröffnen“, „Kommunikation: Alte Muster erkennen und neue ausprobieren“.

Die Freiburger Forschergruppe des Lehrergesundheitsprojektes machte kürzlich in einer bereits im Sommer 2006 herausgegebenen Pressemitteilung deutlich, welchen Widrigkeiten Lehrerinnen und Lehrer in ihrem beruflichen Alltag ausgesetzt sind. Soweit es die Beziehung mit Schülern betrifft, sind innerhalb eines Zwölf-Monatszeitraums 43 Prozent der Lehrkräfte das Ziel von massiven verbalen Angriffen, sieben Prozent haben Beschädigungen persönlichen Eigentums erlebt, mehr als vier Prozent wurden konkret mit körperlicher Gewalt bedroht und 1,4 Prozent der Lehrkräfte waren – jeweils innerhalb eines Zeitraumes von nur einem Jahr – von körperlicher Gewalt betroffen. Die Prozentsätze liegen bei isolierter Betrachtung der Hauptschulen sogar noch deutlich höher: 53 Prozent verbale Attacken, zehn Prozent Beschädigung von persönlichem Eigentum, 7,3 Prozent Androhung körperlicher Gewalt, 2,1 Prozent erlebte körperliche Gewalt.

Schulische Lehrkräfte verdienten mehr Wertschätzung und Anerkennung für die von ihnen geleistete Arbeit. Die öffentliche Stimmungsmache gegen Lehrerinnen und Lehrer müsse aufhören, so Bauer. Dringend erforderlich sei eine „Vermenschlichung des schulischen Arbeitens“ durch mehr Zeit für Lehren und Lernen, um hierdurch eine bessere Beziehungsgestaltung in der Schule zu ermöglichen. Des Weiteren sei schließlich erforderlich bei der Ausbildung schulischer Lehrkräfte nicht nur auf fachliche Aspekte zu achten, sondern angehende Lehrerinnen und Lehrer mit psychologischer Kompetenz auszustatten. Genau diesem Thema wird der jetzt am 20, und 21. Oktober stattfindende „2. Freiburger Lehrertag“ gewidmet sein.

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RWTH-Wissenschaftler entwickeln neuartige Rollstuhl-Hand-Bikes

Kinder mit spastischen Lähmungen haben sehr unterschiedliche Bewegungsstörungen, sie reichen von kaum wahrnehmbar bis sehr auffällig. Für den Alltag der Kinder ist es aber wichtig, sich selbst und aktiv zu bewegen. Hier setzt ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der RWTH Aachen an, dessen Ergebnisse unter dem Titel ROBKIDS vom 18. bis 21. Oktober auf der Messe REHACARE in Düsseldorf präsentiert werden. Das Institut für Getriebetechnik und Maschinendynamik sowie der Lehrstuhl für Angewandte Medizintechnik haben in Zusammenarbeit mit der Viktor Frankl Schule in Aachen zwei neuartige Rollstuhl-Hand-Bikes für Kinder mit spastischen Lähmungen entwickelt.

Die entwickelten Rollstuhl-Hand-Bikes für Kinder, kurz ROBKIDS, orientieren sich an herkömmlichen Hand-Bikes, einem Behindertensportgerät. Dieses ist vergleichbar mit einem Fahrrad und wird vor einem Rollstuhl befestigt. Es wird aber allein durch die Arme angetrieben. Das Betätigen der Handkurbeln erfordert ein Mindestmass an Koordinationsfähigkeit der Muskeln, diese ist allerdings bei Kindern mit spastischen Lähmungen häufig sehr eingeschränkt. Einfache lineare Handbewegungen, seien es Auf- und Abbewegungen oder Vor- und Zurückbewegungen, können die Kinder hingegen ausführen. Hierauf aufbauend wurden die beiden neuartigen Rollstuhl-Hand-Bikes konzipiert, die als Vorbau an den vorhandenen Rollstuhl angebracht werden.

Die beiden Modelle unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Antriebsbewegung. Im ersten Konzept wird eine vertikale Antriebsrichtung umgesetzt. Über zwei Griffe, die abgewinkelt oder gerade sein können, wird die Antriebsbewegung eingeleitet. Eine Feder ermöglicht eine gezielte Kraftunterstützung der Aufwärtsbewegung. Das zweite Konzept unterstützt die horizontale beziehungsweise geneigte Antriebsrichtung. Hierbei sind die Modifikationen eines handelsüblichen Hand-Bikes weitaus komplexer, allerdings kann das Hand-Bike wesentlich besser auf die individuellen Fähigkeiten des Kindes abgestimmt werden. Damit eine ungewollte Lenkbewegung des Kindes nicht durch die Antriebskraft verstärkt wird, ist eine Entkopplung von Antriebs- und Lenkbewegung erforderlich (Bild). Das Projekt wurde durch die Holste-Stiftung der RWTH Aachen gefördert. Diese wurde im Dezember 1997 von Prof. Dr.-Ing. Werner Holste und seiner Ehefrau Gertraude eingerichtet. Prof. Holste studierte, promovierte und habilitierte an der RWTH Aachen. Als außerplanmäßiger Professor hat er 35 Jahre in Vorlesungen zu den Auswirkungen der Gesetzgebung auf die Auslegung von Kraftfahrzeugen sein Wissen an Studierende weitergegeben. Aus Verbundenheit zur RWTH Aachen gründete er die Holste-Stiftung, die Forschungsprojekte auf den Gebieten des Maschinenbauwesens, der Medizin und der Elektrotechnik finanziert.

Weitere Informationen erhalten Sie bei

Dr.-Ing. Mathias Hüsing
Institut für Getriebetechnik und Maschinendynamik
Tel: 0241/80-95554
E-Mail: huesing@igm.rwth-aachen.de

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MHH informiert Sportler zum Thema Überlastungsschäden

Abgelegt unter: Hannover, Medizinische Hochschule — info @ 18:12

Schwerpunkte des Patientenforums am 25. Oktober sind Schulter-, Knie- und Achillessehnenprobleme. Sport hat unbestritten positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus, kann aber ab einem gewissen Grad auch gesundheitsschädigend sein. Dazu gehören Überlastungsschäden im Bereich der Muskeln und des Skeletts, die in den vergangenen Jahren im Sport eher noch zugenommen haben. Die Abteilung Unfallchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gibt in einem Patientenforum am Mittwoch, 25. Oktober 2006, einen Überblick über Entstehung, Symptomatik und Therapie dieser Schäden. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, an der Veranstaltung teilzunehmen,

· am Mittwoch, 25. Oktober 2006, · um 17 Uhr · im Hörsaal M, Gebäude J 1, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover.

Das Patientenforum bietet Informationen zur physikalisch-medizinischen Behandlung bei Überlastungsschäden des Bewegungsapparates, beschäftigt sich mit Schäden der Schulter, des Knies und der Achillessehne. Im Anschluss an die Vorträge gibt es die Möglichkeit, mit den MHH-Spezialisten zu sprechen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Überlastungsschäden entstehen dann, wenn die Balance zwischen Belastbarkeit und Belastung nicht stimmt. Weil die Symptome häufig diffus oder uncharakteristisch sind, ist eine präzise Diagnose und die Therapie eine Herausforderung für jeden Therapeuten und setzt große Erfahrung des behandelnden Arztes sowie sportartspezifische Kenntnisse voraus. Weitere Informationen gibt Ihnen gern: Dr. Karsten Knobloch, kknobi@yahoo.com oder im Internet unter www.mhh-unfallchirurgie.de.

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Rechtsforum 2006 - Vorträge zum Thema IT & Recht an der Universität Augsburg

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 18:11

Renommierte Anwälte informieren über patent- und markenrechtliche sowie über arbeits- und vertragsrechtliche Fragen und Probleme im IT-Kontext Die Veränderungen, die die Informationsgesellschaft mit all ihren technischen Möglichkeiten mit sich bringt, betreffen auch rechtliche Aspekte, über die in Forschung und Wirtschaft oft nur vage Kenntnisse vorhanden sind. Um entsprechende Defizite zu beheben veranstaltet der Augsburger aiti-Park gemeinsam mit dem Institut für Informatik der Universität Augsburg am 20. Oktober 2006 ein Rechtsforum mit Vorträgen zu den Themenkomplexen wie “Patent- und Markenrecht”, “IT und Arbeitsrecht” sowie “IT und Vertragsrecht - Rechtliche Anforderungen und Fallstricke”.

Mit Dr. Bertram Rapp und Dr. Stefan Gehrsitz (Patentanwälte Charrier Rapp Liebau), Bernhard Hannemann und Nicol Andreas Lödler (Waibel Rubach Hoppert & Kollegen) und Dr. Thomas Stögmüller (teclegal Habel Rechtsanwälte) konnten einschlägig spezialisierte Rechtsanwälte aus renommierten Kanzleien als Referenten gewonnen werden. Das Programm des Forums sieht im Anschluss an die Vorträge jeweils eine ausführliche Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor.

Das Rechtsforum 2006 beginnt am Freitag, dem 20. Oktober, um 9.00 Uhr im Institut für Informatik (Raum 004 F) am Standort Alte Universität (Eichleitnerstraße 30, 86159 Augsburg). Die Veranstaltung dauert bis 16.00 Uhr.

Die Teilnahmegebühr beträgt 119,00 bzw. - für Firmenvertreter aus dem aiti-park und für Vertreter von Mitgliedsunternehmen von KIT’ Schwaben e. V. - 49,00 Euro (jeweils zzgl. MwSt). Für Studentinnen und Studenten ist die Teilnahme kostenfrei. Um Anmeldung wird bis zum 17. Oktober 2006 gebeten.

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Einweihung einer neuen Photovoltaikanlage in Erlangen

Universität setzt auf Solarenergie: Steigende Energiepreise und das Bewusstsein für die zunehmenden Umweltprobleme durch die bestehende Energieversorgung haben in den vergangenen Jahren die Aufmerksamkeit zunehmend auf die Nutzung regenerativer Energien gelenkt. Das größte Zukunftspotenzial in diesem Bereich hat die Photovoltaik. Mit Hilfe dieser Technik wandelt man Sonnenenergie durch Solarzellen in Strom um. Physikstudierende der Universität Erlangen-Nürnberg wollten eigene Erfahrungen in der Anwendung der Photovoltaik sammeln und errichteten mit Fördermitteln des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Solaranlage. Am 19. Oktober 2006, um 13.00 Uhr, weihen Universitätskanzler Thomas A.H. Schöck und Prof. Dr. Martin Hundhausen vom Lehrstuhl für Technische Physik die neue Photovoltaikanlage in Erlangen, Staudtstraße 5, vor Hörsaal HA, ein.

Die Initiative der Physikstudierenden entstand im vergangenen Jahr. Eine günstige Voraussetzung für das Projekt der Studierenden bildete das BAFA-Förderprogramm, das auch an Hochschulen die Errichtung von Solaranlagen bezuschusst. So konnte das Institut für Physik der Kondensierten Materie die Solarzellen und die Elektronik für die Installation der Anlage beschaffen. Als geeigneten Standort für die Errichtung der Solaranlage wählten die Studierenden in Zusammenarbeit mit dem Bauamt und der Betriebstechnik der Universität Erlangen-Nürnberg das Dach des Hörsaaltrakts in der Staudtstraße 5 aus. Dort wurde die Anlage jetzt in Betrieb genommen und an das Universitätsnetz angeschlossen. Der Strom wird fortan für 20 Jahre nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz an die Erlanger Stadtwerke verkauft.

Die studentische Solarinitiative hat den Plan, aus den erzielten Einnahmen die Solaranlage in Zukunft auf dem Dach zu erweitern. Die neue Solaranlage hat aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel nur eine Leistung von 1kW und produziert so den Strombedarf einer Person eines mittleren deutschen Haushalts. Durch die geplante selbstfinanzierte Erweiterung soll die Anlage aber in Zukunft auf die zehnfache Leistung erweitert werden.

Die Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg beschäftigen sich bereits seit 20 Jahren mit der Photovoltaikforschung. Die Forschungsergebnisse der Universität haben einen wichtigen Beitrag zu den Produkten deutscher Solarfirmen geliefert. Die Markteinführung von Solarzellen hat in Deutschland erst vor etwa 6 Jahren durch das Erneuerbare Energien Gesetz begonnen. Seitdem hat der Branchenumsatz jährliche Steigerungsraten von etwa 40 Prozent. In der Solarindustrie sind zahlreiche neue Arbeitsplätze entstanden.

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Hochschulrat der Universität Hamburg entscheidet über Kanzlernachfolge

Abgelegt unter: Hamburg, Universität — info @ 18:09

Der Hochschulrat der Universität Hamburg hat am Mittwoch, dem 11. Oktober 2006, seine Entscheidung über die Nachfolge im Amt des Kanzlers/der Kanzlerin der Universität Hamburg getroffen. Der geschäftsführende Präsident der Universität Hamburg, Vizepräsident Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann, hat im Einvernehmen mit der künftigen Präsidentin, Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz, dem Hochschulrat gemäß § 83 des Hamburgischen Hochschulgesetzes (HmbHG) die Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Katrin Vernau (33) vorgeschlagen. Katrin Vernau war von 2002 bis 2005 Kanzlerin der Universität Ulm und ist derzeit geschäftsführende Beraterin von blv consult in Hamburg. Sie folgt Manfred Nettekoven, der zum 1. Oktober 2006 als Kanzler zur RWTH Aachen gewechselt ist.

Nach der Wahl durch den Hochschulrat muss die neue Kanzlerin von der Behörde für Wissenschaft und Forschung bestellt werden. Sie tritt ihr Amt voraussichtlich zum 1. Dezember 2006 an.

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Leben und Werk des Komponisten und Dirigenten Willem Mengelberg

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 18:06

Willem Mengelberg (1871 - 1951) gehörte zu den größten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Fünfzig Jahre leitete er das Amsterdamer Concertgebouw-Orchester und verhalf ihm zum Weltruhm. Ein Buch über Leben und Werk des gefeierten, aber auch umstrittenen Komponisten und Dirigenten Willem Mengelberg stellt Dr. Frits Zwart, Leiter des niederländischen Musikinstituts, am 11. Oktober im münsterschen “Haus der Niederlande” vor.

Das Buch enthält Beiträge zu verschiedenen Aspekten des Lebens von Willem Mengelberg, biographische Notizen zu seinem Werdegang und zu seiner künstlerischen Karriere sowie zu seinen besonderen Beziehungen zu Gustav Mahler und Richard Strauß. Geplant ist auch die Einspielung eines Werks von Mengelberg zu Radierungen von Rembrandt van Rijn. Vortrag und Buchpräsentation beginnen am Mittwoch, 11. Oktober 2006, um 20 Uhr im münsterschen “Haus der Niederlande”, Eingang Kirchherrngasse.

Weitere Informationen im Internet: www.uni-muenster.de/hausderniederlande.

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Bilanz und Perspektiven - Vier Jahrzehnte vergleichende Landes- und Stadtgeschichte

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 18:05

Am 19. und 20. Oktober veranstaltet das Institut für vergleichende Städtegeschichte zusammen mit der Abteilung für Westfälische Landesgeschichte im Historischen Seminar der WWU Münster die Tagung “Vier Jahrzehnte vergleichende Landes- und Stadtgeschichte. Bilanz und Perspektiven” zu Ehren von Dr. Wilfried Ehbrecht. Der Wissenschaftler, der seit fast vierzig Jahren am Historischen Seminar der Universität Münster lehrt und forscht, hat Ende August sein 65. Lebensjahr vollendet.

Die Vorträge der Tagung spannen einen weiten Bogen über die wissenschaftlichen Forschungsfelder des Jubilars. Nach zwei einführenden Beiträgen von Prof. Dr. Peter Johanek und Prof. Dr. Werner Freitag zur aktuellen Lage und Entwicklung der Stadtgeschichte und der Landesgeschichte widmen sich zwei Vorträge der friesischen Stadt- und Landesgeschichte. Dr. Wilfried Ehbrecht selbst geht in seinem Festbeitrag der Frage nach, ob das friesische Mittelalter “Städte” kannte. Prof. Dr. Heinrich Schmid (Oldenburg) vergleicht die friesische Entwicklung mit zeitgleichen Entwicklungen in Westfalen. Die nächste Sektion der Tagung widmet sich einem weiteren zentralen Forschungsinteresse des Jubilars und zwar der mittelalterlichen und neuzeitlichen Stadtgemeinde, ihren Konfliktmustern und ihren Identifikationsfaktoren. Prof. Dr. Knut Schulz (Berlin) bietet einen Überblick über den Prozess der Kommunalisierung und Urbanisierung um 1250, und Dr. Ulrich Meier (Bielefeld) erläutert am Beispiel der italienischen Stadtkommune Florenz die identitäts- und gemeinschaftsstiftende Funktion von Stadtpatronen.

Am Schluss der Tagung steht ein Ausblick auf die europäische Stadtgeschichte: Prof. Dr. Heinz Schilling (Berlin) vergleicht die deutsche und die europäische Stadtentwicklung vor dem Hintergrund der konfessionellen und politischen Umbrüche des 16. Jahrhunderts. Prof. Dr. Franz Irsigler (Trier) behandelt abschließend die Dorfbefreiungen des hohen Mittelalters in Frankreich und Deutschland. Dr. Ehbrecht gehört seit 1967 zum Lehrkörper der Abteilung für Westfälische Landesgeschichte im Historischen Seminar der WWU Münster. Seine Lehrveranstaltungen - Seminare wie Exkursionen - haben ganze Generationen von Studierenden in die Westfälische Landesgeschichte wie in die Welt des Mittelalters eingeführt und sie zu weiterer Arbeit auf diesem Gebiet begeistert. Den Aufbau des Instituts für vergleichende Städtegeschichte durch Prof. Dr. Heinz Stoob hat er maßgeblich mitgetragen und mitgestaltet.

Von 1979 bis 1984 hat er es zudem als Direktor geleitet und arbeitet bis heute an seinem Forschungsprogramm mit. Seinen Forschungen zur Stadtgeschichte kommt eine weit über Westfalen hinausreichende Wirkung zu. Das belegt auch die große Zahl der Wissenschaftler, die sich zu dieser Tagung in Münster zusammenfinden werden.Am Donnerstag, 19. Oktober 2006, findet um 19.30 Uhr im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte am münsterschen Domplatz ein Empfang zu Ehren von Dr. Wilfried Ehbrecht statt. Das vollständige Tagungsprogramm ist einzusehen unter:

http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte. Weitere Auskünfte erteilt Dr. Angelika Lampen, Institut für vergleichende Städtegeschichte, Königsstraße 46, 48143 Münster, Telefon 0251/8327527, E-Mail: istg@uni-muenster.de.

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Knochentransplantate im Kiefer - Über 300 Zahnärzte zu 2. IMC-Herbstsymposium am UKM erwartet

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 18:03

Knochentransplantate bieten heute eine gute Möglichkeit, Defekte im Bereich des Kieferknochens und damit einhergehende Probleme beim Kauen und Sprechen zu beheben. Über Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Behandlung informieren sich am 21. Oktober 2005 über 300 Zahnärztinnen und Zahnärzte bei einer Tagung am Universitätsklinikum Münster (UKM). Es handelt sich dabei um das zweite Herbst-Symposium des International Medical College (IMC) der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität, einer universitären Online-Fortbildungsplattform für Orale Medizin, die Zahnärzten einen berufsbegleitenden Masterstudiengang in der Oralen Medizin anbietet. Anlass für das Symposium ist die Verabschiedung von 47 Absolventen, die nach erfolgreichem Abschluss dieses Weiterbildungsangebots soeben den Grad eines “Master of oral Medicine in Implantology” erhalten haben. “Knochentransplantate - Grundlagen und klinische Evidenz” lautet das Thema der Veranstaltung, die um 9 Uhr durch Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Ulrich Joos, wissenschaftlicher Leiter des IMC und Direktor der Klinik für Mund- und Kiefer-Gesichtschirurgie des UKM, im Lehrgebäude des Zentralklinikums eröffnet wird. Auf dem Programm stehen bis 15 Uhr sieben Vorträge, bei denen international führende Spezialisten das Thema sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus klinischer Sicht beleuchten. Dabei werden unterschieldiche Methoden zur Therapie von Knochendefekten erläutert und bewertet.

Ausgelöst werden können Knochendefekte beispielsweise durch einen Zahnverlust, der zu Um- und Abbauvorgängen am Kieferknochen führt. Darüber hinaus gehen auch Unfälle, Tumorerkrankungen und Fehlbildungen im Bereich der Kiefer- und Gesichtsregion bisweilen mit umfangreichen Knochendefekten einher. Um einen Ersatz der fehlenden Zähne zu ermöglichen, die Kau- und Sprechfunktion wiederherzustellen und nicht zuletzt auch ein ästhetisch gutes Ergebnis zu erzielen, ist zur Behebung der Defekte häufig eine Knochenübertragung erforderlich. Im Rahmen der Tagung werden unterschiedliche Methoden zur Auffüllung des Defektes im Hinblick auf die jeweilige Behandlungsdauer, den Umfang der chirurgischen Eingriffe, die Komplikationsraten und die Langzeitergebnisse bewertet.

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Von Barrierefreiheit zum Design für Alle - Interdisziplinäre Ringvorlesung in Münster

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 18:03

Am Mittwoch, 18. Oktober, startet am Institut für Geographie der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster rechtzeitig zum europäischen Jahr der Chancengleichheit 2007 eine Ringvorlesung zum Thema “Design für Alle”, die es in dieser Form in Deutschland noch nicht gegeben hat. Sie ist interdisziplinär angelegt, wird von öffentlichen und privaten Trägern gemeinsam durchgeführt und als Studienleistung von Universität, Fachhochschule und Handwerkskammer anerkannt. Für die Eröffnungsveranstaltung konnte als Gastrednerin die Referentin für Gleichstellung der Europäischen Kommission, Elisabeth Straw, gewonnen werden. Das Thema “Design für Alle” erlangt durch den demographischen Wandel und die gestiegenen rechtlichen Anforderungen an die barrierefreie Gestaltung der Umwelt sowie die neuen EU-Richtlinien über die Reform des öffentlichen Vergaberechts eine stetig wachsende Bedeutung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Berücksichtigung dieses behindertenfreundlichen Ansatzes im Design, der Architektur sowie in der Stadt- und Regionalentwicklung wird von Experten und Politik als elementar für die nachhaltige Zugänglichkeit und Nutzbarkeit unserer Umwelt eingeschätzt.

Ziel der Ringvorlesung ist es, die interessierte Öffentlichkeit und vor allem Studierende der verschiedenen Fachrichtungen für das Thema zu sensibilisieren und über aktuelle Entwicklungstendenzen zu informieren. Dazu werden Vertreter der jeweiligen Veranstalter sowie Gastredner Aspekte aus ihren aktuellen Arbeits- und Forschungsbereichen zum Thema Design für Alle vorstellen. Design für Alle ist ein zunehmend wichtiges Thema, zu dem die Hochschulen mit ihrem breiten Fächerspektrum wertvolle Beiträge liefern können. Auch für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Münster können dadurch neue Impulse und Marktchancen erschlossen werden. Dafür ist aber eine umfassende Aus- und Weiterbildung notwendig, zu der diese Ringvorlesung einen Beitrag liefern kann.

Die Ringvorlesung “Von Barrierefreiheit zum Design für Alle” wird gemeinsam von Universität und Fachhochschule Münster, der Handwerkskammer Münster, der Stadt Münster, dem Europäischen Institut Design für Alle in Deutschland e.V. (EDAD) und dem Beratungsbüro NeumannConsult durchgeführt. Sie findet vom 18. Oktober 2006 bis zum 4. Februar2007 jeweils mittwochs von 16 bis 18 Uhr im Hörsaal des Instituts für Geographie der Universität Münster, Robert-Koch-Straße 26, 48149 Münster, statt.

Das vollständige Programm der Ringvorlesung ist unter der Adresse www.design-fuer-alle.de abrufbar.

Link: Programm der Ringvorlesung (http://www.design-fuer-alle.de)

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