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31. Oktober 2006

Medizinische Klinik 2 / Kardiologie - Spitzenposition im internationalen Wissenschaftsranking

Gleich vier Ärzte aus der Medizinischen Klinik 2 des Universitätsklinikums Erlangen gehören zu den weltweit am häufigsten zitierten Herz- und Gefäßforschern aus dem deutschsprachigen Raum. Die Fachzeitschrift *Laborjournal” veröffentlichte jetzt ein Ranking des Thomson-Institute for Scientific Information (ISI) in Philadelphia, das über 8.700 der wichtigsten Wissenschaftsmagazine auswertet. Klinikdirektor Prof. Dr. Werner Daniel gehört mit 2.062 Zitierungen in drei Jahren zu den Top Ten der Kardiologen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf weiteren Plätzen folgen seine Mitarbeiter Prof. Dr. Stephan Achenbach (1.714), PD Dr. Dieter Ropers (1.591) und Prof. Dr. Werner Moshage (1.147). *Diese gute Platzierung von gleich vier Mitarbeitern einer Klinik im deutschsprachigen Raum belegt den hohen Stellenwert unserer Forschungsarbeit”, sagte Prof. Daniel in einer ersten Stellungnahme. Außer dem Uni-Klinikum Frankfurt, das mit fünf Wissenschaftlern unter den Top 50 vertreten ist, findet sich kein kardiologisches Klinikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit mehr Zitierungen. Während in Frankfurt die Herz-Stammzellenforschung international hohe Beachtung findet, ist es in Erlangen die Bildgebung des Herzens mit Hilfe der Echokardiographie, Kernspintomographie und vor allem mit der Computertomographie (CT). Insbesondere die Darstellung der Herzkranzgefäße mit CT bildet einen besonderen Schwerpunkt der Forschung, aber auch in der Krankenversorgung an der Medizinischen Klinik 2.

“Wir verfügen - nicht zuletzt durch eine enge wissenschaftliche Kooperation mit dem universitären und regionalen industriellen Umfeld - am Standort Erlangen über die modern sten und schnellsten Computertomographen, mit denen wir in den vergangenen Jahren den Untersuchungsablauf und die Bildqualität entscheidend verbessern konnten”, sagte Prof. Daniel. Mit diesem speziellen Cardio-CT werden Schichtaufnahmen vom schlagenden Herzen gemacht, so dass die Herzkranzgefäße mit eventuellen arteriosklerotischen Ablagerungen, Verkalkungen und Einengungen mit einer hohen räumlichen Auflösung (Schichtdicke 0,4 Millimeter) dargestellt werden. *Dadurch können wir bei vielen Patienten die Herzkranzgefäße auch ohne Herzkatheter genau, schnell und vor allem ohne eine relevante Belastung für den Patienten untersuchen”, sagte Prof. Daniel. Die Untersuchungszeit betrage rund 15 Minuten.

Pro Jahr werden in Deutschland derzeit mehr als 770.000 Links-Herzkatheter-Untersuchungen durchgeführt. Dabei wird dem Patienten über eine Arterie in der Leistenbeuge oder am Handgelenk ein kleiner Katheter eingeführt, bis zu den Herzkranzgefäßen vorgeschoben, und diese werden dann kontrastmittelgefüllt dargestellt. In ca. 50 Prozent der Fälle stellt sich jedoch heraus, dass die Herzkranzgefäße keine so ausgeprägten Veränderungen aufweisen, dass eine Behandlung mit Angioplastie (Ballonaufdehnung) oder Bypassoperation erforderlich wird.

Das heißt, bei zahlreichen Patienten erfolgt heute eine Herzkatheteruntersuchung, um sicherheitshalber kritische Einengungen an den Herzkranzgefäßen auszuschließen. Hier sieht Prof. Daniel ein zunehmendes Anwendungsgebiet für das Cardio-CT. Bei ausgewählten Patienten - zum Beispiel solchen ohne oder mit eher untypischen Beschwerden - kann anhand eines eindeutigen computertomographischen Befundes auf einen Herzkatheter verzichtet werden. Darüber hinaus erlaubt die Computertomographie - wie keine andere Technik - anhand des Kalknachweises in den Herzkranzgefäßen die Früherkennung (bereits bevor Beschwerden auftreten) der Koronaren Herzkrankheit und damit natürlich eine frühzeitige Einleitung von Maßnahmen, die das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten.

Welche Vorteile das Cardio-CT für Patienten bieten kann, verdeutlichte Prof. Daniel am Beispiel eines 39-jährigen Mannes, der vor kurzem in die Notfallaufnahme mit Brustschmerzen zum Ausschluss eines Herzinfarktes eingewiesen wurde. Das EKG war unauffällig, es wurde daraufhin ein Cardio-CT durchgeführt, das absolut normale Herzkranzgefäße zeigte. Der Patient wurde am gleichen Tag entlassen und ihm wurde empfohlen, die Beschwerden ambulant - z. B. bei einem Orthopäden - abklären zu lassen. In der Regel verbringen solche Patienten zumindest eine Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus.

Blutuntersuchungen zum Nachweis einer Herzbeteiligung als Ursache der Beschwerden werden durchgeführt, ein zweites EKG wird geschrieben und bei verbleibendem Zweifel wird sicherheitshalber doch eine Herzkatheteruntersuchung vorgenommen. *Der Vorteil des Cardio-CTs liegt hier klar auf der Hand - es ist schneller, für den Patienten schonender und für die Krankenkassen vermutlich auch deutlich günstiger”, sagte Prof. Daniel. Entsprechende wissenschaftliche Studien werden derzeit an der Medizinischen Klinik 2 durchgeführt. Zurzeit werden allerdings die Kosten für eine Cardio-CT-Untersuchung leider noch nicht von allen Krankenversicherungen übernommen.

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Chronische Lebererkrankungen - Antworten aus erster Hand

Abgelegt unter: Mainz, Johannes Gutenberg-Universität info @ 09:02

I. Medizinische Klinik lädt am 4. November zum Arzt-Patienten-Seminar ein Am Samstag, den 04. November, lädt die I. Medizinische Klinik des Mainzer Universitätsklinikums zu einem Arzt-Patienten-Seminar ein. Thema sind chronische Lebererkrankungen wie chronische Virus-Hepatitis oder Leberzirrhose. Mehrere Leberexperten der Klinik werden Vorträge halten und insbesondere Fragen von Betroffenen und Interessierten beantworten. Dabei berichten sie unter anderem von den neuesten Ergebnissen der klinischen Forschung, die gerade auf einer der weltweit größten wissenschaftlichen Tagungen zu Lebererkrankungen in Boston / USA vorgestellt werden. Zudem bietet die I. Medizinische Klinik für Patienten mit chronischen Lebererkrankungen eine kostenlose Erstimpfung gegen Hepatitis A und B an. Das Arzt-Patienten-Seminar findet am 04. November von 9.00 bis 13.00 Uhr im Hörsaal der Chirurgie statt (Gebäude 505, Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz). Zu dieser öffentlichen Veranstaltung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

“Impfindikation bei chronischen Lebererkrankungen” ist das Thema des Vortrags von PD Dr. Wulf-Otto Böcher, Oberarzt an der I. Medizinischen Klinik. “Für Patienten mit chronischen Lebererkrankungen besteht seitens der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts eine Impfempfehlung gegen Hepatitis A und B”, so Dr. Böcher. “Diese Empfehlung wird allerdings aus unserer Sicht nicht genügend berücksichtigt. Neben einem Vortrag zu diesem Thema bieten wir im Rahmen unseres Arzt-Patienten-Seminars daher für Patienten mit chronischen Lebererkrankungen eine kostenlose Erstimpfung gegen Hepatitis A und B an.” Aus diesem Grund beginnt die Veranstaltung mit einer Blutabnahme für diejenigen Teilnehmer, die an einer solchen Impfung interessiert sind. “Dabei stellen wir zunächst fest, ob durch eine frühere Impfung oder eine durchgemachte Hepatitis A oder B bereits Immunität besteht”, erläutert Dr. Böcher.

In einem weiteren Vortrag wird Prof. Peter Galle, Direktor der I. Medizinischen Klinik, über das Thema “Neue Therapiekonzepte bei Virus-Hepatitis B und C” sprechen. Oberarzt PD Dr. Marcus Schuchmann berichtet anschließend über “Leberzirrhose und Lebertransplantation”. Bei allen Vorträgen besteht genügend Zeit zur Diskussion, bei der die Besucher all ihre Fragen loswerden können.

Im Anschluss an die Vorträge findet ein kleiner Imbiss statt, anschließend — nach Vorliegen der Ergebnisse der Blutuntersuchung — die kostenlose Erstimpfung gegen Hepatitis A und B.

“Mit unserem Arzt-Patienten-Seminar wollen wir Betroffenen, aber auch allen Interessierten, die neuesten Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Lebererkrankungen aufzeigen. Dabei bieten wir Informationen aus erster Hand und wollen auch über neue Entwicklungen informieren, die auf der großen Lebertagung in Boston vorgestellt werden”, betont PD Dr. Wulf-Otto Böcher. “Beispielsweise werden Ergebnisse aus aktuellen Studien zur Behandlung von chronischer Hepatitis B und C sowie zur Möglichkeit der Lebertransplantation bei bestehender Leberzirrhose vorgestellt.”

Das Arzt-Patienten-Seminar zu chronischen Lebererkrankungen findet statt am

Samstag, 04. November 2006, 9.00 Uhr — 13.00 Uhr im Hörsaal der Chirurgie, Gebäude 505, Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz

Zu dieser öffentlichen Veranstaltung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Weiterer Anstieg der Studierendenzahlen im Wintersemester 2006/07 - Uni Erlangen-Nürnberg erreicht Rekordzahl

Die Zahl der Studierenden an der Universität Erlangen-Nürnberg erreicht zum aktuellen Wintersemester (WS) 06/07 einen neuen Höchststand: 26.577 Studierende sind an der Universität eingeschrieben. Das sind 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr (WS 05/06: 25.768). Demgegenüber ist die Zahl der Studienanfänger leicht zurückgegangen (minus 3,4 Prozent). Dies hängt mit der Umstellung des Studienangebots auf Bachelor und Master zusammen. Der befürchtete Einbruch der Studienanfängerzahl wegen der künftig anfallenden Studiengebühren ist nicht eingetreten. *Die Universität Erlangen-Nürnberg ist nach wie vor in vielen Fächern überlastet. Durch die konstant hohen Anfängerzahlen der letzten Jahre platzt die Universität Erlangen-Nürnberg aus allen Nähten”, sagt Rektor Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske.

Viele Studierende haben im WS 06/07 einen Bachelor-Studiengang aufgenommen: Die Zahl der Bachelor-Studierenden ist gegenüber dem Vorjahr von 263 auf 1.075 um über 300 Prozent gestiegen. Ausschlaggebend für diesen Trend ist die laufende Umstellung aller Studienabschlüsse auf Bachelor und Master im Rahmen des Bologna-Prozesses. Ein Großteil der Bachelor-Studierenden ist für die Studiengänge Wirtschaftswissenschaften, International Business Studies sowie Sozialökonomik an der WiSo-Fakultät eingeschrieben. Diese Studiengänge umfassen alleine 684 Studienanfänger. Für den Bachelor-Studiengang Chemie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät II haben sich 101 Studienanfänger eingeschrieben.

Besonders große Nachfrage besteht nach wie vor an den spezialisierten Studiengängen: Für 33 Studienplätze im Diplomstudiengang Molekulare Medizin gingen beispielsweise 662 Bewerbungen, für die 32 Plätze im Studiengang Internationales Wirtschaftsrecht bewarben sich 219 Studieninteressenten, für die 50 Plätze im Bachelor-Studiengang International Business Studies lagen 685 Bewerbungen vor.

Das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Studierenden stabilisiert sich seit einigen Jahren zugunsten einer leichten Überzahl der weiblichen Studierenden: Der Anteil der Studienanfängerinnen liegt wie im Vorjahr mit 2.875 bei 52 Prozent, die Gesamtzahl der Studentinnen mit 13.779 ebenfalls bei 52 Prozent.

Auch die Gesamtzahl der ausländischen Studierenden an der Universität Erlangen-Nürnberg ist gegenüber dem Vorjahr auf 3.235 angestiegen. Dies entspricht einem Anteil von 12,2 Prozent an der Gesamtzahl der Studierenden
(WS 05/06: 2.984 Studierende = 11,6 Prozent). Auch der Anteil der ausländischen Studierenden im ersten Fachsemester ist mit 773 angestiegen. 14 Prozent aller Studienanfängerinnen und -anfänger im WS 06/07 kommen somit aus dem Ausland. Wie in den Vorjahren kommen die meisten ausländischen Studierenden aus Bulgarien (327), der Volksrepublik China (319) sowie aus Polen (169).

Aktuelle Entwicklung in den Fakultäten
Vor dem Hintergrund wachsenden Bedarfs ist es besonders erfreulich, dass insbesondere in den ingenieurwissenschaftlichen Bereichen deutliche Zuwächse zu verzeichnen sind.

Besonders attraktiv ist nach wie vor die Technischen Fakultät: Mit 1.162 Studienanfängern (plus 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr) verzeichnet sie die meisten Studienanfänger an der Universität. An der Naturwissenschaftlichen Fakultät I (Mathematik und Physik) sind die Anfängerzahlen seit dem WS 01/02 sogar um 73 Prozent gestiegen. Die kaum veränderten Anfängerzahlen im WS 06/07 (plus 0,79 Prozent gegenüber dem Vorjahr) sind somit nicht Ausdruck einer stagnierenden Nachfrage. Vielmehr gerät die Fakultät zunehmend an die Grenzen ihrer Aufnahmekapazität. Dies gilt auch für die Medizinische Fakultät (plus 2,2 Prozent) und die Naturwissenschaftliche Fakultät II (Biologie, Chemie und Pharmazie) (minus 2,8 Prozent).
An der Naturwissenschaftlichen Fakultät III (Geowissenschaften) ist die Zahl der Studienanfänger von 139 im WS 05/06 auf 121 im aktuellen Semester zurückgegangen (minus 13 Prozent). Grund für diesen Trend ist die geringere Anzahl von Studienplätzen in den meisten zulassungsbeschränkten Studiengängen der Geographie. Für die Diplomstudiengänge Geologie (43 Anfänger = plus 38,7 Prozent) und Mineralogie (13 Anfänger = plus 85,7 Prozent) haben sich gegenüber dem WS 05/06 deutlich mehr Studienanfänger eingeschrieben. Dies ist auch im Zusammenhang mit der Einstellung der Geowissenschaften an der Universität Würzburg und deren Verlagerung an die Universität Erlangen-Nürnberg zu sehen.

In der Theologischen Fakultät hat sich die Zahl an Studienanfängern mit 35 Studienanfängern im WS 06/07 auf dem Niveau der Vorjahre gehalten. Bei den Fächern Christliche Publizistik sowie Evangelische Theologie mit der kirchlichen Prüfung als Abschluss sind die Anfängerzahlen gestiegen, während sie im Diplomstudiengang gesunken sind. In der Philosophischen Fakultät I (Philosophie, Geschichte und Sozialwissenschaften) ging die Anfängerzahl um 7,3 Prozent zurück (587 Erstsemester im WS 06/07, 633 im WS 05/06). Hier wurden für Studiengänge in den stark nachgefragten Fächern Soziologie und Pädagogik Zulassungsbeschränkungen neu eingeführt. Aus diesem Grund ist in diesen Studiengängen ein Rückgang bei den Studienanfängern zu verzeichnen, aus dem sich auch der Rückgang der Anfängerzahlen für die gesamte Fakultät erklärt. Einen deutlichen Anstieg der Anfängerzahlen von 960 im WS 05/06 auf 1.017 im WS 06/07 auf (plus 5,9 Prozent) hat die Philosophische Fakultät II (Sprach- und Literaturwissenschaften) zu verzeichnen. Dies ist auf die große Nachfrage in den Lehramtsstudiengängen für Realschule und Gymnasium zurückzuführen. Auch die Philosophische Fakultät II arbeitet damit an ihrer Kapazitätsgrenze. Bei der Gesamtzahl der Studienanfänger an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät ist im Vergleich zum WS 05/06 ein Rückgang um 13,4 Prozent von 433 auf 375 Studierende zu verzeichnen. Der Rückgang geht mit der veränderten Zuordnung des Studiengangs Psychogerontologie seit dem Sommersemester 2006 zur Philosophischen Fakultät I einher. Im zulassungsbeschränkten Studiengang Grundschuldidaktik, der im WS 05/06 mit 134 eingeschriebenen Studierenden für 107 vorhandene Studienplätze deutlich überbucht war, wurde die Zahl der Studienanfänger auf die Zahl der verfügbaren Studienplätze begrenzt.

An der Juristischen Fakultät ist die verfügbare Kapazität von 318 Studienplätzen vollständig ausgeschöpft, auch wenn die Anfängerzahl im Staatsexamensstudiengang gegenüber dem Vorjahr rückläufig ist: Im WS 05/06 waren es 342 Studienanfänger, im WS 06/07 319 (minus 6,7 Prozent).

An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (WiSo) wurde zum aktuellen Semester das komplette Studienangebot von Diplom- auf Bachelor- und Master-Studiengänge umgestellt. Um die Kapazität der WiSo nicht zu überlasten, wurde die Anzahl der Studienplätze verringert. Die Gesamtzahl der Studienanfänger an der WiSo ist dadurch gegenüber dem WS 05/06 von 915 auf 784 gesunken (minus 14,3 Prozent). Die Qualität der Ausbildung in der seit Jahren voll ausgelasteten Fakultät soll damit nachhaltig verbessert werden.

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Mit 5 Euro zum Erfolg

Abgelegt unter: Augburg, Universität info @ 08:56

Am 7. November 2006 startet zum siebten Mal der Existenzgründerwettbewerb für Studentinnen und Studenten der Augsburger Hochschulen Wie werde ich mit nur fünf Euro Startkapital erfolgreich als Unternehmerin oder Unternehmer tätig? Dieser Frage können sich ab dem 7. November 2006 einmal mehr Studentinnen und Studenten der Augsburger Hochschulen stellen, die sich parallel zum Studium beim praxisorientierten 5-Euro-Business-Wettbewerb als Existenzgründerinnen und Existenzgründer erproben wollen, um eventuell auch am Preisgeld in Höhe von insgesamt 2200 Euro zu partizipieren.

Während des Wintersemesters entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Teams eine Geschäftsidee, die sie dann als Gesellschaften des bürgerlichen Rechts auf dem Markt umsetzen. Dr. Gabriele Schäfer, Gründerberaterin am ZWW der Universität Augsburg und Organisatorin des Wettbewerbs, legt großen Wert darauf, dass Studentinnen und Studenten aus möglichst allen Fakultäten mitmachen: “Unser Ziel ist es, insbesondere auch Studierende aus den Geisteswissenschaften und anderen nicht-wirtschaftsorientierten Fachrichtungen anzusprechen. Gerade für diese Studiengänge wird die Selbständigkeit als Alternative zur traditionellen Angestelltentätigkeit eine immer größere Rolle spielen”, sagt Schäfer, die sich selbst vor sieben Jahren erfolgreich selbständig gemacht hat, diesen Schritt bis heute nicht bereut hat und überzeugt ist: “Der Studienabschluss alleine garantiert längst keine Festanstellung mehr. Die Teilnahme am 5-Euro-Business-Wettbewerb eröffnet die Möglichkeit, spielerisch die ersten Schritte in die Selbständigkeit zu wagen und sich am Markt zu erproben.”

Grundwissenserwerb in begleitenden Seminaren

Das nötige Grundwissen für ihr Projekt eigenen sich die Studierenden während des Wettbewerbs in begleitenden Seminaren zu Projektmanagement, Marketing, Finanzierung und Recht an. Wie in den vergangenen Jahren stehen darüber hinaus wieder Vertreter aus ortsansässigen Unternehmen den studentischen Unternehmerteams als Paten zur Seite, um Tipps aus der Praxis zu geben.

“Die Ergebnisse der Teams konnten sich bislang immer sehen lassen”, betont Schäfer. Den Teilnehmern sei es in der Vergangenheit immer gelungen, ihre Produkte und Dienstleistungen ideenreich an den Kunden zu bringen und einen wichtigen Schritt in Richtung Berufsleben zu gehen. Die Geschäftsideen reichten dabei vom Weihnachts- und Nikolausservice über Alko-Tests in Abendlokalen, Personal Shopper für den IT-Bereich, Blinde Dates oder Taschendesigns mit auswechselbaren Motiven bis hin zu modischen Accessoires und Shirts.

Im Wintersemester 2006/07 wird der 5-Euro-Business-Wettbewerb an den Augsburger Hochschulen zum siebten Mal angeboten. Die Auftaktveranstaltung findet am 7. November 2006 von 18.00 bis 20.00 Uhr an der Universität Augsburg statt.

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Der pädagogische (Krisen-)Diskurs über die Großstadt an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert

Abgelegt unter: Augburg, Universität info @ 08:55

Ein neues DFG-Projekt der Augsburger Pädagogik Die “Rekonstruktion des pädagogischen (Krisen-)Diskurses über die Großstadt zwischen 1890 und 1930″ ist das Ziel eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts, das am Lehrstuhl für Pädagogik der Universität Augsburg von Prof. Dr. Eva Matthes und Dr. Carsten Heinze geleitet wird.

Als Antwort auf die überwiegend als krisenhaft erfahrenen Auswirkungen der Moderne, die in der Großstadtkultur mit ihren Säkularisierungs-, Pluralisierungs- und Individualisierungsprozessen zu kulminieren schienen, schwang sich die Mehrzahl der Pädagogen zum Anwalt der durch diese Prozesse gefährdet erscheinenden Kinder und Jugendlichen auf. Durch das sittliche und gesundheitliche Gefährdungspotential der Städte sahen sie die angemessene Entwicklung der Kinder und Jugendlichen bedroht, und in dem sich als diffus, unübersichtlich und heterogen darstellenden Erziehungsraum der Großstadt schien eine pädagogische Intervention zum Scheitern verurteilt. Der “verderbten” Großstadt wurde häufig das Land als idealer Erziehungsraum gegenübergestellt, der sich nach der Meinung der meisten Diskursteilnehmer durch den geschlossenen sozialen Kreis, die übersichtliche Gemeinde und vor allem durch seine pädagogische Beherrschbarkeit auszeichnet.

Vereinfachte und verzerrte Polarisierung des Stadt-Land-Verhältnisses

Die Projektgruppe um Matthes und Heinze wird zunächst den kulturkritischen Großstadtdiskurs aufarbeiten, der sich am Ende des 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts zu einer allgemeinen Großstadtkritik verdichtete und dessen Schwerpunkt oft in einer grobschlächtig vereinfachten und ideologisch verzerrten Polarisierung des Stadt-Land-Verhältnisses lag. “Wir interessieren uns insbesondere dafür, ob pädagogische Großstadtkritik immer als - rückgewandte - Kritik an modernen Lebensformen zu verstehen ist oder ob hier nicht auch rationale, sozialkritische Argumentationsmuster aufgegriffen werden”, erläutert Mattthes. In einem zweiten Schritt will das Augsburger Pädagogenteam dann die Darstellung der Großstadtthematik in den deutschsprachigen Fibeln des genannten Zeitraums untersuchen. Das Interesse richtet sich hier insbesondere auf die Thematisierung der kindlichen Lebenswelt in Stadt und Land sowie auf das von Erwachsenen konstruierte Bild vom Kind.

Im Zentrum der Analyse stehen die Ursachen und Motive für die Entstehung bzw. die Aufrechterhaltung des Diskurses, die Mechanismen der Reproduktion des Diskurses, die verwendeten Topoi und Argumentationsmuster, die Veränderung des Diskurses, die Wirkungsabsichten der am Diskurs Beteiligten und die Wirkungen und Funktionen des Diskurses selbst. Ein weiterer Bezugspunkt des Projekts sind die dem pädagogischen (Krisen)Diskurs über die Großstadt zugrundeliegenden Konstrukte, Bilder und Konzepte von Kindheit und Jugend im Untersuchungszeitraum.

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Neues Interdisziplinäres Zentrum Literatur und Kultur der Gegenwart - Ein Hörstück zum Auftakt

Zugänge zum Verständnis der Gegenwart zu bieten, kritische Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft und Wissenschaft zu eröffnen und die politischen Entwürfe der Zukunft fachkundig zu begleiten, ist das erklärte Ziel von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Erlangen-Nürnberg, die sich zum Interdisziplinären Zentrum Literatur und Kultur der Gegenwart zusammengefunden haben. Zur Eröffnung findet am Mittwoch, 8. November 2006, um 20.15 Uhr, ein öffentlicher Festakt in der Aula des Erlanger Schlosses, Schlossplatz 4, statt.

Für die künstlerische Gestaltung der Feier konnten der Autor Thomas Meinecke und der unter dem Künstlernamen MOVE D bekannte Musiker und Hörspielproduzent David Moufang gewonnen werden. Ihre gemeinsame Performance *TOMBOY, ein Hörstück” basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Meinecke, der auf bizarre Weise mit Geschlechterrollen spielt und dabei gängige Vorstellungen und Klischees zerpflückt. Vor dem Auftritt stellt Dr. Harald Zapf vom Lehrstuhl für Amerikanistik, insbesondere nordamerikanische Literatur und Kultur, den Autor unter dem Stichwort *Thomas Meinecke, Feldforscher” vor.

In dem neuen Interdisziplinären Zentrum sind Amerikanistik, Angewandte Sprachwissenschaft, Anglistik, Germanistik, Geschichte und Ethik der Medizin, Orientalische Philologie, Romanistik und Sinologie ebenso vertreten wie Slawistik, Soziologie und Theologie. Für seine künftigen Aktivitäten kann das IZ an eine Vielzahl vorhandener Forschungsinitiativen anknüpfen. Geplant sind zunächst gemeinsame Veranstaltungen, der Aufbau einer Schriftenreihe und ein koordiniertes Studienangebot; zudem sollen literarische Praxis und Wissenschaft verstärkt zum Austausch ermutigt werden. Langfristig ist an die Ausrichtung neuer Studiengänge und an ein Graduiertenkolleg gedacht, das die Thematik vertieft.

Prof. Dr. Rudolf Freiburg (Lehrstuhl für Anglistik, insbesondere Literaturwissenschaft) vertritt das IZ als Sprecher. In den acht Sektionen des Zentrums sind Forschungsaktivitäten unter die Begriffe *Holocaust - Genozid”, *Erzählen nach der Postmoderne”, *Anthropologie - Ethik”, *Wendephänomene”, *Differenz”, *Literarische Übersetzung”, *Der Zusammenhang von Disparitätseindrücken und der Zirkulation von Literatur in nichteuropäischen Sprachen” sowie *Zeitstruktur und Zeitwahrnehmung in Literatur und Kultur der Gegenwart” eingereiht.

Ab Donnerstag, 16. November 2006, gibt eine Ringvorlesung des IZ die Gelegenheit, inhaltliche Schwerpunkte, welche die Sektionen sich gesetzt haben, näher kennenzulernen. Den Anfang macht PD Dr. Holger Helbig, Institut für Germanistik, mit einem Vortrag über *Die Erfahrung von Gegenwart: Das Erlebnis Wende”. Die folgenden Themen und Termine sind im Internet unter www.literaturundkulturdergegenwart.phil.uni-erlangen.de nachzulesen. Alle Vorträge finden in Raum KH 0.016 im Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, Erlangen, statt und beginnen um 20.15 Uhr.

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Nur jeder Fünfte über 65-Jährige hat bislang eine Patientenverfügung

Selbstbestimmung am Lebensende: Wunsch und Wirklichkeit liegen weit auseinander Den möglichen Verlust der Selbstbestimmung am Ende des Lebens sehen viele Menschen als Bedrohung. Etwa 80 Prozent würden daher gern selbst entscheiden, unter welchen Umständen sie sterben. Dennoch sorgen die wenigsten Menschen vor und treffen schon frühzeitig in einer Patientenverfügung Regelungen für den Ernstfall. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Instituts für Psychogerontologie der Universität Erlangen-Nürnberg und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Frieder R. Lang und Prof. Dr. Gert G. Wagner (DIW). Dazu befragten die Wissenschaftler im Sommer dieses Jahres 500 Personen zwischen 20 und 80 Jahren zu ihren Erwartungen über das Altern, ihre gewünschte Lebensdauer und ihre Gesundheit.

Die meisten Menschen wünschen sich, ungeachtet ihres aktuellen Alters, zwischen 80 und 89 Jahre alt zu werden. Eine solche ideale Lebensspanne halten dabei mehr als 50 Prozent der Befragten auch durchaus für realistisch bzw. wahrscheinlich. Ein langes Leben um jeden Preis wollen jedoch die Wenigsten: Über zwei Drittel der Befragten finden es kaum erstrebenswert, ihr Wunschalter zu erreichen, wenn sie dafür gesundheitliche Einschränkungen in Kauf nehmen müssten. Aber nur etwa jeder Fünfte der über 65-Jährigen hat eine Patientenverfügung erstellt, in der ihr Willen zur weiteren medizinischen Behandlung im Falle einer schweren Krankheit oder Verletzung niedergelegt ist. Dieser Anteil nimmt mit steigendem Alter sogar noch leicht ab. *Das weist vermutlich auf eine schlechtere Informiertheit und Entschlusskraft der über 80-Jährigen hin”, erläutert Professor Lang. Noch geringer ist der Anteil unter den jungen Erwachsenen: Bei den unter 35-Jährigen haben nur vier Prozent, unter den 35- bis 64-Jährigen immerhin zehn Prozent bereits eine Patientenverfügung verfasst.

*Es zeigt sich, dass in der modernen Gesellschaft der Tod ein selten wahrgenommenes Ereignis ist und die meisten jüngeren Menschen mehr als Ältere der Auseinandersetzung mit den eigenen Lebens- und Sterbeperspektiven ausweichen”, sagt Professor Lang. *Schon die Frage, wie lange man denn eigentlich leben möchte, wird von vielen Menschen nicht gerne beantwortet.” So gaben in der Befragung rund 25 Prozent an, es sei ihnen egal, wie alt sie einmal werden würden. *Wer sich darauf einlässt, eine Patientenverfügung zu erstellen, von dem wird verlangt, dass er sich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt und mit einer Vielzahl von ethischen Fragen, die das eigene Sterben und dessen Konsequenzen für die Angehörigen betreffen. Gerade für junge Menschen erfordert dies eine besondere Einsicht in die Endlichkeit und Verletzlichkeit des Lebens, die oft noch nicht besteht.”

*Unsere Befunde deuten aber auch darauf hin, dass sich immer mehr Menschen einer grenzenlosen medizinischen Versorgung im Sterbeprozess verweigern. Angesichts der enormen biologischen und medizinisch-technischen Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte, erkennen viele Menschen, dass es für sie nicht um die Länge des Lebens, sondern in erster Linie um die Qualität und Würde des eigenen Lebens geht”, berichtet der Psychologe.
Alle Meldungen finden Sie auch unter:
http://www.uni-erlangen.de/infocenter/presse/pressemitteilungen/2006/forschung_2006/index.shtml

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Monday Lectures: Von Politik bis Literatur - Das Großbritannien-Zentrum startet Veranstaltungsreihe

Abgelegt unter: Berlin, Humboldt-Universität info @ 08:46

Im Wintersemester decken die fünf Monday Lectures des Großbritannien-Zentrums der Humboldt-Universität die Bereiche Kulturökonomie, Politik und Literatur ab. Auftakt der Veranstaltungsreihe ist am 06. November 2006.

Elizabeth Stern, externe Dozentin an der City University London, spricht aus ihrer Erfahrung beim Arts Council England und hinterfragt die Grundhypothese der Kulturindustrien: Lässt sich die Kunst tatsächlich als Profitsektor ausbeuten? Der Politiker und Bildungsminister im konservativen Schattenkabinett, David Willetts MP, widmet sich der Frage, wie Großbritannien und Deutschland im Bildungssektor voneinander lernen können. Danach geht es um Randphänomene’ der englischen Literatur: Fragen der nationalen Identität in der postkolonialen Literatur behandeln die Vorträge der Professoren Zach und Carpenter: Wie beeinflusst Aborigine-Kultur die australische Literatur? Welche Rolle spielt Englisch in der irischen Literatur und insbesondere für den Exil-Iren Jonathan Swift? Nicht zuletzt feiert das GBZ die neue Ausgabe der deutsch-englischen Zeitschrift Hard Times „Contemporary British Poetry“ mit einer Lesung von vier britischen Lyrikern, die in einer anschließenden Diskussion die besonderen Publikationsbedingungen und die allgemeine Situation der Lyrik in Großbritannien heute reflektieren werden.

Die Vorträge werden in englischer Sprache gehalten und richten sich auch an die interessierte Berliner Öffentlichkeit. Sie finden montags um 18:15 Uhr im Raum 006 in der Jägerstraße 10-11 in Berlin-Mitte statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

06.11.06 Elizabeth Stern, “Profiting from the Arts? The Creative Industries Explored”

15.11.06 David Willets, “What the German and British Education Systems Can Learn From Each Other” (Achtung: Mittwoch, Beginn 18:30, Ort: Heiliggeist-Kapelle der Wirtschaftswiss., Spandauer Str.1, Berlin-Mitte)

04.12.06 Wolfgang Zach, “The Indigenous Factor in (De/Re)Constructing Australianness”

11.12.06 Launch of Hard Times No. 80 “Poetry Issue” / Poetry Reading: Tim Liardet, Robert Minhinnick, Jeremy Over, John Hartley Williams und Jackie Wills

08.01.07 Andrew Carpenter, “English in Ireland: A New Look at Swift’s Early Satirical Verse”

Weitere Informationen unter: www2.hu-berlin.de/gbz/

Das Großbritannien-Zentrum der Humboldt-Universität ist ein interdisziplinäres Institut, das sich mit Kultur und Geschichte sowie politischen, ökonomischen und rechtlichen Strukturen Großbritanniens befasst. Seine Aufgaben sind großbritannienbezogene interdisziplinäre Projekte in Lehre, Forschung, Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit. Das GBZ führt jährlich einen postgradualen dreisemestrigen Studiengang Master in British Studies durch. Daneben veranstaltet das GBZ Vorträge und Tagungen zu aktuellen Themen mit deutsch-britischer Beteiligung.

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Erfahrungsaustausch für ERASMUS-Studierende

Erstmals hat das International Office der RWTH Aachen gemeinsam mit den studentischen Organisationen AEGEE Aachen und INCAS zu einem Sektempfang eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es, die ausländischen Neuankömmlinge im Rahmen des ERASMUS-Programms und Studierende der RWTH, die Dank des ERASMUS-Programms bereits Erfahrungen im Ausland gesammelt haben, miteinander ins Gespräch zu bringen.

Das ERASMUS-Programm wurde 1987 von der Europäischen Union ins Leben gerufen. Die Abkürzung ERASMUS steht für European Community Action Scheme for the Mobility of University Students. Sinn und Zweck des Programms liegen darin, die Mobilität der Studierenden innerhalb Europas zu fördern, so dass möglichst viele Studierende einen Abschnitt ihrer Ausbildung in einem anderen europäischen Land absolvieren. Dadurch sollen die Hochschulabsolventen besser qualifiziert werden, in einem Europa ohne Grenzen zu arbeiten. Wer im Rahmen eines Kooperationsvertrages als ERASMUS-Stipendiat eine Gasthochschule besucht, bekommt derzeit ein monatliches Stipendium in Höhe von etwa 100 Euro und wird von den Studiengebühren befreit.

RWTH-Rektor Burkhard Rauhut hob in seiner Begrüßungsansprache die Wichtigkeit von Auslandsaufenthalten für die berufliche Zukunft hervor. Er dankte den Studierenden für ihren Mut, sich über die Grenzen hinweg zu engagieren. Gleichzeitig appellierte er an die Studierenden, die im Ausland waren, ihre Hilfe den Neuankömmlingen anzubieten. Im Anschluss daran stellten sich das International Office der RWTH, die AEGEE Aachen und INCAS den Anwesenden als Anlaufstellen für Fragen vor.

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Optimierung der Startsprungleistung im Sportschwimmen

Abgelegt unter: Bayreuth, Universität info @ 08:41
Im Rahmen einer vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (Bonn) geförderten Studie nimmt der Lehrstuhl für Sportwissenschaft I der Universität Bayreuth (Leitung: Prof. Dr. Andreas Hohmann) im Jahr 2006 ein universitäres Betreuungsprojekt im Hochleistungssport mit dem Titel “Optimierung der Startsprungleistung im Sportschwimmen” vor. Das Projekt wird mit Nationalmannschaftschwimmern des Olympiastützpunktes Frankfurt am Main, unter denen sich insgesamt fünf Olympia- und Weltmeisterschaftsteilnehmer sowie auch jüngere Nachwuchstalente des deutschen Schwimmsports befinden, bearbeitet. Das vierwöchige Spezialtraining für die Schwimmerinnen und Schwimmer umfasst die Schwerpunktmaßnahmen Sprungkrafttraining, gerätegestütztes Maximal- und Explosivkrafttraining sowie schwimmsportspezifisches Techniktraining am Startblock. Ziele sind die Steigerung der allgemeinen Explosiv- und Sprungkraftwerte, sowie die Bewegungsoptimierung der spezifischen Startsprungbewegung. Die Betreuung der Spitzensportler einschließlich der Trainings-, Kontroll- und Dokumentationsaufgaben lag bei Diplom-Sportökonom Alexander Reuss (Universität Bayreuth), der zu diesem Projekt auch seine Diplomarbeit im Rahmen seines Studiums anfertigt.
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