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29. November 2006

Mathematik und Medizin - Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Frank Natterer

Prof. Dr. Frank Natterer vom Fachbereich Mathematik und Informatik der WWU Münster, der im Juli 65 Jahre alt wurde, hält am 1. Dezember seine Abschiedsvorlesung. Der Mathematiker spricht am Freitag ab 15.15 Uhr im Hörsaal M2 des Lehrgebäudes Mathematik an der münsterschen Einsteinstraße 64 über das Thema “30 Jahre Tomographie”. Frank Natterer studierte von 1960 bis 1966 Mathematik an den Universitäten in Freiburg und Hamburg. 1968 wurde er in Hamburg promoviert. 1971 übernahm er eine Professur an der Universität Bloomington in Indiana/USA. 1973 folgte er dem Ruf an die Universität Saarbrücken. 1981 nahm er einen Ruf an die Universität Münster an als Direktor des Instituts für Numerische und instrumentelle (jetzt Angewandte) Mathematik im Fachbereich Mathematik und Informatik der WWU.

In der Forschung beschäftigt sich Prof. Natterer seit nunmehr drei Jahrzehnten mit der mathematischen Behandlung tomographischer Probleme, insbesondere mit dem Einsatz bildgebender Verfahren in der Medizin. Auf diesem Gebiet entwickelte er sowohl grundlegende numerische Methoden als auch eine fundierte theoretische Basis der mathematischen Tomographie. Seine Ideen und Methoden haben über die Medizin hinaus auch Anwendung in verschiedenen technischen Bereichen gefunden.

Für seine großen Verdienste wurde Prof. Natterer im Jahre 2002 die Ehrendoktowürde der Universität Saarbrücken verliehen. In der Laudatio wurde hervorgehoben, dass Prof. Natterer der weltweit führende Vertreter dieses Wissenschaftsgebiets ist, das wie nur wenige andere Gebiete die hohe Wissenschaft mit praktischer Nutzanwendung verbindet. Die Reputation, die Prof. Natterer sich erworben hat, zeigt sich auch daran, dass er in den USA 1993 in ein Kommittee des National Research Council berufen wurde, das Vorschläge für die weitere Entwicklung der biomedizinischen Bildgebung in den USA erarbeitete.

Dem Fachbereich Mathematik und Informatik der WWU Münster diente Prof. Natterer als Dekan in den Jahren 1984/85 und 2001/02. Als langjähriger Direktor des Instituts für Numerische und Angewandte Mathematik hat er dessen Entwicklung und weltweite Anerkennung entscheidend mitgeprägt.

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Sportlicher Austausch mit Madagaskar

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 11:43

Eie Delegation aus Madagaskar besucht in diesen Tagen Münster und die WWU. Der Präsident der Universität Antananarivo, Wilson Adolphe Rajemison, der Leiter der dortigen Sportausbildung, Jean Baptiste Rakotoniaina, und zwölf Sportstudierende folgen einer Einladung des AStA-Sportreferats und des Hochschulsports Münster nach Deutschland. Am Dienstag, 28. November 2006, wurden die Gäste vom Inselstaat im Indischen Ozean von der Rektorin der WWU Münster, Prof. Dr. Ursula Nelles, im Schloss begrüßt. Seit 1998 besteht zwischen Münster und der Universität in der Inselhauptstadt Antananarivo eine Kooperationsvereinbarung, die den studentischen und wissenschaftlichen Austausch in den Mittelpunkt stellt. Bereits drei Mal waren münstersche Studierende in Madagaskar zu Besuch, zuletzt im Sommer 2004.

Die Gäste erwartet in Münster ein volles und vielseitiges Programm mit gemeinsamem Sport und Hospitationen beim TuS Hiltrup, in der Ludgerusschule und den universitären Sportinstituten. Einblicke in die Sportausbildung an der WWU sind den Gästen dabei besonders wichtig. Auch beim Nikolausturnier am 1. und 2. Dezember werden die Madagassen und ihre Gastgeber mit zwei Mannschaften im Fußball und Basketball auflaufen.

Neben dem Sport stehen Weihnachtsmarkt-Bummel, Workshops und Empfänge beim Hochschulsport und der Stadt auf dem dicht gedrängten Programm. “Wir wollen unseren Gästen viele Möglichkeiten bieten, den Alltag der Studierenden hier intensiv zu erleben”, unterstreicht Jörg Verhoeven vom Hochschulsport Münster. Untergebracht sind die Gäste daher auch bei münsterschen Sportstudierenden.

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27. November 2006

Tagungsort mit noch mehr Schwung - WWU Münster beteiligt sich an der Kongress-Initiative

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 20:37

Schon seit 1648 genießt Münster europaweit den Ruf eines bedeutenden Kongress-Standorts. Ab dem kommenden Jahr beschreitet die Stadt des Westfälischen Friedens mit ihren Partnern neue Wege, um Münster und das Münsterland als Veranstaltungsort noch stärker zu profilieren. Zehn Einrichtungen, darunter die WWU Münster, ziehen an einem Strang, um die Vorteile professionell zu vermarkten. “Für fruchtbare Zusammenkünfte sind Münster und die Region ein gutes Pflaster”, urteilt Stadtdirektor Hartwig Schultheiß. Neben zahlreichen weiteren Tagungen und Kongressen in Münster und dem Münsterland hat im vergangenen Jahr allein das Kongressbüro, angesiedelt bei Münster Marketing, 188 Kongresse und Tagungen mit insgesamt 51.000 Teilnehmern betreut. Das Spektrum reicht von kleinen Konferenzen mit 50 Gästen bis hin zu Großveranstaltungen mit 1.800 Personen. “Münster und sein Umland bieten eine enorme Auswahl an leistungsfähigen und außergewöhnlichen Tagungsmöglichkeiten”, erklärt Schultheiß.

Bernadette Spinnen, Leiterin von Münster Marketing, sieht bei Tagungen und Kongressen immer auch deren wirtschaftliche Bedeutung: “Jeder Übernachtungsgast gibt pro Tag etwa 138 Euro aus”. “Mit einer Vielzahl an Hochschulen, international agierenden Unternehmen und großen Vereinen haben wir ein riesiges Potenzial im Veranstaltungssektor.” Mehrere Institutionen haben sich jetzt zum Ziel gesetzt, dieses Potenzial zu nutzen und weiter zu profilieren. Zehn Partner arbeiten dafür in der KongressInitiative Münster zusammen, die ab Januar 2007 erstmals mit einem eigenen jährlichen Budget von 35.000 Euro ausgestattet wird, das die beteiligten Einrichtungen für eine Laufzeit von drei Jahren aufbringen. Mit von der Partie sind neben der WWU Münster die Aktion Münsterland, der DEHOGA Westfalen, die Fachhochschule Münster, der Flughafen Münster/Osnabrück, die Halle Münsterland, die IHK Nord Westfalen, Münster Marketing, die Stadtwerke Münster und die Wirtschaftsförderung Münster.

Die KongressInitiative, die bereits seit 2002 als loser Zusammenschluss besteht, will Münster und das Münsterland im Wettstreit der Städte und Regionen künftig ganz gezielt stärken. Ein Kongressbüro im Stadthaus dient als zentrale Anlaufstelle für Veranstalter, die Mitarbeiter sorgen in Kooperation mit allen Partnern der KongressInitiative für die optimale Organisation von Tagungen. “Wir unterstützen Veranstalter mit den unterschiedlichsten Servicebausteinen”, erläutert Hermann Meyersick. “Das reicht von A wie Auswahl des Termins bis hin zu Z wie Zimmervermittlung.”

Um die Vorteile optimal zu vermarkten, suchen die Mitglieder der Initiative das Gespräch mit Personen aus Wissenschaft und Wirtschaft, die mit der Planung von Messen und Kongressen befasst sind. Hierzu wird sich die KongressInitiative auf Fachmessen präsentieren, einen gemeinsamen Internetauftritt an den Start bringen sowie überregionale Anzeigen schalten. Geplant ist zudem der Aufbau einer zentralen Datenbank, um Kongress- und Tagungstermine bündeln und zentral kommunizieren zu können.

Zu den herausragenden Veranstaltungen in Münster zählten in den zurückliegenden 24 Monaten der World Marketing Congress, der Bundeskongress für soziale Arbeit sowie die Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik, die mehr als 23.000 Besucher in die Halle Münsterland lockte. Zwei Höhepunkte des Jahres 2007 sind der 110. Deutsche Ärztetag sowie die wissenschaftliche Kongressmesse “nanobio europe”.

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24. November 2006

Referenzzentrum Mammographie präsentierte sich erfolgreich auf der “Medica”

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 21:03

Mit viel positiver Resonanz vom Fachpublikum hat sich das Referenzzentrum Mammographie Münster auf der diesjährigen medica in Düsseldorf vorgestellt. Bei seinem Rundgang auf dem NRW-Stand ließ sich der Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW, Andreas Pinkwart, sehr ausführlich von Professor Walter Heindel, Leiter des Referenzzentrums Mammographie, die Arbeit des Referenzzentrums erklären. Das Referenzzentrum in Münster hat in kürzester Zeit vollkommen neue logistische Strukturen aufgebaut, um das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening in NRW auf den Weg zu bringen. Außerdem hat das Team von Heindel eine spezielle Software entwickelt, um in Zukunft alle Daten, die das Screening betreffen, wissenschaftlich zu verarbeiten. Für die anderen Referenzzentren im Bundesgebiet hat das Zentrum in Münster Vorbildcharakter. Minister Pinkwart zeigte sich vor allem von den neuen Möglichkeiten der wissenschaftlichen Krebsforschung beeindruckt, die mit der systematischen Erfassung aller relevanten Daten im Referenzzentrum Mammographie geschaffen wurden. In Zusammenarbeit mit dem Epidemiologischen Krebsregister NRW wird es künftig möglich sein, präzise zu belegen, wie häufig Brustkrebs in welchem Alter und in welchem Stadium auftritt. Damit können die Methoden der Brustkrebsfrüherkennung verbessert werden.

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22. November 2006

Freie Universitaet Berlin ist unternehmerischste Hochschule Deutschlands

Abgelegt unter: Berlin, Freie Universität — info @ 22:15

Laut der Studie “Unternehmen Hochschule”, die heute von dem Wirtschaftsmagazin “karriere” und dem Wirtschaftsforschungsinstitut “Prognos” vorgestellt wurde, ist die Freie Universitaet Berlin die unternehmerischste Hochschule in Deutschland. Fuer die Studie wurde definiert, wie die idealtypische unternehmerische Hochschule aussehen sollte. Bundesweit wurden dafuer Hochschulen mit Unternehmen verglichen. Die Freie Universitaet Berlin hat am ehesten den Vorgaben fuer ein professionalisiertes und aktives Hochschulmanagement entsprochen. Insgesamt sind 35 Hochschulen in die Studie einbezogen worden. Die Universitaeten haben im Durchschnitt ein Benchmark von 44 aus 100 Prozent erreicht. Die Freie Universitaet fuehrt mit 63,1 Prozent die Liste der Top-Universitaeten an. Auf den Plaetzen zwei und drei folgen die TU Dresden mit 59,2 Prozent und die Universitaet Kassel mit 55,2 Prozent. Auch in den untersuchten Einzelfeldern Internationalisierung, Personalmanagement, Strategiebildung und Serviceorientierung gehoert die Freie Universitaet zu den am besten bewerteten Hochschulen. Professor Dieter Lenzen, Praesident der Freien Universitaet Berlin, freut sich ueber den erzielten Erfolg und “dass unser Kurs zur unternehmerischen Gestaltung der Universitaet gerade in Zeiten knapper Kassen Bestaetigung findet”.

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13. November 2006

Beratung in der Weiterbildung

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 22:25

Am 24. November 2006 startet an der Universität Münster zum ersten Mal das Zertifikatsstudium “Beratung in der Weiterbildung” unter Leitung von Prof. Dr. Ursula Sauer-Schiffer, das in Zusammenarbeit mit dem K.M. Institut für berufliche und personale Weiterbildung und dem Weiterbildungsverein der Universität Münster angeboten wird. Die Teilnehmer der Weiterbildung arbeiten in unterschiedlichen Bereichen der Weiterbildung (z.B. Personalentwicklung, Handwerkskammern) oder im schulischen Bereich und werden in den kommenden 15 Monaten ihre Beratungskompetenz personen- als auch organisationsbezogen professionell in Abstimmung auf ihr Tätigkeitsfeld erweitern und entwickeln.

Die Dozenten des berufsbegleitenden Zertifikatsstudiums sind Experten für verschiedene Beratungsformen in der Weiterbildung und Personalentwicklung, die auf der Basis der Individualpsychologie nach Adler und der Systemischen Beratung oder anderen anerkannten Beratungstheorien arbeiten. Die Teilnehmer werden sich intensiv in den SchwerpunktenLehr-Lernberatung, Beratung von Menschen im Beruf sowie Lebenslauf- und Laufbahnberatung weiterbilden.

Das praxisorientierte Konzept, das bis jetzt in dieser Form einmalig in Nordrhein-Westfalen angeboten wird, beträgt einen Gesamtumfang von 388 Stunden, davon 208 Stunden in Präsenzseminaren und je 60 Stunden Lehrberatung, Intervision und Literaturstudium. Die berufsbegleitende Weiterbildung schließt auf Wunsch mit einem Universitätszertifikat ab. Darüber hinaus ist eine Anrechnung für die Ausbildung zur/zum individualpsychologischen Berater/in (DGIP) möglich. Nach der Premiere in diesem Jahr startet das nächste Zertifikatsstudium im November 2008.

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Prof. Dr. Ilpo Tapani Piirainen wird 65 Jahre alt

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 22:23

Prof. Dr. Ilpo Tapani Piirainen, Hochschullehrer am Germanistischen Institut der Universität Münster, vollendet am 15. November 2006 sein 65. Lebensjahr. Piirainen, in Kiihtelysvaara in Nordkarelien/Finnland geboren, begann nach dem Abitur 1959 mit dem Studium der Germanistik, Anglistik, Ästhetik und Pädagogik an der Universität Helsinki. 1963 kam er als Stipendiat für zwei Semester nach Münster, um hier Allgemeine Sprachwissenschaft zu studieren. Ein Angebot seines münsterschen Lehrers Prof. Dr. Peter Hartmann bot ihm die Gelegenheit, von 1965 bis 1967 als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Sprachwissenschaften zu arbeiten und seine Dissertation zu verfassen, die er 1968 an der Universität Helsinki verteidigte. Von 1969 bis 1971 hatte er ein Forschungsstipendium der Universität Helsinki. In dieser Zeit habilitierte er sich an der Universität Jyväskylä zum Dozenten für Deutsche Sprache und Linguistik. Anschließend war er Forscher an der Finnischen Akademie und Dozent an der Universität Jyväskylä.

Im Anschluss an seine Promotion hatte er 1969 ein dreimonatiges Stipendium an der Karls-Universität Prag. Von Prag aus besuchte er erstmals die Slowakei und erfuhr, dass in den dortigen Archiven unzählige deutschsprachige Texte des 14. bis 18. Jahrhunderts aufbewahrt werden. Seit 1969 verbringt er jährlich mehrere Wochen in slowakischen Archiven, um frühneuhochdeutsche Handschriften zu untersuchen. Diese Forschungstätigkeit wurde zu seiner Lebensaufgabe. Bis jetzt hat Prof. Piirainen, zum Teil zusammen mit seinen Mitarbeitern, 25 Bücher und etwa 150 Artikel zum Frühneuhochdeutschen in der Slowakei und weiteren sprachwissenschaftlichen Themen veröffentlicht.

Im Frühjahr 1972 erhielt Ilpo Tapani zwei Rufe: einen auf eine Professur für deutsche Sprache an die Universität Vaasa, den anderen auf eine Professur für deutsche Sprache und Linguistik an die damalige Pädagogische Hochschule Münster. Am 30. Mai 1972 wurde er an der PH in Münster zum ordentlichen Professor ernannt. Seit 1980 ist er am Germanistischen Institut der Universität in Münster tätig. 1980 wurde er außerdem zum Honorarprofessor der Ruhr-Universität Bochum ernannt. Neben seinem Forschungsschwerpunkt Slowakei forscht und lehrt Prof. Piirainen seit Jahrzehnten auch in anderen Ländern, unter anderem in Russland, China und Polen sowie in seiner Heimat Finnland.

Auf nationaler und internationaler Ebene hat sich Prof. Piirainen für die Verständigung europäischer Kulturen eingesetzt. Bis 2006 war er Vorstandsmitglied der wissenschaftlichen Kommission für Sprachen und Kulturen Südosteuropas, 2004/05 Vorsitzender des Kreisverbandes Münster der Europa-Union Deutschland. Für seine Verdienste um die Forschung wurde ihm 2000 die höchste Auszeichnung der Akademie der Wissenschaften der Slowakei, die Goldene Ludovit-Stúr Medaille, und 2005 die höchste Auszeichnung des Slowakischen Innenministeriums für das Slowakische Archivwesen, die Goldene Medaille Frantisek Sasinek, verliehen. Seit 2006 ist er Ehrenmitglied des Zipser Historischen Vereins in der Slowakei. Im Herbst 2003 hat die polnische Unterrichtsministerin ihm einen Staatspreis für das Buch “Zweisprachige Stadtbücher in Oppen/Opole verliehen.

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Schnarcher, Schlafwandler und Alpträume

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 22:21

Gut ein Drittel des Lebens schläft der Mensch. Bereits ein neunjähriges Kind hat also drei Jahre seines Lebens “verschlafen”. Ist das zu bedauern? Oder wird der Schlaf nicht dringend gebraucht? Und was passiert eigentlich, wenn wir schlafen? Früher dachte man, dass man im Schlaf bewusstlos, fast tot ist. Heute weiß die Schlafforschung, dass man im Schlaf manchmal noch aktiver ist als im Wachzustand. Diese und andere Themen stellt der Psychologe und Schlafforscher Dr. Tilmann Müller von der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Münster (UKM) am Freitag, 17. November 2006, bei der Kinder-Uni Münster vor. Die jungen Zuhörer erleben um 16.15 Uhr im Hörsaal H1, Hörsaalgebäude Hindenburgplatz, eine Reise durch die Nacht, die man sonst nur in einem Schlaflabor beobachten kann. Im Gehirn gibt es einige Schalter, die den Schlaf regeln. Unter anderem ticken in unserem Kopf automatische Uhren, die darüber entscheiden, ob wir schläfrig oder wach sind. Diese Uhren funktionieren bei den Morgenmuffeln anders als bei Menschen, die gerne früh aufstehen und dafür früh am Abend schläfrig werden. Nicht jeder Mensch kann gut schlafen. Einige brauchen sehr lange, um überhaupt einschlafen zu können. Andere werden durch Alpträume gequält oder schnarchen laut und fühlen sich tagsüber zerschlagen und kaputt. Woher diese Schlafstörungen kommen und was man dagegen auch schon als Kind machen kann, sind weitere Themen dieser Vorlesung über die Nachtseite unseres Lebens.

Eingeladen sind wie immer alle acht- bis zwölfjährigen Schülerinnen und Schüler aus Münster und dem Umland. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings sind die Plätze im H1 den Junior-Studierenden vorbehalten. Für die erwachsenen Begleitpersonen wird die Vorlesung in den H4 und ins Foyer übertragen. Der Eintritt ist kostenlos, am Ausgang wird für das Kinderhilfswerk Unicef gesammelt.

Gut ein Drittel des Lebens schläft der Mensch. Bereits ein neunjähriges Kind hat also drei Jahre seines Lebens “verschlafen”. Ist das zu bedauern? Oder wird der Schlaf nicht dringend gebraucht? Und was passiert eigentlich, wenn wir schlafen? Früher dachte man, dass man im Schlaf bewusstlos, fast tot ist. Heute weiß die Schlafforschung, dass man im Schlaf manchmal noch aktiver ist als im Wachzustand. Diese und andere Themen stellt der Psychologe und Schlafforscher Dr. Tilmann Müller von der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Münster (UKM) am Freitag, 17. November 2006, bei der Kinder-Uni Münster vor. Die jungen Zuhörer erleben um 16.15 Uhr im Hörsaal H1, Hörsaalgebäude Hindenburgplatz, eine Reise durch die Nacht, die man sonst nur in einem Schlaflabor beobachten kann. Im Gehirn gibt es einige Schalter, die den Schlaf regeln. Unter anderem ticken in unserem Kopf automatische Uhren, die darüber entscheiden, ob wir schläfrig oder wach sind. Diese Uhren funktionieren bei den Morgenmuffeln anders als bei Menschen, die gerne früh aufstehen und dafür früh am Abend schläfrig werden. Nicht jeder Mensch kann gut schlafen. Einige brauchen sehr lange, um überhaupt einschlafen zu können. Andere werden durch Alpträume gequält oder schnarchen laut und fühlen sich tagsüber zerschlagen und kaputt. Woher diese Schlafstörungen kommen und was man dagegen auch schon als Kind machen kann, sind weitere Themen dieser Vorlesung über die Nachtseite unseres Lebens.

Eingeladen sind wie immer alle acht- bis zwölfjährigen Schülerinnen und Schüler aus Münster und dem Umland. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings sind die Plätze im H1 den Junior-Studierenden vorbehalten. Für die erwachsenen Begleitpersonen wird die Vorlesung in den H4 und ins Foyer übertragen. Der Eintritt ist kostenlos, am Ausgang wird für das Kinderhilfswerk Unicef gesammelt.

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9. November 2006

Schädelbasiszentrum am Universitätsklinikum Freiburg

Abgelegt unter: Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität — info @ 20:10

Weltspitze der Schädelbasischirurgie bei der Jahrestagung der Fachgesellschaft am 10. und 11. November 2006 in Freiburg Innovative technologische Entwicklungen sowie neue Verfahren in der Schädelbasischirurgie stehen im Mittelpunkt der 14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schädelbasischirurgie, die das Schädelbasiszentrum am Universitätsklinikum Freiburg am 10. und 11. November veranstaltet. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die beiden aktuellen Schwerpunkte der Schädelbasischirurgie „Minimalinvasive versus konventionelle Verfahren“ und „Rekonstruktionen im Bereich der Schädelbasis“.

Was tut sich in der Schädelbasischirurgie? Und: Was ist der Motor der Entwicklung? Die rasche Entwicklung diagnostischer Verfahren, die verringerte Invasivität chirurgischer Zugänge und neue Operations-verfahren prägen das Bild der modernen Schädelbasischirurgie. Dabei haben insbesondere navigationsgestützte und computerassistierte Operationsverfahren einen hohen Stellenwert. Aber auch die verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit führt zu neuen Entwicklungen in der Schädelbasischirurgie.

Das Programm der Tagung spannt einen weiten Bogen von der Grundlagenforschung zu speziellen klinischen Fragestellungen. Neben den Freiburger Chirurgen der am Schädelbasiszentrum beteiligten Kliniken, der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und der Neurochirurgischen Klinik, sowie Kollegen aus ganz Deutschland, werden erstmalig bei einer deutschen Jahrestagung auch drei namhafte amerikanische Referenten an der Fachtagung teilnehmen, die zur Weltspitze in der Schädelbasischirurgie zählen.

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Viadrina-Preis 2006 geht an Adam Krzeminski

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 20:04

Mit dem Viadrina-Preis 2005 wird am 16. November 2006 der polnische Publizist Adam Krzeminski an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) für seine Verdienste um die deutsch-polnische Verständigung geehrt.

Die Laudatio auf Dr. Adam Krzeminski wird Prof. Dr. Karl Schlögel, Osteuropa-Historiker an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Viadrina, halten.

Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr im Senatssaal, Uni-Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59. Interessenten sind herzlich eingeladen.

Zur Person:
Adam Krzeminski wurde 1945 in Radecznica geboren. Der Germanist war Gastredakteur der Wochenzeitschrift “Die Zeit” und gilt als Fachmann für deutsch-polnische Beziehungen. Er ist seit mehr als 30 Jahren Redakteur des polnischen Nachrichtenmagazins “Polityka” und Autor von Drehbüchern und Essays. 1993 wurde ihm die Goethe-Medaille verliehen, 1996 erhielt er den Essayistik-Preis des Polnischen P.E.N.-Clubs. Krzeminski ist Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Warschau.

Der Viadrina-Preis wird in diesem Jahr zum 8. Mal vergeben.
Bisherige Viadrina-Preisträger waren in chronologischer Reihenfolge: Karl Dedecius, Adam Michnik, Günter Grass, Janusz Reiter, Markus Meckel, Wlodzimierz Borodziej und Rudolph von Thadden.

Bei der Festveranstaltung wird der Vorsitzende des Kuratoriums des Förderkreises der Europa-Universität und Stifter des Viadrina-Preises, Claus Detjen, außerdem einen Förderpreis an eine studentische Initiative übergeben. Diesen erhält in diesem Jahr das “Verbündungshaus Fforst” für ihr studentisches Wohnprojekt “Interkulturelle Platte” - einem Plattenbau direkt an der deutsch-polnischen Grenze, der von Studenten vor dem Abriss bewahrt und in Selbstverwaltung wieder bewohnbar gemacht wurde. Im Rahmen des 500. Gründungsjubiläums der Viadrina im April diesen Jahres wurde das internationale Studentenprojekt offiziell eingeweiht und dient seitdem als Wohn- und Begegnungsstätte für deutsche und polnische Studierende, an der auch zahlreiche interkulturelle Veranstaltungen stattfinden.

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