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2. November 2006

Wenn das Herz aus dem Takt gerät - Patientenseminar zum Thema Herzrhythmusstörungen

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 22:02

Viele Menschen sind von Herzrhythmusstörungen betroffen, und es besteht große Unsicherheit darüber, ob sie harmlos oder gefährlich sind und wie sie behandelt werden können. Aus diesem Grund informiert die Deutsche Herzstiftung in diesem Jahr im November bundesweit über Herzrhythmusstörungen. Eine der Infoveranstaltungen bestreitet die Medizinische Klinik und Poliklinik C (Kardiologie und Angiologie) des Universitätsklinikums. Herzrhythmusstörungen können etwas völlig Normales sein. So haben beispielsweise viele Menschen bei sportlicher Aktivität einen sehr schnellen Puls und trainierte Sportler umgekehrt in Ruhe häufig einen sehr langsamen Herzschlag, ohne dass dies einen Krankheitswert hat. Andererseits wird gerade mit zunehmendem Lebensalter häufig die Diagnose einer Herzrhythmusstörung gestellt. Oft handelt es sich dabei um die Diagnose “Vorhofflimmern”. Hierdurch tauchen zahlreiche Fragen auf, was die Therapie, aber auch die weitere Lebensführung im Beruflichen wie im Privatleben der Patienten betrifft. Oftmals sind die Patienten trotz der gutartigen Natur der Rhythmusstörungen sehr verunsichert.

Andererseits können Herzrhythmusstörungen aber auch ein wichtiges Warnzeichen sein und im Extremfall zum Bewusstseinsverlust bis hin zum plötzlichen Herztod führen. Um das Thema “Herzrhythmusstörungen” deshalb besser verständlich zu machen, lädt Professor Dr. Günter Breithardt, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik C, gemeinsam mit Oberarzt Professor Lars Eckardt am 8. November unter dem Motto “Sie fragen - wir antworten!” zu einem Patientenseminar ein.

In drei Vorträgen wird das Team um Professor Breithardt berichten, was sich alles hinter Herzrhythmusstörungen verbergen kann und welche Behandlungsmöglichkeiten verfügbar sind. In einer anschließenden Podiumsdiskussion werden die Kardiologen Fragen beantworten und - so ist es jedenfalls die erklärte Absicht der Rhythmusexperten - alle Unklarheiten zum Thema “Herzrhythmusstörungen” beseitigen.

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LKW-Maut - eine Erfolgsgeschichte? - Veranstaltung des Instituts für Verkehrswissenschaft

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 22:01

Seit fast zwei Jahren gibt es die Lkw-Maut mittlerweile in Deutschland. Das Bundesverkehrsministerium bezeichnet sie als Erfolg, wenngleich die Einnahmen bisher hinter den Erwartungen zurückbleiben. Ob die LKW-Maut tatsächlich eine Erfolgsstory ist, will eine Vortragsveranstaltung des Instituts für Verkehrswissenschaft der Universität Münster am 6. November 2006 ab 18 Uhr im Institutsgebäude am Stadtgraben 9 zeigen. Ein Grund für die geringen Einnahmen dürften Ausweichreaktionen der Lkw sein. So hat der umfangreiche Ausweichverkehr in einzelnen Landesteilen bereits zur Sperrung von Bundesstraßen für den Lkw-Verkehr geführt. Die Lkw-Maut ist vornehmlich fiskalisch motiviert: Mit der Begründung höherer Wegekosten der Lkw sollen zusätzliche Einnahmen im Verkehrshaushalt erzeugt werden. Die versprochene Kompensation des deutschen Gewerbes ist bisher am Veto der Europäischen Kommission gescheitert. Dennoch sind die befürchteten Turbulenzen auf dem Markt ausgeblieben, hatten die Unternehmen doch schon früh mit den Vorbereitungen für die Maut begonnen. Nicht im Sinne der Mautzahler dürfte jedoch sein, dass trotz der Mauteinnahmen die Verkehrsinfrastrukturinvestitionen des Bundes auf dem Vor-Maut-Niveau verharren.

Mit dem Hauptgeschäftsführer des Verbandes für das Verkehrsgewerbe Westfalen-Lippe, Herrn Dr. Christoph Kösters, wird ein angesehener Vertreter des Straßengüterverkehrsgewerbes zu den Entwicklungen der Lkw-Maut referieren. Im Anschluss an den Vortrag steht der Referent für eine Diskussion zur Verfügung.

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Großveranstaltungen - ein Segen für die Region?

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 08:59

Neuer Eventreport erschienen: Marketing-Experten ermittelten die regionalen Wirkungen von Großevents am Beispiel des “splash!”-Festivals in Chemnitz Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bescherte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes den deutschen Hotels im Juni 2006 eine Zuwachsrate an ausländischen Gästen von 31 Prozent. Und die FIFA erwirtschaftete als Veranstalter der WM einen Überschuss von 135 Millionen Euro. Dem deutschen Staat flossen davon 43,7 Millionen Euro in Form von Körperschafts- und Gewerbesteuer zu. Dieses Beispiel verdeutlicht die standortpolitische Bedeutung von Großereignissen. Immer mehr Kommunen wollen heute von größeren kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen profitieren. Viele binden sie deshalb auch in ihr Stadtmarketing und ihre Wirtschaftsförderung ein. Da aber nicht pauschal davon ausgegangen werden kann, dass solche Ereignisse zwangsläufig zu positiven Wirkungen führen, ist eine Evaluation ihrer regionalen Effekte notwendig.

Eine solche Bewertung der ökonomischen Wirkungen führten Mario Geißler und Thomas Wild am Beispiel des “splash!” 2005 in Chemnitz - Europas größtem Hip- Hop- und Reggae-Festival mit mehr als 20.000 Besuchern - durch. Beide sind Diplomanden der Professur Marketing und Handelsbetriebslehre der TU Chemnitz. Der nun von der Inhaberin der Professur, Prof. Dr. Cornelia Zanger, und Dr. Jan Drengner herausgegebene “Eventreport 2005″ ( http://www.eventreport.eu ) fasst die Ergebnisse der wissenschaftlichen Analyse zusammen und verdeutlicht die Bedeutung des Festivals für die Chemnitzer Region.

Insgesamt erwirtschaftete das “splash!” einen Umsatz von 5,8 Millionen Euro, wobei davon nicht alles in der Region Chemnitz verbleibt. Dennoch können sich die Wirkungen für die Region sehen lassen: So gaben die Festivalbesucher mehr als 850.000 Euro in der Stadt Chemnitz für Lebensmittel, Gaststättenbesuche und Übernachtungen aus. “Insgesamt führte das dreitägige Kulturereignis 2005 in der Stadt zu einer zusätzlichen Wertschöpfung von mehr als zwei Millionen Euro”, berichtet Dr. Drengner. Zudem wurde deutlich, dass die aus ganz Europa angereisten Besucher zum Festival eine positive Einstellung haben. “Gerade dieses positive Bild auswärtiger Gäste bietet Chancen für das Marketing der Stadt Chemnitz, indem sich die Kommune als freundlicher Gastgeber des splash!-Publikums präsentiert”, so Mario Geißler. Eine Chance, die die Stadt im Jahr 2006 durch erste Aktionen zu ergreifen wusste. Dazu zählten beispielsweise Standpräsentationen, spezielle Info-Materialien für die Festivalbesucher und die Initiierung zusätzlicher Partys in der City.

Letztlich zeigte eine Befragung der Chemnitzer Bevölkerung über alle Altersklassen hinweg einen hohen Bekanntheitsgrad des Festivals und eine überwiegend positive Einschätzung dieses Kulturereignisses. “Die Chemnitzer wissen, dass sich das splash!-Festival positiv auf die Region auswirkt”, resümiert Dr. Drengner. Deshalb unterstützen die Marketing-Experten der TU Chemnitz auch das Bemühen der Veranstalter des “splash!”, das 2006 finanziell ins Strudeln geratene Festival zu retten. Dauerregen und frostige Temperaturen hielten in diesem Jahr viele Besucher fern und sorgten zudem für hohe Folgekosten. Am 3. November 2006 ist nun eine ganze Region aufgerufen, beim “Save splash! Benefizkonzert” in der Arena Chemnitz dabei zu sein - damit das splash! 2007 wieder ein Segen für die Region sein kann.

Weitere Informationen zum Eventreport sind unter http://www.eventreport.eu erhältlich. Darüber hinaus beantwortet Dr. Jan Drengner, Professur für Marketing und Handelsbetriebslehre der TU Chemnitz, Telefon (03 71) 5 31 - 34 158 oder 5 31 - 26 130, E-Mail drengner@wirtschaft.tu-chemnitz.de , gern weitere Fragen.

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Personalia Universität Kiel Oktober 2006

Abgelegt unter: Kiel, Christian Albrechts-Universität — info @ 08:55

1. Gedenken an verstorbene Mitglieder Wir trauern um…

Dr. HUBERT PSCHORN-WALCHER, Professor für Ökologie am Zoologischen Institut von 1978 bis 1992, der am 18. Oktober im Alter von 80 Jahren verstarb.

Dr. FRED BOLLER, Privatdozent am Romanistischen Seminar, der am 13. Oktober im Alter von 46 Jahren verstarb.

2. Berufungen/Ernennungen nach Kiel

Professor AXEL SCHEIDIG, U des Saarlandes, hat den Ruf auf eine W3-Professur für Strukturbiologie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät angenommen.

3. Erhaltene, angenommene und abgelehnte Rufe an Kieler Wissenschaftler

Professor JONATHAN HARRINGTON hat den Ruf auf eine W3-Professur für Phonetik und Sprachsignalverarbeitung an der Ludwig-Maximilians-Universität München angenommen.

Professor THOMAS LUX vom Institut für Volkswirtschaftslehre an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät hat die Rufe an die Universitäten Konstanz und Graz abgelehnt.

Dr. CHRISTER PETERSEN, Institut für Neuere Deutsche Literatur und Medien, hat eine Juniorprofessur auf Zeit an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) erhalten für Angewandte Medienwissenschaften im Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.

PD Dr. JOHN REIJMER aus der Forschungseinheit Paläoozeanographie des Forschungsbereichs Ozeanzirkulation und Klimadynamik des IFM-GEOMAR hat einen Ruf an die Université Aix-Marseille, Frankreich, angenommen.

4. Honorarprofessuren

Dr. MANFRED GLÄSER-MÜHRENBERG ist auf Antrag der Philosophischen Fakultät zum Honorarprofessor ernannt worden.

Auf Vorschlag der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät hat Dr. UWE RAMMERT den Titel “Honorarprofessor” verliehen bekommen.

5. Emeritierungen/Ruhestand

Folgende Professoren gingen mit Ablauf des Monats September in den Ruhestand:

HANS-GEORG HOPPE, IFM-GEOMAR, Professor für Mikrobiologie,

THOMAS RIIS, Philosophische Fakultät, Professor für Schleswig-Holsteinische Landesgeschichte,

Professor BERHARD SCHMALTZ , Philosophische Fakultät, Institutsdirektor der Klassischen Archäologie,

PETER STOFFERS, Professor für Geologie/Geochemie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und Leiter der Arbeitsgruppe Marine Geochemie,

Professor WINFRIED ULRICH, Philosophische Fakultät, vom Lehrstuhl für Deutsche Philologie/Sprachdidaktik,

WERNER WEPPNER, Professor für Sensorik und Festkörper-Ionik an der Technischen Fakultät.

6. Von externen Einrichtungen verliehene Preise und Würdigungen

Professor ENNO CHRISTOPHERS, emeritierter Vorstand der Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie wurde anlässlich der 15. Jahrestagung der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV) in Rhodos mit dem “Scientific Achievement Award 2006″ ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist europaweit eine der höchsten auf diesem Gebiet. Professor Christophers erhielt den Preis für seine Arbeiten auf dem Gebiet der angeborenen Abwehr der Haut.

PD Dr. REGINE GLÄSER, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Universitätsklinikum Kiel, bekam in Hamburg auf der Tagung des Forums Innovative Therapien (FIT) den FIT-Preis 2006, der mit 500 Euro dotiert ist, verliehen. Sie bekam den Preis für ihre Untersuchungen, wie die Haut sich vor bakteriellen Infekten schützt.

Die Goldene Ehrennadel des Verbandes Deutscher Schulgeographen bekamen Professor WOLFGANG HASSENPFLUG und Professor JÜRGEN NEWIG vom Geographischen Institut verliehen. Sie erhielten die Auszeichnung für ihre besonderen Dienste um die geographische Bildung und die Umwelt- und Nachhaltigkeitserziehung.

7. Preisgekrönte Studienleistungen, Promotionen, Graduiertenstipendien und herausragende Stipendien

PD Dr. CONSTANTIN VON KAISENBERG, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, wurde mit dem “Dres. Günter und Annemarie Haackert-Forschungs-Stipendium zur Förderung der Pränatalen Medizin” ausgezeichnet. Er erhielt das Stipendium für seine Tätigkeit auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie bei Ungeborenen. Das Stipendium soll dem internationalen wissenschaftlichen Austausch zugute kommen.

8. Ämter in externen Gremien und Fachgesellschaften

Professor HELMUT FICKENSCHER, Institut für Infektionsmedizin, wurde auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie als Schatzmeister für die Dauer von vier Jahren in den Vorstand gewählt.

Dr. MARTIN NICKOL, Kustos des Botanischen Gartens, ist zum Fellow (Ehrenmitglied) der Linnean Society in London gewählt worden. Die Linnean Society, die 1788 gegründet wurde, ist eine der ältesten biologischen Gesellschaften der Welt.

Professor ALEXANDER PIEL ist von der American Physical Society (APS) zum Fellow (Ehrenmitglied) gewählt worden. Damit wird er für seine experimentellen Beiträge unter anderem auf dem Gebiet der staubigen Plasmen und der Forschungsbeiträge in der Plasmaturbulenz und der Ionosphäre ausgezeichnet. Die APS wurde 1899 gegründet und ist eine der größten Gesellschaften für Physik weltweit.

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