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9. November 2006

Schädelbasiszentrum am Universitätsklinikum Freiburg

Abgelegt unter: Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität — info @ 20:10

Weltspitze der Schädelbasischirurgie bei der Jahrestagung der Fachgesellschaft am 10. und 11. November 2006 in Freiburg Innovative technologische Entwicklungen sowie neue Verfahren in der Schädelbasischirurgie stehen im Mittelpunkt der 14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schädelbasischirurgie, die das Schädelbasiszentrum am Universitätsklinikum Freiburg am 10. und 11. November veranstaltet. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die beiden aktuellen Schwerpunkte der Schädelbasischirurgie „Minimalinvasive versus konventionelle Verfahren“ und „Rekonstruktionen im Bereich der Schädelbasis“.

Was tut sich in der Schädelbasischirurgie? Und: Was ist der Motor der Entwicklung? Die rasche Entwicklung diagnostischer Verfahren, die verringerte Invasivität chirurgischer Zugänge und neue Operations-verfahren prägen das Bild der modernen Schädelbasischirurgie. Dabei haben insbesondere navigationsgestützte und computerassistierte Operationsverfahren einen hohen Stellenwert. Aber auch die verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit führt zu neuen Entwicklungen in der Schädelbasischirurgie.

Das Programm der Tagung spannt einen weiten Bogen von der Grundlagenforschung zu speziellen klinischen Fragestellungen. Neben den Freiburger Chirurgen der am Schädelbasiszentrum beteiligten Kliniken, der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und der Neurochirurgischen Klinik, sowie Kollegen aus ganz Deutschland, werden erstmalig bei einer deutschen Jahrestagung auch drei namhafte amerikanische Referenten an der Fachtagung teilnehmen, die zur Weltspitze in der Schädelbasischirurgie zählen.

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Viadrina-Preis 2006 geht an Adam Krzeminski

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 20:04

Mit dem Viadrina-Preis 2005 wird am 16. November 2006 der polnische Publizist Adam Krzeminski an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) für seine Verdienste um die deutsch-polnische Verständigung geehrt.

Die Laudatio auf Dr. Adam Krzeminski wird Prof. Dr. Karl Schlögel, Osteuropa-Historiker an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Viadrina, halten.

Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr im Senatssaal, Uni-Hauptgebäude, Große Scharrnstraße 59. Interessenten sind herzlich eingeladen.

Zur Person:
Adam Krzeminski wurde 1945 in Radecznica geboren. Der Germanist war Gastredakteur der Wochenzeitschrift “Die Zeit” und gilt als Fachmann für deutsch-polnische Beziehungen. Er ist seit mehr als 30 Jahren Redakteur des polnischen Nachrichtenmagazins “Polityka” und Autor von Drehbüchern und Essays. 1993 wurde ihm die Goethe-Medaille verliehen, 1996 erhielt er den Essayistik-Preis des Polnischen P.E.N.-Clubs. Krzeminski ist Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Warschau.

Der Viadrina-Preis wird in diesem Jahr zum 8. Mal vergeben.
Bisherige Viadrina-Preisträger waren in chronologischer Reihenfolge: Karl Dedecius, Adam Michnik, Günter Grass, Janusz Reiter, Markus Meckel, Wlodzimierz Borodziej und Rudolph von Thadden.

Bei der Festveranstaltung wird der Vorsitzende des Kuratoriums des Förderkreises der Europa-Universität und Stifter des Viadrina-Preises, Claus Detjen, außerdem einen Förderpreis an eine studentische Initiative übergeben. Diesen erhält in diesem Jahr das “Verbündungshaus Fforst” für ihr studentisches Wohnprojekt “Interkulturelle Platte” - einem Plattenbau direkt an der deutsch-polnischen Grenze, der von Studenten vor dem Abriss bewahrt und in Selbstverwaltung wieder bewohnbar gemacht wurde. Im Rahmen des 500. Gründungsjubiläums der Viadrina im April diesen Jahres wurde das internationale Studentenprojekt offiziell eingeweiht und dient seitdem als Wohn- und Begegnungsstätte für deutsche und polnische Studierende, an der auch zahlreiche interkulturelle Veranstaltungen stattfinden.

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Sportliche Botschafter der WWU

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 19:51

Bei nationalen und internationalen Meisterschaften haben Studierende der Universität Münster im vergangenen Studienjahr beachtliche Erfolge erzielt. Die besten der Besten wurden am Mittwoch, 8. November 2006, im Rahmen eines Empfangs im Humboldt-Haus von der Rektorin der WWU Münster, Prof. Dr. Ursula Nelles, als “sportliche Botschafter” der Universität geehrt und ausgezeichnet. Die WWU Münster versteht sich als “Partnerhochschule des Spitzensports” und fördert und unterstützt Leistungssportler unter ihren 40.000 Studierenden so weit wie irgend möglich. Die Ergebnisse dieser Förderung können sich sehen lassen. In zahlreichen Sportarten, von Badminton bis Tischtennis, haben Studierende der WWU Münster in den vergangenen Monaten bei nationalen und internationalen Meisterschaften vordere Plätze belegt. Ausgezeichnet wurden bei der Sportlerehrung im Humboldt-Haus:

Badminton (Deutsche Hochschulmeisterschaften 2006 in Bochum): Monja Giemanns, Thomas Staczan und Jan Hüttermann (Obmann);

Basketball (Deutsche Hochschulmeisterschaften 2006 in Göttingen): Max Bentzin, Christian Beuing, Max Bräutigam, Guido Buschmeier, Federico Cozzo, Florian Herzog, Drazen Ivankovic, Philip Kappenstein, Michael Möller, Sebastian Niebrügge, Patrick Ogiermann, Michael Spandern und Christoph Schneider (Obmann);

Boxen (Deutsche Hochschulmeisterschaften 2006 in Freiburg): Vinah Gödden und Ludger Rothues (Obmann);

Crosslauf (Internationale Deutsche Hochschulmeisterschaften 2005 in Köln): Ulrike Ahrens, Patricia Grewatta, Sina Horsthemke und Henning Dörrie (Obmann);

Futsal (adh-Open 2005 in Münster): André Barón, Philipp Bleckmann, Jonas Bräuer, Georg von Coelln, Alexander Forstbach, Bartek Kaiserek, Tomasz Luzar, Julian Offermann, Gereon Quick, Julian Tietze, Christian Wenning, Stefan Westerheide, Uli Winkler und Georg von Coelln (Obmann);

Geräteturnen (adh-Open 2006): Nial Moore und Thore Dieckjobst (Obmann);

Golf (Internationale Deutsche Hochschulmeisterschaften 2006): Benjamin Buller, Arthur Kuper, Moritz Scherer und Tim Snoek;

Judo (Deutsche Hochschulmeisterschaften 2006 in Braunschweig): Felix Potthoff und Ingo Scholz (Obmann);

Leichtathletik (Halle) (Internationale Deutsche Hochschulmeisterschaften 2006 in Dortmund): Daniel Kohle, Thomas Kohle und Henning Dörrie (Obmann);

Leichtathletik (Internationale Deutsche Hochschulmeisterschaften 2006 in Iserlohn): Monika Bauch, Patricia Grewatta, Jessica Herbring, Denise Krause, Rike Meyer und Henning Dörrie (Obmann);

Marathon (Deutsche Hochschulmeisterschaften 2006): Thomas Böckenholt und Henning Dörrie (Obmann);

Reiten (Deutsche Hochschulmeisterschaften 2005 in Braunschweig): Sebastian Gröpper, Julia-Constanze Köhler, Maren Schöpp und Julia-Constanze Köhler (Obfrau);

Rennrad (Internationale Deutsche Meisterschaften 2006 in Münster): Ruth Althoetmar, Annika Grüber und Ralf Hartweg (Obmann);

Schwimmen (Deutsche Hochschulmeisterschaften 2006 in Leipzig): Alexander Bergenthal, Nina Ecker, Cathrin Hesselink, Eileen Kreft, Anders Kunst, Matthias Wessels und Dirk Thölking (Obmann);

Squash (Einzel) (Deutsche Hochschulmeisterschaften 2005 in Castrop-Rauxel): Daniel Nölleke, Sebastian Rubertus und Markus Knäpper (Obmann);

Straßenlauf (Internationale Deutsche Hochschulmeisterschaften 2006 in Hamburg): Patricia Grewatta, Sina Horsthemke, Nina Schüler und Henning Dörrie (Obmann);

Tischtennis (Deutsche Hochschulmeisterschaften 2006 in Dortmund): Siawash Golshahi und Ines Lenze (Obfrau).

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Methode zur Behandlung jugendlicher Straffaelligkeit wird jetzt vorbeugend bei dissozialen Schuelern eingesetzt

Abgelegt unter: Berlin, Freie Universität — info @ 19:50

Mit rund 640.000 Euro foerdert die Stiftung der Deutschen Klassenlotterie Berlin ein Projekt zur Praevention jugendlicher Straffaelligkeit der Denkzeit-Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Sozialpaedagogik der Freien Universitaet Berlin. Mithilfe der von Professor Juergen Koerner und seiner Arbeitsgruppe entwickelten Denkzeit-Methode werden in den naechsten drei Jahren 240 aggressiv-auffaellige Schueler im Alter von 14 bis 16 Jahren betreut, bevor sie in die Kriminalitaet abrutschen.

Bisher kam die Denkzeit-Methode erst zum Zuge, wenn der Jugendliche bereits eine schwere Straftat begangen hatte. Nicht zuletzt wegen zahlreicher Hilferufe aus den Schulen machte sich Koerner daher fuer eine vorbeugende “Denkzeit” in der Schule stark, unterstuetzt von Berlins Senator fuer Bildung, Jugend und Sport, Klaus Boeger (SPD).

Rund 50 im Denkzeit-Verfahren trainierte Sozialpaedagogen stehen bereit, die sozialkognitiven Faehigkeiten der jungen Teilnehmer zu foerdern: Einfuehlungsvermoegen, moralisches Urteil und Entscheidungsfaehigkeit. “Am Ende ist der Jugendliche in der Lage, in entscheidenden Situationen nicht unreflektiert zu handeln, sondern einen Augenblick nachzudenken. Diese ,Denkzeit’ ist der entscheidende Faktor”, sagt Juergen Koerner von der Freien Universitaet Berlin.

Kurzfristige Konflikte mit dem Gesetz sind in der Pubertaet durchaus typisch. Sie lassen sich meist durch Massnahmen innerhalb der Familie aus der Welt schaffen. Andererseits gibt es Jugendliche, die in den Schulen frueh durch bestaendiges dissoziales Verhalten auffallen und Gefahr laufen, eine delinquente Karriere einzuschlagen. An sie richtet sich das aktuelle Projekt. Zwar werden nur etwa fuenf Prozent aller Jugendlichen zu “Intensivtaetern”, doch gehen auf deren Konto mehr als die Haelfte aller Straftaten. Ein rechtzeitiger Eingriff kann in vielen Faellen die delinquente Karriere verhindern.

Senator Klaus Boeger: “Wir wollen diesen Jugendlichen zeigen, wohin der Weg der Kriminalitaet fuehrt und wie sie diesen Weg abbrechen koennen. Dazu brauchen sie Denkzeit. Nach einem Jahr Denkzeit zeigt sich, dass wir frueher mit diesen Jugendlichen arbeiten koennen und muessen. Um schon in der Schule mit der Praeventionsarbeit zu beginnen, hat der Senat die finanzielle Foerderung von Denkzeit aufgestockt.”

Die Wirksamkeit der Denkzeit-Methode ist wissenschaftlich belegt: In einer Studie der Freien Universitaet Berlin erzielte das Training gute Effekte und das Rueckfallrisiko der Jugendlichen wurde sehr deutlich (statistisch signifikant) verringert.

Das Denkzeit-Training hebt sich vor allem durch die Haltung des Paedagogen von den herkoemmlichen sozialpaedagogischen Massnahmen ab. Die Trainer sind darauf ausgebildet, sich auch in sehr konfliktreichen Beziehungen zurechtzufinden. “Sie lassen sich weder durch Provokation noch durch Verfuehrung mit erwuenschtem Verhalten von ihrer wohlwollend-zugewandten Rolle abbringen”, sagt Juergen Koerner.

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