Willkommen bei University-News! Bei uns finden Sie aktuelle Nachrichten aus deutschen Universitäten. Wir danken den angeführten Universitäten für deren freundliche Hilfe.

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6. November 2006

Der medizinische Behandlungsfehler - 3. Deutsch-Türkisches Symposium zum Medizin- und Biorecht

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 21:09

Die zivilrechtliche Arzthaftung, Alternativen zur Arzthaftung, der Arzthaftungsprozess und seine Konsequenzen, der Behandlungsfehler und Strafrecht: diese Stichworte umreißen das Themenspektrum des 3. Deutsch-Türkischen Symposiums zum Medizin- und Biorecht, das am 10. und 11. Nov. 2006 an der Universität Augsburg stattfindet. Organisiert wird die Tagung, die der Öffentlichkeit zugänglich ist und zu der insbesondere die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen sind, von Prof. Dr. Henning Rosenau, Inhaber des Augsburger Lehrstuhls für Deutsches, Europäisches und Internationales Straf- und Strafprozessrecht, Medizin- und Biorecht. Unheilvoller Weg in defensive Medizin

Namhafte Medizin- und Biorechtler werden sich bei dem Augsburger Symposium mit der Frage auseinandersetzen, ob die in den letzten Jahren vollzogene Entwicklung hin zu einer Verrechtlichung der Medizin an ihre Grenzen stößt. Manche sprechen von einer Hypotrophie des Arzthaftungsprozesses. Es lässt sich damit einerseits ein unheilvoller Weg in eine defensive Medizin befürchten.

Belastungen des Arzt-Patienten-Verhältnisses

Auf der anderen Seite haben betroffene Patienten oft Schwierigkeiten, in langjährigen Prozessen ihre Rechte durchzusetzen. Hier haben die Zivilgerichte geholfen, indem es nicht mehr auf den Behandlungsfehler als solchen ankommen soll, sondern auf eine mangelnde Aufklärung oder fehlende Dokumentation des Behandlungsverlaufs. Es bleiben aber Defizite, und dieser Ausweg der Rechtsprechung ist auch wenig befriedigend. Das Arzt-Patienten-Verhältnis leidet. Der Arzt kann sich aufgrund der Haftungsrisiken nicht ausschließlich auf die Behandlung konzentrieren. Das notwendige Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient wird belastet. Sobald der Staatsanwalt ins Spiel kommt, hat diese unbefriedigende Dogmatik besonders prekäre Auswüchse.

Denkbare Alternativen

“Wir wollen vor diesem Hintergrund u. a. erörtern, ob die Arzthaftung durch ein Versicherungsmodell nach skandinavischem Vorbild abzulösen ist”, erläutert Professor Rosenau. Auch seien Präventionsmodelle denkbar, die etwa aus dem technischen Bereich zur Abwehr von technischen Risiken stammen könnten.

Wertvolle Anregungen aus deutsch-türkischem Dialog

Mit der Tagung wird zugleich der deutsch-türkische Dialog in medizinrechtlichen und medizinethischen Fragen fortgesetzt. Es handelt sich bereits um die dritte Tagung dieser Art, nun zum ersten Mal auf deutschem Boden. Die Türkei hat kein unüberschaubares Arzthaftungssystem wie Deutschland. Man ist dort erst im Begriff, bei der medizinischen Behandlung auch in haftungsrechtlichen Kategorien zu denken. Erste Patientenrechtebüros sind in den türkischen Kliniken installiert worden. Die türkischen Vorstellungen können vor diesem Hintergrund eine wertvolle Anregung über einen Rückbau des vielleicht zu weit gehenden deutschen Haftungssystems geben. Zugleich kann das türkische Medizinrecht von den deutschen Erfahrungen in bester rechtsvergleichender Tradition profitieren.

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31. Oktober 2006

Mit 5 Euro zum Erfolg

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 08:56

Am 7. November 2006 startet zum siebten Mal der Existenzgründerwettbewerb für Studentinnen und Studenten der Augsburger Hochschulen Wie werde ich mit nur fünf Euro Startkapital erfolgreich als Unternehmerin oder Unternehmer tätig? Dieser Frage können sich ab dem 7. November 2006 einmal mehr Studentinnen und Studenten der Augsburger Hochschulen stellen, die sich parallel zum Studium beim praxisorientierten 5-Euro-Business-Wettbewerb als Existenzgründerinnen und Existenzgründer erproben wollen, um eventuell auch am Preisgeld in Höhe von insgesamt 2200 Euro zu partizipieren.

Während des Wintersemesters entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Teams eine Geschäftsidee, die sie dann als Gesellschaften des bürgerlichen Rechts auf dem Markt umsetzen. Dr. Gabriele Schäfer, Gründerberaterin am ZWW der Universität Augsburg und Organisatorin des Wettbewerbs, legt großen Wert darauf, dass Studentinnen und Studenten aus möglichst allen Fakultäten mitmachen: “Unser Ziel ist es, insbesondere auch Studierende aus den Geisteswissenschaften und anderen nicht-wirtschaftsorientierten Fachrichtungen anzusprechen. Gerade für diese Studiengänge wird die Selbständigkeit als Alternative zur traditionellen Angestelltentätigkeit eine immer größere Rolle spielen”, sagt Schäfer, die sich selbst vor sieben Jahren erfolgreich selbständig gemacht hat, diesen Schritt bis heute nicht bereut hat und überzeugt ist: “Der Studienabschluss alleine garantiert längst keine Festanstellung mehr. Die Teilnahme am 5-Euro-Business-Wettbewerb eröffnet die Möglichkeit, spielerisch die ersten Schritte in die Selbständigkeit zu wagen und sich am Markt zu erproben.”

Grundwissenserwerb in begleitenden Seminaren

Das nötige Grundwissen für ihr Projekt eigenen sich die Studierenden während des Wettbewerbs in begleitenden Seminaren zu Projektmanagement, Marketing, Finanzierung und Recht an. Wie in den vergangenen Jahren stehen darüber hinaus wieder Vertreter aus ortsansässigen Unternehmen den studentischen Unternehmerteams als Paten zur Seite, um Tipps aus der Praxis zu geben.

“Die Ergebnisse der Teams konnten sich bislang immer sehen lassen”, betont Schäfer. Den Teilnehmern sei es in der Vergangenheit immer gelungen, ihre Produkte und Dienstleistungen ideenreich an den Kunden zu bringen und einen wichtigen Schritt in Richtung Berufsleben zu gehen. Die Geschäftsideen reichten dabei vom Weihnachts- und Nikolausservice über Alko-Tests in Abendlokalen, Personal Shopper für den IT-Bereich, Blinde Dates oder Taschendesigns mit auswechselbaren Motiven bis hin zu modischen Accessoires und Shirts.

Im Wintersemester 2006/07 wird der 5-Euro-Business-Wettbewerb an den Augsburger Hochschulen zum siebten Mal angeboten. Die Auftaktveranstaltung findet am 7. November 2006 von 18.00 bis 20.00 Uhr an der Universität Augsburg statt.

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Der pädagogische (Krisen-)Diskurs über die Großstadt an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 08:55

Ein neues DFG-Projekt der Augsburger Pädagogik Die “Rekonstruktion des pädagogischen (Krisen-)Diskurses über die Großstadt zwischen 1890 und 1930″ ist das Ziel eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts, das am Lehrstuhl für Pädagogik der Universität Augsburg von Prof. Dr. Eva Matthes und Dr. Carsten Heinze geleitet wird.

Als Antwort auf die überwiegend als krisenhaft erfahrenen Auswirkungen der Moderne, die in der Großstadtkultur mit ihren Säkularisierungs-, Pluralisierungs- und Individualisierungsprozessen zu kulminieren schienen, schwang sich die Mehrzahl der Pädagogen zum Anwalt der durch diese Prozesse gefährdet erscheinenden Kinder und Jugendlichen auf. Durch das sittliche und gesundheitliche Gefährdungspotential der Städte sahen sie die angemessene Entwicklung der Kinder und Jugendlichen bedroht, und in dem sich als diffus, unübersichtlich und heterogen darstellenden Erziehungsraum der Großstadt schien eine pädagogische Intervention zum Scheitern verurteilt. Der “verderbten” Großstadt wurde häufig das Land als idealer Erziehungsraum gegenübergestellt, der sich nach der Meinung der meisten Diskursteilnehmer durch den geschlossenen sozialen Kreis, die übersichtliche Gemeinde und vor allem durch seine pädagogische Beherrschbarkeit auszeichnet.

Vereinfachte und verzerrte Polarisierung des Stadt-Land-Verhältnisses

Die Projektgruppe um Matthes und Heinze wird zunächst den kulturkritischen Großstadtdiskurs aufarbeiten, der sich am Ende des 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts zu einer allgemeinen Großstadtkritik verdichtete und dessen Schwerpunkt oft in einer grobschlächtig vereinfachten und ideologisch verzerrten Polarisierung des Stadt-Land-Verhältnisses lag. “Wir interessieren uns insbesondere dafür, ob pädagogische Großstadtkritik immer als - rückgewandte - Kritik an modernen Lebensformen zu verstehen ist oder ob hier nicht auch rationale, sozialkritische Argumentationsmuster aufgegriffen werden”, erläutert Mattthes. In einem zweiten Schritt will das Augsburger Pädagogenteam dann die Darstellung der Großstadtthematik in den deutschsprachigen Fibeln des genannten Zeitraums untersuchen. Das Interesse richtet sich hier insbesondere auf die Thematisierung der kindlichen Lebenswelt in Stadt und Land sowie auf das von Erwachsenen konstruierte Bild vom Kind.

Im Zentrum der Analyse stehen die Ursachen und Motive für die Entstehung bzw. die Aufrechterhaltung des Diskurses, die Mechanismen der Reproduktion des Diskurses, die verwendeten Topoi und Argumentationsmuster, die Veränderung des Diskurses, die Wirkungsabsichten der am Diskurs Beteiligten und die Wirkungen und Funktionen des Diskurses selbst. Ein weiterer Bezugspunkt des Projekts sind die dem pädagogischen (Krisen)Diskurs über die Großstadt zugrundeliegenden Konstrukte, Bilder und Konzepte von Kindheit und Jugend im Untersuchungszeitraum.

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26. Oktober 2006

Das Munich Intellectual Property Law Center feiert seinen drittenAbsolventenjahrgang im Kleinen Goldenen Saal der Stadt Augsburg

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 08:07

Am 10. November 2006 feiert das Munich Intellectual Property Law Center (MIPLC) den Abschluss des dritten Jahrgangs seines Weiterbildungsstudiengangs im Intellectual Property and Competition Law im Kleinen Goldenen Saal der Stadt Augsburg. Zu diesem besonderen Ereignis, das unter dem Motto MIPLC meets Mozart” steht, laden die vier Kooperationspartner des MIPLC und die Stadt Augsburg auch die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein. Der Festakt beginnt um 18.30 Uhr. Dieses Jahr werden 29 Absolventinnen und Absolventen aus 18 verschiedenen Ländern aus den Händen des Prorektors der Universität Augsburg, Prof. Dr. Bernhard Fleischmann, des Dekans der Augsburger Jura Fakultät, Prof. Dr. Michael Kort, und des Chairman des MIPLC Managing Boards, Prof. Dr. Dres. h. c. Joseph Straus, ihre Master-Urkunden erhalten, um künftig den Titel Master in Intellectual Property Law (LL.M. I.P.) führen zu dürfen.

Vier Partner und ein einzigartiger Studiengang

Unter dem Dach des Munich Intellectual Property Law Centers bietet die Universität Augsburg, die Technische Universität München, die George Washington University (Washington, D. C.) und die Max-Planck-Gesellschaft seit 2003 den einjährigen IPL-Weiterbildungsstudiengang in englischer Sprache an. Die hohe Vernetzung von Wissenschaft und Praxis auf dem Gebiet des Geistigen Eigentums macht das Angebot des MIPLC in dieser Form einzigartig und in seiner Internationalität einmalig. Es ist ein hervorragender Ort, um den dringend benötigten Bedarf an Spitzenkräften auszubilden”, sagt Prof. Dr. Kenneth W. Dam von der University of Chicago, der am 10. November die Festrede halten wird. Dam war in den Jahren 2001 bis 2003 stellvertretender US-Finanzminister und von 1982 bis 1985 stellvertretender Außenminister der USA sowie Vizepräsident von IBM.

Der vierte Jahrgang: 24 Studenten aus 17 Nationen

Inzwischen hat der vierte MIPLC-Jahrgang mit 24 Studenten aus 17 Nationen das Studium aufgenommen. Erneut teilen sich Juristen, Naturwissenschaftler, Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler die Büros in unmittelbarer Nachbarschaft zum Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht. Sie haben dort haben Zugang zur weltweit größten Bibliothek auf dem Gebiet des Geistigen Eigentums, über die das MPI verfügt. Jeder Studentin und jedem Studenten wird ein eigener Tutor - zumeist MPI-Stipendiaten oder junge Rechtsanwälte) an die Seite gestellt. Die Tutoren helfen bei der Nachbereitung der Vorlesungen und bei der Vorbereitung auf Prüfungen. Fester Bestandteil des Programms ist darüber hinaus ein Studienmodul in Washington sowie die Absolvierung eines einmonatigen Praktikums.

MIPLC-Alumni auf der ganzen Welt

Optimale Vernetzung: Ihr begegnet man während der MIPLC-Graduierung in Form bewährten und erfolgreichen Kooperation zwischen den vier MIPLC-Partnern, weiterhin beim kontinuierlichen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis, beim programmatischen Austausch der unterschiedlichen Disziplinen und nicht zuletzt beim Miteinander der verschiedenen Kulturen, die die Studierenden einbringen: Die 70 Absolventen der ersten drei Jahrgänge stammen aus 34 Ländern.

Im Frühjahr 2006 haben die MIPLC-Absolventen ihren Alumni-Verein gegründet. Seine Präsidentin, die Italienerin Anna Bacchin, hat unmittelbar nach der Graduierung im vergangenen Jahr beim Europäischen Patentamt in München einen Arbeitsplatz gefunden und wird am 10. November in Augsburg auch auf ihre Studienkollegin aus Norwegen wieder treffen, die inzwischen zum jüngsten Mitglied einer Beschwerdekammer in der Geschichte des norwegischen Patentamtes ernannt wurde. Und gemeinsam werden sie einen japanischen Richter, einen Kollegen aus Eritrea, eine kolumbianische Patentanwältin und all die anderen Absolventinnen und Absolventen des dritten Jahrgangs in ihr Alumni-Netzwerk aufnehmen, um den beruflichen und privaten Kontakt weiter zu pflegen und auszubauen.

Diese dauerhafte Verbindung und Freundschaft untereinander sowie die ernste Leichtigkeit von Mozarts Musik wünscht die Bürgermeisterin der Stadt Augsburg, Eva Leipprand, den Absolventen des MIPLC. Als Vertreterin der einzigen deutschen Mozartstadt erinnert Leipprand dabei an die lebenslangen künstlerischen und privaten Freundschaften, die Mozart beispielsweise zu seinem Bäsle Maria Thekla in die Heimatstadt seines Vaters Leopold geknüpft hat. Der Rückblick der beiden Studentenvertreter wird allerdings schnell die Sorge der Augsburger Bürgermeisterin zerstreuen, dass den MIPLC-Studentinnen und -Studenten mit dem Ernst des Studiums die Leichtigkeit des Studentenlebens verloren gegangen sein könnte.

Europäische Hauptstadt des Geistigen Eigentums

Ihren Wünschen nach einer besonderen Erinnerung an Mozarts Vaterstadt Augsburg und einen famosen Studienaufenthalt in München schließt sich Dr. Reinhard Wieczorek an. Er ist als Referent für Arbeit und Wirtschaft dafür maßgeblich mitverantwortlich, dass sich München zur europäischen Hauptstadt des Geistigen Eigentums entwickelt hat. Das Europäische Patentamt, das Deutsche Patent- und Markenamt, das Bundespatentgericht und die renommiertesten internationalen Patent- und Rechtsanwaltskanzleien haben hier ihren Sitz. Als Partner des MIPLC stellen sie Praktikumsplätze zur Verfügung, führen gemeinsam mit dem MIPLC Konferenzen durch oder übernehmen - wie auch dieses Jahr erneut geschehen - die MIPLC-Absolventinnen und -Absolventen in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis. Das MIPLC nimmt die Graduierung zum Anlass, um seinen Partnern dafür herzlich zu danken.

Großzügige Unterstützer

Der Erfolg des vom MIPLC gebotenen anspruchsvollen Weiterbildungsstudiums beruht nicht zuletzt auf dem großzügigen Engagement von Privatpersonen und Unternehmen. Mit der Feier im Kleinen Goldenen Saal bedankt sich das MIPLC deshalb namentlich bei den Mitgliedern der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg e. V., bei Siegfried und Getrud Oehm, bei Professor Martin Adelman, bei den Unternehmen Siemens, Schering und BASF, bei der Deutschen Vereinigung für Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR) und bei der Hertie-Stiftung. “Und natürlich”, so der Augsburger Jura-Dekan Prof. Dr. Michael Kort, “würden wir uns freuen, wenn wir neue Kontakte knüpfen und weitere Freunde für dieses einzigartige Projekt gewinnen könnten.” _____________________________

Kontakt und weitere Informationen:

Prof. Dr. Michael Kort Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg Munich Intellectual Property Law Center (MIPLC) Telefon: +49-821-598-4656 Telefax: +49-821-598-4503 info@miplc.de http://www.miplc.de

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Perspektiven für die Managemententwicklung der Zukunft - Workshop mit internationalen Experten am Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer der Universität Augsburg

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 08:03

Rund 20 Vertreter deutscher und ausländischer Hochschulen beteiligten sich Anfang Oktober 2006 an der Universität Augsburg an dem dreitägigen Expertenworkshop “Rethinking Executive Education - Perspektiven für die Managemententwicklung der Zukunft”. Eingeladen hatte das Augsburger Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW). Der Workshop war Bestandteil eines Projekts, mit dem sich das ZWW darum bemüht, ein internationales Netzwerk der wissenschaftlichen Weiterbildung auf den Weg zu bringen. Materielle Grundlage dieses Projekts ist die Dotation des Preises, mit dem das ZWW der Universität Augsburg im Jahr 2004 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für die beste universitäre Weiterbildung ausgezeichnet worden war. Fachleute aus international renommierten Hochschulen und Unternehmen

Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops handelte es sich größtenteils um leitende Repräsentanten derjenigen in- und ausländischen Hochschulen bzw. Business Schools, die sich als Interviewpartner an einer vom ZWW im Kontext des genannten Projekts durchgeführten Studie zur Weiterbildung an Hochschulen beteiligt hatten. Vertreten waren u. a. die University of California at Berkeley (Haas School of Business, USA), die Johns Hopkins University in Baltimore (Washington, USA), die Kobe University (Graduate School of Business, Japan), die Wirtschaftsuniversität Wien, die Fachhochschule Nürnberg und die Universität Zürich. Um den Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu vertiefen, hatte das ZWW auch die Aufsichtsräte der eigenen Augsburger MBA-Studiengänge hinzugeladen - unter ihnen hochrangige Repräsentanten der Firmen ThyssenKrupp AG, Deutsche Telekom, Standard & Poors sowie SGL Carbon.

Executive Education: wie und wohin geht es weiter?

Professor Richard Milter von der Johns Hopkins University unterstrich zur Eröffnung den sich in den letzten Jahren abzeichnenden Paradigmenwandel im Verständnis von Lernprozessen und die daraus resultierenden Folgen für die Gestaltung von Lernwelten im Bereich der Executive Education. Im Verlauf des Workshops erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann auf der Basis interaktiver Lernmethoden gemeinsame Antworten auf die Leitfrage des Symposiums: Wie wird sich Executive Education in den nächsten Jahren entwickeln, welche Veränderungen sind hinsichtlich der Inhalte, der Schwerpunkte, der Lernziele, der Lernarchitektur, der Methoden und der Didaktik zu erwarten bzw. anzustreben? Weiterhin diskutiert wurde über die Möglichkeiten, die Zusammenarbeit und gegenseitige Anregung über dieses erste Augsburger Zusammenkunft hinaus aufrechtzuerhalten und auszubauen.

Publikation der Ergebnisse im Ziel-Verlag

“Unser Workshop wurde von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern als ausgesprochen Produktiv empfunden, und dementsprechend werden wir seine Ergebnisse auch in einem Band zusammenfassen und sichern”, kündigt Prof. Dr. Peter Schettgen vom ZWW an. Erscheinen wird dieses Buch in den “Hochschulschriften” des Augsburger Ziel-Verlags. Unter dem Titel “Praxisportraits Wissenschaftlicher Weiterbildung. Deutsche und internationale Hochschulen im Vergleich” liegt in dieser Reihe bereits ein von Schettgen gemeinsam mit Nino Tomaschek und Bernd Wagner herausgegebener Band vor. In Form von Portraits nationaler und internationaler Weiterbildungseinrichtungen präsentiert diese Publikation die Ergebnisse der oben erwähnten Untersuchung, in deren Rahmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZWW die Weiterbildungsverantwortlichen von in diesem Bereich besonders profilierten in- und ausländischen Hochschulen vor Ort interviewt haben. __________________________________

Kontakt und weitere Informationen:

Prof. Dr. Peter Schettgen Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) Universität Augsburg 86135 Augsburg Telefon: 0821/598-4019, Telefax : 0821/598- 4213 service@zww.uni-augsburg.de http://www.zww.uni-augsburg.de

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19. Oktober 2006

Ehemalige Augsburger Studentin Kristina Schulz unter den besten DFH-Absolventen

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 20:44

Exzellenzpreis des Clubs des Affaires Saar-Lorraine würdigt ein ausgezeichnetes Doppeldiplom-Studium und einen außergewöhnlichen binationalen Werdegang.

Zum zweiten Mal in Folge hat die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) heute in Straßburg die besten Absolventinnen und Absolventen des zurückliegenden Studienjahres geehrt (siehe http://idw.tu-clausthal.de/pages/de/news180168). Zu den Träger/inne/n des diesjährigen vom Club des Affaires Saar-Lorraine gestifteten und mit insgesamt 3.000 Euro dotierten Exzellenzpreises zählt auch Kristina Schulz, Absolventin des gemeinsamen Studienganges “Deutsch-Französisches Management” der Universitäten Augsburg und Rennes I.

Gemeinsam mit Catherine Rogister (Studiengang “Europäische Medienkultur”, Bauhaus-Universität Weimar und der Universität Lyon 2 Lumière), Marcellin Aubert (Studiengang “Ingenieurwissenschaften”, Universität Stuttgart und Ecole Centrale Paris) nahm Kristina Schulz im Rahmen des Deutsch-Französischen Forums in Straßburg das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro aus den Händen des Präsidenten des Club des Affaires Saar-Lorraine, Jacques Renard, und des Präsidenten der DFH, Dieter Leonhard, entgegen. Aneliya Riminchan (Studiengang “Internationale Tourismuswirtschaft”, Hochschule Harz, Wernigerode, und der ESTHUA, Angers) erhielt einen nicht dotierten Ehrenpreis der Jury.

Förderung der binationalen Beziehungen auch im Hochschulbereich

“Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr Absolventen mit Doppeldiplom auszuzeichnen, die neben den fachlichen auch über interkulturelle Kompetenzen verfügen. Ein entscheidender Mehrwert, der auf dem internationalen und europäischen Arbeitsmart einen großen Stellenwert hat und deshalb unsere besondere Würdigung verdient”, sagte Jacques Renard, Präsident des Club des Affaires Saar-Lorraine, der als deutsch-französischer Wirtschaftsclub und Mitglied eines Netzwerks von insgesamt 20 solcher Clubs die binationalen Beziehungen zwischen beiden Ländern auch im Hochschulbereich fördert.

Ein Studium mit entscheidendem interkulturellen Mehrwert

Kristina Schulz hat ihre Abschlussarbeit im bisherigen Doppel-Diplom- und künftigen Doppel-MasterStudiengang “Deutsch-Französisches Management”, den die Universitäten Augsburg und Rennes I seit 1998 anbieten, zum Thema “Einsatz von Data Mining im CRM - Erkennung von Wertschöpfungspotenzialen bei institutionellen Bestandskunden” geschrieben. Dass sie diesen Studiengang absolviert habe, bedeute “einen sehr großen interkulturellen Mehrwert” für sie, sagt die 26-Jährige: “Dieser Mehrwert entsteht durch die Vielzahl an interkulturellen Erfahrungen und Begegnungen, die mir das Doppel-Diplom ermöglichte. Der langfristige Aufenthalt in Frankreich vor und während des Doppel-Diploms hat es mir erlaubt, die soziokulturellen Gegebenheiten Frankreichs sowie die kulturellen Unterschiede zwischen den französischen und deutschen Lebensweisen sehr gut kennen zu lernen. Des Weiteren konnte ich zusätzlich andere Länder und Kulturen durch mehrmonatige Auslandspraktika während des Studiengangs erleben und meine Sprachkenntnisse vervollkommnen. Die intensive Beschäftigung mit verschiedenen Kulturen während des Doppel-Diploms hilft, neue Sichtweisen und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem zu entwickeln sowie kulturelle Unterschiede wahrzunehmen, zu verstehen und zu akzeptieren. Heute zählen diese interkulturellen Kompetenzen neben meinen Sprachkenntnissen zu meinen wichtigsten Atouts: Ich arbeite in einem multikulturellen Arbeitsumfeld mit Kollegen verschiedener Nationalitäten und bin als Sales & Marketing Manager weltweit für Kundenbetreuung und Geschäftsabwicklungen zuständig.”

Als französische Studentin mit deutscher Nationalität im deutsch-französischen Studiengang

Prorektor Prof. Dr. Bernhard Fleischmann, der als Inhaber des Lehrstuhls für BWL/Produktion und Logistik an der Universität Augsburg zugleich Programmbeauftragter für den binationalen Studiengang “Deutsch-Französisches Management” ist, kennt Kristina Schulz, seit sie 2002 in diesen Studiengang eingestiegen ist. Die Teilnahme an solch einem Studiengang, meint Fleischmann, bedeute an sich schon eine besondere Wahl des Studienverlaufs. Schulz habe darüber hinaus aber auch im Vergleich mit anderen Doppeldiplom-Studentinnen und -Studenten einen ganz ungewöhnlichen Ausbildungsweg: Sie hat nämlich nicht wie üblich das Grundstudium mit Vordiplom in der Heimat absolviert, sondern bereits vor dem Doppel-Diplom eine deutsch-französische Ausbildung (Industriekauffrau/BTS Comptabilité Gestion) gemacht und ein französisches Diplom mit internationaler Ausrichtung auf Bachelor-Niveau (”Licence professionnelle Marchés Internationaux”) erlangt. Hinzukommt, so Fleischmann weiter, “dass Frau Schulz dieses erste Studium in Frankreich ohne Austauschprogramm, unter erschwerten Bedingungen also, absolviert hat.” Das ist auch der Grund, weshalb Kristina Schulz trotz ihrer deutschen Nationalität im Doppel-Diplomstudiengang als französische und nicht als deutsche Studentin eingeschrieben war.

Interkulturell versiert, auslandserfahren und fachlich hervorragend

Fleischmann hebt weiterhin hervor, dass Kristina Schulz sich auch in Deutschland mit interkulturellen Aspekten auseinandergesetzt und unter anderem in einer Seminararbeit über die deutsch-französischen Kulturunterschiede im Geschäftsleben einen innovativen Ansatz zur Klassifizierung der Kulturdimensionen entwickelt hat. Zugleich habe sie aber auch im engeren fachlichen Sinne stets zu den Besten ihres Jahrgangs gezählt und während zahlreicher Auslandspraktika eine erstaunliche Fähigkeit bewiesen, sich an neue Standorte und kulturelle Gegebenheiten anzupassen. Ihre vielfältigen Auslandserfahrung und ihre interkulturellen Fähigkeiten haben es ihr ermöglicht, bei der HypoVereinsbank-Zentrale in München eine Tätigkeit als Werkstudentin in einem internationalen Einsatzbereich auszuüben und in diesem Rahmen ihre Diplomarbeit zu erstellen. Noch vor Abschluss ihrer Diplomarbeit wurde sie dann von der Firma SUSS MicroOptics in Neuchâtel (Schweiz) eingestellt, wo sie heute arbeitet.

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15. Oktober 2006

Rechtsforum 2006 - Vorträge zum Thema IT & Recht an der Universität Augsburg

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 18:11

Renommierte Anwälte informieren über patent- und markenrechtliche sowie über arbeits- und vertragsrechtliche Fragen und Probleme im IT-Kontext Die Veränderungen, die die Informationsgesellschaft mit all ihren technischen Möglichkeiten mit sich bringt, betreffen auch rechtliche Aspekte, über die in Forschung und Wirtschaft oft nur vage Kenntnisse vorhanden sind. Um entsprechende Defizite zu beheben veranstaltet der Augsburger aiti-Park gemeinsam mit dem Institut für Informatik der Universität Augsburg am 20. Oktober 2006 ein Rechtsforum mit Vorträgen zu den Themenkomplexen wie “Patent- und Markenrecht”, “IT und Arbeitsrecht” sowie “IT und Vertragsrecht - Rechtliche Anforderungen und Fallstricke”.

Mit Dr. Bertram Rapp und Dr. Stefan Gehrsitz (Patentanwälte Charrier Rapp Liebau), Bernhard Hannemann und Nicol Andreas Lödler (Waibel Rubach Hoppert & Kollegen) und Dr. Thomas Stögmüller (teclegal Habel Rechtsanwälte) konnten einschlägig spezialisierte Rechtsanwälte aus renommierten Kanzleien als Referenten gewonnen werden. Das Programm des Forums sieht im Anschluss an die Vorträge jeweils eine ausführliche Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor.

Das Rechtsforum 2006 beginnt am Freitag, dem 20. Oktober, um 9.00 Uhr im Institut für Informatik (Raum 004 F) am Standort Alte Universität (Eichleitnerstraße 30, 86159 Augsburg). Die Veranstaltung dauert bis 16.00 Uhr.

Die Teilnahmegebühr beträgt 119,00 bzw. - für Firmenvertreter aus dem aiti-park und für Vertreter von Mitgliedsunternehmen von KIT’ Schwaben e. V. - 49,00 Euro (jeweils zzgl. MwSt). Für Studentinnen und Studenten ist die Teilnahme kostenfrei. Um Anmeldung wird bis zum 17. Oktober 2006 gebeten.

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12. Oktober 2006

Vom Irakkrieg bis zu Prinzessin Diana Studie der Augsburger Linguistin Monika Bednarek zur Verwendung evaluativer Sprache bei Continuum erschienen

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 21:00

Wenn Zeitungsleser morgens beim Kaffee ihre Zeitung aufschlagen, wollen sie eigentlich nur über den Zustand der Welt informiert werden. Dass und wie in der Zeitung allein die Sprache allerdings täuschen oder auf subtile Weise “Meinung machen” kann, zeigt die Augsburger Linguistin Dr. Monika Bednarek anhand der Analyse von Artikeln britischer Zeitungen in ihrer kürzlich bei Continuum in London und New York erschienen Dissertation. Bednarek hat auf der Grundlage eines von ihr entwickelten Analyserasters 100 Artikel britischer Zeitungen, deren Themen vom Irakkrieg bis zu Prinzessin Diana reichen, intensiv untersucht und miteinander verglichen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Verwendung evaluativer Sprache in “seriösen” Zeitungen einerseits und in Boulevardblättern andererseits herauszuarbeiten. “Das interessanteste Ergebnisse aus meiner Perspektive”, erläutert Bednarek, “ist wohl, dass in der Tat beide Zeitungstypen relativ viel mit evaluativer Sprache arbeiten - mit einer Sprache also, die die Meinung des Schreibers ausdrückt.” Obwohl es durchaus Unterschiede zwischen den beiden Typen gebe, seien diese geringer als erwartet, einige der Unterschiede seien in ihrer Subtiliät sogar überraschend.

Die künftige Anwendungsmöglichkeit ihrer Theorie zur evaluativen Sprache und des von ihr entwickelten analytischen Instrumentariums sieht die Sprachwissenschaftlerin u. a. in einem Vergleich deutscher und englischer Zeitungen: “Die Presselandschaft in England unterscheidet sich sehr von der in Deutschland. Die Frage ist, ob dies sich auch in der Sprache niederschlägt”, erläutert Bednarek. Sie hofft, dass ihre Forschung dazu beiträgt, beschreiben zu können, “wie wir dazu überredet werden können, an etwas zu glauben, Ideologien zu entwickeln oder Dinge zu kaufen, die wir zuvor nie für nötig gehalten hatten.”

Mit Fragen dieser Art hat sich im Juli 2005 auch bereits die von Bednarek und Prof. Dr. Wolfram Bublitz (Lehrstuhl für Englische Sprachwissenschaft) an der Universität Augsburg organisierte internationale Tagung “Evaluation and Text Types” beschäftigt (siehe http://idw-online.de/pages/de/news127164). _______________________________

Monika Bednarek, Evaluation in Media Discourse: Analysis of a Newspaper Corpus, Continuum International Publishing Group Ltd., London/New York 2006), 272 Seiten, ISBN 0-8264-9126

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Personalia aus der Universität Augsburg

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 20:56

Sprachforschung in Australien Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Englische Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Wolfram Bublitz) beurlaubt und unterstützt durch ein DFG-Forschungsstipendium absolviert Dr. Monika Bednarek derzeit einen zweijährigen Forschungsaufenthalt in Australien. Im Rahmen ihres Habilitationsprojekts forscht sie an der University of Sydney zum Thema “Sprache und Emotion” und geht dabei insbesondere der Frage nach, wie, wann und warum Sprecher über ihre und die Emotionen anderer reden. Verglichen werden dabei unterschiedliche Textarten wie Alltagssprache, literarische Sprache, Zeitungssprache, Wissenschaftssprache. ________________

Weiterhin Vorsitzender des Franko-Romanisten-Verbands

Prof. Dr. Dr. h. c. (Jassy) Henning Krauss, Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Französischen, ist beim 5. Franko-Romanisten-Tag in Halle zum dritten Mal als Vorsitzender des Franko-Romanisten-Verbands/Association des Franco-Romanistes allemands gewählt worden. Der 6. Franko-Romanisten-Kongress wird im Jahr 2008 an der Universität Augsburg stattfinden. ________________

DAAD-Professur in Atlanta

Im September 2006 hat PD Dr. Günther Kronenbitter (Neuere und Neueste Geschichte) eine DAAD-Professur für Geschichte an der Emory University in Atlanta, USA, übernommen. Kronenbitter hat in den letzten Jahren u. a. als Gastprofessor und Lehrbeauftragter an den Universitäten Bern und Wien unterrichtet sowie an der Diplomatischen Akademie Wien. An der Emory University wird er sich in Forschung und Lehre vor allem der deutschen und europäischen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert widmen. ________________

In den BuKoF-Vorstand gewählt

Prof. Dr. Hildegard Macha, Inhaberin des Lehrstuhls für Pädagogik mit Berücksichtigung der Erwachsenenbildung und der außerschulischen Jugendbildung, seit 2002 Frauenbeauftragte der Universität Augsburg und seit Juni 2006 stellvertretende Sprecherin der Universitäten in der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF), ist im September 2006 bei der Jahrestagung der Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF) nun auch in den fünfköpfigen BuKoF-Vorstand gewählt worden. Ihre Vorstandskolleginnen dort sind Heidemarie Wüst (Technischen Fachhochschule Berlin), Dr. Helga-Maria Engel (Fachhochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin), Dr. Edit Kirsch-Auwärter (Universität Göttingen) und Dr. Marianne Kriszio (Humboldt Universität zu Berlin). ________________

Vorträge in Kalkutta und Zagreb

Prof. Dr. Klaus Mainzer, Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie, wurde zum Eröffnungsvortrag der internationalen Konferenz “Models of Brain and Mind: Physical, Computational and Psychological Approaches” vom 21. bis zum 24. November 2006 in Kalkutta/Indien eingeladen. Am 20. Oktober wird er einen Vortrag über “Philosophy of Mind” am Institut für Philosophie der Universität Zagreb halten, an der sein früherer Augsburger Doktorand Dr. Zvonimir Culjak aus Kroatien nun Professor ist. Bei dieser Gelegenheit wird er im Rahmen des kroatischen Programms “Wissenschaft an der Schnittstelle zwischen Schule und Universität” auch an Gymnasien in Zagreb und Osijek sprechen. Diese Veranstaltungen werden durch die deutsche Zentralstelle für das Auslandsschulwesen gefördert.” ________________

In die Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt berufen

Prof. Dr. Eva Matthes, Lehrstuhl für Pädagogik, ist mit Senatsbeschluss vom 21. Juli 2006 in die 1754 gegründete Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt berufen worden. ________________

Doppelt gefragt: landeshistorische Kompetenz aus Augsburg

Dr. Dietmar Schiersner, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte (Prof. Dr. Rolf Kießling), hat einen Ruf auf die W 3-Professur für historisches Lernen an der PH Weingarten und diesen Ruf zum Wintersemester 2006/07 angenommen. Bereits zum 1. Juni 2006 hat PD Dr. Sabine Ullmann einen Ruf auf die W 2-Professur für Landesgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt angenommen. Ullmann war zuvor ebenfalls als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Augsburger Lehrstuhl für Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte tätig gewesen. ________________

Ruf nach Berlin abgelehnt

Dr. Jens Soentgen, wissenschaftlicher Leiter des Wissenschaftszentrums Umwelt (WZU), hat einen Ruf auf eine W1-Professur für Textgestaltung und Texttheorie am Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation an der Universität der Künste, Berlin, abgelehnt.

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Öffentliche Ringvorlesungen und Vortragsreihen an der Universität Augsburg

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 20:54

Wie üblich werden im Laufe der Zeit noch zahlreiche weitere hinzukommen, aber schon jetzt verzeichnet der Veranstaltungskalender der Universität Augsburg (http://www.presse.uni-augsburg.de/veranstaltungen) für das am kommenden Montag beginnende und Mitte Februar endende Wintersemester 2006/07 über 100 Abendveranstaltungen, zu denen die interessierte Öffentlichkeit bei (in aller Regel) freiem Eintritt eingeladen ist. Rund dreiviertel dieser Veranstaltungen zählen zu den Programmen etablierter Ringvorlesungen und Vortragsreihen. Literatur- und geschichtswissenschaftliche Reihen

Die dienstälteste Augsburger Ringvorlesung “Große Werke der Literatur”, in der Augsburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen über literarische Werke ihrer Wahl sprechen, geht in diesem Wintersemester (mit Fortsetzung im Sommersemester) bereits in ihre zehnte Runde. Die Augsburger Historiker bieten in ihrer Ringvorlesung diesmal sieben Vorträge an, in denen es aus unterschiedlichen Perspektiven und anhand verschiedener Beispiele um das Verhältnis zwischen historischem Wissen und aktuellen Problemen geht. Auch das Altertumswissenschaftliche Kolloquium ist wieder einem übergreifenden Thema gewidmet, nämlich der Stadt und der städtischen Kultur im Imperium Romanum. Ebenfalls für historisch Interessierte von besonderem Interesse ist das “Colloquium Augustanum” des Instituts für Europäische Kulturgeschichte mit Beiträgen zur Frühen Neuzeit.

Kanada und Spanien, Japan und China

Mit eigenen Vortragsreihen präsentieren sich der Augsburger Kanada- und der Spanienschwerpunkt: Die Kanada-Ringvorlesung widmet sich dem Zusammenhang Natur - Umwelt -Zivilisation, das Hispanicum steht unter dem Thema “Der Spanische Bürgerkrieg aus heutiger Perspektive”. Acht bzw. Vorträge stehen auf den Programmen der Vorlesungsreihen “Japan heute” und “China - Gesellschaft und Wirtschaft im Umbruch”.

Physikalisches Kolloquium

Eine Konstante im Veranstaltungsprogramm der Universität Augsburg ist das Physikalische Kolloquium. Jeden Montag berichten hier Augsburger und auswärtige Physiker - mit allerdings gehobenem Anspruch an die Vorkenntnisse des Publikums - über ihre aktuellen Forschungen berichten.

Wirtschaftswissenschaftliche Reihen

Spezifisches Interesse an betriebswirtschaftlichen Fragestellungen setzt die Vortragreihe der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Prüfung und Controlling an der Universität Augsburg e. V. (PCA) voraus. Wirtschaftswissenschaftlich Interessierte kommen zudem im “Volkswirtschaftlichen Seminar” (Termine und Themen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben) auf ihre Kosten.

Erziehungswissenschaften am Dienstag

An jedem ersten Dienstag im Monat werden im Kolloquium des Zentralinstituts für didaktische Forschung und Lehre (ZDFL) Themen und Fragen aus dem Bereich Pädagogik - Schule - Didaktik - Lehrerbildung diskutiert.

Einfach interessante Themen

Weder fachlichen noch thematischen Vorgaben unterliegen die Vorträge der ZWW-Reihe “Weiterbildung am Donnerstag”, die im Wintersemester an vier Terminen fortgesetzt wird. Dasselbe gilt für die “Vorträge im Augsburger Hochschulkreis”. Hier referieren Augsburger Professoren unterschiedlicher Disziplinen in allgemeinverständlichen Vorträgen über aktuelle Themen aus ihren Fachgebieten.

Stets aktuell: http://www.uni-augsburg.de/veranstaltungen

Im Folgenden sind die Programme der einzelnen Reihen (in der Reihenfolge des jeweils ersten Termins) aufgelistet. Die einzelnen Veranstaltungen sind jeweils - und z. T. mit ausführlichen Erläuterungen und weiteren Informationen - auch im Veranstaltungskalender der Universität Augsburg (http://www.uni-augsburg.de/veranstaltungen) vermerkt. Immer wieder einen Blick in diesen täglich aktualisierten Veranstaltungskalender zu werfen, lohnt sich: zum einen weil im Laufe des Semesters immer wieder - und z. T. auch kurzfristig - neue Veranstaltungen ins Programm aufgenommen werden, zum anderen weil hier auch Terminänderungen, Absagen etc. vermerkt werden. Den regelmäßigen Blick auf http://www.uni-augsburg.de/veranstaltungen kann sich sparen, wer den Veranstaltungskalender auf http://www.presse.uni-augsburg.de/abo/ kostenlos abonniert und eine aktuelle Wochenvorschau dann jeweils freitags per Mail zugestellt bekommt.

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AUGSBURGER PHYSIKALISCHES KOLLOQUIUM

Jeweils montags um 17.15 Uhr im Physik-Hörsaalzentrum (Gebäude T), Universitätsstraße 1, HS 1004; Veranstalter: Institut für Physik

16. 10. 2006 Thema: Führung durch das Augsburger Planetarium Referent: Gerhard Cerny (Planetarium Augsburg)

23. 10. 2006 Thema: Magnetooptik Referent: Dr. Andreas Heinrich (Universität Augsburg, Lst. f. Experimentalphysik IV)

30. 10. 2006 Thema: wird noch bekanntgegeben Referent: Prof. Dr. Robert Singer (Universität Erlangen-Nürnberg)

6. 11. 2006 Thema: wird noch bekanntgegeben Referent: Prof. Dr. Martin Knupfer (Institute for Solid State Research/IFF, IFW Dresden)

13. 11. 2006 Thema: Anomale Transportphänomene Referent: Prof. Dr. Roland Ketzmerick (TU Dresden, Institut für theoretische Physik)

20. 11. 2006 Thema: wird noch bekanntgegeben Referentin: Prof. Dr. Gertrud Zwicknagl (TU Braunschweig, Institut für Mathematische Physik)

27. 11. 2006 Thema: wird noch bekanntgegeben Referent: Prof. Dr. Matthias Wagner (Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt, Institut für Anorganische und Analytische Chemie)

4. 12. 2006 Thema: wird noch bekanntgegeben Referent: Prof. Dr. Bernhard Kramer (Universität Bremen, School of Engineering an Design)

11. 12. 2006 Thema: Einfluss der Anionensubstitution und der Kationen-Interkalation auf die strukturellen und magnetischen Eigenschaften von Chromchalkogeniden Referent: Prof. Dr. Wolfgang Bensch (Christian-Albrechts-Universität Kiel - Anorganische Chemie)

18. 12. 2006 Thema: Enhancing Ferroelectric Using Strain Referent: Prof. Dr. Darell G. Schlom (Penn State University, Department of Materials Science and Engineering)

8. 1. 2007 Thema: Ultraschnelle Datenspeicherung mit Phasenwechselmedien: von der Kristallstruktur zur Kinetik Referent: Prof. Dr. M. Wuttig (RWTH Aachen, Physikalisches Institut)

15. 1. 2007 Thema: Quanteninformation und Physik kondensierter Materie mit kalten Atomen und Molekülen Referent: Prof. Dr. Peter Zoller (Universität Innsbruck, Institut für Quantenoptik und Quanteninformationen)

22. 1. 2007 Thema: Was Einstein noch nicht sehen konnte - Visualisierung relativistischer Effekte Referent: Prof. Dr. Hanns Ruder (Universität Tübingen, Theoretische Astrophysik)

29. 1. 2007 Thema: Mesoporöse organisch-anorganische Hybridmaterialien auf Silica-Basis Referent: Prof. Dr. Michael Fröba (Justus-Liebig-Universität Giessen, Institut für Anorganische und Analytische Chemie)

5. 2. 2007 Thema: Vielteilchenphysik mit kalten Atomen Referent: Prof. Dr. Wilhelm Zwerger (TU München, Physik Department)

12. 2. 2007 Thema: Nobelpreisvortrag Referent: N. N. ___________________________

HISPANICUM: “DER SPANISCHE BÜRGERKRIEG AUS HEUTIGER PERSPEKTIVE”

Jeweils dienstags um 19.00 im Hörsaalzentrum (Gebäude C), Universitätsstraße 10, HS II; Veranstalter: Prof. Dr. Thomas Scheerer (Romanische Literaturwissenschaft), Institut für Spanien-, Portugal- und Lateinamerikastudien (ISA), Institut für Europäische Kulturgeschichte (IEK) mit Unterstützung durch die Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg e. V.

24. 10. 2006 Thema: “Welches Spanien meinst Du?” Einführung von heute her Referent: Prof. Dr. Thomas M. Scheerer (Augsburg)

7. 11. 2006 Thema: Der Spanische Bürgerkrieg in Politik und Gesellschaft 1936-2006 Referent: Prof. Dr. Walther L. Bernecker (Erlangen-Nürnberg)

21. 11. 2006 Thema: Die internationalen Brigaden. Texte, Lieder, Bilder Referent: Stefan Merk und Claudius Wiedemann (Augsburg)

5. 12. 2006 Thema: Was hat “Guernica” mit Gernika zu tun? Picassos Gemälde im historischen Kontext Referent: StD Werner Altmann (Augsburg)

19. 12. 2006 Thema: Franco in der spanischen Presse: 10, 20 und 30 Jahre danach Referentin: Sandra Engelhardt (Madrid)

9. 1. 2007 Thema: Lust am Krieg. Die Legion Condor in autobiographischen Zeugnissen Referentin: Dr. Stefanie Schüler-Springorum (Hamburg)

16. 1. 2007 Thema: Massengräber und Bürgerkriegsarchiv: Erinnerungskultur in Spanien heute Referent: Prof. Dr. Ulrich Winter (Marburg)

23. 1. 2007 Thema: Eine Position zur Erinnerungskultur: Alberto Méndez, Los girasoles ciegos (2004) Referent: Dr. Thomas Bodenmüller (Augsburg)

6. 2. 2007 Thema: Modisches Erinnern - moralisches Scheitern? Antonio Muñoz Molina, Sefarad (2001) Referent: Prof. Dr. Thomas M. Scheerer (Augsburg)

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RINGVORLESUNG GROSSE WERKE DER LITERATUR X

Jeweils mittwochs um 18.15 Uhr im Hörsaalzentrum (Gebäude C), Universitätsstraße 10, HS II; Veranstalter: Profs. Drs. Hans Vilmar Geppert und Hubert Zapf

25. 10. 2006 Thema: Jurek Becker “Jakob der Lügner” Referent: Prof. Dr. Hans Vilmar Geppert

15. 11. 2006 Thema: Artuswelt, Gral und Untergang: Der deutsche Lancelot-Roman Referent: Prof. Dr. Freimut Löser

29. 11. 2006 Thema: Marcel Proust “A la recherche du temps perdu / Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” Referent: Priv.-Doz. Dr. Henning Teschke

13. 12. 2006 Thema: Bernhard Schlink “Der Vorleser” Referentin: Prof. Dr. Eva Matthes

17. 1. 2007 Thema: Jeremias Gotthelf “Die Schwarze Spinne” Referent: Prof. Dr. Kaspar H. Spinner

31. 1. 2007 Thema: Virginia Woolf “Kew Gardens” Referent: Prof. Dr. Hans Ulrich Seeber (Stuttgart)

Auch die Termine für das Sommersemester 2007 stehen bereits fest:

25. 4. 2007 Thema: Kate Chopin “The Awakening / Das Erwachen” Referent: Prof. Dr. Hubert Zapf

9. 5. 2007 Thema: James Joyce “Portrait of the Artist as a Young Man / Ein Portrait des Künstlers als junger Mann” Referent: Prof. Dr. Martin Middeke

23. 5. 2007 Thema: Emmy von Rhoden “Der Trotzkopf” Referent: Prof. Dr. Klaus Maiwald

13. 6. 2007 Thema: Stefan George “Das Jahr der Seele” Referent: Prof. Dr. Joachim Jacob

27. 6. 2007 Thema: Rainer Maria Rilke “Neue Gedichte” Referent: Dr. Klaus-Dieter Post

11. 7. 2007 Thema: Thomas Mann “Der Erwählte” Referent: Priv.-Doz. Dr. Sandra Schwarz _________________________________

ZWW-VORTRAGSREIHE “WEITERBILDUNG AM DONNERSTAG”

Jeweils donnerstags um 19.00 Uhr in der Juristischen Fakultät (Gebäude H), Universitätsstraße 24; Veranstalter: Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) mit Unterstützung durch die Stadtsparkasse Augsburg und die Schwaba Autohausgruppe

26. 10. 2006 Thema: “Richtig Geld verdienen” - was Unternehmensethik kann und was nicht! Referent: Dr. Thomas Schwartz:

23. 11. 2006 Thema: Das Projekt “Lebensende” zur Institutionalisierung des Sterbens in der Moderne Referent: Prof. Dr. Werner Schneider

25. 1. 2007 Thema: Macht und Mythos der Werbung Referent: Priv.-Doz. Dr. Armin Günther

22. 2. 2007 Thema: Führen bei Veränderung Referent: Prof. Dr. Lutz von Rosenstiel: _________________________

RINGVORLESUNG “CANADA: NATURE - ENVIRON(NE)MENT - CIVILISATION”

Jeweils montags um 18.30 Uhr im Hörsaalzentrum (Gebäude C), Universitätsstraße 10, HS III; Veranstalter: Institut für Kanada-Studien

30. 10. 2006 Thema: Wasser - die wichtigste Ressource Kanadas? Referent: Prof. Dr. Joachim W. Härtling, Universität Osnabrück

13. 11. 2006 Thema: “Honoring Mother Earth”: Über die spirituelle Beziehung der Indianer zu ihrer Umwelt Referentin: Nina Reuther, Université de Strasbourg

27. 11. 2006 Thema: Nationalparks in Kanada: Konflikte zwischen Tourismus und Naturschutz Referent: Prof. Dr. Roland Vogelsang, Universität Augsburg:

11. 12. 2006 Thema: Wer ist “wir”? Das kanadische Selbstverständnis zwischen Natur und Zivilisation Referentin: Dr. Elke Winter, Universiteit van Amsterdam

8. 1. 2007 Thema: “Love like the Ocean”: Natur und Gesellschaft in der indigenen Gegenwartsliteratur Kanadas Referentin: Dr. Katja Sarkowksy, Universität Frankfurt

22. 1. 2007 Thema: “North of Summer”: Raum und Landschaft in der englischsprachigen Literatur Kanadas Referent: Prof. Dr. Wolfgang Klooß, Universität Trier

5. 2. 2007 Thema: Sprachgrenzen und geographische Grenzen. Urbaner Bilinguismus in Ostkanada Referentin: Prof. Dr. Sabine Schwarze, Universität Augsburg

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RINGVORLESUNG “JAPAN HEUTE: BEOBACHTUNGEN UND ANALYSEN AUS DEUTSCHER UND JAPANISCHER SICHT”

Jeweils montags um 18.00 Uhr in der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, (Gebäude J), Universitätsstraße 16, HS 2105; Veranstalter: Prof. Dr. Horst Hanusch ,in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Generalkonsulat München, der IHK Schwaben und der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Augsburg und Schwaben e. V.

6. 11. 2006, Thema: Corporate Governance in Japan Referent: Carsten Herbes, Senior Project Manager, Roland Berger Strategy Consultants GmbH, München

13. 11. 2006 Thema: Goldene Zeiten der deutsch-japanischen Beziehungen - ein Beitrag zur besseren Verständigung in der Zukunft Referent: Prof. Kôji Ueda, stellvertretender Geschäftsführer Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin

20. 11. 2006 Thema: Interkulturelle Aspekte der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen deutschen und japanischen Geschäftspartnern Referent: Thomas Staender, The Seminar, Interkulturelle Beratung und Training, München

27. 11. 2006, Thema: Die “deutsche Krankheit” und die “japanische Krankheit” Referent: Toru Kumagai, Freier Journalist, München

4. 12. 2006 Thema: Unterschiede im Bildungs- und Beschäftigungssystem in Japan und Deutschland - Konsequenzen für die Praxis Referentin: Dr. Kerstin Teicher, Deutsch-Japanischer Wirtschaftskreis Düsseldorf

11. 12. 2006 Thema: Unternehmenskäufe in Japan und die anschließende Integration Referent: Carsten Herbes, Senior Project Manager, Roland Berger Strategy Consultants GmbH, München

18. 12 .2006 Thema: Deutschland vor zehn Jahren, Deutschland heute - aus der Perspektive eines japanischen Diplomaten Referent: Shigeharu Maruyama, Generalkonsul von Japan, München

8. 1. 2007 Thema: Cosmic-Ray Physics and High-Energy Astrophysics in Japan and Germany Referent: Prof. Dr. Masahiro Teshima, Director MPI für Physik, München _________________________________

VORTRÄGE IM AUGSBURGER HOCHSCHULKREIS

Jeweils montags um 20.15 Uhr im Haus St. Ulrich Kappelberg 1, 86150 Augsburg; Veranstalter: Prof. Dr. Eva Matthes für den Augsburger Hochschulkreis

6. 11. 2006 Thema: Die einheitliche, überregionale Standardsprache Deutsch - Konstruktion und Wirklichkeit Referent: Prof. Dr. Stephan Elspaß (Deutsche Sprachwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Neuhochdeutschen)

4. 12 2006 Thema: Schönheit, Literatur und Lebenskunst. Überlegungen zu Peter Handkes “Versuch über den geglückten Tag” und Wilhelm Genazinos “Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman” Referent: Prof. Dr. Joachim Jacob (Literaturwissenschaft/Ethik der Textkulturen)

15. 1. 2007 Thema: Der Nahostkonflikt - neue Dimensionen und alte Probleme Referent: Prof. Dr. Wolfgang Weber (Institut für Europäische Kulturgeschichte) _________________________________

COLLOQUIUM AUGUSTANUM

Für das “Colloquium Augustanum” des Instituts für Europäische Kulturgeschichte sind vier Montagstermine vorgesehen, nämlich der 6. und der 27. November, der 11. Dezember und der 22. Januar. Referenten und Themen sind demnächst dem Veranstaltungskalender http://www.presse.uni-augsburg.de/veranstaltungen oder des IEK-Homepage http://www.uni-augsburg.de/institute/iek/ zu entnehmen. _________________________________

DIENSTAGSKOLLOQUIUM “DIDAKTISCHE FORSCHUNG UND LEHRE”

Jeweils dienstags um 18.00 Uhr im Phil.-Gebäude, Universitätsstraße 10, Raum 2117; Veranstalter: Zentralinstitut für Didaktische Forschung und Lehre (ZDFL)

7. 11. 2006 Thema: Möglichkeiten und Grenzen der Diagnose und Individualisierung durch Schultests - aufgezeigt am Beispiel des Kombinierten Lern- und Intelligenztest KLI 4-5 Referent: Prof. em. Dr. Hartwig Schröder (Universität Würzburg, Lehrstuhl für Schulpädagogik)

5. 12. 2006 Thema: Naturwissenschaftliches Lernen in der Grundschule - Lehrer- und Unterrichtsmerkmale und ihre Bedeutung für den Wissenserwerb und die Interessenentwicklung von Schülerinnen und Schülern Referentin: Dr. Ute Franz (Universität Bamberg, Lehrstuhl für Grundschulpädagogik)

9. 1. 2007 Thema: Öffnung und Strukturierung von Unterricht - Widerspruch oder Ergänzung? Referent: Prof. Dr. Andreas Hartinger (Universität Augsburg, Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik)

6. 2. 2007 Thema: Entwicklung der Zielsprachenkompetenzen Hörverstehen und Sprechen” im kommunikativen Fremdsprachenunterricht Französisch. Eine Longitudinalstudie zum frühen Fremdsprachenlernen am Beispiel einer ausgewählten Schülergruppe (Klasse 1-4) Referentin: Sylvie Méron-Minuth (Lehrstuhl für Didaktik der romanischen Sprachen und Literaturen, Universität Augsburg) _________________________________

AUGSBURGER HISTORISCHE RINGVORLESUNG: “DIE GEGENWART DER GESCHICHTE. HISTORISCHES WISSEN UND AKTUELLE PROBLEME”

Jeweils mittwochs um 18.15 Uhr im Hörsaalzentrum (Gebäude C), Universitätsstraße 10, HS II; Veranstalter: Prof. Dr. Andreas Wirsching für das Fach Geschichte

8. 11. 2006 Thema: Reformdynamik: Mittelalterliche Erfahrungen und die Herausforderung der Gegenwart Referent: Prof. Dr. Martin Kaufhold

22. 11. 2006 Thema: Parallelgesellschaften: Die jüdisch-christlichen Doppelgemeinden in Schwaben während der Frühen Neuzeit Referent: Prof. Dr. Rolf Kießling

6. 12. 2006 Thema: Börsenfieber: Der französische Krach von 1720 und der moderne Aktienmarkt Referent: Prof. Dr. Andreas Wirsching

20. 12. 2006 Thema: Nahostkonflikt: Die Bürde der Geschichte Referent: Prof. Dr. Wolfgang E. J. Weber

10. 1. 2007 Thema: Altwerden: Wahrnehmungen und Probleme in Antike und Gegenwart Referent: Prof. Dr. Gregor Weber

24. 11 2007 Thema: Krieg: Die Erfahrung der Geschichte Referent: Prof. Dr. Johannes Burkhardt

7. 2. 2007 Thema: Bildungskonflikte: Aktuelle Geschichtsprobleme im Schulbuch Referent: Prof. Dr. Susanne Popp _________________________________

VORTRAGSREIHE “PRÜFUNG & CONTROLLING”

Jeweils montags um 18.00 Uhr im WiWi-Hörsaalzentrum (Gebäude K), Universitätsstraße 20 (mit Ausnahmen am 13. und 28. November); Veranstalter: Wissenschaftliche Gesellschaft für Prüfung und Controlling an der Universität Augsburg e.V.

13. 11. 2006 (Montag, 17.30 Uhr!) Thema: Firmenbesichtigung Brauhaus Riegele Referent: Dr. Sebastian Priller (Brauerei S. Riegele, Augsburg) (Treffpunkt: Brauhaus Riegele, Frölichstraße 26, 86150 Augsburg)

21. 11. 2006 (HS 1004) Thema: Converting an AG into a European SE company - Practical experiences from MAN Diesel SE Referent: Tage Reinert (Exectutive Vice President, CFO, MAN Diesel SE, Augsburg)

28. 11. 2006 (10.00 Uhr!, HS 1002) Thema: Anforderungen der Praxis an Absolventen Referenten: Stefan Greiffenberger (Vorstandsvorsitzender, Greiffenberger AG, Augsburg), Dr. Stefano Mulas (WP, StB, Partner Assurance, PricewaterhouseCoopers AG, München), Oliver Simon (Group Human Resources, HypoVereinsbank AG, München) und Lutz Wiegand (WP, StB, Mitglied des Vorstands, Bayerische Treuhandgesellschaft AG, München)

12. 12. 2006 (HS 1001) Thema: Corporate Governance - American Style: Is it a Desirable Model? Referent: Robert H. Mundheim (Senior Executive Vice President, Shearman & Sterling LLP, New York)

16. 1. 2007 (HS 1004) Thema: Generierung von Wert: Strategie und Steuerung Referent: Dr. Frank Plaschke (Manager, Martin Link, Senior Analyst, The Boston Consulting Group GmbH, München)

23. 1. 2007 (HS 1004) Thema: Public Private Partnerships: Das Beispiel der A8 Referent: Dr. Bernd Zanker (Oberste Baubehörde, Bayerisches Staatsministerium des Inneren, München)

6. 2. 2007 (HS 1004) Thema: Unternehmensbewertung nach dem Standard IDW S1 Referent: Dr. Marc Castedello (WP, StB, Partner Advisory, KPMG, München) _________________________________

ALTERTUMSWISSENSCHAFTLICHES KOLLOQUIUM: “STADT UND STÄDTISCHE KULTUR IM IMPERIUM ROMANUM”

Jeweils dienstags um 18.15 Uhr im Hörsaalzentrum (Geb. C), Universitätsstraße 10, HS III; Veranstalter: Profs. Drs. Valentin Kockel, Marion Lausberg und Gregor Weber mit Unterstützung durch die Gesellschaft der Universität Augsburg e. V.

14. 11. 2006 Thema: Der Apostat und seine Alptraumstadt. Der Philosophenkaiser Julian im Konflikt mit der urbanen Kultur Antiochias Referent: Priv.-Doz. Dr. Markus Janka (Regensburg/München)

28. 11. 2006 Thema: Stadtbild und kulturelle Identität in der Kaiserzeit - römische Städte im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und regionaler Vielfalt Referent: Prof. Dr. Michael Heinzelmann (Bern)

5. 12. 2006 Thema: Zur Semantik der Stadt im Werk des Ausonius Referentin: Dr. Marion Gindhart (Kiel)

12. 12. 2006 Thema: Schrumpfende Städte? Die Stadtkultur der Spätantike in vergleichender Perspektive Referent: Prof. Dr. Christian Witschel (Heidelberg)

9. 1. 2007 Thema: Pompeji: Wohnen und Wirtschaften in einer Kleinstadt Referent: Dr. Jens-Arne Dickmann (Heidelberg)

23. 1. 2007 Thema: Zur Gewerbetopographie in der römischen Stadt Referent: Prof. Dr. Herbert Grassl (Salzburg)

6. 2. 2007 Thema: Bischöfe als Stadtherren? Die Entwicklung in der östlichen Reichshälfte Referent: Priv.-Doz. Dr. Rudolf Haensch (München) _________________________________

VORTRAGSREIHE “CHINA - GESELLSCHAFT UND WIRTSCHAFT IM UMBRUCH”

Jeweils donnerstags um 18.00 Uhr in der Juristischen Fakultät (Gebäude H), Universitätsstraße 24, Raum 1010; Veranstalter: Dr. Hansjörg Bisle-Müller (Sprachenzentrum) in Verbindung mit der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Augsburg und dem Förderverein zur Förderung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit Landkreis Unterallgäu und mit Unterstützung durch die Stadtsparkasse Augsburg

23. 11. 2006 Thema: Der Aufbau einer harmonischen Gesellschaft in der VR China Referent: Huiqun Yang, Generalkonsul der Volksrepublik China in München

14. 12. 2006 Thema: Umwelt in China - Probleme und Lösungsansätze Referent: Volker Kienast, Sinologe und Geograph

Ein dritter Vortrag in dieser Reihe ist für den Januar 2007 geplant.

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