Willkommen bei University-News! Bei uns finden Sie aktuelle Nachrichten aus deutschen Universitäten. Wir danken den angeführten Universitäten für deren freundliche Hilfe.

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12. Oktober 2006

Was Unternehmensethik kann und was nicht

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 20:50

Das ZWW lädt wieder zur “Weiterbildung am Donnerstag” ein. Wirtschaft und Ethik gelten trotz aller gegenteiligen Beteuerungen immer noch als schwer miteinander vereinbar. In schwierigen Zeiten meint man, auf eine Verbindung verzichten zu können. Dass wirtschaftliches und unternehmerisches Handeln immer etwas mit Ethik zu tun hat, ist die These des nächsten “Weiterbildung am Donnerstag”-Referenten: In seinem “Richtig Geld verdienen - was Unternehmensethik kann und was nicht!” betitelten Vortrag will Prof. Dr. Thomas Schwartz dieses Verhältnis zwischen Ethik und Wirtschaft erörtern.

Hochschulpfarrer Schwartz ist Leiter der Katholischen Hochschulseelsorge Augsburg, Honorarprofessor für Angewandte Ethik an der Fachhochschule Augsburg und Lehrbeauftragter an verschiedenen anderen Hochschulen. Er ist darüber hinaus als Moderator für das Bayerische Fernsehen tätig und steht als Verleger und Herausgeber hinter dem Augsburger Magazin “presstige”.

Wie alle Veranstaltungen in der Reihe “Weiterbildung am Donnerstag” findet der Vortrag am 26. Oktober in der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg (Universitätsstraße 24) statt. Er beginnt um 19.00 Uhr und endet mit einem Stehempfang gegen 22.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Bei Anmeldung (siehe unten) ist Platzreservierung möglich.

Im laufenden “kontaktstudium management”-Kursjahr stehen bis Februar 2007 noch drei weitere Vortragsabende mit Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft, Forschung, Kunst und Kultur auf dem Programm der Reihe “Weiterbildung am Donnerstag”. Diese Reihe richtet sich Interessierte aller Berufsgruppen, sich mit informativen und spannenden Themen auseinandersetzen und mit den jeweiligen Referentinnen und Referenten ins Gespräch kommen wollen.

“Weiterbildung am Donnerstag” wird unterstützt von der Stadtsparkasse Augsburg und der Schwaba Autohausgruppe.

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9. Oktober 2006

DFG-Projekt CUBE-G an der Universität Augsburg

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 20:40

Computerunterstützter Erwerb interkultureller Kompetenz CUBE- G steht für “CUlture-adaptive BEhavior Generation for interactions with embodied conversational agents”. Und im Rahmen dieses DFG-Projekts entwickeln unter Federführung des Lehrstuhls für Multimedia-Konzepte und Anwendungen der Universität Augsburg deutsche und japanische Wissenschaftler ein Modell für die automatische Generierung kulturell adäquaten non-verbalen Verhaltens virtueller Charaktere.

Interkulturelle Missverständnisse: ein wirtschaftlich höchst relevantes Problem

Entgegen der weit verbreiteten Annahme, dass unterschiedliche Sprachen die größte Barriere bei der Verständigung zwischen den Kulturen darstellen, entstehen die meisten Missverständnisse tatsächlich auf der non-verbalen Ebene. Stellen Sie sich vor, Sie werden einem ausländischen Geschäftspartner vorgestellt, wollen ihn freundlich mit Handschlag begrüßen, während er ihnen aber gleichzeitig mit beiden Händen seine Visitenkarte überreicht. In diesem konkreten Einzelfall kommt es wahrscheinlich nur zu einer leichten Irritation, insgesamt handelt es sich bei solchen interkulturellen Verständigungsschwierigkeiten allerdings um ein wirtschaftlich höchst relevantes Problem: Es gibt Studien, die besagen, dass US-Firmen Studien pro Jahr ca. 2 Milliarden Dollar verlieren, weil Mitarbeiter vorzeitig Auslandseinsätze auf Grund interkultureller Probleme abbrechen.

Virtuelle Charaktere helfen weiter

Oft fehlt es schlicht am Verständnis der angemessenen Verhaltensweisen in der anderen Kultur. Das Sprachlehrbuch vermittelt zwar die richtigen Floskeln für die Begrüßung, aber was ist die angemessene Körpersprache? An dieser Stelle können virtuelle Charaktere weiterhelfen. In einer Simulationsumgebung kann das Verhalten in einer anderen Kultur in Ruhe erkundet werden, ohne dass es gleich zu peinlichen Szenen kommt. Um das zu ermöglichen, müssen die Charaktere dynamisch auf das Verhalten des Benutzers reagieren können. Hier setzt das Projekt CUBE-G an.

Federführend am Lehrstuhl für Multimedia-Konzepte und Anwendungen der Universität Augsburg angesiedelt, entwickelt ein transnationales Team aus deutschen und japanischen Wissenschaftlern im Projekt CUBE-G ein Modell für die automatische Generierung kulturell adäquaten, non-verbalen Verhaltens virtueller Charaktere. Dabei baut das Team zum einem auf sozialwissenschaftlichen Arbeiten auf, zum anderen werden im Rahmen des Projekts gezielt empirische Studien in Japan und Deutschland durchgeführt, um die notwendigen Daten zu sammeln.

Intuitive Erkundung anderer Kulturen

Auf diese Weise werden die technischen Voraussetzungen geschaffen, um eine Simulationsumgebung zu realisieren, in der ein spielerischer Erwerb interkultureller Kompetenz möglich wird. In einem ersten Schritt wurde bereits ein virtueller Biergarten entwickelt, der als Treffpunkt für virtuelle Charaktere und Benutzer dient. Die Interaktion mit den Charakteren ist dabei nicht auf Tastatur und Maus beschränkt. Vielmehr kommen neuartige Interaktionstechniken zum Einsatz, um eine natürlichere Interaktion möglich zu machen. So können die Gesten des Benutzers mit Hilfe von Beschleunigungssensoren erkannt werden, wie sie auch im neuen Controller von Nintendos WII-Konsole verwendet werden. Macht der Benutzer dann aus Unkenntnis eine beleidigende Geste, könnte dies beispielsweise zur Verärgerung des virtuellen Charakters führen, der sich daraufhin wütend entfernt. ________________________

Projektleiter Deutschland: Dr. Matthias Rehm und Prof. Dr. Elisabeth Andre (Institut für Informatik der Universität Augsburg)

Projektleiter Japan: Prof. Dr. Yukiko Nakano (Dept. of Computer, Information and Communication Sciences, Tokyo University of Agriculture and Technology) und Prof. Dr. Toyoaki Nishida (Dept. of Intelligence Science and Technology, Kyoto University)

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29. September 2006

Elementarisierung im Schulbuch

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 15:45

Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für historische und systematische Schulbuchforschung e. V. am 6. und 7. Oktober 2006 im Bayerischen Schulmuseum Ichenhausen Unter der Leitung von Prof. Dr. Eva Matthes, Ordinaria für Pädagogik an der Universität Augsburg, veranstaltet die “Internationale Gesellschaft für historische und systematische Schulbuchforschung e. V.” in diesem Jahr ein Fachsymposion zu dem Thema “Elementarisierung im Schulbuch”. Am 6. und 7. Oktober treffen sich Schulbuchforscherinnen und -forscher aus Belgien, Deutschland, Österreich, Polen, der Schweiz und Serbien im Bayerischen Schulmuseum Ichenhausen, um der Frage nachzugehen, wie sich die Unterrichtsinhalte im Schulbuch so elementarisieren und vereinfachen lassen, dass sie von Kindern und Jugendlichen sowie von Erwachsenen vor dem Hintergrund der jeweiligen spezifischen Aneignungsvoraussetzungen verstanden und gelernt werden können.

Folgende Fragestellungen sollen u. a. die Tagung leiten: Wie wird das jeweilige Schulbuchwissen generiert? Welche Prinzipien und Verfahren der didaktischen Reduktion werden in quantitativer und qualitativer Hinsicht verwendet? Welchen Einfluß haben der wissenschaftliche und der gesellschaftliche Diskurs auf Verfahren der Elementarisierung? Wird das eigene Verfahren reflektiert? Ist die jeweilige Elementarisierung dem Unterrichtsstoff sowie der jeweiligen Zielgruppe angemessen? Gibt es Grenzen der Elementarisierung? Lassen sich Qualitätskriterien für gelungene didaktische Reduktionen entwickeln?

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28. September 2006

ZWW-Seminare für Führungskräfte an der Universität Augsburg

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 10:57

Kompetenzen für die Praxis Das Augsburger “kontaktstudium management” startet ins Wintersemester 2006/07

Projektmanagement, Systemische Beratung, BWL, Marketing, Innovations-Coaching, Leadership Competencies, Train the Trainer - Führungskräften steht am Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer der Universität Augsburg ein breites Themenspektrum für ihre persönliche und fachliche Weiterbildung zur Verfügung. Das Seminarprogramm des kontaktstudium management am ZWW startet in diesen Tagen ins Wintersemester 2006/2007. Alle Seminare vermitteln Wissen und Kompetenzen, die Fach- und Führungskräfte direkt in ihrem beruflichen Handeln umsetzen können.

Wissen und Praxis

Das Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Universität Augsburg ist die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. Es fördert den gegenseitigen Wissensaustausch von Universität und beruflicher Praxis und stellt neueste wissenschaftliche Ergebnisse bereit - in Form von Seminaren, Studiengängen, Beratungen, Forschungs- und Entwicklungsprojekten, Kongressen, Tagungen und Workshops. Außerdem vermittelt das Zentrum Kooperationsinteressen der Praxis an geeignete Hochschuleinrichtungen und macht sie für Forschung und Lehre zugänglich. Unternehmen können sich am ZWW für ihre spezifischen Bedürfnisse eigene Weiterbildungsprogramme konzipieren lassen.

Frühbucherrabatte für Sequenzen

Wer im Rahmen des kontaktstudium management am ZWW eine Seminarreihe vollständig besucht und diese erfolgreich mit einer Klausur abschließt, dem bescheinigt die Universität Augsburg seine Qualifizierung. Insbesondere für die Seminarsequenzen empfiehlt sich eine baldige Anmeldung, da das ZWW bei Buchung einer gesamten Sequenz interessante Frühbucherrabatte bietet.

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2. Augsburger Konferenz zur Systemischen Entwicklung und Beratung von Organisationen

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 10:56

Welche Rolle das Organisationsbewusstsein spielt und worin es überhaupt besteht - diese gehörte zu den vorrangigen Fragen, mit denen sich die 2. Augsburger Konferenz zur Systemischen Entwicklung und Beratung von Organisationen an der Universität Augsburg am 21. und 22. September 2006 an der Universität Augsburg auseinandersetzte. Das Ziel dieser vom Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) an der Universität Augsburg organisierten Konferenzen ist es, neueste Forschungsergebnisse aus der Systemischen Organisationsentwicklung und Beratung einem breiten Publikum vorzustellen und zu einer intensiven Diskussion anzuregen. Organisationsberater, Personalentwickler und Unternehmer nutzten die 2. Augsburger Konferenz, um Fragen zum Organisationsbewusstsein und zu seiner Bedeutung für das Unternehmen zu formulieren und zu diskutieren. Ausgangspunkt war die These, dass das Organisationsbewusstsein zur Veränderungsfähigkeit einer Organisation in Beziehung steht und damit letztlich mit ihrer Leistungsfähigkeit und Lebendigkeit verbunden ist. In seinem Eröffnungsvortrag zeigte der Augsburger Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Prof. Dr. Klaus Mainzer mögliche Parallelen zwischen der Entstehung des menschlichen Bewusstseins und der Herkunft und Verortung des organisationalen Bewusstseins auf. Mit besonderem Interesse folgten die Zuhörerinnen und Zuhörer des Plenumsvortrags den Reflexionen zur Empathie, die die Lern- und Transformationsfähigkeit einer Organisation entscheidend beeinflusst.

Hochkarätige Referenten wie Prof. Dr. Arist von Schlippe, Dr. Hans Rudi Fischer, Prof. Dr. Rudi Wimmer und Prof. Dr. Klaus Götz präsentierten im Lauf der beiden Konferenztage in Vorträgen und Workshops methodische Konzepte rund um “Die bewusste Organisation” und deren praktische Anwendungen. Abschließend trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum “World Café” und trugen mit dieser Großgruppen-Methode, angeleitet von Dr. Matthias zur Bonsen, noch einmal die entscheidenden Fragen und Ergebnisse der Tagung zusammen. Neben grundsätzlichen Fragen nach der Beschaffenheit des Organisationsbewusstseins, nach dem Unbewussten oder dem Nichtbewussten nahm die Frage nach dem Nutzen und der Nutzung des Bewusstseins der Organisation großen Raum in den Diskussionen ein. Das “World Café”, so resümieren die Veranstalter, habe entscheidend zum fruchtbaren Austausch zwischen Vertretern der Forschung und der beraterischen Praxis auf dieser Konferenz beigetragen, die für beide Seiten Gewinn gebracht habe - auch wenn es mitunter schlicht darum gegangen sei, gemeinsam die richtigen Fragen zu finden. Cornelia Butz/ZWW ________________________________________

Kontakt und weitere Informationen:

Sebastian Schlömer Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) Universität Augsburg 86135 Augsburg Telefon 0821/598-5065 schloemer@zww.uni-augsburg.de

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27. September 2006

Wolfgang Kugler und Lars Maehl über CO2-Handel

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 20:10

Am 28. September, heißt es wieder “Weiterbildung am Donnerstag”: Der vierte Vortrag dieser Abendveranstaltungsreihe des Zentrums für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) steht ganz im Zeichen des Klimaschutzes bzw. des CO2-Handels: Mit Wolfgang Kugler und Lars Maehl zeichnen zwei ausgewiesene Experten den Weg von der EU-Richtlinie zum Emissionsrechtshandel nach. Sie betrachten die allgemeine Funktionsweise, die Bedeutung und die Auswirkungen für Unternehmen. Außerdem stellen sie neben der Marktentwicklung die Verbindung zu anderen Instrumenten des Klimaregimes (Instrumente des Kyotoprotokolls, EU-Linking, Directive) sowie aktuelle Entwicklungen vor. Wolfgang Kugler ist Umweltschutzreferent an der Bayerischen Landesbank, Corporate Services, Team Beteiligungen, Umwelt, PQR in München. Lars Maehl ist als Geschäftsführer der Energy & Commodity Services(r) GmbH in München.

Wie alle Veranstaltungen in der Reihe “Weiterbildung am Donnerstag” findet der morgige Vortrag in der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg (Universitätsstraße 24) statt. Er beginnt um 19.00 Uhr und endet mit einem Stehempfang gegen 22.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Bei Anmeldung (siehe unten) ist Platzreservierung möglich.

Im laufenden “kontaktstudium management”-Kursjahr stehen bis Februar 2007 noch vier weitere Vortragsabende mit Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft, Forschung, Kunst und Kultur auf dem Programm der Reihe “Weiterbildung am Donnerstag”. Diese Reihe richtet sich Interessierte aller Berufsgruppen, sich mit informativen und spannenden Themen auseinandersetzen und mit den jeweiligen Referentinnen und Referenten ins Gespräch kommen wollen.

“Weiterbildung am Donnerstag” wird unterstützt von der Stadtsparkasse Augsburg und der Schwaba Autohausgruppe. __________________________________

Anmeldung und weitere Informationen

Wolfgang Ullmann Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer, ZWW Telefon: 0821/598-4019, Fax: 0821/598-4213 service@zww.uni-augsburg.de

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12. September 2006

Der RatingAdvisor: ein neues Qualifizierungsangebot der Universität Augsburg

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 20:16

Eine dritte Stufe in der Augsburger Rating-Ausbildung zwischen den RatingBasics und dem RatingAnalysten Im Finanzsektor sind je nach Tätigkeitsbereich sehr unterschiedliche Wissensfelder gefragt. Die Augsburger Ausbildung zum Rating-Analysten vermittelt vertieftes Fachwissen. Wer diese Qualifizierung absolviert hat, kann selbst Unternehmensratings vorantreiben und durchführen. Für den Bedarf beratungsorientierter Finanzfachleute hat das Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Universität Augsburg jetzt die Ausbildung zum “Rating-Advisor (Univ.)” konzipiert. Die Absolventen dieses Kurses sind in der Lage, mittelständische Unternehmen bei einem internen oder externen Ratingsprozess beratend zu begleiten. Die berufsbegleitende Ausbildung zum Rating-Advisor umfasst 120 Stunden. Die Lehrveranstaltungen finden freitags und samstags statt.

Neustrukturierung der Augsburger Rating-Analysten-Ausbildung

Um passgenau auf die jeweiligen fachlichen Bedarfe und zeitlichen Kapazitäten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzugehen, hat das Zentrum für Weiterbildung und Wissenstransfer seine gesamte bewährte Ausbildung zum Rating-Analysten jetzt in drei Stufen aufgeteilt:

RatingBasics: grundlegendes Rating-Wissen

Der erste Ausbildungsabschnitt “Rating Basics” (60 Stunden) vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Thema Rating wie Grundzüge und Auswirkungen von Basel II und die Zusammenhänge zwischen Rating und Kapitalmarkt. Diesen Baustein können Interessenten auch einzeln belegen, um einen generellen Einblick in das Feld Rating zu erhalten.

RatingAdvisor: Know-how für Beratung und interne Ratings

Vertieftes Know-how über interne Ratingsysteme vermittelt der Rating-Advisor. Neben den Inhalten der “RatingBasics” behandelt der neue Zertifikatskurs qualitative Ratingkriterien (Management und Personalwesen), Mittelstandsrating, eine Einführung in das externe Rating, Rating-Advisory und Fallstudien. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließen den Kurs mit dem Zertifikat “Rating-Advisor (Univ.)” der Universität Augsburg ab. Wer Unternehmen im Ratingprozess betreuen und beraten will, erhält mit diesem Kurs einen fundierte Handlungsgrundlage in einem überschaubaren Zeitrahmen.

RatingAnalyst: Unternehmen raten

Für Finanzfachleute, die selbst Ratings durchführen, bietet die Zertifizierung zum Rating-Analysten die umfassende Qualifikation. Die Ausbildung in Augsburg vermittelt neben den Inhalten der “Rating Basics” und des “Rating-Advisors” u. a. eine Länder- und Branchenanalyse, Rating von Zentralstaaten, externes Rating, Corporate Finance, rechtliche Aspekte der Unternehmensbewertung und verschiedene Fallstudien. Herausragend im Programm der Augsburger Rating-Analysten Ausbildung ist die exklusive Kooperation mit den drei internationalen Rating-Agenturen Standard & Poor’s, Moody’s KMV und Fitch Ratings. Mit ihren Analysten und Dozenten bieten sie ein hochkarätiges Fallstudienprogramm mit Gesamtanalysen zum Unternehmensrating.

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4. September 2006

Pathologische Internetnutzung - Eine Pilotstudie der Augsburger Psychologin Silvia Kratzer zum Störungsbild

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 22:39

In ihrer jetzt bei Pabst Science Publishers erschienenen Untersuchung
“Pathologische Internetnutzung - eine Pilotstudie zum Störungsbild”
kommt die Augsburger Psychologin Dr. Silvia Kratzer zu dem Ergebnis,
dass psychische Störungen bei pathologischen Internetnutzern weit
häufiger zu diagnostizieren sind als bei nicht-pathologischen. Letztere
zeigen zugleich eine deutlich weniger ausgeprägte Neigung zum Chatten.

Pathologische Internetnutzung wurde ursprünglich als eine durch das
Medium selbst verursachte Abhängigkeit bei zunächst “gesunden” Menschen
gesehen. Im Laufe der Zeit hat die Forschung dann
Persönlichkeitsmerkmale - z. B. Impulsivität - in den Blick genommen,
die zu einer pathologischen Internetnutzung führen könnten, also bereits
vorhandene psychische Beeinträchtigungen oder Störungen als ursächlich
für eine pathologische Internetnutzung in Betracht gezogen.

Exzessiv, aber zeitlich begrenzt (und insofern normal) oder aber
suchtähnlich?

Die bisherigen Forschungsergebnisse ermöglichen eine Einteilung des
Phänomens der pathologischen Internetnutzung: Auf der einen Seite steht
- besonders bei Jugendlichen - ein zwar exzessives Verhalten, das aber
zeitlich begrenzt ist und insofern als normal gelten kann. Auf der
anderen Seite steht ein pathologisches Verhalten mit suchtähnlichem
Charakter, das in Zusammenhang mit subklinischen depressiven
Verstimmungen und mit einem Gefühl der Einsamkeit oder mit psychischen
Störungen steht oder stehen kann.

Ohne Vorbild im deutschsprachigen Raum

Die vorliegende Pilotstudie untersucht, wie häufig die Diagnose einer
psychischen Störung bei Personen mit pathologischer Internetnutzung
auftritt. Im deutschsprachigen Raum ist dies der erste Versuch, diese
Frage zu klären. Bislang liegen hierzu nur zwei amerikanische
Untersuchungen aus den Jahren 1999 und 2000 vor.

Kratzer hat 61 Personen untersucht, die sich entweder in der “Münchner
Ambulanz für Internet-Abhängige” gemeldet hatten oder über Aushänge
rekrutiert werden konnten. Die Gruppe der pathologischen Nutzer
erfüllten mindestens fünf der sechs zugrundegelegten Kriterien. Bei den
nicht-pathologischen Internetnutzern der Vergleichsgruppe trafen
höchstens zwei dieser sechs Kriterien zu.

Anders als bei den meisten Untersuchungen auf diesem Gebiet, wurden
Befragung und Testung nicht online durchgeführt, sondern persönlich und
mit einem standardisierten computergestützten Diagnostik-Instrument
(Munich Composite International Diagnostic Interview von Wittchen und
Pfister).

Psychische Störungen bei 90 Prozent der pathologischen Nutzer

Als zentrales Ergebnis stellt die Studie einen signifikanten Unterschied
zwischen den beiden Probandengruppen fest: Unter den pathologischen
Internetnutzern wurde bei 27 von 30 Personen eine psychische Störung
diagnostiziert, in der 31-köpfigen Vergleichsgruppe der
nicht-pathologischen Nutzer war dies nur bei 7 Personen der Fall.
Charakteristisch für die Gruppe der pathologischen Nutzer ist zudem eine
Bevorzugung der Kommunikationsangebote (Chatten) im Internet.

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3. September 2006

Schnelle Transistoren mit Oxiden - Physiker der Universität Augsburg ersetzen herkömmliche Halbleitermaterialien durch Kristalle aus Oxiden

Abgelegt unter: Augburg, Universität — info @ 19:52

Bauteile in der Mikroelektronik werden immer kleiner und
leistungsfähiger. Herkömmliche, auf gewöhnlichen Halbleitern basierende
Transistoren werden jedoch bald an die Grenzen der Miniaturisierung
stoßen. Wie die Zeitschrift “Science” in ihrer neuesten Ausgabe von
Science Express vorstellt, haben jetzt Physiker des Centers for
Electronic Correlations and Magnetism (EKM), des
Sonderforschungsbereichs 484 Kooperative Phänomene im Festkörper” der
Universität Augsburg, sowie der Penn State University, Pennsylvania
(USA) einen neuen Weg zur Verkleinerung von Transistoren eingeschlagen.
Sie haben gezeigt, dass sich besonders schnelle Transistoren, so
genannte High-Electron-Mobility Transistoren (HEMTs), die normalerweise
aus gewöhnlichen Halbleitern wie Silizium oder Galliumarsenid aufgebaut
werden, auch mit Oxiden realisieren lassen. Der große Vorteil der Oxide
gegenüber Halbleitern besteht darin, dass sich die Oxide mit
Materialeigenschaften herstellen lassen, wie zum Beispiel mit einer
besonders hohen Dichte von Elektronen, die man mit Halbleitern nicht
erzielen kann. Durch die Verwendung von Oxiden könnte in Zukunft eine
noch stärkere Miniaturisierung dieser Transistoren möglich werden
(Science Express, 24. August 2006).

Fügt man zwei Schichten aus verschiedenen Oxiden zusammen, so kann sich
zwischen ihnen eine hauchdünne Grenzschicht ausbilden, die aus einer
Elektronengaswolke besteht. In dieser Grenzschicht, die nur zwei
Nanometer dünn ist, befinden sich die Elektronen in einem
Quantenzustand, der die Bewegung senkrecht zu den Schichten blockiert.
Dadurch kann dort der Strom nur parallel zu den Schichten fließen. Die
Elektronen bilden also ein zweidimensionales Elektronengas. Aus diesem
Grund sind sie sehr beweglich und schnell.

Die Augsburger Physiker haben nun eine solche Grenzschicht zwischen den
Oxiden Strontiumtitanat und Lanthanaluminat untersucht. Dazu stellten
sie mittels eines Hochleistungslasers Doppelschichten dieser Oxide her,
deren Dicke sie auf atomarer Skala genau einstellen konnten. Die
Wissenschaftler fanden heraus, dass sich die Leitfähigkeit des
Elektronengases mit der Dicke der oberen Oxidschicht (Lanthanaluminat)
sprunghaft ändert. Nachdem die Forscher eine, zwei oder drei
Kristalllagen aus Lanthanaluminat, aufgebracht hatten, bildete sich eine
hochgradig isolierende Grenzschicht. Eine Kistalllage ist hierbei nur
0,4 Nanometer dick. Beträgt die Dicke der Lanthanaluminat-Schichten aber
vier Kristalllagen oder mehr, wird die Grenzschicht schlagartig
leitfähig, dann allerdings sehr gut.

Wie die Augsburger Forscher vorschlagen, lässt sich dieses sprunghafte
Verhalten hervorragend zum Bau von HEMTs nutzen. Da das Elektronengas in
den Kristallen mit den drei Lagen zwar perfekt isolierend, aber dennoch
fast leitfähig ist, lässt es sich überaus leicht durch eine elektrische
Spannung die senkrecht zur Grenzfläche angelegt wird, in den leitfähigen
Zustand schalten. Damit kann die gesamte Anordnung als Transistor
verwendet werden und so als Verstärker und Schalter von elektrischen
Strömen dienen.

Damit konnten die Augsburger Physiker S. Thiel, G. Hammerl, C. W.
Schneider und J. Mannhart zusammen mit ihrem Kollegen A. Schmehl von der
Penn State University zeigen zeigen, dass High-Electron-Mobility
Transistoren nicht nur mit herkömmlichen Halbleitermaterialien, wie zum
Beispiel Galliumarsenid, funktionieren, sondern auch mit Oxiden. Die
Oxid-HEMTs bieten hierbei ganz neue Perspektiven zur Miniaturisierung,
da mehr Elektronen in der Grenzschicht zwischen den Lagen vorhanden sind
und das Schalten in den leitfähigen Zustand durch einen so genannten
Quantenphasenübergang noch verstärkt wird.

“Mit unseren Versuchen wollen wir neue Perspektiven in der
Oxidelektronik eröffnen”, sagt Professor Jochen Mannhart, Inhaber des
Lehrstuhls für Experimentalphysik VI der Universität Augsburg. “Zudem
wird es wohl dadurch vielleicht möglich, Transistoren in der
Mikroelektronik noch kleiner und effizienter als bisher zu bauen.”
(Thorsten Naeser)

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