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27. September 2006

Beraten und gekauft - mit Erfolg auf den Markt

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 19:57

Partner des Forschungsprojektes “Organisationsberatung - Importgut oder Exportschlager für deutsche Unternehmen” laden zur Tagung nach München ein Die Unternehmens- bzw. Organisationsberatung ist eine zentrale Institution des Wissenstransfers. Anders als andere Felder wissensintensiver Dienstleistung war sie jedoch bisher selten Gegenstand empirischer Forschung. Das Projekt “Organisationsberatung - Importgut oder Exportschlager für deutsche Unternehmen”, in dem Wissenschaftler der TU Chemnitz, der Universität Oldenburg und des Soziologischen Forschungsinstitutes Göttingen mit Praxispartnern zusammenarbeiten, widmet sich deshalb seit Februar 2006 intensiv diesem Themengebiet. Gefördert wird dieser Forschungsverbund vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Erste Projektergebnisse sowie bisherige Erfahrungen aus der Beratungspraxis werden am 2. und 3. November 2006 während einer Tagung im Intercity-Hotel München vorgestellt. Diese Veranstaltung richtet sich besonders an Berater, Führungskräfte, Personal- und Organisationsentwickler, Projektleiter, Trainer und Wissenschaftler. Referenten aus der Beratungspraxis, den Verbänden, von Beratungsanwendern und aus der Wissenschaft diskutieren folgende Fragen mit den Tagungsteilnehmern: Welche neuen Beratungskonzepte und Interventionsansätze etablieren sich auf den Märkten? Welche Entwicklungen zeichnen sich in der Frage der Evaluierung von Beratungsleistungen ab? Welche Ansätze gibt es, die Professionalisierung von Beratung und von Klienten sowie die Transparenz des Beratungsmarktes zu fördern? Wie steht es um die internationale Konkurrenzfähigkeit, Vermarktbarkeit und Besonderheit der Beratungsangebote deutscher Unternehmen in einem von US-Unternehmen dominierten Weltberatungsmarkt? Welche Chancen ergeben sich speziell im Rahmen der europäischen Integration in den mittel- und osteuropäischen Ländern? Angesichts dieser Fragestellungen erwarten die Organisatoren der Tagung, Prof. Dr. Manfred F. Moldaschl (Technische Universität Chemnitz), Dr. Michael Faust (Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen e.V.) und Juniorprofessor Dr. Michael Mohe (Universität Oldenburg), einen spannenden Diskurs zwischen Wissenschaftlern und Praktikern.

Informationen zur Tagung und zum Forschungsprojekt können über http://www.obie-beratungsforschung.de abgerufen werden. Weitere Infos erteilt Annett Schmidt von der Professur Innovationsforschung und nachhaltiges Ressourcenmanagement der TU Chemnitz, Telefon (03 71) 5 31 - 33 959, E-Mail annett.schmidt@wirtschaft.tu- chemnitz.de.

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25. September 2006

Chemnitzer Linux-Tage 2007 laufen an

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 19:54

Für die am 3. und 4. März 2007 stattfindenden Chemnitzer Linux-Tage sind nun der so genannte “Call for Lectures” und der “Call for Presentations” online. Mit dem “Call for Lectures” laden die Veranstalter Referenten für Vorträge und Workshops ein. Getreu dem Motto “Linux in allen Lebenslagen” liegt bei den Linux-Tagen 2007 der Schwerpunkt auf der gesamten Bandbreite des Einsatzes des freien Betriebssystems. Denn Linux steckt nicht nur im Server, den “Otto Normalnutzer” nie zu Gesicht bekommt. Ob Arbeits- oder Heim-PC, Handys oder WLAN-Router - das System hat sich enorm verbreitet.

Nimmt man ursprünglich unter Linux entwickelte Open Source Software hinzu, so hat diese sogar fremde Betriebssysteme erobert. Die Chemnitzer Linux-Tage streifen deshalb viele Themen, die von der Archivierung großer Datenmengen über Lösungen für die Finanzverwaltung bis hin zu “Linux in der Schule” reichen. Geplant sind aber auch so genannte “Specials” zum Virtualisierungstrend im Serverumfeld sowie zu Embedded Linux. Und auf einem Einsteigerforum soll es wieder jede Menge Anregungen, Hilfestellungen und Lösungsideen geben. Anmeldungen von Vorträgen sind bis zum 4. Januar 2007 unter http://test.chemnitzer.linux-tage.de/2007/vortraege/call_form.html möglich.

Beim “Call for Presentations” werden Open-Source-Projekte, Unternehmen und engagierte Linuxer gesucht, die im Rahmen von “Linux-Live” das freie Betriebssystem hautnah erlebbar machen möchten. Sparten sind Linux im Office, Linux zum Spielen, Linux und Multimedia sowie Linux zum Forschen. Anmeldungen sind ebenfalls bis zum 4. Januar 2007 unter http://test.chemnitzer.linux-tage.de/2007/live/call_form.html erwünscht.

Am 24. Januar 2007 wird das komplette Programm der nächsten Chemnitzer Linux- Tage auf der Linux-Tage-Homepage ( http://chemnitzer.linux-tage.de ) vorgestellt.

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22. September 2006

Wissenschaftliches Kolloquium der TU Chemnitz anläßlich des 75. Todestages Carl Julius von Bachs (1847-1931)

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 07:11

Wer weiß schon, dass Carl Julius von Bach, im erzgebirgischen Stollberg geboren, bereits vor 132 Jahren die Idee hatte, Frankreich und Großbritannien durch einen Tunnel zu verbinden. Bach war es auch, der dem Maschinenbau zur Anerkennung als Wissenschaft verhalf. Mit seinen Büchern “Die Maschinenelemente” und “Elastizität und Festigkeit” setzte er für Jahrzehnte Maßstäbe für diese Bereiche. Bach, der nach seiner Lehre bei einem Schlossermeister an der Königlichen Höheren Gewerbschule und der Werkmeisterschule - den Vorgängern der heutigen TU Chemnitz - studierte, gilt nicht nur deshalb als eine der herausragenden Persönlichkeiten auf dem Gebiet des Maschinenbaus. Anlässlich seines 75. Todestages lädt die TU Chemnitz am 10. Oktober 2006 zu einem wissenschaftlichen Kolloquium ein. Besonders freut die Veranstalter, dass der einzige noch lebende Enkel Carl von Bachs, der Schweizer Rechtsanwalt Dr. Rico Steinbrüchel, nach Chemnitz kommt, um die Gäste des Kolloquiums an Erinnerungen an seinen Großvater teilhaben zu lassen. Auch Prof. Dr. Eberhard Roos, Geschäftsführender Direktor der Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart, wird sich an diesem Tag an Carl von Bach erinnern, denn er war es, der im Jahr 1884 trotz massiver Widerstände in Stuttgart die erste deutsche Materialprüfanstalt einrichtete. Prof. Dr. Friedrich Naumann, emeritierter Professor für Wissenschafts-, Technik- und Hochschulgeschichte der TU Chemnitz, wird außerdem auf die Bedeutung Carl von Bachs für die Entwicklung des deutschen Maschinenbaus eingehen. Schließlich erläutert und präsentiert das Chemnitzer Universitätsarchiv ausgewählte Dokumente aus dem umfangreichen Nachlass Carl von Bachs.

Das Kolloquium, das vom Institut für Mechanik und Thermodynamik organisiert wird, beginnt um 13 Uhr im “Alten Heizhaus” der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62 (Innenhof).

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Vorlesungsreihe an der Technischen Universität Chemnitz “WorkOut! Interdisziplinäre Perspektiven auf Mensch und Arbeit”

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 07:09

Die Arbeit steht im Zentrum menschlicher Selbstverständigung, die Arbeitsorganisation bestimmt die Struktur einer Gesellschaft. Aktuelle Diskussionen zeigen jedoch, dass der Begriff und das Phänomen der Arbeit alles andere als klar sind. Die neue, vom Fachgebiet Philosophie der TU Chemnitz organisierte Vorlesungsreihe “WorkOut! Interdisziplinäre Perspektiven auf Mensch und Arbeit” thematisiert deshalb das Phänomen der Arbeit aus Sicht unterschiedlicher Wissenschaften. Philosophen, Pädagogen, Psychologen, Literaturwissenschaftler sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler beleuchten in zehn Vorlesungen die Entstehung, den Wandel, den Wert und die Konsequenzen des Arbeitens. Zugleich schärft die Vorlesungsreihe den Blick für die Vielschichtigkeit des Arbeitsbegriffs in Geschichte und Gegenwart. Hochschuldozent Dr. Christian Bermes, der die Professur für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der TU Chemnitz vertritt und gemeinsam mit Privatdozent Dr. Thomas Rolf die Vorlesungsreihe leitet, eröffnet am 7. November 2006 um 18 Uhr die Reihe der Vorträge im Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119. Das Thema seines Vortrages lautet “Arbeit denken. Die Bedeutung der Arbeit für Mensch und Gesellschaft aus Sicht der Philosophie”. In den weiteren Vorträgen werden Professoren aus Chemnitz, Hamburg und Bayreuth u. a. Themen wie das Lernen von Hochleistungssystemen, die Arbeit an Mensch-Technik- Schnittstellen oder die Arbeit als instrumentelles Handeln erörtern. Alle Vorträge sind kostenfrei und beginnen um 18 Uhr zu den angegebenen Terminen im Ausstellungsbereich des Industriemuseums.

Alle Veranstaltungen der Vorlesungsreihe auf einen Blick:

07.11.2006, HD Dr. Christian Bermes (Chemnitz): “Arbeit denken. Die Bedeutung der Arbeit für Mensch und Gesellschaft aus Sicht der Philosophie”

14.11.2006 Prof. Dr. Volker Bank (Chemnitz) “Arbeit oder Beruf? Aspekte der Identität, Sozialität und Ökonomität”

21.11.2006 Prof. Dr. Peter Pawlowsky (Chemnitz) “Lernen in und von Hochleistungsteams”

28.11.2006 Prof. Dr. Josef Krems (Chemnitz) “Arbeit an Mensch- Technik-Schnittstellen”

05.12.2006 Prof. Dr. Günter Peters (Chemnitz) “Arbeit am Mythos der Arbeit: Prometheus”

13.12.2006 Prof. Dr. Birgit Recki (Hamburg) “Technik und Werk. Die kulturelle Dimension der Vernunft”

09.01.2007 Prof. Dr. Alfons Söllner (Chemnitz) “Hannah Arendt: Arbeiten, Herstellen, Handeln”

16.01.2007 Prof. Dr. Günter Voß (Chemnitz) “Der Arbeitskraftunternehmer - Ein neuer Typus von Arbeitskraft und seine sozialen Folgen”

23.01.2007 Prof. Dr. Gerd Spittler (Bayreuth) “Arbeit als instrumentales Handeln oder als Interaktion - eine ethnologische Perspektive”

30.01.2007 Prof. Dr. Dr. Birgit Spanner-Ulmer (Chemnitz) “Gipfelstürmer bei der Arbeit”

Das Programm der Vorlesungsreihe im Internet: http://www.tu-chemnitz.de/phil/phil/BermesProseminar.php

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18. September 2006

Eine Zeitreise durch 50 Jahre Austauschbau an der TU Chemnitz

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 19:04

Prof. Dr. Harry Trumpold tritt noch einmal vor seine Studenten und beschreibt den Weg von der austauschbaren Herstellung von 10.000 Musketen bis hin zur weltweit arbeitsteiligen Produktion des Airbus 380 Mit einem spannenden Vortrag zur Entwicklung des Austauschbaus wird am 29. September 2006 um 14 Uhr im Hörsaal C 104, Reichenhainer Straße 70, das 50-jährige Jubiläum der ersten Vorlesung zum Austauschbau an der damaligen Hochschule für Maschinenbau Karl-Marx-Stadt (heute TU Chemnitz) gefeiert. Referent ist wie schon damals Prof. (em) Dr. Harry Trumpold, der im Herbst 1956 als 28-jähriger wissenschaftlicher Assistent erstmals einen Lehrauftrag für die Vorlesung “Austauschbau” erhielt. 1957 gründete er das Institut für Messtechnik und Austauschbau, das heute weiterhin als Institut für Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung an der TU Chemnitz existiert.

Zum Jubiläumsvortrag mit dem Titel “Austauschbau im Wandel der Zeiten” laden die Absolventen der Fachrichtung Kontrolltechnik der Hochschule, auch bekannt als “Chemnitzer Qualitätsfreunde”, und das Institut für Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung alle Interessierten, ehemalige Studenten der Fachrichtungen Kontrolltechnik, Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung sowie Absolventen und Mitarbeiter des Institutes Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung ein.

Zum Thema: Ausgehend von der handwerklichen Herstellung technischer Erzeugnisse in Einzelfertigung entwickelte sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Arbeitsteilung mit dem Ziel der Herstellung von Erzeugnissen in größeren Stückzahlen, in kürzeren Zeiten und mit niedrigeren Kosten. Durch die Entwicklung von Maschinen zur rationellen Bearbeitung metallischer Werkstoffe wurde es möglich, Einzelteile von Erzeugnissen zeitlich und örtlich getrennt austauschbar zu fertigen, sie ohne Nach- oder Anpassarbeiten zu montieren oder bei Reparaturen zu ersetzen. Der Weg des Austauschbaus reicht von der austauschbaren Herstellung von 10.000 Musketen durch Eli Whitney in New Haven (USA) um 1800 bis zur heutigen weltweit arbeitsteiligen Produktion des Airbus 380 mit den ständig wachsenden Anforderungen an die Produktions- und Transportmittel, an die Messtechnik und insbesondere an die nationale und internationale Normung.

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13. September 2006

Chemnitzer Informatiker präsentieren auf der Schuhmesse GDS eine Lösung, mit der Schuhproduzenten Geld und Zeit sparen können

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 17:12

Die Musterproduktion für ein Schuhmodell ist ein kostspieliges und oft auch langwieriges Unterfangen. Das Forscherteam um Prof. Dr. Guido Brunnett, der die Professur für Graphische Datenverarbeitung und Visualisierung an der TU Chemnitz inne hat, arbeitet mit seinem Forschungsteam daran, das Schuhdesign über eine virtuelle Präsentation zu perfektionieren und kostengünstiger zu gestalten. Durch das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit über die AIF geförderte Projekt sollen Industrie und Handel in naher Zukunft enorme Kosten und Zeit bei der Musterproduktion von Schuhen einsparen. Um die neuesten Forschungsergebnisse mit Schuhproduzenten und Händlern zu besprechen, präsentieren die Chemnitzer ihr Projekt vom 15. bis 17. September 2006 auf der Schuhmesse GDS in Düsseldorf. Auf der Ausstellungsfläche des Projektpartners Prüf- und Forschungsinstitut Pimasens in Halle 12 werden die Forscher um Prof. Brunnett den Messegästen auf einer 2 mal 3 Meter großen Rückprojektionswand zeigen, wie die VR-basierte Modellierung virtueller Schuhmodelle die Entwurfsfindung unterstützen kann. Dabei geht es insbesondere darum, möglichst früh Fehlentwicklungen bei der Modellherstellung zu vermeiden. “Heutzutage benötigen die Hersteller etwa fünf Monate für die Entwicklung einer Kollektion. Enorme Zeit könnte eingespart werden, wenn die Entwicklung der einzelnen Komponenten parallel verlaufen würde”, so Projektmitarbeiter Horst Wagner. Schon jetzt arbeiten Unternehmen mit modernen rechnergestützten Konstruktionssystemen (CAD-Systeme), die zwar eine 3D-Darstellung von einem Schuhmodell ermöglichen, aber keinesfalls eine komplette stereoskopisch-fotorealistische Darstellung mit allen Komponenten im Zusammenspiel.

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5. September 2006

5. Fachtagung “Vernetzt planen und produzieren” an der TU Chemnitz

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 15:11

Global agieren - regional produzieren. Spezieller Workshop zum Thema “Netzwerke und Cluster in der brasilianisch-deutschen Zusammenarbeit”.

Auf Grund sich immer schneller und stärker wandelnden Marktbedingungen sind Netzwerke die Unternehmensform des 21. Jahrhunderts. Sie erlauben insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen die Erhaltung und Erhöhung ihrer Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Kooperation und Bündelung ihrer Kompetenzen. Unternehmen benötigen dafür entsprechende Methoden und Werkzeuge. Diese stehen im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeiten des Sonderforschungsbereiches 457 “Hierarchielose regionale Produktionsnetze” an der Technischen Universität Chemnitz.

Aktuelle Forschungsergebnisse werden am 14. und 15. September 2006. Darüber hinaus werden weitere nationale und internationale Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Netzwerkforschung sowie Erkenntnisse der praktischen Umsetzung durch die Industrie vorgestellt und diskutiert.

Auf der Plenarveranstaltung werden Prof. Axel Kuhn (Universität Dortmund), Prof. Engelbert Westkämper (Universität Stuttgart), Prof. Otthein Herzog (Universität Bremen), Prof. Peter Nyhuis (Universität Hannover) und Prof. Alexander Smirnov (Russischen Akademie der Wissenschaften Sankt Petersburg) zu verschiedenen Aspekten von Netzwerken referieren.

Neben Workshops zu verschiedenen Themenbereichen des Bildens und Betreibens von Netzwerken wird ein Workshop zum Thema “Netzwerke und Cluster in der brasilianisch-deutschen Zusammenarbeit” stattfinden. Dieser ist Teil des Besuches einer Delegation aus Vertretern der Regierung und Wirtschaft des brasilianischen Bundesstaates Bahia, die gemeinsam mit Vertretern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Sächsischen Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit an der Tagung teilnehmen werden, um neue Kontakte zu knüpfen und weitere Kooperationsvorhaben zu initiieren.

Eine kurzfristige Anmeldung zur Tagung, die im Chemnitzer Universitätsteil Erfenschlager Straße 73, Haus C, stattfindet, ist möglich.

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Neuer Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik startet an der TU Chemnitz im Wintersemester 2006/2007

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 14:15

Top-Ausstattung und Praxisnähe als Markenzeichen. Im kommenden Wintersemester startet an der TU Chemnitz der
Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik.
Aufnahmevoraussetzungen für diesen sechssemestrigen
Studiengang ist in der Regel die allgemeine Hochschulreife. Das
Studium gliedert sich in ein dreistufiges Studienmodell: Es umfasst
eine Grundlagenphase, eine Vertiefungsphase, die insbesondere
das Verständnis der zentralen Kompetenzbereiche eines
Wirtschaftsinformatikers festigt und erweitert, sowie eine
Studienabschlussphase, die vor allem die exemplarische
Anwendung der erworbenen Fähigkeiten auf ausgewählte
Fragestellungen (Projektpraktikum und Bachelor-Arbeit) beinhaltet.
Das Studium wird abgerundet durch eine wirtschaftswissenschaftlich
orientierte Sprachausbildung sowie die Vermittlung von
fachbezogenen sozialen Kompetenzen.

Die Studienbedingungen im Bereich Wirtschaftsinformatik der
Chemnitzer Universität werden als sehr gut eingeschätzt. “An keiner
anderen deutschsprachigen Hochschule konnte ich bisher eine
bessere technische Ausstattung der Arbeitsplätze für Studierende
und Mitarbeiter ausmachen. Durch die Bildung kleiner Lerngruppen
ist in Chemnitz außerdem ein besonders effizientes
Ausbildungsklima gewährleistet”, meint Prof. Dr. Peter Gluchowski,
seit Mai 2006 Inhaber der Professur Systementwicklung und
Anwendungssysteme an der TU Chemnitz. Der enge Kontakt
zwischen Lehrenden und Lernenden ermögliche darüber hinaus die
unmittelbare Einbindung der Studierenden in aktuelle
Forschungsaktivitäten.

“Die Praxisrelevanz der Forschungsthemen vor allem in den
Bereichen E-Learning, Geschäftsprozessmodellierung sowie
Business Intelligence führt zudem dazu, dass regionale wie
überregionale Unternehmen und Organisationen die Nähe zur
Chemnitzer Wirtschaftsinformatik suchen”, ergänzt Gluchowski. Der
Einstieg in das Berufsleben sei für Absolventen dieses
Studienganges vergleichsweise unproblematisch, da zahlreiche
Wirtschaftsunternehmen und Verwaltungseinheiten händeringend
nach Akademikern mit eben dieser Qualifikation an der Schnittstelle
zwischen Betriebswirtschaftslehre und Informatik suchen.
Besonders motivierten Bachelor-Studierenden eröffnet sich zudem
die Option, sich für die geplanten weiterführenden Master-
Studiengänge in der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU
Chemnitz (wie z. B. “Marketing und IT”) einzuschreiben.

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“Fünf vor Zwölf”: Studienberatung für Spätentschlossene an der TU Chemnitz

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 09:59

Für Abiturienten, die bislang noch keine feste Studienwahl getroffen
haben, bietet die Technische Universität Chemnitz am Samstag, den
16. September 2006, eine zusätzliche Beratungsmöglichkeit. An
diesem Tag findet in der Zeit von 10 bis 13 Uhr im Alten Heizhaus
(Straße der Nationen 62, Innenhof) die Veranstaltung “5 vor 12:
Studienberatung für Spätentschlossene” statt. Diese spezielle
Studienberatung soll allen Interessierten helfen, die für sie geeignete
Studienmöglichkeit zu finden. Die Mitarbeiter der Zentralen
Studienberatung sowie Fachstudienberater aller Fakultäten der TU
informieren im individuellen Gespräch umfassend über das
Chemnitzer Studienangebot.

“Aufgrund der positiven Resonanz der Veranstaltung im
vergangenen Jahr haben wir uns für die Fortführung dieses
besonderen Beratungsangebots entschieden, um weiterhin
Unterstützung im schwierigen Prozess der Studienwahlentscheidung
zu bieten”, berichtet Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der TU
Chemnitz. Die zunehmende Zahl der Anfragen an die
Studienberatung verdeutliche den hohen Beratungsbedarf bei
Schülern, Eltern und Lehrern.

Studieninteressenten können sich aber auch zeitlich und räumlich
unabhängig von dieser Veranstaltung an der TU Chemnitz über das
Studienangebot im Wintersemester 2006/2007 informieren.

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4. September 2006

14. Chemnitzer Jazzfest auf dem Jakobi-Kirchplatz vereint Jazz-Größen

Abgelegt unter: Chemnitz, Technische Universität — info @ 22:35

Am 9. September 2006 präsentiert sich der Jakobi-Kirchplatz in
Chemnitz wieder als eine besondere Bühne in der Konzertlandschaft
deutscher Jazzfestivals. Um 18 Uhr wird das 14. Chemnitzer
Jazzfest mit dem Open Air Konzert “Chemnitz swingt” eröffnet. Zu
diesem vom Chemnitzer Jazzclub veranstalteten Happening mitten
in der Innenstadt tritt neben nationalen und internationalen Jazz-
Größen auch die Bigband der Technischen Universität auf. Hier
spielen die 18 Musikerinnen und Musiker der Bigband in voller
Besetzung  inklusive Gesang eine Stunde lang unbändigen Swing
und mitreißende Stücke aus ihrem umfangreichen Repertoire. Dazu
gehören unter anderem Klassiker wie “Samba de Orfeu” vom
brasilianischen Bossa Nova-Künstler Luiz Bonfá, “A Foggy Day” der
US-amerikanischen Komponisten-Geschwister George und Ira
Gershwin und das Stück “Cotton Tail” der Jazz-Legende Duke
Ellington.

Die Bigband, die bei kleineren Anlässen wie beispielsweise dem
diesjährigen Hoffest der TU Chemnitz auch als Combo zu hören ist,
beweist auch im nächsten Monat zu weiteren Gelegenheiten ihr
Können. So tritt die Gruppe mit ihrem Ensemblespiel und
herausragenden Solisten am 9. Oktober zur Feierlichen
Immatrikulation der neuen Studenten der TU und am 13. Oktober
zur  Festveranstaltung “50 Jahre Werkzeugmaschinenbau” auf.

Nach dem tragischen Unfall des früheren Bigband-Leiters Manfred
Kebsch im Dezember 2005 trat im Sommersemester dieses Jahres
Marc Hartmann das schwere Erbe als Leiter der Bigband mit dem
Ziel an, das Werk seines Vorgängers fortzuführen. “Um den hohen
Anforderungen gerecht zu werden und mit dem Ziel, immer wieder
alle Bandmitglieder unter einen Hut zu bekommen, treffen wir uns
montags ab 20 Uhr in der Wilhelm-Raabe-Straße 43, um das
Gelernte aufzufrischen”, so der neue Bandleiter. Vor dem
Hintergrund ihrer vorwiegend studentischen Zusammensetzung hat
die Bigband derzeit mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen. “Jedes
Jahr verlassen uns Bandmitglieder. Und ob neue kommen, weiß
man erst, wenn sie da sind”, so Marc Hartmann. Interessierte
Musiker seien deshalb immer willkommen. Derzeit sucht die
BigBand der TU Chemnitz insbesondere Trompeter bzw.
Trompeterinnen.

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