Willkommen bei University-News! Bei uns finden Sie aktuelle Nachrichten aus deutschen Universitäten. Wir danken den angeführten Universitäten für deren freundliche Hilfe.

Kalender

September 2008
M D M D F S S
« Feb    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  

6. November 2006

Wissenschaftspreise für Krebsforscher

Erfolgs-Reihe für die Krebsforscher der Frauenklinik am Universitätsklinikum Erlangen (Direktor: Prof. Dr. Matthias W. Beckmann): Dr. Peter Andreas Fasching erhielt jetzt den prestigeträchtigen Schmidt-Matthiesen-Wissenschaftspreis der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie (AGO) für seine Arbeit über Entstehungsmechanismen von Gebärmutterschleimhaut-Krebs. Mit dem 3. Posterpreis der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) wurde in Berlin die Arbeit von Dr. Sven Ackermann zum Gebärmutterhalskrebs während der Schwangerschaft ausgezeichnet. Von der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) in Dresden erhielt Bettina Kollmannsberger einen Posterpreis für ihre Arbeit zum Einfluss auf Übelkeit und Erbrechen unter Chemotherapie.

Schmidt-Matthiesen-Wissenschaftspreis
Dr. Peter Andreas Fasching wurde mit dem prestigeträchtigen Schmidt-Matthiesen-Wissenschaftspreis der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie (AGO e.V.) ausgezeichnet. Aus 17 Bewerberinnen und Bewerbern aus verschiedenen Universitätskliniken wurde neben einer Arbeit aus Frankfurt seine Arbeit von einem unabhängigen Gutachtergremium als preiswürdigste Arbeit auserwählt. Die Arbeitsgruppe von Dr. Fasching beschäftigte sich mit den Entstehungsmechanismen von Gebärmutterschleimhaut-Krebs (Endometriumkarzinom). Das Zusammenspiel von Hormonen und deren Rezeptoren deutet auf die Beteiligung von Genen hin, die in der Wachstumsstimulation beteiligt sind. Diese können zum einen hormonabhängig aber auch hormonunabhängig sein. Es konnte in den Gewebeproben von Patientinnen mit Gebärmutterschleimhaut-Krebs eine spezielle Zellpopulation identifiziert werden, die so genannten Riesenzellen. Dieses ist normalerweise nur charakteristisch für den Mutterkuchen. Die Arbeiten von Dr. Fasching konnten zeigen, dass in Gebärmutterschleimhaut-Krebs ein spezielles Gen, das so genannte Syncytin, anders reguliert ist und dazu führt, dass zum einen die Zellen wachsen, zum anderen aber auch sich zu Großzellen vereinigen. Diese Arbeiten geben Anhalt dafür, wie Gebärmutterschleimhaut-Krebs sich in den Frühformen entwickelt. Das Gleichgewicht zwischen Zellwachstum und dessen Kontrolle ist so verständlicher und kann gezielte therapeutische Ansätze unterstützen.

DGGG-Posterpreis
Im Rahmen der 56. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in Berlin wurde die Arbeit von Dr. Sven Ackermann mit dem Titel: *Management von Frauen mit histologisch gesichertem Carcinoma in situ des Gebärmutterhalses in der Schwangerschaft” mit dem 3. Posterpreis des Gebietes für Gynäkologische Onkologie ausgezeichnet. Die Arbeitsgruppe von Dr. Ackermann beschäftigte sich mit dem Vorgehen bei insgesamt 83 schwangeren Frauen mit nachgewiesener unmittelbarer Vorstufe eines Gebärmutterhalskrebses während der Schwangerschaft. Das übliche Vorgehen außerhalb der Schwangerschaft, die operative Entfernung der auffälligen Veränderungen, verursacht bei schwangeren Frauen eine hohe Rate an Komplikationen, insbesondere heftigen Blutungen und Frühgeburten. Die Erlanger Arbeitsgruppe entschied sich daher gegen die Operation und engmaschige Kontrolle bei den Patientinnen bis zur Geburt durchzuführen. Eine Operation erfolgte erst nach der Entbindung. Die Wissenschaftler der Erlanger Frauenklinik konnten zeigen, dass dieses Vorgehen sicher ist. Daneben fanden sie heraus, dass bei 27,2 Prozent der Frauen die zuvor gesicherten Zellveränderungen nach der Geburt spontan verschwanden. Diese Ergebnisse an der bislang größten Gruppe schwangerer Frauen mit dieser Krebsvorstufe in der medizinischen Literatur werden das Vorgehen bei Schwangeren mit einem Carcinoma in situ des Gebärmutterhalses zukünftig maßgeblich beeinflussen.

DGS-Posterpreis
Auf der 26. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) in Dresden wurde die Arbeit von Bettina Kollmannsberger mit dem Titel *Polymorphismen des 5-HT3-Rezeptors haben einen Einfluss auf Übelkeit und Erbrechen unter Chemotherapie bei Brustkrebspatientinnen” mit einem Posterpreis der DGS ausgezeichnet. Die Arbeitsgruppe von Kollmannsberger beschäftigte sich aufgrund der individuellen unterschiedlichen Wirksamkeit einer antiemetischen Therapie mit Serotoninrezeptor-Antagonisten wie z. B. Ondansetron. Bei Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie besteht die Frage nach Prädiktoren für das Ansprechen dieser supportiven Wirkstoffe. Mit Hilfe einer molekulargenetischen Analyse des Serotoninrezeptors konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Übelkeit und Erbrechen und genetischen Polymorphismen in diesem Rezeptor nachgewiesen werden.

• • •

3. November 2006

Ethiktag am Uniklinikum

Therapiebegrenzungen am Lebensende, Schwangerschaftsabbrüche, Patientenverfügungen, Anordnungen zum Verzicht auf Wiederbelebung - dies sind Themen, die klinische Ethikkomitees beschäftigen. Ihr Ziel: die ethischen Aspekte des Alltags angemessen zu berücksichtigen und Ärztinnen und Ärzten, Pflegenden und Patienten Hilfen bei brisanten moralischen Fragen der Medizin zu geben. Aus Anlass seiner 50. Sitzung veranstaltet das Klinische Ethikkomitee des Universitätsklinikums gemeinsam mit der Professur für Ethik in der Medizin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am 29. November 2006 zwischen 13.00 Uhr und 19.30 Uhr eine öffentliche Tagung unter dem Titel *Klinische Ethikkomitees - Nutzen, Risiken und Nebenwirkungen?”. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, in welchem Verhältnis Ethik und Krankenhaus zueinander stehen. Veranstaltungsort ist die Aula des Erlanger Schlosses. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte per Mail an: sekretariat@ethik.med.uni-erlangen.de oder unter Tel.: 09131/85-26430. Die Veränderungen der rechtlichen, sozialen und politischen Rahmenbedingungen, die Stärkung der Patientenautonomie sowie die enorme Entwicklung der Interventionsmöglichkeiten der modernen Medizin haben in den vergangenen Jahrzehnten Ärztinnen und Ärzte, Patienten und deren Angehörige vor ethische Probleme gestellt, die die Kapazität Einzelner oft weit überschreiten. Umso wichtiger wurde es, für diese Fragen in Krankenhäusern und Kliniken eine Instanz zu schaffen, in denen übergreifende Fragestellungen diskutiert werden können. Aus diesem Grund werden seit Mitte der 1990er Jahre auch in Deutschland klinische Ethikkomitees eingerichtet. Sie stellen Instrumente dar, die im klinischen Alltag helfen, ethische Probleme ernst zu nehmen, gemeinsam über die Grenzen von Berufsgruppen und Hierarchien hinweg zu diskutieren und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Auf dem 5. Ethiktag des Klinischen Ethikkomitees werden u. a. Ministerialdirigent Dr. Gerhard Knorr (Bayerisches Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung) sowie Dr. Maria E. Fick, Mitglied des Vorstands der Bayerischen Landesärztekammer und der Bioethikkommission des Freistaats Bayern, die politischen und ethischen Rahmenbedingungen der Arbeit von klinischen Ethikkomitees beleuchten. Mit Prof. Dr. Matthias Kettner (Universität Witten-Herdecke) und Prof. Dr. Armin Nassehi (Ludwig-Maximilians Universität München) konnten zwei außerordentlich renommierte Experten gewonnen werden, die in großen deutschen Studien die Arbeit klinischer Ethikkomitees untersucht haben. In weiteren Teilen des Programms soll insbesondere die Erfahrungen am Universitätsklinikum Erlangen sowie die klinische Ethikberatung interdisziplinär diskutiert werden. Prof. Dr. Andreas Frewer (kommissarischer Leiter der Professur für Ethik in der Medizin) und Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Rascher (Vorsitzender des Klinischen Ethikkomitees) werden in das Thema einführen und die Tagung moderieren. Der Ethiktag wendet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums, an Führungskräfte in Krankenhäusern und Kliniken, an Mitglieder klinischer Ethikkomitees sowie an alle an ethischen Fragen im klinischen Alltag Interessierten.

Das Klinische Ethikkomitee wurde 2002 am Universitätsklinikum Erlangen auf Initiative engagierter Wissenschaftler und des Klinikumsvorstands eingerichtet. Das Ethikkomitee stellt eine Plattform für die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen im klinischen Alltag dar. So beschäftigen sich Arbeitsgruppen des Ethikkomitees beispielsweise mit Fragen der Aufklärung von Patientinnen und Patienten sowie der Klinischen Ethikberatung. Im Rahmen der Ethikberatung haben Ärzte und Ärztinnen, Pflegende sowie Angehörige die Möglichkeit, gemeinsam schwierige Entscheidungen mit Hilfe eines Moderators zu besprechen.

• • •

Auszeichnungen und Personalmeldungen

Prof. Dr. Ulrich Nickel, Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, hat die Ehrendoktorwürde der Universität La Serena in Chile erhalten. Mit der Auszeichnung wurde sein mehr als zehn Jahre währender Einsatz für die Verbesserung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Chemie an der nordchilenischen Partneruniversität gewürdigt. Sein Engagement verhalf unter anderem chilenischen Studierenden dazu, ihre experimentellen Abschlussarbeiten in Erlangen durchzuführen, und trug wesentlich dazu bei, dass in La Serena seit drei Jahren ein Forschungslabor zur Verfügung steht, welches mit Unterstützung der Universität Erlangen-Nürnberg eingerichtet wurde. Das Team des Teilprojekts B6 des Sonderforschungsbereiches 603, vertreten durch Dr. Sophie Krüger vom Universitätsklinikum Erlangen, hat bei der 5. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Computer- und Roboterassistierte Chirurgie e.V für die Arbeiten zur Multisensor-TOF-Endoskopie den Best Poster Award erhalten. In dem Projekt wird Fachwissen aus den Lehrstühlen für Mustererkennung (Prof. Joachim Hornegger) und Computergraphik (Prof. Dr. Günther Greiner) sowie des Universitätsklinikums (Prof. Dr. Werner Hohenberger, PD Dr. Thomas Horbach) gebündelt. Auf der Tagung wurde ein neuartiges Endoskop vorgestellt, das es durch den Einsatz der Time-of-flight (kurz: TOF)-Technologie möglich macht, dreidimensional zu sehen und zu messen.

Prof. em. Dr. Hartmut Wedekind, Lehrstuhl für Informatik 6, ist zum Fellow der Gesellschaft für Informatik ernannt worden.

Prof. em. Dr. Jürgen Gebhardt, Lehrstuhl für Politische Wissenschaft II, ist im Rahmen des EU-China European Studies Centres Programme im Oktober/November 2006 und im Frühjahr 2007 als European Visiting Professor an der Universität Peking tätig.

Prof. Dr. Eckart Severing, Institut für Pädagogik, ist in den Innovationskreis Weiterbildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und in die Arbeitsgruppe *Modernisierung” des Innovationskreises Berufsbildung des BMBF berufen worden.

Prof. Dr. Alfred Leipertz, Lehrstuhl für Technische Thermodynamik, ist zum Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Arbeitskreises Technische Thermodynamik e. V. gewählt worden.

Dr. Michael Fischer, Institut für Physiologie und Experimentelle Pathophysiologie, hat den Wolffram-Preis der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft erhalten, der für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der klinischen und experimentellen Kopfschmerzforschung verliehen wird. Der. 1. Preis, der ihm zuerkannt wurde, ist mit 5.000 Euro dotiert.

Dr. Florian M. Dietz, Juristische Fakultät, ist als einer des besten Doktoranden der neun bayerischen Universitäten mit dem E.ON-Kulturpreis Bayern 2006 ausgezeichnet worden. Den Preis erhielt er für seine Dissertation Technische Risiken und Gefährdungshaftung - Regelungsstrukturen im deutschen und europäischen Recht, die am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsinformatik, Technik- und Wirtschaftsrecht (Prof. Dr. Klaus Vieweg) entstanden ist. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro.

Dr. Michael Glaschke, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, ist mit dem mit 1.500 Euro dotierten Förderpreis der Nürnberger Steuergespräche e.V. ausgezeichnet worden.

PD Dr. Christian Hecht, Institut für Kunstgeschichte, vertritt eine W2-Professur für Kunstgeschichte an der Universität Bonn.

Prof. Michele C. Ferrari, Professur für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit, ist zum Mitglied des Internationalen Mittellateinerkomitees als Vertreter der deutschen Mittellatinistik gewählt worden.

Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim R. Kalden, Medizinische Klinik 3, wurde die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie verliehen.

PD Dr. Steffen Stenger, Institut für Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene, wurde der diesjährige Hauptpreis der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie verliehen.

Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Hohenberger, Lehrstuhl für Chirurgie, wurde in das Scientific Advisory Board des Südwestdeutschen Tumorzentrums des Universitätsklinikums Tübingen gewählt.

Prof. Dr. Martin Röllinghoff, Lehrstuhl für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie I, wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum deutschen Vertreter im European Medical Research Council der European Science Foundation nominiert.

Prof. Dr. Frank Rosanowski, Phoniatrische und Pädaudiologische Abteilung in der Hals-Nasen-Ohren-Klinik, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie für eine Studie zu Innenohrfunktionsstörungen in Folge von Freizeitlärm mit der Gerhard-Kittel-Medaille geehrt.

Dr.-Ing. Jörg Lohscheller, Phoniatrische und Pädaudiologische Abteilung in der Hals-Nasen-Ohren-Klinik, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie für seine Untersuchungen zur automatischen Analyse und Bewertung von Stimmlippenbewegungen mit dem Poster-Preis ausgezeichnet.

Einen Ruf von der Universität Erlangen-Nürnberg haben erhalten:
- Prof. Dr. Hubert Serve, Universitätsklinikum Münster, auf die W3-Professur für Hämatologie/Internistische
Onkologie.

- Prof. Dr. Helmuth-Günther Dörr, Kinder- und Jugendklinik, auf die W2-Stiftungsprofessur für Kinderheilkunde
mit dem Schwerpunkt Kinder-Endokrinologie und Diabetologie an der Kinder- und Jugendklinik.

- Prof. Dr. Martin Schneider, Deutsches Kinderherzzentrum Sankt Augustin, auf die W2-Professur für
Kinderkardiologie an der Kinder- und Jugendklinik.

- Prof. Dr. Christof Schöfl, Klinik für Neurologie, Charité Berlin, Campus Benjamin Franklin, auf die W2-
Stiftungsprofessur für Experimentelle und Klinische Neuroendokrinologie an der Neurochirurgischen Klinik.

Einen Ruf von der Universität Erlangen-Nürnberg haben erhalten und angenommen:
- Dr. Andreas Luther, Privatdozent an der Freien Universität Berlin, auf eine W2-Professur für Alte Geschichte
am Institut für Geschichte.

- Prof. Dr. Svetlana Tsogoeva, Universität Göttingen, auf eine W2-Professur für Organische Chemie am
Institut für Organische Chemie.

Einen Ruf von auswärts hat erhalten:
- Prof. Dr. Stefan Stamm, Institut für Biochemie, an die University of Miami, Florida, die University of Kentucky
und an die Wayne State University, Detroit, Michigan.

Einen Ruf von auswärts hat erhalten und angenommen:
- Prof. Dr. Georg Langenhorst, Lehrstuhl für Didaktik des Katholischen Religionsunterrichts, auf eine W3-
Professur an der Universität Augsburg.

- PD Dr. Steffen Stenger, Institut für Klinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene, auf den Lehrstuhl für
Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm.

Einen Ruf von auswärts hat erhalten und abgelehnt:
- PD Dr. Christopher Nimsky, Neurochirurgische Klinik, auf die C3/W2-Professur für Neurochirurgie an der
Universität Göttingen.

Zum akademischen Rat/Rätin wurden ernannt:
- Akad. Rat z. A. Dr.-Ing. Alexander Sutor, Lehrstuhl für Sensorik.

- Dr. Barbara Fischer, wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Innere Medizin (Geriatrie).

Zum akademischen Direktor wurde ernannt:
- Akad. Oberrat Siegried Krumholz, Institut für Sportwissenschaft und Sport.

Die Lehrbefugnis wurde erteilt:
- Dr.-Ing. Michael Georg Döllinger, Phoniatrische und Pädaudiologische Abteilungin der HNO, für das
Fachgebiet Medizinische Mustererkennung.

- Dr. Michael Farnbacher, Medizinische Klinik 1 - Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, für das
Fachgebiet Innere Medizin.

- Dr. Jürgen Walter Kopp, Plastisch- und Handchirurgische Abteilung in der Chirurgischen Klinik, für das
Fachgebiet Plastische Chirurgie.

- Dr. Martin Radespiel-Tröger, Bevölkerungsbezogenes Krebsregister Bayern, für das Fachgebiet Medizinische
Biometrie und Epidemiologie.

- Dr. Kai Hultzsch, Institut für Organische Chemie, für das Fachgebiet Organische Chemie.

In den Ruhestand getreten sind:
- Akad. Direktor Dr. phil. Wolfgang Binder, Lehrstuhl für Amerikanistik, insbesondere nordamerikanische
Literatur- und Kulturwissenschaft.

- Akad. Direktor PD Dr. phil. Dietmar Peschel, Lehrstuhl für Germanische und Deutsche Philologie.

• • •

1. November 2006

5-Euro-Business-Wettbewerb geht in neue Runde - Studenten gründen Firma mit 5 Euro Startkapital

Die eigene Geschäftsidee erfolgreich umsetzen - mit nur fünf Euro Startkapital: Das ist die Aufgabe, die sich den Teilnehmern des 5-Euro-Business-Wettbewerbs an der Universität Erlangen-Nürnberg und der Fachhochschule Nürnberg stellt. In diesem Wintersemester geht der Wettbewerb für Studierende aller Fachrichtungen bereits in seine siebte Runde. Die Auftaktveranstaltungen finden am Dienstag, 7. November 2006, um 18 Uhr in Nürnberg, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Seminarraum 5.152, Lange Gasse 20, sowie am Mittwoch, 8. November 2006, um 18 Uhr in Erlangen, Hörsaal 0.016, Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, statt. Bei den Auftaktveranstaltungen werden auch zwei Teilnehmer der letzten 5-Euro-Business-Runde dabei sein und über ihre Erfahrungen berichten. Die angehenden Wirtschaftsingenieure Daniel Teichmann und Sven Ullrich hatten damals die Idee, auf der Rückseite von Kopien mit Anzeigen zu werben und boten damit Studierenden stark verbilligte Kopien und Unternehmen die Möglichkeit, sich die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppe zu sichern. Aus diesem Projekt ist inzwischen die Firma Kopiermanie GbR als Ausgründung hervorgegangen.

Die Praxis steht beim 5-Euro-Business-Wettbewerb im Vordergrund: Anders als bei Businessplan-Wettbewerben geht es hier um die tatsächliche Umsetzung einer Geschäftsidee in einem begrenzten Zeitraum. Die Jungunternehmer gründen für die Dauer eines Semesters eine real am Markt existierende Firma und sind während der ca. sieben Wochen dauernden Unternehmensphase gefordert, ein eigenes Netzwerk aufzubauen und ihre Geschäftsidee erfolgreich am Markt zu platzieren. Für professionelle Unterstützung während dieser Zeit ist gesorgt: Zum einen erhalten die Unternehmerteams durch erfahrene Referenten eine umfangreiche Zusatzausbildung in den Bereichen Marketing, Projektmanagement, Finanzierung und Recht. Zum anderen werden sie von Geschäftsleuten aus ortsansässigen Firmen begleitet. Mit ihrem Wissen aus der Praxis stehen sie den Jungunternehmern während der Unternehmensphase zur Seite. Am Ende des Projektes präsentieren die Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung ihre Geschäftsidee vor einer Jury. Die drei Besten werden dabei ausgezeichnet.

Ziel des 5-Euro-Business-Wettbewerbs ist es, den Gründergeist in den Hochschulen zu fördern sowie den Studierenden wirtschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln. Ins Leben gerufen wurde er vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft zusammen mit *Hochsprung”, dem Hochschulprogramm für Unternehmens-Gründungen. Veranstaltet und organisiert wird der Wettbewerb in Erlangen und Nürnberg von der Kontaktstelle wtt der Universität Erlangen-Nürnberg. Gefördert wird 5-Euro-Business von der Interessengemeinschaft süddeutscher Unternehmer, vom Bayerischen Unternehmensverband Metall und Elektro und vom Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie sowie vom Europäischen Sozialfonds und von den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft.

Weitere Informationen im Internet unter: www.5-euro-business.de

• • •

31. Oktober 2006

Medizinische Klinik 2 / Kardiologie - Spitzenposition im internationalen Wissenschaftsranking

Gleich vier Ärzte aus der Medizinischen Klinik 2 des Universitätsklinikums Erlangen gehören zu den weltweit am häufigsten zitierten Herz- und Gefäßforschern aus dem deutschsprachigen Raum. Die Fachzeitschrift *Laborjournal” veröffentlichte jetzt ein Ranking des Thomson-Institute for Scientific Information (ISI) in Philadelphia, das über 8.700 der wichtigsten Wissenschaftsmagazine auswertet. Klinikdirektor Prof. Dr. Werner Daniel gehört mit 2.062 Zitierungen in drei Jahren zu den Top Ten der Kardiologen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf weiteren Plätzen folgen seine Mitarbeiter Prof. Dr. Stephan Achenbach (1.714), PD Dr. Dieter Ropers (1.591) und Prof. Dr. Werner Moshage (1.147). *Diese gute Platzierung von gleich vier Mitarbeitern einer Klinik im deutschsprachigen Raum belegt den hohen Stellenwert unserer Forschungsarbeit”, sagte Prof. Daniel in einer ersten Stellungnahme. Außer dem Uni-Klinikum Frankfurt, das mit fünf Wissenschaftlern unter den Top 50 vertreten ist, findet sich kein kardiologisches Klinikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit mehr Zitierungen. Während in Frankfurt die Herz-Stammzellenforschung international hohe Beachtung findet, ist es in Erlangen die Bildgebung des Herzens mit Hilfe der Echokardiographie, Kernspintomographie und vor allem mit der Computertomographie (CT). Insbesondere die Darstellung der Herzkranzgefäße mit CT bildet einen besonderen Schwerpunkt der Forschung, aber auch in der Krankenversorgung an der Medizinischen Klinik 2.

“Wir verfügen - nicht zuletzt durch eine enge wissenschaftliche Kooperation mit dem universitären und regionalen industriellen Umfeld - am Standort Erlangen über die modern sten und schnellsten Computertomographen, mit denen wir in den vergangenen Jahren den Untersuchungsablauf und die Bildqualität entscheidend verbessern konnten”, sagte Prof. Daniel. Mit diesem speziellen Cardio-CT werden Schichtaufnahmen vom schlagenden Herzen gemacht, so dass die Herzkranzgefäße mit eventuellen arteriosklerotischen Ablagerungen, Verkalkungen und Einengungen mit einer hohen räumlichen Auflösung (Schichtdicke 0,4 Millimeter) dargestellt werden. *Dadurch können wir bei vielen Patienten die Herzkranzgefäße auch ohne Herzkatheter genau, schnell und vor allem ohne eine relevante Belastung für den Patienten untersuchen”, sagte Prof. Daniel. Die Untersuchungszeit betrage rund 15 Minuten.

Pro Jahr werden in Deutschland derzeit mehr als 770.000 Links-Herzkatheter-Untersuchungen durchgeführt. Dabei wird dem Patienten über eine Arterie in der Leistenbeuge oder am Handgelenk ein kleiner Katheter eingeführt, bis zu den Herzkranzgefäßen vorgeschoben, und diese werden dann kontrastmittelgefüllt dargestellt. In ca. 50 Prozent der Fälle stellt sich jedoch heraus, dass die Herzkranzgefäße keine so ausgeprägten Veränderungen aufweisen, dass eine Behandlung mit Angioplastie (Ballonaufdehnung) oder Bypassoperation erforderlich wird.

Das heißt, bei zahlreichen Patienten erfolgt heute eine Herzkatheteruntersuchung, um sicherheitshalber kritische Einengungen an den Herzkranzgefäßen auszuschließen. Hier sieht Prof. Daniel ein zunehmendes Anwendungsgebiet für das Cardio-CT. Bei ausgewählten Patienten - zum Beispiel solchen ohne oder mit eher untypischen Beschwerden - kann anhand eines eindeutigen computertomographischen Befundes auf einen Herzkatheter verzichtet werden. Darüber hinaus erlaubt die Computertomographie - wie keine andere Technik - anhand des Kalknachweises in den Herzkranzgefäßen die Früherkennung (bereits bevor Beschwerden auftreten) der Koronaren Herzkrankheit und damit natürlich eine frühzeitige Einleitung von Maßnahmen, die das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten.

Welche Vorteile das Cardio-CT für Patienten bieten kann, verdeutlichte Prof. Daniel am Beispiel eines 39-jährigen Mannes, der vor kurzem in die Notfallaufnahme mit Brustschmerzen zum Ausschluss eines Herzinfarktes eingewiesen wurde. Das EKG war unauffällig, es wurde daraufhin ein Cardio-CT durchgeführt, das absolut normale Herzkranzgefäße zeigte. Der Patient wurde am gleichen Tag entlassen und ihm wurde empfohlen, die Beschwerden ambulant - z. B. bei einem Orthopäden - abklären zu lassen. In der Regel verbringen solche Patienten zumindest eine Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus.

Blutuntersuchungen zum Nachweis einer Herzbeteiligung als Ursache der Beschwerden werden durchgeführt, ein zweites EKG wird geschrieben und bei verbleibendem Zweifel wird sicherheitshalber doch eine Herzkatheteruntersuchung vorgenommen. *Der Vorteil des Cardio-CTs liegt hier klar auf der Hand - es ist schneller, für den Patienten schonender und für die Krankenkassen vermutlich auch deutlich günstiger”, sagte Prof. Daniel. Entsprechende wissenschaftliche Studien werden derzeit an der Medizinischen Klinik 2 durchgeführt. Zurzeit werden allerdings die Kosten für eine Cardio-CT-Untersuchung leider noch nicht von allen Krankenversicherungen übernommen.

• • •

Weiterer Anstieg der Studierendenzahlen im Wintersemester 2006/07 - Uni Erlangen-Nürnberg erreicht Rekordzahl

Die Zahl der Studierenden an der Universität Erlangen-Nürnberg erreicht zum aktuellen Wintersemester (WS) 06/07 einen neuen Höchststand: 26.577 Studierende sind an der Universität eingeschrieben. Das sind 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr (WS 05/06: 25.768). Demgegenüber ist die Zahl der Studienanfänger leicht zurückgegangen (minus 3,4 Prozent). Dies hängt mit der Umstellung des Studienangebots auf Bachelor und Master zusammen. Der befürchtete Einbruch der Studienanfängerzahl wegen der künftig anfallenden Studiengebühren ist nicht eingetreten. *Die Universität Erlangen-Nürnberg ist nach wie vor in vielen Fächern überlastet. Durch die konstant hohen Anfängerzahlen der letzten Jahre platzt die Universität Erlangen-Nürnberg aus allen Nähten”, sagt Rektor Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske.

Viele Studierende haben im WS 06/07 einen Bachelor-Studiengang aufgenommen: Die Zahl der Bachelor-Studierenden ist gegenüber dem Vorjahr von 263 auf 1.075 um über 300 Prozent gestiegen. Ausschlaggebend für diesen Trend ist die laufende Umstellung aller Studienabschlüsse auf Bachelor und Master im Rahmen des Bologna-Prozesses. Ein Großteil der Bachelor-Studierenden ist für die Studiengänge Wirtschaftswissenschaften, International Business Studies sowie Sozialökonomik an der WiSo-Fakultät eingeschrieben. Diese Studiengänge umfassen alleine 684 Studienanfänger. Für den Bachelor-Studiengang Chemie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät II haben sich 101 Studienanfänger eingeschrieben.

Besonders große Nachfrage besteht nach wie vor an den spezialisierten Studiengängen: Für 33 Studienplätze im Diplomstudiengang Molekulare Medizin gingen beispielsweise 662 Bewerbungen, für die 32 Plätze im Studiengang Internationales Wirtschaftsrecht bewarben sich 219 Studieninteressenten, für die 50 Plätze im Bachelor-Studiengang International Business Studies lagen 685 Bewerbungen vor.

Das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Studierenden stabilisiert sich seit einigen Jahren zugunsten einer leichten Überzahl der weiblichen Studierenden: Der Anteil der Studienanfängerinnen liegt wie im Vorjahr mit 2.875 bei 52 Prozent, die Gesamtzahl der Studentinnen mit 13.779 ebenfalls bei 52 Prozent.

Auch die Gesamtzahl der ausländischen Studierenden an der Universität Erlangen-Nürnberg ist gegenüber dem Vorjahr auf 3.235 angestiegen. Dies entspricht einem Anteil von 12,2 Prozent an der Gesamtzahl der Studierenden
(WS 05/06: 2.984 Studierende = 11,6 Prozent). Auch der Anteil der ausländischen Studierenden im ersten Fachsemester ist mit 773 angestiegen. 14 Prozent aller Studienanfängerinnen und -anfänger im WS 06/07 kommen somit aus dem Ausland. Wie in den Vorjahren kommen die meisten ausländischen Studierenden aus Bulgarien (327), der Volksrepublik China (319) sowie aus Polen (169).

Aktuelle Entwicklung in den Fakultäten
Vor dem Hintergrund wachsenden Bedarfs ist es besonders erfreulich, dass insbesondere in den ingenieurwissenschaftlichen Bereichen deutliche Zuwächse zu verzeichnen sind.

Besonders attraktiv ist nach wie vor die Technischen Fakultät: Mit 1.162 Studienanfängern (plus 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr) verzeichnet sie die meisten Studienanfänger an der Universität. An der Naturwissenschaftlichen Fakultät I (Mathematik und Physik) sind die Anfängerzahlen seit dem WS 01/02 sogar um 73 Prozent gestiegen. Die kaum veränderten Anfängerzahlen im WS 06/07 (plus 0,79 Prozent gegenüber dem Vorjahr) sind somit nicht Ausdruck einer stagnierenden Nachfrage. Vielmehr gerät die Fakultät zunehmend an die Grenzen ihrer Aufnahmekapazität. Dies gilt auch für die Medizinische Fakultät (plus 2,2 Prozent) und die Naturwissenschaftliche Fakultät II (Biologie, Chemie und Pharmazie) (minus 2,8 Prozent).
An der Naturwissenschaftlichen Fakultät III (Geowissenschaften) ist die Zahl der Studienanfänger von 139 im WS 05/06 auf 121 im aktuellen Semester zurückgegangen (minus 13 Prozent). Grund für diesen Trend ist die geringere Anzahl von Studienplätzen in den meisten zulassungsbeschränkten Studiengängen der Geographie. Für die Diplomstudiengänge Geologie (43 Anfänger = plus 38,7 Prozent) und Mineralogie (13 Anfänger = plus 85,7 Prozent) haben sich gegenüber dem WS 05/06 deutlich mehr Studienanfänger eingeschrieben. Dies ist auch im Zusammenhang mit der Einstellung der Geowissenschaften an der Universität Würzburg und deren Verlagerung an die Universität Erlangen-Nürnberg zu sehen.

In der Theologischen Fakultät hat sich die Zahl an Studienanfängern mit 35 Studienanfängern im WS 06/07 auf dem Niveau der Vorjahre gehalten. Bei den Fächern Christliche Publizistik sowie Evangelische Theologie mit der kirchlichen Prüfung als Abschluss sind die Anfängerzahlen gestiegen, während sie im Diplomstudiengang gesunken sind. In der Philosophischen Fakultät I (Philosophie, Geschichte und Sozialwissenschaften) ging die Anfängerzahl um 7,3 Prozent zurück (587 Erstsemester im WS 06/07, 633 im WS 05/06). Hier wurden für Studiengänge in den stark nachgefragten Fächern Soziologie und Pädagogik Zulassungsbeschränkungen neu eingeführt. Aus diesem Grund ist in diesen Studiengängen ein Rückgang bei den Studienanfängern zu verzeichnen, aus dem sich auch der Rückgang der Anfängerzahlen für die gesamte Fakultät erklärt. Einen deutlichen Anstieg der Anfängerzahlen von 960 im WS 05/06 auf 1.017 im WS 06/07 auf (plus 5,9 Prozent) hat die Philosophische Fakultät II (Sprach- und Literaturwissenschaften) zu verzeichnen. Dies ist auf die große Nachfrage in den Lehramtsstudiengängen für Realschule und Gymnasium zurückzuführen. Auch die Philosophische Fakultät II arbeitet damit an ihrer Kapazitätsgrenze. Bei der Gesamtzahl der Studienanfänger an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät ist im Vergleich zum WS 05/06 ein Rückgang um 13,4 Prozent von 433 auf 375 Studierende zu verzeichnen. Der Rückgang geht mit der veränderten Zuordnung des Studiengangs Psychogerontologie seit dem Sommersemester 2006 zur Philosophischen Fakultät I einher. Im zulassungsbeschränkten Studiengang Grundschuldidaktik, der im WS 05/06 mit 134 eingeschriebenen Studierenden für 107 vorhandene Studienplätze deutlich überbucht war, wurde die Zahl der Studienanfänger auf die Zahl der verfügbaren Studienplätze begrenzt.

An der Juristischen Fakultät ist die verfügbare Kapazität von 318 Studienplätzen vollständig ausgeschöpft, auch wenn die Anfängerzahl im Staatsexamensstudiengang gegenüber dem Vorjahr rückläufig ist: Im WS 05/06 waren es 342 Studienanfänger, im WS 06/07 319 (minus 6,7 Prozent).

An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (WiSo) wurde zum aktuellen Semester das komplette Studienangebot von Diplom- auf Bachelor- und Master-Studiengänge umgestellt. Um die Kapazität der WiSo nicht zu überlasten, wurde die Anzahl der Studienplätze verringert. Die Gesamtzahl der Studienanfänger an der WiSo ist dadurch gegenüber dem WS 05/06 von 915 auf 784 gesunken (minus 14,3 Prozent). Die Qualität der Ausbildung in der seit Jahren voll ausgelasteten Fakultät soll damit nachhaltig verbessert werden.

• • •

Neues Interdisziplinäres Zentrum Literatur und Kultur der Gegenwart - Ein Hörstück zum Auftakt

Zugänge zum Verständnis der Gegenwart zu bieten, kritische Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft und Wissenschaft zu eröffnen und die politischen Entwürfe der Zukunft fachkundig zu begleiten, ist das erklärte Ziel von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Erlangen-Nürnberg, die sich zum Interdisziplinären Zentrum Literatur und Kultur der Gegenwart zusammengefunden haben. Zur Eröffnung findet am Mittwoch, 8. November 2006, um 20.15 Uhr, ein öffentlicher Festakt in der Aula des Erlanger Schlosses, Schlossplatz 4, statt.

Für die künstlerische Gestaltung der Feier konnten der Autor Thomas Meinecke und der unter dem Künstlernamen MOVE D bekannte Musiker und Hörspielproduzent David Moufang gewonnen werden. Ihre gemeinsame Performance *TOMBOY, ein Hörstück” basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Meinecke, der auf bizarre Weise mit Geschlechterrollen spielt und dabei gängige Vorstellungen und Klischees zerpflückt. Vor dem Auftritt stellt Dr. Harald Zapf vom Lehrstuhl für Amerikanistik, insbesondere nordamerikanische Literatur und Kultur, den Autor unter dem Stichwort *Thomas Meinecke, Feldforscher” vor.

In dem neuen Interdisziplinären Zentrum sind Amerikanistik, Angewandte Sprachwissenschaft, Anglistik, Germanistik, Geschichte und Ethik der Medizin, Orientalische Philologie, Romanistik und Sinologie ebenso vertreten wie Slawistik, Soziologie und Theologie. Für seine künftigen Aktivitäten kann das IZ an eine Vielzahl vorhandener Forschungsinitiativen anknüpfen. Geplant sind zunächst gemeinsame Veranstaltungen, der Aufbau einer Schriftenreihe und ein koordiniertes Studienangebot; zudem sollen literarische Praxis und Wissenschaft verstärkt zum Austausch ermutigt werden. Langfristig ist an die Ausrichtung neuer Studiengänge und an ein Graduiertenkolleg gedacht, das die Thematik vertieft.

Prof. Dr. Rudolf Freiburg (Lehrstuhl für Anglistik, insbesondere Literaturwissenschaft) vertritt das IZ als Sprecher. In den acht Sektionen des Zentrums sind Forschungsaktivitäten unter die Begriffe *Holocaust - Genozid”, *Erzählen nach der Postmoderne”, *Anthropologie - Ethik”, *Wendephänomene”, *Differenz”, *Literarische Übersetzung”, *Der Zusammenhang von Disparitätseindrücken und der Zirkulation von Literatur in nichteuropäischen Sprachen” sowie *Zeitstruktur und Zeitwahrnehmung in Literatur und Kultur der Gegenwart” eingereiht.

Ab Donnerstag, 16. November 2006, gibt eine Ringvorlesung des IZ die Gelegenheit, inhaltliche Schwerpunkte, welche die Sektionen sich gesetzt haben, näher kennenzulernen. Den Anfang macht PD Dr. Holger Helbig, Institut für Germanistik, mit einem Vortrag über *Die Erfahrung von Gegenwart: Das Erlebnis Wende”. Die folgenden Themen und Termine sind im Internet unter www.literaturundkulturdergegenwart.phil.uni-erlangen.de nachzulesen. Alle Vorträge finden in Raum KH 0.016 im Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, Erlangen, statt und beginnen um 20.15 Uhr.

• • •

Nur jeder Fünfte über 65-Jährige hat bislang eine Patientenverfügung

Selbstbestimmung am Lebensende: Wunsch und Wirklichkeit liegen weit auseinander Den möglichen Verlust der Selbstbestimmung am Ende des Lebens sehen viele Menschen als Bedrohung. Etwa 80 Prozent würden daher gern selbst entscheiden, unter welchen Umständen sie sterben. Dennoch sorgen die wenigsten Menschen vor und treffen schon frühzeitig in einer Patientenverfügung Regelungen für den Ernstfall. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Instituts für Psychogerontologie der Universität Erlangen-Nürnberg und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Frieder R. Lang und Prof. Dr. Gert G. Wagner (DIW). Dazu befragten die Wissenschaftler im Sommer dieses Jahres 500 Personen zwischen 20 und 80 Jahren zu ihren Erwartungen über das Altern, ihre gewünschte Lebensdauer und ihre Gesundheit.

Die meisten Menschen wünschen sich, ungeachtet ihres aktuellen Alters, zwischen 80 und 89 Jahre alt zu werden. Eine solche ideale Lebensspanne halten dabei mehr als 50 Prozent der Befragten auch durchaus für realistisch bzw. wahrscheinlich. Ein langes Leben um jeden Preis wollen jedoch die Wenigsten: Über zwei Drittel der Befragten finden es kaum erstrebenswert, ihr Wunschalter zu erreichen, wenn sie dafür gesundheitliche Einschränkungen in Kauf nehmen müssten. Aber nur etwa jeder Fünfte der über 65-Jährigen hat eine Patientenverfügung erstellt, in der ihr Willen zur weiteren medizinischen Behandlung im Falle einer schweren Krankheit oder Verletzung niedergelegt ist. Dieser Anteil nimmt mit steigendem Alter sogar noch leicht ab. *Das weist vermutlich auf eine schlechtere Informiertheit und Entschlusskraft der über 80-Jährigen hin”, erläutert Professor Lang. Noch geringer ist der Anteil unter den jungen Erwachsenen: Bei den unter 35-Jährigen haben nur vier Prozent, unter den 35- bis 64-Jährigen immerhin zehn Prozent bereits eine Patientenverfügung verfasst.

*Es zeigt sich, dass in der modernen Gesellschaft der Tod ein selten wahrgenommenes Ereignis ist und die meisten jüngeren Menschen mehr als Ältere der Auseinandersetzung mit den eigenen Lebens- und Sterbeperspektiven ausweichen”, sagt Professor Lang. *Schon die Frage, wie lange man denn eigentlich leben möchte, wird von vielen Menschen nicht gerne beantwortet.” So gaben in der Befragung rund 25 Prozent an, es sei ihnen egal, wie alt sie einmal werden würden. *Wer sich darauf einlässt, eine Patientenverfügung zu erstellen, von dem wird verlangt, dass er sich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt und mit einer Vielzahl von ethischen Fragen, die das eigene Sterben und dessen Konsequenzen für die Angehörigen betreffen. Gerade für junge Menschen erfordert dies eine besondere Einsicht in die Endlichkeit und Verletzlichkeit des Lebens, die oft noch nicht besteht.”

*Unsere Befunde deuten aber auch darauf hin, dass sich immer mehr Menschen einer grenzenlosen medizinischen Versorgung im Sterbeprozess verweigern. Angesichts der enormen biologischen und medizinisch-technischen Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte, erkennen viele Menschen, dass es für sie nicht um die Länge des Lebens, sondern in erster Linie um die Qualität und Würde des eigenen Lebens geht”, berichtet der Psychologe.
Alle Meldungen finden Sie auch unter:
http://www.uni-erlangen.de/infocenter/presse/pressemitteilungen/2006/forschung_2006/index.shtml

• • •

26. Oktober 2006

Infotag in der Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Erlangen

Beim Infotag der Unfallchirurgischen Abteilung am Universitätsklinikum Erlangen (Leiter: Prof. Dr. Friedrich F. Hennig) steht *Der fränkische Fuß - vom Großzeh bis zur Hüfte” im Mittelpunkt. Interessierte Bürger und Ärzte können sich in Vorträgen und an Infoständen über die medizinische Versorgung, Prävention und nachstationäre Weiterbehandlung der unfallchirurgischen Abteilung umfassend informieren. Der Infotag findet am Samstag, 28. Oktober 2006, zwischen 10 und 16 Uhr in der Chirurgischen Klinik, Krankenhausstr. 12, Erlangen, statt. Weitere Infos unter: www.unfallchirurgie.uk-erlangen.de. *Wir wollen mit dem Infotag das Behandlungsspektrum im ambulanten und stationären Bereich vorstellen und die vielfältigen Aufgaben eines Universitätsklinikums präsentieren”, sagt Prof. Hennig. In Vorträgen werden der Hüftgelenkverschleiß, der *Hallux valgus”, Knieschmerzen und die Osteoporose thematisiert. In Demonstrationen werden Knie- und Hüftgelenk-Prothesen gezeigt. Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Physiotherapeuten informieren über neueste Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Wer will, kann kostenlos eine computerunterstützte Video-Laufband-Analyse oder eine dreidimensionale Fußmessung durchführen lassen. Gezeigt werden ebenfalls die richtige orthopädische Schuhversorgung, Gehhilfen und Orthesen. Für das leibliche Wohl der Besucher ist ebenfalls gesorgt.

Die Hochschulmedizin des Universitätsklinikums ist geprägt von der Verbindung von Aufgaben in Forschung und Lehre mit der vom Land übertragenen Krankenversorgung. Mit vielfältigen Kooperationspartnern, seien es niedergelassene Ärzte, komplementäre Anbieter oder internationale Hochschulen, arbeitet das Universitätsklinikum eng zusammen, um diesen vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden und dadurch das Angebot für seine Patienten zu verbessern. Dieser Verbundgedanke präge auch das Programm des Infotages. *Eine qualitätsgesicherte medizinische Versorgung ist ohne die Zusammenarbeit von wissenschaftlicher Forschung, modernster Diagnostik, Medizin-Technik, Nachsorge sowie Betreuung durch andere Heilberufe nicht zu realisieren”, sagt Prof. Hennig.

• • •

Dies academicus 2006 - Universität Erlangen-Nürnberg feiert 263. Jahrestag ihrer Gründung

Am 4. November 2006 feiert die Universität Erlangen-Nürnberg den 263. Jahrestag ihrer Gründung. Zu diesem Anlass lädt Rektor Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske um 10.15 Uhr zur Akademischen Feier im Auditorium maximum, Bismarckstraße 1, Erlangen, ein.

Der Begrüßung des Rektors folgt eine Ansprache von Dr. Thomas Goppel, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Anschließend werden die Habilitationspreise des Universitätsbundes, der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für hervorragende Leistungen eines ausländischen Studierenden, der Gleichstellungspreis der Universität Erlangen-Nürnberg sowie die Ehrenmedaille und die Ehrensenatorwürde für besondere Verdienste um die Universität Erlangen-Nürnberg verliehen.

Den Festvortrag hält in diesem Jahr Prof. Dr. Hans-Joachim Freund, Direktor des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft, Gründungsmitglied des Wissenschaftlichen Rats des European Research Council und Mitglied des Hochschulrats der Universität Erlangen-Nürnberg. Professor Freund wird über *Die Entwicklung eines Europäischen Forschungsrats: Konzepte und Tendenzen” sprechen.

Für die musikalische Umrahmung sorgt das Musicalensemble der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Pfeiffer. Die Studierenden werden Songs aus ihrer aktuellen Musicalproduktion *Schooldays” präsentieren.

Ehrensenatoren
Ministerialdirigent a.D. Jürgen Großkreutz und Prof. Dr. h.c. mult. Klaus Gerhard Saur werden im Rahmen der Akademischen Feier mit der Ehrensenatorenwürde der Universität Erlangen-Nürnberg geehrt.

Jürgen Großkreutz gestaltete zwischen 1968 und 2004 im Bayerischen Wissenschaftsministerium die bayerische Hochschul- und Forschungspolitik in besonderem Maße mit. Er war dort unter anderem Leiter des Betreuungsreferats der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Referent für Grundsatzfragen der Forschung und des Technologietransfers und zuletzt Leiter der Abteilung für Gemeinsame Wissenschafts-, Forschungs- und Hochschulangelegenheiten. Von 1987 bis 1998 war er außerdem Mitglied des Vorstands des Instituts für Freie Berufe an der Universität Erlangen-Nürnberg. Als Betreuungsreferent der Universität Erlangen-Nürnberg führte er unter anderem die bauliche Erneuerung der Universität fort, begleitete den Ausbau der Technischen Fakultät und den Aufbau der ersten Technologie-Transferstelle in Bayern. Außerdem spielte Großkreutz eine maßgebliche Rolle bei der Einrichtung und dem Aufbau der Virtuellen Hochschule Bayern.

Der Verleger Klaus Gerhard Saur hat sich nachhaltig für den Studiengang Buchwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg eingesetzt und die Belange der Erlanger Buchwissenschaft stets gefördert, zum Beispiel durch seine Kontakte im Börsenverein des deutschen Buchhandels oder durch die Schaffung von Praktikumsmöglichkeiten für Erlanger Studierende. Im Frühjahr 2005 schenkte Saur der Universität Erlangen-Nürnberg die Saur-Bibliothek bestehend aus mehr als 6500 Büchern, Mikrofiches und CD-Rom - eine Sammlung nahezu aller im K.G. Saur-Verlag erschienenen Publikationen aus den Jahren 1970 bis einschließlich 2004.

Ehrenmedaille
Mit der Ehrenmedaille der Universität Erlangen-Nürnberg wird Dr. Franz Wolf ausgezeichnet. Wolf wurde 1967 zum Leiter des damals neu gegründeten Rechenzentrums der Universität bestellt und war zunächst auch dessen einziger Mitarbeiter. Im Lauf von drei Jahrzehnten baute Franz Wolf das Rechenzentrum zum zentralen IT-Dienstleister für die Universität und später auch für die Hochschulen der Region aus. Als sich Wolf 1999 in den Ruhestand verabschiedete, konnte er auf beachtliche Erfolge zurückblicken: Das Rechenzentrum, mittlerweile Regionales Rechenzentrum Erlangen (RRZE), beschäftigte inzwischen rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreute neben der Universität Erlangen-Nürnberg noch die Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Fachhochschulen Coburg und Nürnberg. Als ehrenamtlicher Leiter der Informatik-Sammlung Erlangen, die im Jahr 2000 eröffnet wurde, engagierte sich Dr. Franz Wolf bis Sommer 2006 auch weiter für die Universität Erlangen-Nürnberg.

Gleichstellungspreis
Mit dem Gleichstellungspreis der Universität wird in diesem Jahr die Juristische Fakultät, vertreten durch Prof. Dr. Matthias Jestaedt, ausgezeichnet. Die Fakultät setzt sich in herausragender Weise für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein. Ganz besonders ihr Frauenbeauftragter, Professor Jestaedt, engagiert sich außerordentlich für die Gleichstellung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der Gleichstellungspreis der Universität Erlangen-Nürnberg wurde von Prof. Dr. Renate Wittern-Sterzel begründet und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Habilitationspreise
Die vom Universitätsbund Erlangen-Nürnberg gestifteten und mit jeweils 1500 Euro dotierten Habilitationspreise werden in diesem Jahr an folgende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verliehen:

Erziehungswissenschaftliche Fakultät:
Habilitationspreis der Universität Erlangen-Nürnberg
PD Dr. Sabine Engel für ihre Habilitationsschrift *Belastungserleben bei Angehörigen Demenzkranker aufgrund von Kommunikationsstörungen”

Philosophische Fakultät II:
Habilitationspreis der Universität Erlangen-Nürnberg
Dr. Shabo Talay für seine Habilitationsschrift *Die neuaramäischen Dialekte der Assyrer am Khabur in Nordostsyrien”

Juristische Fakultät:
Habilitationspreis der Universität Erlangen-Nürnberg
PD Dr. Christoph J.M. Safferling, LL.M. für seine Habilitationsschrift *Vorsatz und Schuld. Das Schuldprinzip im europäischen Vergleich: Subjektive Täterelemente im deutschen und englischen Strafrecht”

Medizinische Fakultät:
Thiersch-Preis
PD Dr. Marion Maria Ruisinger für ihre Habilitationsschrift *Patientenwege. Die Konsiliarkorrespondenz Lorenz Heisters (1683-1758) in der Trew-Sammlung Erlangen”

Naturwissenschaftliche Fakultäten
Emmy-Noether-Preis
PD Dr. Kai C. Hultzsch für seine Habilitationsschrift *Neue Katalysatoren für die stereo- und enantioselektive Hydroaminierung von Alkenen und die Epoxid/Co2-Copolymerisation”

Technische Fakultät:
Wolfgang-Finkelnburg-Preis
PD Dr. Sonja Pongratz für ihre Habilitationsschrift *Alterung von Thermoplasten”

DAAD-Preis
Der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen eines ausländischen Studierenden geht in diesem Jahr an Maija *adurska aus Riga (Lettland), die an der Universität Erlangen-Nürnberg Anglistik, Politikwissenschaft und Germanistische Linguistik studiert. Der DAAD-Preis, der mit 1000 Euro dotiert ist, wird ihr unter anderem für ihre Verdienste um die interkulturelle Kommunikation an der Hochschule und ihr Engagement bei den Aktivitäten des Akademischen Auslandsamtes verliehen.

• • •
Nächste Seite »
Powered by: WordPress • Template by: Priss