Willkommen bei University-News! Bei uns finden Sie aktuelle Nachrichten aus deutschen Universitäten. Wir danken den angeführten Universitäten für deren freundliche Hilfe.

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9. Oktober 2006

Greifswalder Funkerclub sorgt für weltweite Aufmerksamkeit

Abgelegt unter: Greifswald, Ernst-Moritz-Arndt-Universität — info @ 20:39

Einladung zur Jubiläumsfunkaktion

550-EMAU - Mit dieser Sonderkennung verbreitet der Greifswalder Funkerclub vom Mittwoch,
11. Oktober, bis Freitag, 13. Oktober 2006, jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr die Nachricht des nahen 550. Gründungstages der altehrwürdigen Universität. Die Jubiläumsbotschaft wird von der Clubstation DL 0 HGW vom Universitätsgelände auf den ganzen Globus gefunkt. Besucher können die Gespräche mit Funkern aus Deutschland und der Welt direkt verfolgen. Darüber hinaus wird sich der 50 Mitglieder starke Amateurfunker-Club in der Alma Mater einem internationalen Publikum an Schautafeln und Monitoren präsentieren.

„Interessierte sind recht herzlich eingeladen, die Freizeitfunker bei ihrer Jubiläumsaktion zu beobachten, selbst mitzumischen und ein spannendes Hobby kennen zu lernen“, betonte Cheffunker Roland Starke. „Auch im Zeitalter des Internets hat der Amateurfunk nichts an seiner Faszination verloren. Die Kontaktaufnahme gilt als unschlagbar persönlich und individuell. Beim Telefon oder Internet sind etliche Zwischenstationen zur Weiterleitung und Verstärkung des Gesprächs notwenig, bei den klassischen Funkverbindungen nach wie vor nur die Funkgeräte der Benutzer.“

Die Nachrichten sollen über Kurzwelle und UKW verbreitet werden und möglicherweise auch einige der weltweit verstreuten Absolventen der nordöstlichsten Universität Deutschlands erreichen. Kommuniziert wird über die Funkersprache Englisch und auf Deutsch. Geplant ist, insbesondere die schwedische Funkerfangemeinschaft zu erreichen. „Schließlich ist die Universität Greifswald einst die älteste Universität Schwedens gewesen und zum Festakt am Dienstag, dem 17. Oktober 2006, wird Ihre Majestät Königin Silvia von Schweden in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald erwartet.“

Veranstaltungsort: Historischer Campus, Audimax, Rubenowstraße 1

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29. September 2006

Mit Schulheftcomics für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Abgelegt unter: Greifswald, Ernst-Moritz-Arndt-Universität — info @ 15:43

Greifswalder und ungarische Unfallforscher starteten Aufklärungskampagne in Nordvietnam

Greifswalder und ungarische Unfallforscher haben im September offiziell den Startschuss für eine Aufklärungskampagne für mehr Sicherheit im vietnamesischen Straßenverkehr gegeben. Dafür wurden an allen Grundschulen in der nördlichen Provinz Thai Binh kostenlos Schulhefte mit dem Logo der Initiative und kleinen Comicgeschichten verteilt. Parallel dazu wurden am dortigen Universitätsklinikum erstmals Notfallkurse mit europäischen Medizinern angeboten, die jetzt regelmäßig stattfinden. Bereits im Frühjahr wurde mit der standardisierten Erfassung der Unfalldaten begonnen. Im kommenden Jahr ist geplant, vier jungen vietnamesischen Ärzten ein praktisches Forschungsjahr am Universitätsklinikum Greifswald zu ermöglichen.

Durch den Aufbau einer modernen Unfallversorgung, in Verbindung mit einer umfassenden Verkehrserziehung, soll den verheerenden Verletzungszahlen und Todesfällen im vietnamesischen Straßenverkehr entgegengewirkt werden. Das Vorhaben mit dem Titel SAVE (Study and prevention measures on Accidents in Vietnam and Europe) mit einem finanziellen Gesamtvolumen von 400.000 Euro wird durch das ASIA-Link-Programm der Europäischen Kommission gefördert. Das Projekt unter Federführung von Prof. Axel Ekkernkamp, Inhaber des Erwin-Payr-Lehrstuhles in Greifswald und Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin, und in Kooperation mit der Universität Pecs sowie der Universität Thai Binh soll perspektivisch auf ganz Vietnam ausgedehnt werden. Ganz maßgeblich wir hierbei auf das Know-how der Unfallforschung Greifswald zurückgegriffen.

Das Gesamtprojekt orientiert sich an einer gewissen Nachhaltigkeit. „Wir wollen kein Strohfeuer entfachen, sondern eine langfristige Wirkung erzielen“, unterstrich der Greifswalder Unfallforscher und Chirurg Dr. Gerrit Matthes. Deshalb wird jeder Schritt mit den vietnamesischen Partnern vor Ort akribisch vorbereitet. Gemeinsam mit Werbestrategen aus dem aufstrebenden asiatischen Land wurde eine Comicserie für Schulhefte sowie ein spezielles SAVE-Logo entwickelt. Während das Logo als personifizierter Helm überall auftaucht, sollen Schülern anhand des populären Comic-Formats Verhaltensregeln für den Straßenverkehr vermittelt werden. Zusätzlich wurden erstmals in Vietnam T-Shirts und Basecaps mit Leuchtstreifen verteilt. „Über die Aktionen an den Grundschulen, die durch Verkehrsunterricht ergänzt werden, wollen wir auch die in der Regel noch sehr jungen Eltern erreichen.“ Nach Auswertung einer repräsentativen Befragung zum Medienverhalten jüngerer Zielgruppen werden die Aufklärungsmaßnahmen nochmals spezifischer intensiviert. „Es geht darum, über die am häufigsten genutzten Informationskanäle wie Straßenlautsprecher, Fernsehen oder Internet vor allem die Hauptgruppe der jugendlichen Zweiradfahrer zu erreichen und für das Tragen von Helmen im Straßenverkehr zu werben“, so Matthes weiter.

Ein zweiter wesentlicher Schwerpunkt liegt in der Entwicklung der Notfall- und Intensivmedizin. „Hier stehen wir in Vietnam ganz am Anfang und wollen unser europäisches Wissen der Unfallforschung einbringen.“ Das umfasst die sowohl allgemeine vorklinische Unfallkurse mit dem Grundwissen der ersten Hilfe als auch die Erstversorgung am Unfallort, den zügigen Transport von Unfallverletzten sowie die fachgerechte notärztliche Aufnahme und Behandlung im Krankenhaus. „Ein effektives Unfallversorgungssystem ist die Grundvoraussetzung, um Menschenleben zu retten.“

Bei dem letzten Vor-Ort-Besuch des Ärztlichen Direktors und Vorstandsvorsitzenden des Uniklinikums Greifswald, Prof. Dr. med. Claus Bartels, Mitte September wurde zudem eine Zusatzvereinbarung zwischen den Universitätsklinika Thai Binh und Greifswald abgeschlossen. Anfang des kommenden Jahres werden vier vietnamesische Ärzte am Ryck erwartet, die in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald wissenschaftlich arbeiten können. „Mit dieser Eigeninitiative wollen wir unsere traditionsreichen Verbindungen nach Vietnam ausbauen und einen verstärkten wissenschaftlichen Austausch anregen“, erklärte Bartels.

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19. September 2006

Königin Silvia von Schweden und Bundespräsident Horst Köhler besuchen Jubiläumsuniversität Greifswald

Abgelegt unter: Greifswald, Ernst-Moritz-Arndt-Universität — info @ 10:03

Die Greifswalder Alma Mater steuert mit dem Festakt am Dienstag, dem 17. Oktober 2006, zum 550. Gründungstag und anschließender Wiedereröffnung der barocken Aula auf ihren feierlichen Höhepunkt im Jubiläumsjahr zu. An dem Festprogramm nehmen I.M. Königin Silvia von Schweden, Bundespräsident Horst Köhler und Frau Eva Luise Köhler, Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff sowie über 1.000 Gäste aus dem In- und Ausland teil. Am 17. Oktober 1456 wurde die Universität mit päpstlichem Segen vom damaligen Greifswalder Bürgermeister Heinrich Rubenow gegründet. Historisch betrachtet ist die Greifswalder Hochschule zugleich älteste schwedische und preußische Universität. Sie hatte sich unter der schwedischen Herrschaft nach dem Dreißigjährigen Krieg (1648-1815) als Kulturbrücke in den Ostseeraum etabliert. Das Universitätshauptgebäude wurde 1750 durch den schwedischen König Friedrich I. eröffnet. In seiner Nachfolge wird I.M. Königin Silvia von Schweden der Wiedereinweihung der sanierten barocken Aula im Universitätshauptgebäude erneut royalen Glanz verleihen. Am Rande des Festprogramms ist zudem eine Begegnung mit schwedischen Bürgern, die im Land arbeiten und leben, geplant.

Am Dienstag, dem 17. Oktober 2006, werden Rektor Prof. Dr. Rainer Westermann und der Greifswalder Oberbürgermeister Dr. Arthur König um 9.40 Uhr den Bundespräsidenten und Frau Köhler sowie I.M. Königin Silvia von Schweden und den Ministerpräsidenten am Universitätshauptgebäude empfangen. Anschließend begeben sich die Ehrengäste zum Dom St. Nikolai. In der mittelalterlichen Backsteinkirche beginnt kurz nach 10.00 Uhr der offizielle Festakt. Gegen 11.50 Uhr ist die Wiedereröffnung der barocken Aula mit einem Empfang vorgesehen.

Der zweigeschossige 250 Jahre alte Festsaal ist nach dem Vorbild der Wiener Hofbibliothek entstanden. Das architektonische Kleinod wird nach einer umfassenden Schönheitskur in einer intensiv roten Wandfarbe mit einer hell kontrastierenden Säulengalerie erstrahlen. Wertvolle Gemälde, kunstvolle Deckenmalereien und Skulpturen werden am gleichen Tag ab 14.00 Uhr wieder für Universität und Öffentlichkeit zugänglich sein. Im Anschluss an die Einweihung gibt der Ministerpräsident des Landes um 13.00 Uhr im Pommerschen Landesmuseum ein Festessen.

Ausklingen wird das Universitätsjubiläum mit dem Festkonzert im Dom St. Nikolai am Abend des 17. Oktober, um 20.00 Uhr. Den Auftakt gibt das Philharmonische Orchester Vorpommern mit der „Akademischen Festouvertüre“ von Johannes Brahms, dirigiert von Generalmusikdirektor Prof. Mathias Husmann. Danach spielt das UniversitätsSinfonieOrchester unter der Leitung des Universitätsmusikdirektors Harald Braun die “Krönungsmesse” von Wolfgang Amadeus Mozart.

Den Abschluss bildet eine Welturaufführung. UniversitätsSinfonieOrchester, Domchor und Solisten werden im Dom St. Nikolai die von Kirchenmusikdirektor Prof. Jochen A. Modeß zu Ehren der 550-Jahresfeier komponierte “Croy-Cantate” erstmalig darbieten. Das Konzert wird von der Marianne und Rudolf Haver Stiftung und der NDR Kulturförderung unterstützt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für das Rubenowdenkmal wird gebeten.

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14. September 2006

Uni-Bibliothek Greifswald und Finnland-Institut ehren Johan Vilhelm Snellman in einer Wanderausstellung

Abgelegt unter: Greifswald, Ernst-Moritz-Arndt-Universität — info @ 17:08

Zu Ehren des 200. Geburtstages des finnischen Philosophen und Staatsmannes Johan Vilhelm Snellman (1806–1881) veranstaltet die Universitätsbibliothek Greifswald vom 18. September bis zum 24. Oktober 2006 eine internationale Wanderausstellung. Sie stellt gleichzeitig einen Beitrag Finnlands zum 550-jährigen Jubiläum der Alma Mater dar. Die Ausstellung wird von der National- und Universitätsbibliothek Helsinki in Finnland in Kooperation mit dem Finnland-Institut Berlin und dem Akademischen Auslandsamt der Universität Greifswald durchgeführt,

Zu Johan Vielhelm Snellman: Nach seiner Rückkehr aus dem deutschen Exil im Jahr 1842 engagierte sich der Hegel-Schüler Snellman für die politische und kulturelle Emanzipation Finnlands. Ziel war die Herausbildung des finnischen Nationalbewusstseins in Abgrenzung zur schwedischen Kulturelite auf der einen und zur russischen politischen Klasse auf der anderen Seite. Seit 1863 Mitglied des finnischen Senats und „Finanzminister“ Finnlands, führte Snellman 1865 die Finnische Mark als Währung ein, die bis zur Einführung des Euro gültig war. Er wurde somit zu einem Wegbereiter, der Finnland mit der europäischen Moderne verknüpfte und wesentlich dazu beitrug, dass das Land 1917 schließlich seinen Weg als unabhängige Nation in das Europäische Staatensystem fand.

Was? Ausstellung

„J. V. Snellman – ein europäischer Denker“

Wann? 18. September 2006 - 24. Oktober 2006

Montag bis Freitag: 8.00-22.00 Uhr
Sonnabend: 9.00-17.00 Uhr

Wo? Neue Universitätsbibliothek Universität Greifswald, Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 14 a, 17487 Greifswald

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7. September 2006

Greifswald ist beliebtester Wunschstudienort für Medizinstudenten

Abgelegt unter: Greifswald, Ernst-Moritz-Arndt-Universität — info @ 17:51

Neuer Rekordbewerberansturm auf Medizinstudienplätze Insgesamt 4.804 Schulabsolventen haben sich in diesem Jahr bei der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (www.zvs.de) in Dortmund für ein Medizinstudium in Greifswald mit der Ortspräferenz 1 und 2 beworben. Damit liegt die Universitäts- und Hansestadt Greifswald bundesweit an erster Stelle der beliebtesten Wunschstudienorte für angehende Ärzte. An zweiter Stelle folgt Göttingen, an dritter Position Berlin.

Studienbewerber für zulassungsbeschränkte Fächer wie Medizin können ihren gewünschten Studienort nach einer Ortspräferenz von 1 bis 6 angeben. Insgesamt haben sich in diesem Jahr bei der ZVS in allen sechs Präferenzen 6.611 Studienanwärter für Greifswald angemeldet. Das ist ein neuer Rekord, im letzten Jahr waren es 6.397 Anmeldungen für 242 Plätze in der Humanmedizin und Zahnmedizin. Zusätzlich erhielt die Universität Greifswald 2.317 Bewerbungen für ein Auswahlgespräch. Seit letztem Jahr können die Hochschulen statt

24 Prozent jetzt 60 Prozent der Antragsteller selbst auswählen. Die Universität Greifswald gehörte zu den wenigen Einrichtungen, die die neuen Auswahlmöglichkeiten schon im vergangenen Jahr genutzt haben. Eigens für das neue Vergabeverfahren hat die Medizinische Fakultät im vergangenen Jahr universitätsinterne Kriterien festgelegt, die auf naturwissenschaftlicher Orientierung und berufspraktischer Erfahrung in Kombination mit einem Auswahlgespräch basieren. Das Verfahren stieß bundesweit auf eine große Resonanz, so dass auch in diesem Jahr eine Auswahl auf der Grundlage sowohl eines Punktesystems als auch von Vor-Ort-Gesprächen geführt wird. In Greifswald studieren knapp 1.300 Studenten Human- und Zahnmedizin. Gegenwärtig laufen die diesjährigen Auswahlgespräche in fünf Kommissionen mit jeweils zwei Universitätsprofessoren. In den Einzelgesprächen können die eingeladenen Studienanwärter ihre Motivation und Eignung für ein Medizinstudium in einem direkten Gespräch darstellen. „Wir legen großen Wert auf kommunikative, engagierte und sozial kompetente Medizinstudenten, die sich mit den Problemen des Gesundheitssystems auseinandergesetzt haben und die wissen, was sie in Greifswald erwartet und wo sie sich einbringen wollen“, betonte Studiendekan Claus-Dieter Heidecke (Foto). „Dafür erwarten die Studenten in Greifswald exzellente Studienbedingungen, eine optimale Betreuung durch ihre Professoren, eine praxisnahe Ausbildung von Anfang an, ein neu gebautes kompaktes Universitätsklinikum und moderne Labore mit besten Forschungs- und Lehrbedingungen.“ Von den 193 Plätzen in der Humanmedizin werden in den kommenden Tagen 117 Plätze, von 49 in der Zahnmedizin 28 Plätze eigenverantwortlich vergeben. „Nach den guten Erfahrungen mit dem spezifischen Auswahlverfahren vor Ort sind wir nach wir vor bestrebt, künftig alle unserer Studenten selbst auszusuchen“, betonte der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Heyo K. Kroemer.

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4. September 2006

Volkskrankheit Rückenleiden - Uniklinikum Greifswald gründet Wirbelsäulenzentrum

Abgelegt unter: Greifswald, Ernst-Moritz-Arndt-Universität — info @ 22:33

„Spine Center“ vereint Experten aus neun medizinischen Fachrichtungen

Am Universitätsklinikum Greifswald ist als weiteres interdisziplinäres Kompetenznetzwerk ein Wirbelsäulenzentrum (Spine Center) gegründet worden. In den fachübergreifenden Zentren wird das Know-how der an der Heilung häufiger Erkrankungen beteiligten Spezialisten am Uniklinikum gebündelt. Speziell das Spine-Center vereint insgesamt neun medizinische Fachrichtungen. Orthopäden, Neurochirurgen, Neurologen werden künftig gemeinsam mit Unfallchirurgen, Radiologen, Zahnmedizinern, Psychologen, Krankengymnasten und Schmerztherapeuten eng zusammen arbeiten, um dem Volksleiden Nr. 1 effektiver begegnen zu können.

Immerhin leiden rund 4 Millionen Menschen bundesweit an chronischen Rückenschmerzen, die auf Probleme und Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule zurückzuführen sind. Häufig kommt es dabei infolge Nichtbehandlung zu chronischen Schmerzzuständen, die eine nachhaltige Behinderung in der Bewegungsfreiheit und Einschränkungen der Lebensqualität nach sich ziehen.

„Die Wirbelsäulenchirurgie hat in Greifswald eine lange Tradition“, betonte der Leiter des Spine Centers, Oberarzt Dr. Jan-Uwe Müller. Seit 40 Jahren genießen Eingriffe an Wirbelsäule und Rückenmark im Greifswalder Klinikum einen guten Ruf, so dass inzwischen auch Patienten aus arabischen Ländern zur Behandlung nach Greifswald kommen. Die zunehmende Komplexität der Behandlungsverfahren und der Erkrankungen erfordert jedoch eine verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit. Basierend auf multimodalen Konzepten, die einen ganzheitlichen Ansatz der Therapie verfolgen, wurde das Spine Center für Operationen im Bereich der Wirbelsäule und des Rückenmarks gegründet. „Rückenleiden sind oftmals sehr vielschichtig. Schnellstmöglich den eigentlichen Auslöser der Schmerzen zu lokalisieren und somit eine lange Odyssee der Patienten von einem Facharzt zum nächsten zu vermeiden, ist eines der Hauptanliegen des ganzheitlich ausgerichteten Zentrums und der gemeinsamen Facharztkonferenzen“, so der Neurochirurg.

Das Wirbelsäulenzentrum verfügt über modernste apparativ-technische Ausstattungen wie Rückenmarks-Neuronavigation, intraoperative Bildgebung und Endoskopie. Das ist eine entscheidende Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung von sehr schwierigen Wirbelsäulen- und Rückenmarkserkrankungen. Minimal-invasive Verfahren zur Operation von Bandscheibenvorfällen und Stenosen (Verengung des Wirbelkanals) sind seit Jahren etabliert. Des Weiteren zählt insbesondere die Implantation von künstlichen Bandscheiden zu den zunehmenden Spezialeingriffen am Klinikum. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1.000 Operationen an der Wirbelsäule und am Rückenmark vorgenommen.

Neben dem Spine-Center gibt es am Universitätsklinikum unter anderem ein Handzentrum, ein Gefäßzentrum, ein Tumorzentrum, ein Schädelbasiszentrum, ein Brustzentrum sowie ein Thorax- und ein Schilddrüsenzentrum.

 

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Einladung zur vierten Runde „Unternehmer in die Uni“ an der Universität Greifswald

Abgelegt unter: Greifswald, Ernst-Moritz-Arndt-Universität — info @ 22:32

Im Rahmen des Universitätsjubiläums findet am Donnerstag, dem 14. September 2006, um 18.00 Uhr, in Greifswald eine weitere Veranstaltung innerhalb der Vortragsreihe „Unternehmer in die Uni“ statt. In dieser aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie des Ministeriums für Arbeit, Bau und Landesentwicklung in Schwerin geförderten Ringvorlesung werden insgesamt sieben ausgewählte Unternehmen aus der Region einer größeren Öffentlichkeit präsentiert. 

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Energiewerke Nord GmbH (EWN), Dieter Rittscher, ermöglicht einen Einblick in den bisher einzigartigen Umbau des einstigen Kernkraftwerkstandortes Lubmin zu einem der modernsten Energiestandorte Deutschlands. Die Energiewerke Nord GmbH sind der Rechtsnachfolger des ehemaligen Kombinats Kernkraftwerke “Bruno Leuschner” und verwalten die ehemaligen DDR-Kernkraftwerke Greifswald und Rheinsberg. 1998 wurde die Geschäftsführung beauftragt, ausgewiesene Grundstücksflächen, die für die Stilllegung und den Abbau nicht mehr benötigt werden, an geeignete Investoren zur Industrieansiedlung zu veräußern. Der EWN-Chef zeigt den derzeitigen Stand der Entwicklung auf und geht auch auf Probleme aus der Vergangenheit ein.

Die EWN hat sich nicht nur international einen Namen bei der Stilllegung von Kernkraftanlagen, Forschungsreaktoren und Atom-U-Booten gemacht, sondern gleichzeitig den Grundstein für die Zukunft des Energie- und Industriestandortes Lubmin gelegt. Mit dem Bau der Ostsee-Pipeline und eines Gaskraftwerkes beginnt 33 Jahre nach der Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes Greifswald ein neues Zeitalter der Energiewirtschaft im Nordosten

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