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9. Oktober 2006

Jahrgangsbeste an Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr ausgezeichnet

Abgelegt unter: Hamburg, Universität der Bundeswehr — info @ 20:00

Die erfolgreichsten Absolventen des vergangenen Studienjahres erhielten Preise für besondere Studienleistungen Die in ihrer Fachrichtung besten Absolventen wurden gestern mit dem Preis der Böttcher-Stiftung ausgezeichnet. Acht ehemalige Studenten der Helmut-Schmidt-Universität erhielten am Donnerstag während der Immatrikulationsfeier für den neuen Studentenjahrgang die Auszeichnung. Der Hamburger Kaufmann und Ehrensenator der HSU, Johann Max Böttcher (86), der den Preis für die Jahrgangsbesten der Universität der Bundeswehr 1994 gestiftet hatte, überreichte die Auszeichnungen auch in diesem Jahr wieder persönlich. Mit dem Preis verbunden ist eine finanzielle Unterstützung für Bildungsreisen ins Ausland. Die gemeinnützige Böttcher-Stiftung hat sich unter anderem die Förderung und Unterstützung besonderer Leistungen junger Menschen zur Aufgabe gemacht. Für die Auszeichnung entscheidende Kriterien sind die Gesamtnote der Diplom-/Magisterprüfung sowie die Dauer des Studiums.

Die Böttcher-Preisträger 2006:

Leutnant zur See Dipl.-Päd. Andrea Dietrich, Studienfach Pädagogik, Gesamtnote: 1,2. Thema der Diplomarbeit: Gesundheitspädagogik: Gesundheitsförderung als Bildungsaufgabe.

Leutnant Dipl.-Volksw. Sören Engel (24 Jahre), Studienfach Volkswirtschaftslehre, Gesamtnote: 1,4. Thema der Diplomarbeit: Der Nachhaltigkeitsindex ESI 2005, eine kritische Betrachtung.

Oberleutnant Dipl.-Wi.-Ing. Melf Gerthsen (26 Jahre), Studienfach Wirtschaftsingenieurwesen, Gesamtnote: 1,2. Thema der Diplomarbeit: Materialflusstechnik für die Mikrosystemtechnik.

Leutnant Dipl.-Ing. Falko Hagebölling (27 Jahre), Studienfach Elektrotechnik, Gesamtnote: 1,3. Thema der Diplomarbeit: Deterministische Prädiktion der Kanalkapazität frequenzselektiver MIMO-Systeme.

Oberleutnant Dipl.-Ing. Stefan Jerenz (26 Jahre), Studienfach Maschinenbau, Gesamtnote: 1,4. Thema der Diplomarbeit: Simulation eines dezentral gesteuerten Gepäckförderungssystems.

Leutnant zur See Dipl.-Pol. Thiemo Kapffer (25 Jahre), Studienfach Politikwissenschaft, Gesamtnote: 1,1. Thema der Diplomarbeit: Steht Entwicklungspolitik heute zunehmend unter dem Primat der Sicherheitspolitik? - Eine kritische Untersuchung der Gründe und der Sinnhaftigkeit eines solchen Ansatzes.

Oberleutnant Dipl.-Kfm. Ulf Papenfuß (27 Jahre), Studienfach Betriebswirtschaftslehre, Gesamtnote: 1,1. Thema der Diplomarbeit: “Die fünf Weisen” und der Council of Economic Advisers: Eine komparative und perspektivische Analyse wirtschaftswissenschaftlicher Beratungsinstitutionen.

Oberleutnant Alexander Perske, M.A. (26 Jahre), Studienfach Geschichtswissenschaft, Gesamtnote: 1,3. Thema der Magisterarbeit: Das “Dritte Reich”. Überwindung der Krise durch Entscheidung und Tat. Deutschland auf dem Weg in die Massengesellschaft.

Mit dem neu gestifteten Preis des Kreises Mars und Merkur für das beste Vordiplom des vergangenen Studienjahres wurde Leutnant Sebastian Berntsch. (24 Jahre) ausgezeichnet. Berntsch studiert Betriebswirtschaftslehre. Der Kreis Mars und Merkur ist ein Zusammenschluss ehemaliger Offiziere und Reserveoffiziere, die inzwischen überwiegend in leitenden Positionen in der Wirtschaft tätig sind. Der Preis ist verbunden mit einem Managementpraktikum in einem Paten-Unternehmen, in diesem Fall die Commerzbank AG in Frankfurt.

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18. September 2006

Bildungsexperten kommen zum 3. Fernausbildungskongress an die Bundeswehr-Universität Hamburg

Abgelegt unter: Hamburg, Universität der Bundeswehr — info @ 18:57

Ab Dienstag lockt der Fernausbildungskongress der Bundeswehr zum dritten Mal internationale Fachleute für Aus-, Fort- und Weiterbildung nach Hamburg. Mit aktuellen Schwerpunkten und hochkarätigen Referenten zeigt er didaktische und technologische Wege in die Wissensgesellschaft - über Fachgrenzen hinweg. Der 3. Fernausbildungskongresses der Bundeswehr steht ganz im Zeichen der Vernetzung: Experten und Interessierte aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichem Dienst diskutieren vom 19. bis 21. September an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg über innovative technologiegestützte Bildungsangebote für die Aus-, Fort- und Weiterbildung. Auf der integrierten Fachmesse präsentieren Aussteller neue Lerntechnologien und praxisorientierte Anwendungen. Die Stadt Hamburg entwickelt sich zu einem wichtigen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Als Forum für den Austausch von Bildungsexperten und durch die thematischen Schwerpunktsetzungen wird diese Entwicklung durch den Fernausbildungskongress gefördert. Mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Verteidigung und das Streitkräfteamt organisiert die Projektgruppe Fernausbildung der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr den Fernausbildungskongress bereits im dritten Jahr. Neu in diesem Jahr: Mit einem “Appointment-Service” unterstützen die Organisatoren zielgerichtet den Dialog zwischen Messepartnern und Entscheidern aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlichem Dienst und Bundeswehr.

Themenschwerpunkte mit hochrangigen Keynotes Schwerpunkte der Veranstaltung sind in diesem Jahr die Themen Simulation, neue Trends im Bereich “Lern-, Bildungs- und Organisationskultur” sowie Bildungskonzepte für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Keynote-Vorträge hochrangiger Referenten spiegeln dabei die unterschiedlichen Erfahrungen in Wirtschaft, Forschung und Bundeswehr wider. So spricht Prof. Dr. Dieter Euler von der Universität St. Gallen am ersten Kongresstag zur Bedeutung der Lernkultur für die Wissensgesellschaft. Am Mittwoch erläutert Franz Peraus, Senior Vice President der EADS Deutschland GmbH, die Wechselwirkung von Ausbildung und Entwicklung neuer Technologien. Einblicke in Bildungskonzepte bei der Bundeswehr präsentieren am zweiten und dritten Kongresstag die Keynote-Speaker Brigadegeneral Werner Weisenburger, Kommandeur Bundeswehrschulen und General Streitkräftegemeinsame Ausbildung, sowie Prof. Dr. Elmar Wiesendahl, Leiter Fachbereich Sozialwissenschaft an der Führungsakademie der Bundeswehr. Während des gesamten Kongresses bieten 29 Workshops, international besetzte Diskussionsforen und Firmenforen der Aussteller die Möglichkeit, diese und weitere Themen in kleinen Gruppen zu vertiefen.

Exkursion zum Firmengelände Airbus Ein besonderer Höhepunkt des Kongresses ist am Donnerstag die Exkursion auf das Firmengelände von Airbus in Finkenwerder unter fachkundiger Führung. Vor Ort erläutert Prof. Dr. Axel Lehmann in einem Vortrag die Bedeutung der Simulation für Innovation und Ausbildung. (Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist).

Kongressfinale am Wissenschaftsstandort Hamburg Eine Podiumsdiskussion, die in Kooperation mit der Campus Innovation Hamburg am Donnerstag stattfindet, leitet das Kongressfinale ein: Referenten und Teilnehmer kommen noch einmal zusammen, um zum Thema “Der Bildungs- und Forschungsstandort Hamburg aus unterschiedlichen Perspektiven” zu diskutieren und die Kongresstage Revue passieren zu lassen.

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