Willkommen bei University-News! Bei uns finden Sie aktuelle Nachrichten aus deutschen Universitäten. Wir danken den angeführten Universitäten für deren freundliche Hilfe.

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26. Oktober 2006

Roter Faden Maschinenbau:Fortsetzung eines einzigartigen Kooperationsprojektes zwischen Hochschule und Industrie

Abgelegt unter: Hamburg, Universität — info @ 08:10

Am 26. Oktober 2006 öffnet die Jungheinrich AG für die Studienanfänger des Fachbereichs Maschinenbau der Helmut-Schmidt-Universität die Türen ihres Werkes in Norderstedt. Die Werksbesichtigung bildet den diesjährigen Start des Projekts “Roter Faden Maschinenbau”. Damit wird ein bundesweit einzigartiges Kooperationsprojekt zwischen Unternehmen und Hochschule zur Verbesserung der Ingenieurausbildung fortgesetzt. Leitobjekt des im Jahr 2005 erstmals durchgeführten Projekts “Roten Fadens Maschinenbau” ist ein Elektrohubwagen der Jungheinrich AG. Anhand ausgewählter Beispiele, für die die Jungheinrich AG der Universität ihre Unterlagen und Anschauungsmodelle zur Verfügung gestellt hat, wird in Vorlesungen und Übungen der unterschiedlichen Fächer der Bezug des Lehrstoffs zu diesem Leitobjekt hergestellt. In allen Fächern des Maschinenbaustudiums an der HSU wurde so der Vorlesungsstoff mit realen Praxisbeispielen angereichert.

Einzigartig bei dieser Vorgehensweise ist zum einen die Qualität der Unterlagen, die Professoren gemeinsam mit Jungheinrich-Mitarbeitern ausgearbeitet haben, zum anderen das Wiederkehren des Leitobjekts in den verschiedenen Fächern des Maschinenbaustudiums. Der Rote Faden soll die Studierenden schneller an die ingenieurmäßige Denkweise heranführen und die Motivation für das Studium nachhaltig steigern.

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15. Oktober 2006

Hochschulrat der Universität Hamburg entscheidet über Kanzlernachfolge

Abgelegt unter: Hamburg, Universität — info @ 18:09

Der Hochschulrat der Universität Hamburg hat am Mittwoch, dem 11. Oktober 2006, seine Entscheidung über die Nachfolge im Amt des Kanzlers/der Kanzlerin der Universität Hamburg getroffen. Der geschäftsführende Präsident der Universität Hamburg, Vizepräsident Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann, hat im Einvernehmen mit der künftigen Präsidentin, Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz, dem Hochschulrat gemäß § 83 des Hamburgischen Hochschulgesetzes (HmbHG) die Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Katrin Vernau (33) vorgeschlagen. Katrin Vernau war von 2002 bis 2005 Kanzlerin der Universität Ulm und ist derzeit geschäftsführende Beraterin von blv consult in Hamburg. Sie folgt Manfred Nettekoven, der zum 1. Oktober 2006 als Kanzler zur RWTH Aachen gewechselt ist.

Nach der Wahl durch den Hochschulrat muss die neue Kanzlerin von der Behörde für Wissenschaft und Forschung bestellt werden. Sie tritt ihr Amt voraussichtlich zum 1. Dezember 2006 an.

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29. September 2006

Universität Hamburg verabschiedet ihren Präsidenten Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje

Abgelegt unter: Hamburg, Universität — info @ 15:34

Der Präsident der Universität Hamburg, Dr. Dr. h.c. Jürgen Lüthje, geht heute nach 15-jähriger Amtszeit einen Tag vor seinem 65. Geburtstag in den Ruhestand. Die Universität Hamburg verabschiedet ihn im Rahmen einer großen Festveranstaltung mit mehr als 700 geladenen Gästen. Mit dem heutigen Tag verlässt einer der profiliertesten Universitätspräsidenten Deutschlands die Universität. Jürgen Lüthje war seit 1991 Präsident der Universität Hamburg und wurde im Juni 2004 in dritter Amtszeit wiedergewählt.
Als Jurist hat er die Entwicklung des Hochschulrechts in Deutschland maßgeblich geprägt. Im Hochschulmanagement und in der Hochschulpolitik hat Jürgen Lüthje wegweisende Reformvorhaben entwickelt und verwirklicht und dadurch wesentliche Beiträge zur Hochschulreform in Deutschland geleistet.

Durch Gutachten für das Bundesverfassungsgericht hat Lüthje dessen Rechtsprechung zur Wissenschaftsfreiheit und zur Beschränkung des Hochschulzugangs durch Numerus Clausus entscheidend beeinflusst. Zugleich haben diese Gutachten zur Weiterentwicklung der Grundrechtstheorie beigetragen, indem sie den Charakter der Grundrechte als Teilhaberechte herausgearbeitet haben.
Als Kanzler der 1973 neu gegründeten Universität Oldenburg hat Jürgen Lüthje von 1973 bis 1991 die Entwicklung dieser Hochschule gestaltet. Mit ihren Reformvorhaben hat sich diese Neugründung als eine der reformfreudigsten Universitäten in Deutschland profiliert.

Als Präsident der Universität Hamburg übernahm Jürgen Lüthje 1991 die Leitung einer der größten Universitäten in Deutschland. In seiner Amtszeit ist es Lüthje gelungen, durch strukturelle Reformen, aktivierendes Management und systemisch-strategische Universitätsentwicklung die Leistungsfähigkeit der Universität trotz schwieriger äußerer Rahmenbedingungen entscheidend zu steigern. Angesichts der Notwendigkeit struktureller Veränderungen und wissenschaftlicher Profilbildung initiierte Lüthje als erster Leiter einer deutschen Hochschule eine umfassende externe Begutachtung aller Fachbereiche und Einrichtungen der Universität Hamburg.
Im Rahmen eines Wettbewerbs der Volkswagenstiftung unter dem Titel „Leistungsfähigkeit durch Eigenverantwortung“ entwickelte Lüthje ein Konzept zur systemischen Universitätsentwicklung. Das „Projekt Universitätsentwicklung“ (Pro Uni) hat eine leitbildorientierte Steuerung der Universität durch Zielvereinbarungen geschaffen und die Fachbereiche durch Dezentralisierung sowie eine effektivere Leitung und Verwaltung gestärkt. Außerdem wurde die zentrale Leitung und Verwaltung reorganisiert sowie ein strategisches Controlling aufgebaut. Dieses Projekt gehört zu den erfolgreichsten Reformvorhaben im deutschen Hochschulsystem.

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