Willkommen bei University-News! Bei uns finden Sie aktuelle Nachrichten aus deutschen Universitäten. Wir danken den angeführten Universitäten für deren freundliche Hilfe.

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7. Februar 2007

Mit Swing in die Semesterferien

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 20:46

Damit die Sportbegeisterten unter den Studierenden und Beschäftigten der münsterschen Hochschulen während der Semesterferien nicht zur Zwangspause verurteilt sind, bietet der Hochschulsport Münster auch nach dem Ende der Vorlesungszeit ein umfangreiches Ferienprogramm an. Nutzer, die bereits für das Sommersemester ein Hochschulsport-Ticket besitzen, müssen sich für ihre Sportart nicht neu anmelden. Wer jedoch in eine neue Sportart ‘reinschnuppern’ möchte oder das Angebot des Hochschulsports zum ersten Mal nutzt, kann sich ab sofort unter www.hochschulsport-muenster.de online anmelden.

Das Ferienprogramm beginnt ab dem 20. Februar und läuft bis zum Semesterbeginn, Powerfitness sowie Krafttraining werden sogar durchgängig angeboten. Alle Kurse kosten nur die Hälfte des regulären Semesterpreises. Angeboten wird erstmals ein Lindy-Hop-Workshop, bei dem der “Swing” der 30er und 40er Jahre wiederauflebt. Anmeldung formlos und paarweise per E-Mail an tanzkurse@gmx.de.

Wer dem trüben Winterwetter Münsters lieber entfliehen möchte, kann dies mit der Tourenabteilung des Hochschulsports. Für Kurzentschlossene startet am 10. Februar ein einwöchiger Ski-Kurs in das Skigebiet Portes du Soleil für 538 Euro inklusive Transfer, Unterkunft, Vollverpflegung und Skipass. Aber auch für Kurse im März gibt es noch freie Plätze. Anmeldung auf der Homepage oder im Hochschulsport-Büro, Horstmarer Landweg 62.

Informationen über Kurse, Trainingszeiten, Ski-Touren und Anmeldung unter www.hochschulsport-muenster.de.

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31. Januar 2007

Aufbruch für Ökumene? - Magdeburger Bischof Feige sprach in der WWU Münster

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 22:03

Wo steuert die Ökumene hin und welchen ökumenische Weg beschreiten die Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften? Diese Fragen standen im Zentrum eines Vortrags des katholischen Bischofs von Magdeburg, Dr. Gerhard Feige, in der Universität Münster.

Als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Ökumenische Europäische Vollversammlung zeichnete er auf Einladung der beiden theologischen Fakultäten der WWU nicht nur den Weg der Ökumenischen Europäischen Bewegung nach den beiden bisherigen Vollversammlungen in Basel und Graz nach, sondern berichtete vor allem von den Vorbereitungen für die dritte Ökumenische Europäische Versammlung.

Diese wird diesen Herbst in Sibiu (Rumänien) stattfinden. Das Motto “Das Licht Christi scheint auf alle. Hoffnung auf Erneuerung und Einheit in Europa” gilt dabei sowohl für die Versammlung an sich als auch für den Weg dorthin. Dieser ist als ökumenischer Pilgerweg durch ganz Europa in vier Stationen gegliedert, der die Delegierten im Februar auch in die Lutherstadt Wittenberg führen wird.

Die drei Themen der Versammlung in Sibiu - Kirche, Europa und Welt - werden die wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Momente der Gegenwart, so die Globalisierung, Migrationsbewegungen auch innerhalb Europas und die Klimaveränderungen in den Blick nehmen. Vor allem aber wird es um ein gemeinsames Ringen für eine sichtbare Ökumene in Europa gehen, auch auf der Ebene einer geistlichen Erneuerung.

Gerade in der dem Vortrag folgenden Diskussion wurde die Fragen nach dem neuen Aufbruch für die Ökumene durch eine solche Versammlung angesprochen. Eines ist auf jeden Fall deutlich geworden: Die Ökumene ist auf dem Weg und noch nicht am Ziel. Sie braucht einen neuen Aufbruch, der von Sibiu erhofft wird.

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30. Januar 2007

Kinderlabor in der Universität

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 22:42

PISA hat gezeigt: Naturwissenschaftliche Bildung muss bereits im Kindergarten beginnen. Das Institut für Didaktik der Physik der WWU Münster hat deshalb ein Kinderlabor mit Lehrwerkstatt eingerichtet. Zu den ersten Besuchern der Einrichtung gehörten am Dienstag, 30. Januar, 17 Erzieherinnen und Erzieher münsterscher Kindergärten und Kindertagesstätten, die sich in der Universität mit dem Thema Elektrizität vertraut machten.

Nach der erfolgreichen Premiere wird die Lernwerkstatt künftig auch für Kinder geöffnet. Dr. Hilde Köster vom Institut für Didaktik der Physik ist vom Konzept “Freies Explorieren und Experimentieren”, kurz FEE genannt, überzeugt. Dabei erwerben die Teilnehmer zunächst selbst vielfältige Erfahrungen mit einem naturwissenschaftlichen Thema. Danach wird gemeinsam nach Möglichkeiten der Umsetzung im Alltag von Kindergärten und Kindertagesstätten gesucht.

Die so gewonnenen Erfahrungen werden in weiteren Fortbildungsveranstaltungen vertieft. Köster: “Auf diese Seite entsteht eine Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis, die für beide Seiten fruchtbare Erkenntnisse bring”. Die Erzieherinnen und Erzieher machten sich am Dienstagnachmittag nach einer kurzen Einführung in kleinen Gruppen gleich an die Arbeit. Mit Batterien, Kabeln und kleinen Glühbirnchen kamen sie spielerisch den Geheimnissen der Elektrizität auf die Spur.

Die spürbare Freude der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Experimentieren und Ausprobieren ist für Dr. Hilde Köster eine wichtige Voraussetzung, um naturwissenschaftliche Bildung erfolgreich an das Kind zu bringen. Dabei helfen werden auch Materialkisten und Fortbildungsmappen, die alle beteiligten Kindergärten erhalten, um die gewonnenen Erfahrungen direkt umsetzen zu können.

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29. Januar 2007

Trübe Tage drücken auf die Stimmung - Klinische Psychologen suchen für Studie Menschen mit gedrückter Laune

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 23:15

Morgens nach dem Aufwachen fehlt der Schwung, den Kopf vom Kissen zu heben. Ein normaler Arbeitsalltag erscheint wie eine unüberwindliche Hürde. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist gesunken. Freunde oder Hobbys sind nur eine Last, stattdessen wird viel gegrübelt. Das Institut für Klinische Psychologie der WWU Münster untersucht derzeit die Beeinträchtigungen auf Leistungen im Alltag, die durch Depressionen und depressive Verstimmungen hervorgerufen werden, und sucht dafür noch Probanden.

Viele Menschen haben schon mal eine Phase von einigen Tagen oder Wochen erlebt, in der die Stimmung deutlich gedrückt war und sie sich energielos fühlten. In extremen Fällen kann eine Depression vorliegen, aber es gibt auch depressive Verstimmungen, die nicht ganz das Ausmaß einer Depression erreichen. Die Verunsicherung, ab wann man Hilfe suchen sollte, ist groß. In manchen Fällen gibt es einen äußeren Anlass für die Krise, andere Personen bringen die trüben Gedanken mit der dunklen Jahreszeit in Verbindung und wieder andere sind ratlos, was die Ursache sein könnte.

Wenn diese Personen an der aktuell laufenden Studie teilnehmen, erhalten sie nicht nur eine kleine Aufwandsentschädigung, sondern auch eine Rückmeldung über das Ausmaß der aktuellen depressiven Symptome. Aber nicht nur Menschen, die derzeit Energielosigkeit und eine gedrückte Stimmung beklagen, werden gesucht, sondern auch interessierte Personen mit ausgeglichener Stimmung, die als Vergleichspersonen teilnehmen können.

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26. Januar 2007

Münstersche Ökonomie-Studierende in Montreal erfolgreich

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 21:15

Der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Controlling, der Universität Münster ermöglicht es alljährlich fünf Studierenden, sich mit den besten Studierenden internationaler Universitäten zu messen. Marion Achteresch, Sarah Kramm, Michael Goedde-Menke, Frank Lattuch und Christian Thywissen wurden von den beiden betreuenden Mitarbeitern des Lehrstuhls, Andreas Wömpener und Florian Krol, aus den Teilnehmern eines Seminars ausgewählt, um am weltweit ältesten, größten und prestigeträchtigsten Fallstudienwettbewerb im kanadischen Montreal teilzunehmen.

Finanziell wurde die Teilnahme von der S-Finanzgruppe (Provinzial NordWest Versicherungsgruppe, West LB und Sparkasse Münsterland Ost) unterstützt. Im hart umkämpften Wettbewerb, dessen Teilnehmerfeld von nordamerikanischen Universitäten dominiert ist, belegte das Team der WWU Münster unter 36 Teams den respektablen 15. Platz. Vor dem Hintergrund, dass der Wettbewerb in englischer Sprache ausgetragen wird und die Gegner als amerikanische MBA Studenten sämtlich über beträchtliche Berufserfahrung verfügen, ein bemerkenswerter Erfolg.

Gekrönt wurde das Erlebnis mit dem Erhalt des “Richard Outcault Team Spirit Awards”, der jährlich von allen teilnehmenden Universitäten für das engagierteste Team mit dem größten Teamgeist vergeben wird. “So stark und engagiert, wie sich unser Team hier präsentiert hat, ist der Preis mehr als gerechtfertigt - schön, dass so etwas belohnt wird”, so die münsterschen Coaches Andreas Wömpener und Florian Krol. Das Auswahlteam wurde nach dem einwöchigen Wettbewerb vom Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der WWU Münster, Prof. Dr. Wolfgang Berens, gebührend in Münster empfangen.

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25. Januar 2007

Pionier des Verwaltungsprozessrechts

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 19:10

Prof. Dr. Christian-Friedrich Menger, emeritierter Universitätsprofessor für Öffentliches Recht und ehemaliger Direktor des Kommunalwissenschaftlichen Instituts an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster, ist am 7. Januar 2007 im Alter von 91 Jahren verstorben.

Mit ihm hat die deutsche Rechtswissenschaft einen Pionier des Verwaltungsprozessrechts verloren. Friedrich-Christian Menger wurde am 1. November 1915 im oberschlesischen Oppeln geboren. Nach seinem rechtswissenschaftlichen Studium in Heidelberg und Göttingen wurde er dort mit einer rechtsgeschichtlichen Arbeit über die Frage der Mitwirkung des Staates bei der Errichtung rechtsfähiger Vereine promoviert. In Berlin absolvierte er seine Referendarausbildung. Nach Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft wurde er wissenschaftlicher Assistent bei Hans-Julius Wolff am Kommunalwissenschaftlichen Institut der Universität Münster und habilitierte sich hier mit einer Schrift zum “System des verwaltungsgerichtlichen Rechtsschutzes”.

Seinen ersten Lehrstuhl übernahm Menger an der damaligen Hochschule für Arbeit, Politik und Wirtschaft. später Hochschule für Sozialwissenschaften in Wilhelmshaven. 1955 wechselte er an die Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und 1961 an die Universität Kiel. Nach der Emeritierung seines Lehrers Hans-Julius Wolff nahm er den Ruf nach Münster an und wurde Geschäftsführender Direktor des Kommunalwissenschaftlichen Instituts. Wissenschaftlich widmete er sich neben dem Allgemeinen Verwaltungsrecht und dem Verwaltungsprozessrecht - beide Gebieten verdanken ihm wichtige Beiträge - vor allem der Verfassungsgeschichte.

Seine “Deutsche Verfassungsgeschichte der Neuzeit” erschien 1993 in 8. Auflage. Unter dem Titel seiner Habilitationsschrift “System des verwaltungsgerichtlichen Rechtsschutzes” widmeten seine Schüler Hans-Uwe Erichsen, Werner Hoppe und Albert von Mutius ihm 1985 eine Festschrift. Christian-Friedrich Menger hat als Rektor und Prorektor in Speyer, als Dekan in Kiel und als stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer hohe Ämter in der Wissenschaft innegehabt.

Die Verbindung zur Praxis hat er vor allem als nebenamtlicher Richter in der Verwaltungsgerichtsbarkeit am Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, am Oberverwaltungsgericht für die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Lüneburg und am Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen gehalten.

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8. Dezember 2006

Energiesparen beim Glühweinverkauf

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 10:18

Glühwein mit einem Solarkocher erhitzen? Ein zur Vorweihnachtszeit passender Vorschlag zum Energiesparen, der aber am Mittwoch, 6. Dezember 2006, auf dem Schlossplatz bei milden Temperaturen an der fehlenden Wintersonne scheiterte. Die Glühwein-Aktion des Arbeitskreises Umwelt der WWU Münster war dennoch erfolgreich und unterstützte den noch bis zum 22. Dezember laufenden Ideenwettbewerb zum Energiesparen an der Universität Münster. Der zum Verkauf angebotene alkoholfreie Glühwein wurde auf herkömmliche Weise elektrisch erwärmt. Die WWU Münster verheizt Tag für Tag Energie im Wert eines Mittelklasseautos. Allein in den letzten sechs Jahren stiegen die Kosten für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Strom in den rund 200 Uni-Gebäuden in Münster um etwa 40 Prozent. Mittlerweile summieren die Kosten sich auf jährlich 6,5 Millionen Euro, viel Geld, das in der Lehre und Forschung dringend benötigt wird. Gemeinsam mit den Partnern LBS und Stadt Münster will die WWU jetzt die Energiekosten “ausbremsen”.

Werbung für den Wettbewerb machte der Arbeitskreis Umwelt am Nikolaustag von 11 bis 15 Uhr auf dem Schlossplatz. Vor dem aus der Werbung bekannten LBS-Bauwagen wurde alkoholfreier Glühwein für 50 Cent pro Becher zum Kauf angeboten. Der Erlös der Aktion diente der Anschaffung von Strom-Messgeräten und damit auch dem Energiesparen an der Universität.

Unter dem Slogan “Wir setzen die Uni auf Sparflamme” sind alle Studierenden, Wissenschaftler und Angestellten der WWU aufgerufen, noch bis zum 22. Dezember Ideen zum Energiesparen einzureichen. Als Belohnung winken attraktive Preisgelder von insgesamt 4.200 Euro. Gesucht werden originelle und umsetzbare Ideen, wie und wo an der Universität Energie eingespart werden kann. Von der kleinsten Glühbirne bis zum großen Heizkraftwerk sind dabei der Fantasie keine Grenzen gesetzt, wie Dr. Joachim Kremerskothen vom Arbeitskreis Umwelt der WWU Münster erläutert: “Sowohl Geistesblitze zu wirkungsvollen Verhaltensänderungen als auch Vorschläge zu technischen Verbesserungen sind gefragt”. Schon im Frühjahr 2007 werden erste Ideen aus dem Wettbewerb umgesetzt, um so zu einem nachhaltigen und schonenden Umgang mit Energieressourcen zu kommen.

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6. Dezember 2006

Wirtschaftswissenschaftler verabschiedeten 267 Studierende

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 20:57

“So jung kommen wir nie wieder zusammen!”. Unter diesem Motto richtete die Fachschaft der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität die festliche Diplomfeier aus. Das Fest für die 267 Absolventen des Sommersemesters 2006 fand im Hörsaal H1 statt. Nach der Begrüßung durch den Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Wolfgang Berens, kamen auch die Absolventen zu Wort. Julia Riederer und Matthias Pottmeier gaben Einblicke in das münstersche Studentenleben in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik und drückten ihre Freude auf ihre Zukunft in der Arbeitswelt aus.

Anschließend erfolgte die Verleihung des Mercer-AlumniUM-Master-Awards für die drei besten Absolventen dieses Abschlussjahrgangs. Die Sachpreise, drei hochwertige iPod nanos, die von der Unternehmensberatung Mercer Management Consulting in Kooperation mit dem Absolventennetzwerk der Fakultät AlumniUM e.V. gestiftet wurden, überreichte der Dekan an Christoph Grothaus und Dennis Vrecko für Ihre hervorragenden Studienleistungen. Der Jahrgangsbeste Marco Reinhardt hat sich im Rahmen seines Studienschwerpunkts auf Internationales Management und Internationale Wirtschaftsbeziehungen spezialisiert. Er hält sich zur Zeit in Argentinien auf und wird nach seiner Rückkehr nachträglich geehrt.

Im Anschluss lud AlumniUM e.V. die Absolventen und ihre Gäste im festlich geschmückten Foyer des Hörsaalgebäudes zum Sektempfang ein. Dort konnte auch die mittlerweile dritte Auflage des Absolventenbuchs erstanden werden. Seit dem Sommersemester 2005 publiziert AlumniUM in Kooperation mit dem Dekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ein Absolventenbuch. “Dieses dient den Absolventen zu Erinnerungszwecken und zum Networking auch über das Studierende hinaus”, erläutert Dekan Prof. Berens. “Parallel geben wir eine online-basierte Datenbank mit den Lebensläufen unserer frisch examinierten Absolventen und den examensnahen Kandidaten heraus, die Unternehmen beim Recruiting unterstützt und den Absolventen den Jobeinstieg erleichtern soll”.

Abends feierten die frisch gebackenen Absolventen im Schlossgarten-Cafe ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden den erfolgreichen Abschluss ihres wirtschaftswissenschaftlichen Studiums in Münster. “Wir freuen uns, diese einzigartige Feier für die Absolventen organisieren zu können”, so Birte Koch Veranstaltungs-Mitorganisatorin aus der Fachschaft.

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1. Dezember 2006

Wissenschaftler der WWU an Bau des größten Extremhochvakuumtanks beteiligt

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 18:07

Im Forschungszentrum Karlsruhe entsteht zurzeit mit KATRIN (KArlsruher TRItium Neutrino Experiment) die präziseste Waage der Welt für Neutrinos. Daran beteiligt ist auch Prof. Dr. Christian Weinheimer vom Institut für Kernphysik der Universität Münster. Er freut sich auf einen ganz besonderen Moment: Am Mittwoch kommender Woche wird das Kernstück der Anlage, ein Extremhochvakuumtank, endlich in Karlsruhe eintreffen. Der Koloss mit einer Länge von 23,3 Metern und einem Durchmesser von zehn Metern musste zwar theoretisch nur die 400 Kilometer lange Strecke vom badischen Degendorf nach Karlsruhe zurücklegen, praktisch aber war er rund 8.800 Kilometer unterwegs, weil er wegen seiner enormen Dimensionen nur auf dem Wasser transportiert werden konnte. So ging das Spektrometer auf eine Reise rund um Europa: Auf der Donau wurde es zum Schwarzen Meer transportiert, dort umgeladen und per Hochseeschiff über Bosporus, Mittelmeer, Gibraltar, Atlantik und Nordsee nach Antwerpen gebracht. Nach erneutem Umladen fuhr das Spektrometer dann per Rheinschiff nach Eggenstein-Leopoldshafen. Die größte logistische Herausforderung ist die letzte Etappe vom Hafen zum Forschungszentrum Karlsruhe mit dem Tieflader. Mitte Dezember wird der größte Kran Europas dann den 200 Tonnen schweren Behälter in seine endgültige Position heben.

Nachgewiesen wurden Neutrinos, deren Masse mit nie gekannter Präzision durch KATRIN gemessen werden soll, erstmals 1957 beim radioaktiven Beta-Zerfall in der Fusion der Sonne. Größtenteils kosmischen Ursprungs, wird ihnen eine grundlegende Rolle bei der Entstehung des Universums zugeschrieben. “Lange Zeit ist man davon ausgegangen, dass Neutrinos keine Masse haben”, sagt Weinheimer. “Inzwischen konnte man nachweisen, dass sie sehr wohl ein Gewicht haben.” Da Neutrinos so häufig sind, ist ihre Masse von entscheidender Bedeutung, um zu verstehen, wie das Universum entstanden ist und was es zusammenhält. “Zwei Drittel des Universums bestehen aus so genannter Dunkler Energie, rund ein Drittel aus der so genannten Dunklen Materie, zu denen auch die Neutrinos gehören”, so Weinheimer. Direkt wiegen lassen sich die Neutrinos, die praktisch alles im All ohne Energieverlust durchdringen, nicht. Bei den bisherigen Experimenten konnte man durch die Umwandlung von Neutrinos zwar Unterschiede in der Masse feststellen, aber nicht das absolute Gewicht. Mit KATRIN soll sich das ändern.

Weinheimers Arbeitsgruppe ist dafür verantwortlich, dass das elektronenmagnetische Design von KATRIN mit über 30 supraleitenden Magneten und zwei Spektrometern stimmt. Noch schwieriger ist es, die immer gleiche Spannung zu halten. Zur Eichung vermessen die münsterschen Wissenschaftler Elektronen, deren Spannung immer auf dem gleichen Level bleibt. Kein Voltmesser auf der Welt kann 18600 Volt messen, deshalb wird am Institut ein Präzisionsspannungsteiler entwickelt. Die Gefahr, dass der Elektronenstrom aus dem Tritiumzerfall durch andere Elektronen verunreinigt wird, ist sehr hoch. Deshalb entwirft Weinheimer mit seiner Gruppe feine Drahtgitter, die das verhindern sollen. “Wegen der Hochspannung und des Vakuums ist das allerdings keine triviale Aufgabe”, so Weinheimer. Erste Messungen im Ernstfall mit KATRIN sind für das Jahr 2008 zu erwarten.

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Ausstellung über Naturgefahren am Flughafen Münster/Osnabrück

Abgelegt unter: Münster, Westfälische Wilhelms-Universität — info @ 18:05

Wenn glühende Lavaströme in mächtigen Fontänen aus der Tiefe hervor schießen oder kollidierende Kontinentalplatten die Erdkruste brechen lassen, dann zeigen sich die enormen Kräfte, die auf der Erde walten. Die unterschiedlichen Facetten dieser Naturereignisse stehen im Fokus der Wanderausstellung “Unruhige Erde” im Terminal 2 des Flughafens Münster/ Osnabrück (FMO), die am 30. November 2006 eröffnet wurde und unter anderem von der Arbeitsstelle Forschungstransfer der Universität Münster und dem Wissenschaftsbüro der Stadt Münster unterstützt wird. Die vom Koordinierungsbüro Geotechnologien in Potsdam konzipierte Wanderausstellung “Unruhige Erde” begleitet den neuen Forschungsschwerpunkt “Frühwarnsysteme gegen Naturgefahren”, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Exponate zum Mitmachen, interaktive Computeranimationen und spektakuläre Satellitenaufnahmen verdeutlichen, wie geowissenschaftliche Forschung funktioniert. Welchen Nutzten die Erforschung von Erdbeben, Vulkanen, Erdrutschen oder auch Meteoriten liefert, wird anhand von Frühwarnsystemen wie dem Tsunami-Frühwarnsystem im Indischen Ozean aufgezeigt. Und hat der Besucher und Flughafengast auch nach der ausführlichen Information durch großformatige Bilder und Live-Daten immer noch Fragen zum Thema, können diese an Experten gestellt werden.

In einem öffentlichen Vortragsprogramm am Flughafen Münster/Osnabrück werden Wissenschaftler der WWU Münster neuste Forschungsergebnisse präsentieren :Am 7. Dezember 2006 um 18.30 Uhr wird Prof. Dr. Harald Strauß vom Geologisch-Paläontologischen Institut über die Dynamik der Erde in seinem Vortrag “Mittelozeanische Rücken: heißes Magma, giftige Wässer und blühendes Leben” berichten. Am 11. Januar 2007 um 18.30 Uhr zeigt Prof. Dr. Heinrich Bahlburg, ebenfalls vom Geologisch-Paläontologischen Institut, in seinem Vortrag “Tsunamis: eine unterschätzte Naturgefahr”, welche Risiken von diesen gewaltigen Wellen ausgehen. Am 18. Januar 2007 um 18.30 Uhr schildert Privatdozent Dr. Michael Bröcker vom Institut für Mineralogie im Vortrag “Die Erde lebt: Erkundung, Nutzung und Gefahren von Vulkanen” den Umgang der Geowissenschaften mit den gewaltigen Feuerbergen.

Zusätzlich können die Ausstellungsbesucher an einem Wissensquiz teilnehmen und als Hauptpreis eine viertägige Reise mit Icelandair für zwei Personen nach Island gewinnen. Schließlich kann man an keinem anderen Ort die Naturdynamik so deutlich spüren, wie auf der Vulkan-Insel aus Feuer und Eis. Speiende Vulkane und mächtige Gletscher, heiße Quellen und fauchende Geysire machen Island zu einem Land, in der die Erde nie zur Ruhe kommen wird.

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