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3. November 2006

1. ASEC-Technologietag - Kompetenzzentrum für Systemintegration öffnete seine Türen

Abgelegt unter: Paderborn, Universität — info @ 16:41

Das neue Kompetenzzentrum für Systemintegration der Universität Paderborn, ASEC (Advanced System Engineering Center), hat sich im Heinz Nixdorf MuseumsForum am 30.10.2006 erstmalig 100 Gästen der interessierten Fachöffentlichkeit präsentiert. Ziel von ASEC ist es, im Wege des Public Private Partnerships Kooperationsmöglichkeiten zwischen kleinen und mittelständigen Unternehmen der Region und der Universität auf den Weg zu bringen.

Professorin Dr. Bärbel Mertsching, Vorsitzende des ASEC-Vorstandes: “Systemintegration bezeichnet den abgestimmten Einsatz von Einzeltechnologien und Komponenten zur Produktentwicklung.” Erste erfolgreiche Kooperationen gibt es bereits; der kaufmännische Leiter der Firma POS Tuning, Oliver Voßhenrich, berichtete über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der ASEC-Gruppe Sensorik, in der innerhalb eines Jahres der Prototyp eines Sensornetzwerks zur Füllstandserkennung in Einzelhandelsregalen entwickelt wurde. Der so genannte ePusher schiebt nicht nur die Ware im Regal nach vorn, sondern ermittelt permanent die verbleibende Restmenge des Produkts und sendet diese an das Warenwirtschaftssystem des Geschäfts. Die neuen Regalsysteme konnten anschließend in der Ausstellung betrachtet werden.

Uni-Rektor Prof. Dr. Nikolaus Risch zeigte sich begeistert von der Entwicklung neuer Kooperationsmöglichkeiten: “Das Wissen muss aus der Universität heraus in die Region gebracht werden, damit es in der Wirtschaft genutzt werden kann.”

“Grundlagen- und Anwendungsforschung im Bereich der Systemintegration ist unser Hauptinteresse. Zukünftig wollen wir darüber hinaus die Beratung von Unternehmen ausbauen, Aus- und Weiterbildungsangebote erstellen und sozialwissenschaftliche Begleitforschung anbieten”, so Prof. Mertsching.

Die Kernkompetenzen des ASEC liegen in den Bereichen mikroelektronische Systeme, drahtlose Kommunikation sowie Bildverarbeitung und Robotik. Das Zentrum richtet sich an institutionelle und industrielle Anwender und bietet durch Beratung, Entwicklung, Simulation und Herstellung umfassende Kooperationsmöglichkeiten.

ASEC trägt gemeinsam mit seinen Paderborner Partnern, dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM-ASE), InnoZent OWL e. V. und der Inspire AG, die Initiative Innovative Industrielle Systemintegration (InnoSys), die vom Innovationsministerium des Landes NRW gefördert wird.

Am 1. ASEC-Technologietag stellte Prof. Mertsching die im ASEC vertretenen Fachgebiete vor: Sensorik, Höchstfrequenzelektronik, Methoden des Operations Research, Rechnernetze und GET Lab (Technik kognitiver Systeme). Ihre Kollegen, Prof. Dr. Ulrich Hilleringmann, Prof. Dr. Wilfried Hauenschild und Prof. Dr. Holger Karl, referierten über bereits abgeschlossene und aktuell laufende Industriekooperationen sowie über die Beteiligung an nationalen und europäischen Forschungsverbünden in den Bereichen Elektrotechnik und Informatik. Prof. Dr. Andreas Thiede informierte über das Studienangebot im Bereich Systemintegration an der Universität Paderborn.

Der Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Prof. Dr. Michael Dellnitz, beglückwünschte alle beteiligten Wissenschaftler zu diesem Projekt: “Indem wir den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft intensivieren, nehmen wir die Herausforderungen der Zukunft an.” In diesem Zusammenhang äußerte Uni-Rektor Prof. Dr. Risch, dass das Advanced System Engineering Center ein möglicher Baustein der Zukunftsmeile Fürstenallee werden könne. “Diese Meile ist geplant als Leuchtturm mit hoher Innovationskraft und hohem Investitionsvolumen.”

Weitere Informationen unter: http:// asec.upb.de.

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26. Oktober 2006

Universität Paderborn: Verabschiedung der Absolventen der Fakultät für Maschinenbau - Verleihung des Miele-Preises

Abgelegt unter: Paderborn, Universität — info @ 22:16

Im Auditorium maximum der Universität Paderborn wurden am letzten Samstag bei einer Festveranstaltung die Absolventinnen und Absolventen der Fakultät für Maschinenbau verabschiedet. Dabei wurde auch der Miele Preis an die beiden besten Absolventen 2006 verliehen. “Miele steht für hohe Qualität und das gilt auch für ihren Studienabschluss.” Mit diesen Worten überreichte Prof. Dr. Hans Albert Richard, Professor für Angewandte Mechanik, den beiden Besten des Jahrgangs 2006 ihre Diplom-Urkunden. Tobias Hesse (Maschinenbau) und Dominik Hußmann (Wirtschaftsingenieurwesen) nahmen die Auszeichnung strahlend entgegen: Beide Absolventen bekamen neben Blumen und wohlwollenden Worten jeweils 1.000 Euro Preisgeld.

Mit ihnen zusammen feierten weitere 14 Studentinnen und 54 Studenten der Fakultät für Maschinenbau, denn allesamt erhielten ihr Diplom beziehungsweise ihren Bachelor. Fünf Absolventen bekamen ihre Doktorurkunden. Dekan Prof. Dr. Jürgen Gausemeier formulierte es so: “Wenn Du einmal Erfolg hast, kann es Zufall sein. Wenn Du zweimal Erfolg hast, kann es Glück sein. Wenn Du dreimal Erfolg hast, ist es Fleiß und Tüchtigkeit”. Durch diese beiden Eigenschaften zeichneten sich die Absolventinnen und Absolventen aus, weil der Abschluss aus vielen Teilerfolgen bestehe.

Prof. Dr. Manfred Pahl, emeritierter Kollege der Fakultät, stellte in seinem Festvortrag die Chinesisch Deutsche Technische Fakultät Qingdao vor. Er gab den Studierenden mit Bachelor-Abschluss diesen Tipp mit auf den Weg: “Machen sie auf jeden Fall ihren Master of Science.” Einer der Absolventen der Fakultät, Dipl.-Wirt.-Ing. Dominik Teutenberg, erinnerte in seinem Vortrag an alle Mühen und Anstrengungen des Studiums: “Letztlich will jeder Absolvent irgendwann so viel erreicht haben, dass er sich eine eigene Insel kaufen und dort ausspannen kann.”

Vorerst haben die Absolventen Besseres zu tun: “Vor ihnen liegt ein spannender Lebensabschnitt. Bei uns haben sie das Rüstzeug dafür bekommen”, so Prorektor Prof. Dr. Wilhelm Schäfer. Für alle Kollegen sei es immer ein ganz besonderer Moment, wenn die Studentinnen und Studenten in die Berufswelt entlassen würden: “Gut, dass immer neue Kommilitonen nachkommen, denn sonst würde uns Professoren die Luft ausgehen. Schließlich kommen die besten Ideen oft aus den Reihen der Studierenden.” Die Big-Band des Gymnasiums Schloss Neuhaus brachte mit ihren musikalischen Darbietungen Schwung in die Absolventenfeier.

Abends folgte im Bürgerhaus in Schloß Neuhaus der von der Fakultät und dem Ehemaligenverein der Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure (p.alum.wi e.V.) seit 2002 jährlich veranstaltete Absolventenball. Bestehende Kontakte wurden gepflegt, neue geknüpft und noch lange gefeiert.

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Einrichtung eines Eltern-Service-Büros an der Universität Paderborn

Abgelegt unter: Paderborn, Universität — info @ 21:34

Tagesmütter/Tagesväter, Babysitterinnen und Babysitter sowie “Ersatzomas” gesucht

Der Etablierung einer familienfreundlichen Hochschulkultur kommt an der Universität Paderborn eine große Bedeutung zu. Dies bestätigte auch die Verleihung des Grundzertifikates zum Audit Familiengerechte Hochschule Ende 2005. Wichtigstes Ziel ist es, den Beschäftigten und Studierenden die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie zu erleichtern. Ein weiterer Schritt in diese Richtung soll nun durch die Einrichtung eines Eltern-Service-Büros getan werden.

Das Eltern-Service-Büro ist eine Serviceeinrichtung, die sich als Beratungs- und Vermittlungsstelle für Beschäftigte und Studierende versteht, die bereits Eltern sind oder ein Kind erwarten. Der Schwerpunkt der Arbeit wird in der Unterstützung bei der Entwicklung und Realisierung des individuell sinnvollsten Betreuungsarrangements liegen. Beratungsgespräche werden ab dem 1.12.2006 angeboten. Da gerade für Kinder unter 3 Jahren ein Mangel an Betreuungsplätzen in öffentlichen Einrichtungen, wie z. B. Kindertagesstätten, besteht, wird die Vermittlung von Tagespflegepersonen ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des Eltern-Service-Büros sein. Aber auch für eine kurzzeitige Betreuung und Bedarfe im Notfall, wenn z. B. ein Kind krank ist und nicht die Kindertagesstätte besuchen kann, sollen Babysitterinnen und Babysitter sowie “Ersatzomas” vermittelt werden.

Für den Aufbau dieses Vermittlungsangebotes sucht die Uni Interessenten aus folgendem Personenkreis: Tagesmütter und -väter, die entweder über eine langjährige Erfahrung in diesem Arbeitsfeld verfügen oder eine pädagogische Ausbildung absolviert haben; Babysitterinnen/Babysitter, die sich in der Ausbildung für ein pädagogisches Arbeitsfeld befinden (z. B. Studierende der Pädagogik, Erzieherinnen und Erzieher in der Ausbildung) oder viel Erfahrung in der Betreuung von Kindern nachweisen können. In Frage kommen auch Menschen, die gern Enkelkinder hätten und (noch) keine haben oder deren Enkel weit entfernt leben und die gern jungen Familien bei der Kinderbetreuung helfen möchten.

Personen, die im Kreis- oder Stadtgebiet von Paderborn leben und Interesse an der Vermittlung von Eltern haben, die für ihre Kinder eine entsprechende Betreuung suchen, melden sich bitte bei Dipl. Päd. Barbara Pickhardt, Universität Paderborn, Tel.: 05251-60-3725 (vormittags) oder: barbara.pickhardt@upb.de

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